- Wie bringe ich meinem Pferd bei, nur auf meine Stimme zu reagieren? Beitrag #21
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Machtnix
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Die Frage ist, warum willst du, dass dein Pferd nur auf dich hör? Sind Wendy Heftchen nicht endlich mal out?
Will ich ein Pferd auf mich fixieren -ist bei extem schwierigen Pferden manchmal anfangs notwendig- so beschäftige ich mich sehr viel mit dem Pferd. Zeit ist sehr viel mehr als Leckerchen.
Du brauchst einfach sehr viel Zeit.
Willst du ein Pferd auf dich fixieren, musst du es sehr gut kennen und wissen was für ein Typ Pferd es ist.
Hengste sind beispielsweise sehr leicht zu fixieren, das geht quasi nach einigen Jahren von allein, weil Hengste eine sehr enge Beziehung zu 'Ihrem' Menschen aufbauen. Nicht jeder Hengst bekommt in der Wildniss eine Stute ab. Hat man das 'Kampfalter' erfolgreich überwunden, wird sich der Hengst an den geliebten Menschen extrem binden.
Es gibt auch Pferderassen, die leichter trainierbar sind, andere Pferderassen sind einfach eigenständiger.
Ängstliche Pferde, die eine Führungsperson suchen sind auch leicht trainierbar, da sie die Nähe des Menschen -der sich entsprechend verhält und sie entsprechend pferdegerecht vom Boden und vom Sattel aus erzieht- suchen.
Recht eigenständige Pferde oder sogar Führungspersönlichkeiten sind schwieriger zu fixieren aber das dauert nur ein wenig länger und ist nicht wirklich kompliziert.
Die Frage ist eher, ob man so etwas überhaupt will. Ich sehe immer zu, dass meine Pferde jeden Menschen akzeptieren und sich entsprechend gut benehmen. Wenn ich mal in die Lage kommen sollte, ein Pferd verkaufen zu müssen (ein schwerer Unfall reicht) so will ich, dass die Pferde zu Jederman freundlich und einfach zu handeln und zu reiten sind. So bin ich sicher, dass dieses Pferd nicht von Hand zu Hand oder gar zum Metzger geht.
Auch die RB suche ist schwieriger für fixierte Pferde.
Ich musste mal eine Hengst auf mich fixieren, da er schwierig war. Er machte dann auch noch im Beritt sehr schlechte Erfahrungen und wäre fast eingegangen. Für dieses Pferd gestaltet sich schon die RB Suche sehr schwierig, da er zwar artig ist, sich jedoch nicht anstrengt und niemals Freude zeigt. Eine RB muss schon sehr lange durchhalten und viel Zeit investieren, damit er endlich auftaut, sein Potential zeigt und sich endlich mal freut, wenn sie kommt. Ein halbes Jahr ist da keine Zeit.
Sei gut zu deinem Pferd und sprich in einer Sprache zu ihm, die es verstehen kann. Sei berechenbar für dein Pferd. Ignoriere es, wenn du nicht vor hast, es zu reiten (es soll sich nach der Arbeit sehnen, denn nur dann wird es den anderen Pferden gegenüber hervorgehoben). Sei bei deinem Pferd, sobald du es zu dir holst, d.h. sei konzentriert auf das Pferd und nicht auf andere Dinge. Gib dem Pferd durch deine Reaktion das Gefühl, dass es auf sich gestellt ist, sobald du nicht da bist (z.B, anbinden, weggehen und einfach das Pferd ein paar Stunden ignorieren, egal was es tut - es sei denn, es begibt sich in Gefahr, dann geh kurz zu ihm, korrigiere es und verschwinde wieder. Es wird lernen auf dich zu warten). Sobald du am Pferd bist, gilt deine gesamte Aufmerksamkeit dem Pferd.
Bring dein Pferd in kontrolliertem Rahmen an Gefahrensituationen und bleibe souverän - ignoriere 'angeblich' seine Angst (schalte aber unbemerkt einen Gang zurück).
Das Pferd wird merken, dass es dir unbedingt vertrauen kann, dir folgen kann und dieses auch muss.
Je mehr du dich in dieser Art mit einem Pferd beschäftigst, je fixierter wird es auf dich. Du benötigst -wenn du bei dem Pferd bist- sehr viel Zeit. Je mehr Zeit du sinnvoll - auch Ignoranz kann Sinnvoll sein - verbringst, je eher wird es sich auf dich fixieren.
Bring dem Pferd bei dich nicht nur zu lieben, sondern dir auch zu vertrauen und bring ihm bei, dass es dir unbedingt folgen muss - es darf keine Wahl haben - sprich dabei 'pferdisch', so dass es dich versteht. Sei immer berechenbar.
Will ich ein Pferd auf mich fixieren -ist bei extem schwierigen Pferden manchmal anfangs notwendig- so beschäftige ich mich sehr viel mit dem Pferd. Zeit ist sehr viel mehr als Leckerchen.
Du brauchst einfach sehr viel Zeit.
Willst du ein Pferd auf dich fixieren, musst du es sehr gut kennen und wissen was für ein Typ Pferd es ist.
Hengste sind beispielsweise sehr leicht zu fixieren, das geht quasi nach einigen Jahren von allein, weil Hengste eine sehr enge Beziehung zu 'Ihrem' Menschen aufbauen. Nicht jeder Hengst bekommt in der Wildniss eine Stute ab. Hat man das 'Kampfalter' erfolgreich überwunden, wird sich der Hengst an den geliebten Menschen extrem binden.
Es gibt auch Pferderassen, die leichter trainierbar sind, andere Pferderassen sind einfach eigenständiger.
Ängstliche Pferde, die eine Führungsperson suchen sind auch leicht trainierbar, da sie die Nähe des Menschen -der sich entsprechend verhält und sie entsprechend pferdegerecht vom Boden und vom Sattel aus erzieht- suchen.
Recht eigenständige Pferde oder sogar Führungspersönlichkeiten sind schwieriger zu fixieren aber das dauert nur ein wenig länger und ist nicht wirklich kompliziert.
Die Frage ist eher, ob man so etwas überhaupt will. Ich sehe immer zu, dass meine Pferde jeden Menschen akzeptieren und sich entsprechend gut benehmen. Wenn ich mal in die Lage kommen sollte, ein Pferd verkaufen zu müssen (ein schwerer Unfall reicht) so will ich, dass die Pferde zu Jederman freundlich und einfach zu handeln und zu reiten sind. So bin ich sicher, dass dieses Pferd nicht von Hand zu Hand oder gar zum Metzger geht.
Auch die RB suche ist schwieriger für fixierte Pferde.
Ich musste mal eine Hengst auf mich fixieren, da er schwierig war. Er machte dann auch noch im Beritt sehr schlechte Erfahrungen und wäre fast eingegangen. Für dieses Pferd gestaltet sich schon die RB Suche sehr schwierig, da er zwar artig ist, sich jedoch nicht anstrengt und niemals Freude zeigt. Eine RB muss schon sehr lange durchhalten und viel Zeit investieren, damit er endlich auftaut, sein Potential zeigt und sich endlich mal freut, wenn sie kommt. Ein halbes Jahr ist da keine Zeit.
Sei gut zu deinem Pferd und sprich in einer Sprache zu ihm, die es verstehen kann. Sei berechenbar für dein Pferd. Ignoriere es, wenn du nicht vor hast, es zu reiten (es soll sich nach der Arbeit sehnen, denn nur dann wird es den anderen Pferden gegenüber hervorgehoben). Sei bei deinem Pferd, sobald du es zu dir holst, d.h. sei konzentriert auf das Pferd und nicht auf andere Dinge. Gib dem Pferd durch deine Reaktion das Gefühl, dass es auf sich gestellt ist, sobald du nicht da bist (z.B, anbinden, weggehen und einfach das Pferd ein paar Stunden ignorieren, egal was es tut - es sei denn, es begibt sich in Gefahr, dann geh kurz zu ihm, korrigiere es und verschwinde wieder. Es wird lernen auf dich zu warten). Sobald du am Pferd bist, gilt deine gesamte Aufmerksamkeit dem Pferd.
Bring dein Pferd in kontrolliertem Rahmen an Gefahrensituationen und bleibe souverän - ignoriere 'angeblich' seine Angst (schalte aber unbemerkt einen Gang zurück).
Das Pferd wird merken, dass es dir unbedingt vertrauen kann, dir folgen kann und dieses auch muss.
Je mehr du dich in dieser Art mit einem Pferd beschäftigst, je fixierter wird es auf dich. Du benötigst -wenn du bei dem Pferd bist- sehr viel Zeit. Je mehr Zeit du sinnvoll - auch Ignoranz kann Sinnvoll sein - verbringst, je eher wird es sich auf dich fixieren.
Bring dem Pferd bei dich nicht nur zu lieben, sondern dir auch zu vertrauen und bring ihm bei, dass es dir unbedingt folgen muss - es darf keine Wahl haben - sprich dabei 'pferdisch', so dass es dich versteht. Sei immer berechenbar.