Ich finde es eigentlich unproblematisch sich einen Mischling von privat zu holen.
Denn auch bei Tierheimhunden hat man keine Garantie auf Erbkrankheiten und auf gute Sozialisierung schon mal gar nicht.
Krankheiten kann man natürlich nie ausschließen, aber auch ein Rassehund hat keine 100.000km Garantie
Die Unfallwelpen müssen ja nicht erst im Tierheim abgegeben werden damit man sie aufnehmen kann, die Unfallhündchen suchen ja auch ein gutes Zuhause.
Natürlich sollte man sehen ob sich da jemand mit den Tieren bereichern will, aber wenn man aufmerksam ist bekommt man das sicher schnell mit.
Mischlinge sind in jedem Fall Überraschungspakete, aber genau das ist es was viele Leute auch gerade so schätzen
Eine Alternative wäre vielleicht ein Mischling vom Züchter, bei dem die Eltern auf alle Krankheiten getestet sind die ihre Rasse erfordert, der nur gute und gesunde Rassehunde verpaart um die Mischlinge zu züchten und professionell Sozialisiert....also ein so genannter "Designerhund".
Wie dieser Hund dann aber am Ende aussieht wenn er groß ist, bleibt weiterhin teilweise eine Überraschung und ein "Designermischling" kostet natürlich dann auch sein Geld.
Welchen Kaufpreis man bereit ist auszugeben sagt meiner Meinung nach auch nichts darüber aus, in welchem Umfang die Leute später bereit sind Geld für gutes Futter oder Tierarztkosten auszugeben.
Ich kenne Leute die Geld wie Heu haben, sich einen teuren Rassehund kaufen und hinterher jeden Tierarztbesuch so lange wie möglich rauszögern, weil sie keine Lust haben die Rechnung zu bezahlen und ich kenne Leute die selber kein Geld haben, zur Uni gehen, oder eine Ausbildung machen und dennoch bereit sind das letzte Hemd für ihren "50Euro-vom-Bauernhof-Mischling" auszugeben.