Studium und Hund?

Diskutiere Studium und Hund? im Hunde Haltung Forum im Bereich Hunde Forum; HalliHallo Ich habe mehrmals die Suchmaschine benutzt, aber leider erfolglos. Obwohl ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann das es so was...
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  • Studium und Hund? Beitrag #1
Jeysie

Jeysie

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HalliHallo

Ich habe mehrmals die Suchmaschine benutzt, aber leider erfolglos. Obwohl ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann das es so was hier noch nicht gab:) Also falls ihr etwas findet, postet gerne einen Link und schließt hier!

So nun zu mir, ich bin 18 Jahre jung und gerade dabei mein Abitur zu machen. Nächstes Jahr im Oktober (?) geht es auf in die USA für 1/1,5 Jahre, um ein Au-Pair Jahr zu absolvieren. Da ich es für meinen späteren Beurf dringend (!) benötige. Wenn ich vorrausichtlich nach einem Jahr wieder komme, fange ich an zu studieren (Wirtschaftsinfomatik).

So nun aber zum wesentlichen, seit ich richtig denken kann wünsche ich mir nichts sehnlicher als ein Hund, wie sollte es auch anders sein, scheidert es an meiner Mutter. Mit ihr weiter darüber zu reden ist zwecklos. :( Prinzipiell ist sie nicht dagegen aber sie mag Hunde einfach nich so gerne.
Nun wollte ich sobald ich in eine WG ziehe und anfange zu studieren mir einen Hund zu legen. Am liebsten natürlich einen dt. Schäferhund aber das wäre verantwortungslos, was ich selber weiss;)
Jetzt kam mir der Dalmatiner in den Sinn die ich auch sehr gerne leiden mag. Ich mache viel Sport, joggen, spazieren etc...
Würde denke ich also ganz gut passen.


Es wäre mein erster "eigener" Hund, habe aber dennoch trotz sehr viele Erfahrungen mit Hunden, werde unter Bekannten auch die "Hundeflüsterin" geannt:D Und habe schon so mach unerzogenem Hund manieren beigebracht.

So nun zu euch, was denkt ihr übers Thema Hund in Bezug auf mich?

Liebe grüße
 
  • Studium und Hund? Beitrag #2
Hallo
Ich studiere mit 2 hunden und es funktioniert super, nur leidet meine restlcihe Freizeit aber ich liebe meine Hunde und bin froh sie zu haben, trotzdem muss ich sagen das ich es nicht schaffen würde ohne meinen Freund, alleine wäre es mir nahezu unmöglich mich artgerecht um einen, geschweige denn um zei zu kümmern... Außerdem sieht es ja nicht immer so rosig aus wenn es um Geld geht, gerade als Student hat man je meistens kaum genug davon, wenn dich deine Eltern unterstützen oder du nebenbei Arbeiten gehst ( so wie Ich) geht das mit dem Geld schon ganz gut, trotzdem muss man sich Gedanken um etwaige TA kosten machen, das heißt du musst Geld auf der Seite haben, ich lege immer mein geburtstags und Weihnachtsgeld auf die Seite, aber mein Freund verdient auch gut weswegen das ganz gut funktioniert...

Von der Zeit her ist auch jedes Studium unterschiedlich, ich zum Bespiel bin höchsten 2 mal die Woche 8 Stunden weg ( wenn überhaupt) und das ist schon sehr lang, dafür bin Ich die meisten restlichen Tage meist schon nach 2-4 Stunden wieder zuhause... Und mein Freund hat auch gute Arbeitszeiten, natürlich musst du die auch Gedanken machen was nach dme Studium ist, ich zb habe einen Beruf in dem ich nur 20-30 Stunden arbeiten kann und muss da die Ambulanzen meist nicht lönger offen sind bzw ich mach mich selbstständig dann kann ich mir alles selber einteilen.

Vom lernaufwand her finde Ich ist es zu schaffen, ich hab doch ein sehr Lernintensivesstundium ( jede Woche min 1. Prüfung) und Ich schaff das locker zu lernen, arbeiten und mit den Hunde rauszugehen, Hundeschule zu machen etc...

Es ist alles immer ein Frage der Einteilung und natürlich auch des Verzichts, es geht nicht das Ich so wie meine Kollegen unter der Woche party mache, das schaff ich einfach nicht, aber darauf verzichte Ich gerne

LG
 
  • Studium und Hund? Beitrag #3
Danke für deine Anwort! Freut mich schon mal sehr sowas zu hören.

Wenn es mal Tage geben sollte die etwas länger werden sollten ( von der Uni her) dann sollte es eigentlich kein Problem werden, wenn meine Mam den Hund etwas nimmt (arbeitet nicht) oder mein Bruder.
Zu der Sache mit der Arbeit, ich würde mir sowieso einen Minijob suchen. Von daher sollte es vom Geld her auch kein Problem werden.
Party etc. mache ich soweiso nicht sehr gerne, war ich noch nie so der Typ zu und wenn die Zeit dann meinem Hund zugute kommt dan ist es soweiso klar!:)
 
  • Studium und Hund? Beitrag #4
Off-Topic

WOW bewundertswert. Ich hätte auch gerne einen Hund aber bei einen 10 Stunden Arbeitstag ist das nicht drin.

Ich bewundere Leute wie euch die es wagen wollen und auch tuen ohne das der Hund darunter leidet.
 
  • Studium und Hund? Beitrag #5
Danke wussel
 
  • Studium und Hund? Beitrag #6
Off-Topic
(...) ich zum Bespiel bin höchsten 2 mal die Woche 8 Stunden weg ( wenn überhaupt) und das ist schon sehr lang, dafür bin Ich die meisten restlichen Tage meist schon nach 2-4 Stunden wieder zuhause... Und mein Freund hat auch gute Arbeitszeiten, natürlich musst du die auch Gedanken machen was nach dme Studium ist, ich zb habe einen Beruf in dem ich nur 20-30 Stunden arbeiten kann und muss da die Ambulanzen meist nicht lönger offen sind bzw ich mach mich selbstständig dann kann ich mir alles selber einteilen.
Darf ich mal fragen, was du machst/mal machen möchtest?
 
  • Studium und Hund? Beitrag #7
hallöchen!

ich bin jetzt im 7. semester und hätte mir einen hund angeschafft, allerdings war ein mitmieter dagegen und deshalb hab ichs sein lassen.

bei mir waren die voraussetzungen echt super dafür: der hund wäre, eben auch weil ich mit meinem freund zusammenlebe, und er nen ganz anderen stundenplan hat als ich, täglich höchstens 2-3 stunden allein gewesen. ein wäldchen gibts in der nähe. vom geld her hätte es auch gepasst und die nötige erfahrung hätte auch ich für eine so große verantwortung im petto gehabt.
zukünftig werde ich grundschullehrerin und mein hund wäre später durchschnittlich 4 stunden täglich alleine, wenn ich in betracht ziehe, dass ich keinen unterstützenden partner mehr habe (muss man ja immer mit rechnen ;) ). auch den gedanken, dass ich jetzt noch jede menge zeit für ihn habe und ihn die nächsten 2 jahre gut erziehen kann etc (somit auch zeit für die hundeschule gehabt hätte), fand ich super, denn das hätte geheißen, dass er erst mit ca. 2 jahren dann mein berufsleben hätte "ertragen" müssen und nicht wie in so vielen familien als welpe zu mir gekommen wäre und von anfang an so lange hätte alleine sein müssen oder die stubenreinheit und das allein sein innerhalb der schulferien hätte erlernen müssen. nein, ich hätte ihm viel mehr zeit geben können :(

aber nun zu dir:

du solltest dir zuallererst darüber gedanken machen, wie dein studium aufgebaut ist.
kannst du dir selber deinen stundenplan zusammenlegen? damit du immer höchstens 4 stunden am stück weg bist? oder wird dir der stundenplan vorgelegt, an dem du dann nicht selten 8 stunden uni am tag hast!

in welcher umgebung wirst du wohnen? sind die mieter/mitmieter damit einverstanden? hast du die möglichkeit, deinen hund ganz in deiner nähe frei laufen und seine geschäfte erledigen zu lassen? ist es nahe der uni, damit du nicht noch ne stunde bis nach hause fahren musst?

wie siehts finanziell aus? für einen größeren hund musst du durchschnittlich über 80 € im monat einplanen plus miete plus haushaltsgeld, damit du auch was zu essen hast ;) häufig zahlst du in einer wg nicht unter 300 euro miete (insgesamt mit strom und internet und co). in unistädten wie münster sogar noch einiges mehr.

mit wem wirst du in eine wg ziehen? ist die person einverstanden? wer kümmert sich um den hund, wenn du mal krank/in der uni/im urlaub bist?

und ganz wichtig: wie sieht deine zukunft aus? wie lange wirst du täglich arbeiten? wirst du umziehen müssen und wenn ja, findet man dort gut wohnungen mit hundeerlaubnis?

ich denke, du solltest erst einmal anfangen zu studieren, ein bild davon bekommen, wie dein studiengang aufgebaut ist. ich habe es zb. so gemacht und gleichzeitig darauf geachtet, dass ich eine wohnung finde, in der ich im besten fall vom vermieter aus auch einen hund halten kann/darf. frag aber auf jeden fall auch deine mitmieter, die im haus leben, sonst endet das häufig böse und damit ist dir und deinem hund auch nicht geholfen...nicht selten muss man das tier dann wieder abgeben, weil es uns studenten nicht möglich ist "mal eben" eine andere günstige wohnung zu finden...!

was die rasse betrifft, würde ich persönlich mich nicht für einen dalmatiner entscheiden...viele rassehunde sind anfälliger auf krankheiten. hast du das geld für teure TA- kosten oder OPs?
auch das wesen des dalmatiners ist umstritten. des weiteren brauchen sie häufig spezielles futter, da sie anfällige harnsäure haben. erkundige dich da am besten nochmal genauer. du solltest dir meines erachtens eine hunderasse aussuchen, die zu deinem späteren leben gut passt. willst du beispielsweise irgendwann mal kinder haben? hast du mit deinem späteren beruf noch immer genug zeit, mit deinem hund sport zu treiben?

obwohl ich persönlich auch überzeugt davon bin, dass ich mich gut mit hunden und ihrem verhalten auskenne, würde ich mir dennoch keinen dalmatiner zutrauen und erst mal "klein anfangen", denn mit einem hund trägt man eine riesenverantwortung und sollte sich seiner sache völlig sicher sein. leider sieht man viel zu häufig, dass sich besitzer mit der wahl ihres hundes überschätzt haben...wohl kaum gäbe es sonst soooo viele hundebesitzer, die ihr tier nicht unter kontrolle haben. wenn ich spazieren gehe, begegne ich wenn überhaupt nur ner hand voll menschen mit hund von denen ich behaupten kann, "jo, das passt!"
ich hatte mich für eine mischung (übrigens: wie willst du nen reinrassigen hund bezahlen? allein ein kleiner chihuahua kostet doch schon 600-800 euro. nen dalmatiner sicherlich mindestens das doppelte...) entschieden, in dem auf jeden fall havaneser oder labrador drin stecken sollte. havaneser gelten beispielsweise als sehr leicht erziehbar, haaren nicht und können richtig action machen. das wäre dann die kleinere variante gewesen. der perfekte anfängerhund eben (und auch wenn wir beide schon erfahrungen mit hunden haben, es ist immer etwas anderes, nen eigenen und zu haben und zu erziehen, als wenn wir andere hunde betreuen und zurechtweisen. demnach müssen wir beide uns als anfänger ansehen)! auch labradore sind ruhige zeitgenossen, die aber auch total ausdauernd und sportfreudig sind :)
im gegensatz zu diesen rassen (und es gibt noch viele mehr), ist mir der dalmatiner zu sensibel und "eigen". und da sowohl du als auch ich noch keinen eigenen hund hatten, würde ich dir von dieser rasse abraten, genauso wie ich dir zum beispiel vom jack russel (zu sehr energiebündel, terrier-dickkopf) oder spitz/chihuahua (dickkopf, bellfreudig) abraten würde. ist natürlich nur meine meinung und letztendlich solltest du das für dich entscheiden.


du siehst, es gibt viele fragen und ansätze zu klären :)

wie gesagt, mein rat ist, lass dir zeit, fang erst mal mit dem studium an und kümmer dich dann um alles andere :)

lieben gruß, petite
 
  • Studium und Hund? Beitrag #8
Hallo Petite,

Vielen vielen Dank für deine wirklich ausführlich Antwort. Also ich hätte sowieso bis zu meinem Studiumstart gewartet, dass stand von Anfang an fest und das es einer, aus einer Notstation bzw Tierheim wird war auch klar:)

Ich wollte mich nur mal erkundigen ob er generell geht oder ob es dem Hund unzumutbar wäre.
 
  • Studium und Hund? Beitrag #9
hey jeysie :)

jaaa :p generell kann man das halt gar nicht sagen, verlass dich nicht allzusehr auf unsere aussagen. ich habe beispielsweise auch eine forumsdiskussion eröffnet, als ich mir noch unsicher war mit der anschaffung eines hundes. und da habe ich nicht nur positives feedback bekommen. sehr viele leute haben mir auch davon abgeraten und die meinung gehabt, ich könne in meinem studium noch nicht vorhersehen, was mich später im beruf erwartet und das sei unverantwortlich dem tier gegenüber.

damit hatten diejenigen ehrlich gesagt AUCH recht. wer gibt mir oder dir die garantie, dass man nie überstunden hat? in meinem beruf kommt später noch eventuell die ganztagsschule auf mich zu. in deinem späteren beruf wirst du sicherlich nicht unter 6-8 stunden täglich arbeiten und hast auch nicht die garantie direkt neben der arbeit zu wohnen, sodass du noch insgesamt 2 stunden hin- und rückfahrt einplanen könntest. die garantie, dass man einen partner oder die familie in der nähe hast, die den hund ab und zu übernehmen kann, hat man ja noch nicht mal während des studiums geschweige denn im berufleben.

das ist eben von studium zu studium und von zukunft zu zukunft unterschiedlich und eher gar nicht generell zu beantworten :) ich bin sicher, dass ein hund während des studiums problemlos ohne zeitdruck versorgt werden kann. nur das tier lebt halt nicht 2 oder 3 sondern 12-15 jahre oder noch länger...!
es ist ein teufelskreis ;)
 
  • Studium und Hund? Beitrag #10
Hallo,

ich finde man kann aber auch alles verkopfen. Die wichtige Frage ist nicht der eventuelle Stundenplan sondern die Frage: WILL ich einen Hund - (den ich dann artgerecht bei mir halte) oder nicht. Wie es sich anhört bist Du doch ein ganz gescheiter Mensch - und kannst Dir diese Frage ganz ehrlich beantworten.
Wenn ich einen Hund WILL - dann schaffe ich das auch. Und zwar zu Hundeglücklichen Bedingungen.

Ich hatte vor meinem Studium Hunde, während meines Studiums Hunde und habe immer noch Hunde....wo ein Wille ist ist immer ein Weg - so einfach. Ich meine wenn mich morgen ein Bus überfährt - kann ich auch nicht mehr Gassi gehen.

Ich bin als Student mehrmals umgezogen - komisch ich habe immer eine Wohnung gefunden in der Tierhaltung erlaubt war.
In den Semesterferien habe ich immer einen Job gefunden wo mein Hund dabei sein durfe
Ich mußte Pratikas absolvieren - auch da fand sich immer ein Platz mit Tierhaltung.
Ich muss (natürlich) arbeiten - gut da ich Hunde will -habe ich mich selbstständig gemacht.....

Natürlich hatte ich immer mehr zu suchen, zu schauen und zu organisieren als die Anderen - aber das hat mir halt nie etwas ausgemacht - denn ich WOLLTE ja meinen Hund.

Es gibt keinen Grund (ausser schwerer Kankheit / oder besagtem Bus) einen Hund abgeben zu müssen oder nicht zu halten - ausser einem: weil man ihn nicht ( mehr )WILL.

Wenn ich mir einige hier so durchlese dürften nur noch agile Rentner (max 50 jahre alt) oder betuchte Arbeitslose Hunde halten....beide selbstverständlich mit einer auf das Tier abgeschlossenen Lebensversicherung.

LG SUNO
 
  • Studium und Hund? Beitrag #11
  • Studium und Hund? Beitrag #12
hey suno,

dass sich nur rentner einen hund halten sollten, habe ich nicht gesagt ;)
ich bin schon der meinung, hunde müssen es beispielsweise lernen und auch abkönnen allein zu hause zu bleiben. sonst hast du ja irgendwann so ein jankendes etwas zu hause sitzen, das dir nicht von der stelle weicht ;) ich bin auch der meinung, man kann sich schon als student einen hund anschaffen. allerdings kenne ich mich mit wirtschaftsinformatik wenig aus, könnte mir aber vorstellen, dass das so ein büro-job mit festen und auch langen arbeitszeiten ist. mit meinem beruf habe ich mich ja auch beschäftigt und festgestellt, dass das tier eine zumutbare zeit allein zu hause wäre. in sofern bin ich wirklich nicht gegen eine frühe anschaffung eines hundes, aber ich bin für das klarmachen über die konsequenzen, die man für das tier tragen und verantworten muss.

nicht jeder oder sogar die wenigsten haben das glück, sich beispielsweise später selbstständig zu machen oder eine arbeit zu finden, zu dem man den hund mitnehmen darf, sonst wäre der "beruf" hundesitter oder die anstalt "tierheim" nie geboren. und nein in der umgebung meiner uni gibt es nicht viele wohnungen, die haustiere erlauben. ich habe nur eine einzige gefunden, die in einem viertel lag, das man nachts besser nicht alleine betreten sollte ;) meine jetzige vermietung erlaubt es mir auch nur, wenn ich das einverständnis aller mitmieter habe. klar könnte ich jetzt umziehen in ein anderes haus, jede menge geld in die wände, das streichen und den teppichboden investieren...und dann müsste ich wieder zusehen, dass ich das vertrauen meiner mitmieter gewinne, um mir einen hund anzuschaffen...oder auch nicht. und das ganze ginge wieder von vorne los. ich will schon, aber so viel geld habe ich dann nun auch wieder nicht, obwohl ich und mein freund arbeiten gehen.
da scheinst du ne menge glück gehabt zu haben. das ist beneidenswert :)

ich denke schon, dass es wichtig ist, sich darüber klar zu werden, wie das eigene spätere leben aussieht. denn es kann bei solchen studiengängen durchaus passieren, dass man später an einen job gelangt, bei dem man nicht unter acht stunden täglich im büro sitzt. dafür gibt es wie gesagt keine garantie oder aber es gibt eine, aber da sollte sich jeysie besser mal erkundigen.
und da viele studiengänge auf bachelor und master umgeschrieben wurden, bekommt man meist auch knallharte stundenpläne vor den latz geknallt. 30 stunden oder mehr sind heutzutage keine seltenheit mehr bei bachelor-studiengängen.

und jetzt mal überspitzt gesagt: ;)
du kannst auch nicht einfach ein kind zeugen mit dem gedanken "wird schon klappen, wenn ich das will, schaff ichs schon mit dem kleinen dötzken"
ein hund muss ähnlich betreut und versorgt werden wie ein kleinkind und nicht umsonst gibt es in diesem forum genügend besitzer, die über zeitmangel klagen und denen alles über den kopf wächst.
man kann nicht einfach nur was wollen und es dann machen, vorallem nicht, wenn es um lebewesen geht.
viele menschen, vorallem solche, die jünger sind und merken, dass sie doch noch andere interessen haben, denen sie plötzlich nachgehen wollen, können auch mal schnell das interesse an ihrem haustier verlieren, sonst gäb es nicht so viele arme seelen in den tierheimen. wenn man sich da genauer umhört, sind es meist tiere, die von jüngeren besitzern/familien oder von scheidungen stammen.
also wenn man sich für ein haustier jeglicher art entscheidet, dann bitte auch nur gut durchdacht und nicht aus einem jetzigen Willen heraus, der eventuell auch wieder abschwächen kann.
klar kann das auch gut gehen wie bei dir, suno, was ich auch wirklich supertoll finde, aber du kannst dein reges interesse an hunden und deine verantwortung und zeit, die du in deinen hund investiert hast nicht auf alle anderen schließen. so etwas kann man erst im nachhinein von sich selbst beobachten ("ICH habe alles getan, damit es meinen tieren gut geht und es hat funktioniert!"), aber nicht von anderen menschen erwarten. was hättest du gemacht, wenn du ca 10 stunden von zu hause weg gewesen wärst auf grund deines berufes? darüber sollte man sich schon klar werden und versuchen, im vorhinein lösungen zu finden. und wenn es keine gibt, sollte man die finger vom hund lassen.

@jeysie: also ich hoffe, du verstehst was ich meine. ich möchte dir keinesfalls unterstellen, dass du das interesse an deinem hund verlieren wirst oder dass du zur hundehaltung nicht fähig bist ;) ich möchte dir lediglich dazu raten, die zukunft mit in betracht zu ziehen, denn es wäre echt schade für den hund und vor allem auch ein leidvoller weg für dich, wenn du aus irgendwelchen gründen dich einmal von ihm trennen müsstest.
 
  • Studium und Hund? Beitrag #13
@petit

ich habe niemals gesagt, daß es einfach ist. Nur daß der Wille zählt. Und ja ich habe auch wegen meiner Hunde in nicht so tollen Gegenden gewohnt, und Nein ich hatte nie "Glück" - sondern ich bin ein sehr selbstsicherer und ziehmlich ehrgeiziger Mensch, der sich grundsätzlich für seine Ziele 100% einsetzt - diese verfolgt und meist auch erreicht . Und zwar durch Arbeit.

Im übrigen habe ich auch als nicht Selstständige, immer Firmen gefunden - bei denen (damals nur einer) mein Schäferhund mit durfte. Will mal so sagen - ich bin sehr gut in meinem Job - so daß ich immer sagen konnte - wenn ihr mich wollt dann mit Hund oder gar nicht.

Aber ich bin auch ein Hunde-Maniak und halt auch kein Mittelmaß - habe ich mich für eine Sache entschieden wird das durchgezogen.

Will ich einen Hund - richte ich mein Leben darauf hinaus. Fertig. Und genau das wollte ich sagen. Als selbst denkender intelligenter Mensch überlegt man sich natürlch will ich etwas oder nicht - mit welchen Konsequenzen habe ich zu rechnen . Und das wird dann ohne Murren und ohne Mühen zu scheuen durchgezogen. ob Kind , ob Hund ob Job.....

Und ehrlich ich erwarte das von allen Erwachsenen anderen auch, die ich als normal betrachte. Mal halt so ein bißchen Hund haben solange es einfach ist - ist das aller aller letzte. Und jemand der seinen Hund wegen Scheidung/Umzug/Unfähigkeit sich seine Zeit (Stundenplan) so einzuteilen, daß es paßt - wäre schlicht und ergreifend bei mir nicht mehr erwünscht.

- LG SUNO
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Studium und Hund? Beitrag #14
Also nur mal kruz so dazwischen, ich arbeite in einem Th und viele ( die meisten Hunde) sind weder von Jungen erwachsenen noch von Studenten oder der gleichen, ob mans glaubt oder nicht die meisten Hunde kommen zu uns aus Familien die einfach keinen Bock mehr haben, die sich die Anschaffzúng nicht überlegt haben oder nicht mehr zurecht kommen...

ich denke auch das wenn man etwas schaffen möchte das man das auch kann, ich bin das beste Beispiel...

Es ist hakt immer eine Frage von Möglichkeit... ich hab die Möglichkeit beide Hunde zu meiner Mum zu geben wenn ich mak wirklich länger hab, ebenso unterstützt mich mein Freund zu 100 prozent und, Ich bin auch der Meinung das es einfach zu zweit leichter ist...

Wenn man nach den kriterien geht, nachdenen man sich einen Hund nehmen darf ( Zukunft etc ) dann dürfte kein Mensch sich einen Hund oder anderes Haustier holen, denn kein mensch kann zu 100 prozent sagen was in 5 jahren ist...

LG
 
  • Studium und Hund? Beitrag #15
Wichtigste Voraussetzungen:

- nie länger als 5, höchstens 6 Stunden täglich außer Haus (inklusve uni und Nebenjob)
- mindestens 2 Stunden Freizeit für gassi gehen etc.
- ca. 50 Euro normale montaliche Kosten plus größeren notgroschen für tierarzt - bei hunden kommen da sehr schnell ein paar hundert euro zusammen.
- Sicherheit, für die restliche Lebenserwartung des hundes nie mehr arbeiten zu müssen (ist auch blöd, wenn der Hund 8 ist, wenn frauchen/Herrchen 12 Stunden am tag weg sind) - also am ehesten wenn man lehrer werden will oder einen andere Tätigkeit, die man in teilzeit oder von zuhause ausüben kann.
 
  • Studium und Hund? Beitrag #16
HalliHallo

Ersteinmal vieln lieben Dank für eure zahlreichen Antworten:)
So wie es sich raushört bin ich doch schonmal super optimistisch, und hört sich alles klasse an. Und ja ich will einen Hund also schaffe ich das auch irgentwie!:D
 
  • Studium und Hund? Beitrag #17
danke @ susanne, du sprichst mir aus der seele.

wenn man doch schon während seines studiums weiß, dass man in seinem späteren beruf mehr als 6 stunden arbeiten wird, sollte man erstmal bis dahin abwarten, wie sich das eigene leben entwickelt, wie auch zb. ob man das tier mit zur arbeit nehmen kann, ob man einen unterstützenden partner hat etc.

NEIN, das ist keine selbstverständlichkeit und NEIN, nicht jeder ist so gut und so ehrgeizig im beruf wie suno, dass man sich beim chef vorstellen kann "aber nur mit hund" und diesen lebensstil kann man auch nicht von seinen mitmenschen erwarten.
da steckst du deine erwartungen ziemlich hoch wie ich finde.

suno, du hast mich außerdem falsch verstanden, was den stundenplan betrifft. im heutigen studium DARF man sich den stundenplan nicht mehr selber einteilen, den bekommt man vorgelegt, wie in der schule. da kannst du so ehrgeizig sein wie du willst oder einen sehr starken willen haben, du wirst es nicht ändern können! und ein umzug ist nunmal auch sehr teuer. das kann man auch nicht von einem schlecht verdienenden studenten erwarten. klar, jetzt kann man sagen, dann hol dir keinen hund, wenn du dir mit der wohnung nicht sicher bist, ob dort hunde erwünscht sind. aber genau deshalb sage ich ja: erspar dir die umzugsprobleme, indem du dich VOR der anschaffung eines hundes darum kümmerst. erspar dir spätere probleme wie zeitmangel etc, indem du dir VOR der anschaffung eines hundes über dein (natürlich nur höchst wahrscheinliches und grobes) leben gedanken machst. was soll daran falsch sein? das zeugt doch nur von ehrgeiz und zielsuche, weil man sein ziel ohne einschränkungen UND im sinne des hundes erreichen will!!
ich habe auch nie gesagt, dass jeysie und ich uns aus einer laune heraus oder mit unsicherheit einen hund anschaffen wollen, auch das hast du falsch verstanden. aber um der gefahr, dass es einem doch zu viel werden könnte, also dass man sich überschätzt hat, aus dem weg zu gehen, sollte man sich eben seine gedanken machen, damit man sich sicher sein kann, dass es wirklich keine laune, sondern der größte wunsch ist, sich einen hund anzuschaffen! und wie gesagt, DAS zeugt doch schon von ehrgeiz, verantwortung und fleiß!

allein, dass jeysie sich hier in dem forum über mögliche konsequenzen erkunden will zeigt auch ihren ehrgeiz und ihr opfer, das sie bereit ist für einen hund einzugehen. ich kenne jeysie nicht. stell dir vor, sie hat grad nur eine hunde - "laune" (nur mein rein hypothetisch, jeysie ;) ). es wäre doch fatal ihr die hundeanschaffung dann nur positiv ins licht zu rücken "ja klar geht das, musste nur wollen, machs einfach". nein, auch die risiken und bedenken müssen ihr mit auf die packungsbeilage geschrieben werden.
sie hat nach diesen konsequenzen/problemen gefragt, also haben wir ihr welche genannt. aber alles nur durch eine rosa brille zu betrachten mit friede freude eierkuchen und alles wird schon irgendwie gut gehen weil ich WOLLTE das ja und den WILLEN erwarte ich von jedem anderen auch, das wäre ihr gegenüber unfair. du kannst deinen willen nicht auf alle anderen menschen schließen. ich bin zum beispiel, was mein studium betrifft, überhaupt nicht ehrgeizig, weil es rein gar nichts mit meinem späteren beruf gemein hat. trotzdem war ich sehr ehrgeizig, was die anschaffung eines hundes betraf. ich hatte mir sogar schon eine arme seele aus dem tierheim ausgesucht, bis mir plötzlich ein mitmieter doch noch eine absage erteilte. was meinst du wie fertig ich war. eine weitere wohnung in meinem finanziellen bereich habe ich hier nicht gefunden, ja auch da war ich ehrgeizig und habe gesucht. macht das aus mir einen menschen, der nicht weiß was er will? ich denke nicht. aber ich habe einfach noch nicht den lebensstil, den du erreicht hast und dadurch kann ich mir einige sachen nicht erlauben. aber weißt du was? dadurch, dass ich mir gedanken über meine zukunft gemacht habe, weiß ich, dass ich mir in 2 jahren nach dem studium, wenn ich geld verdiene und eine andere wohnung nehmen kann, einen hund anschaffen kann :) hätte ich mir keine gedanken gemacht würde ich wahrscheinlich immer noch weinend in der ecke sitzen, weil mir ein mitmieter meinen größten wunsch verwährt hat :)

nein scherz bei seite, ich habe jeysie ja gesagt, ich bin nicht gegen eine hundeanschaffung im studium, sondern, wenn der stundenplan stimmt, sogar sehr dafür. dennoch sollte sie ihre zukunft nicht außer acht lassen. ich habe gesprochen ;)

lieben gruß, petite
 
  • Studium und Hund? Beitrag #18
Hey,
@petit...wow du hast gesprochen...:p...und zwar ganz schön viel. Ne schon ok...klar hast du Recht mit nur Hunde - Laune etc. und wie gesagt ich habe mein ganzes Leben lang Hunde und weiß natürlich worauf ich mich einlasse. Daß ich ein Hunde Freak bin erwähnte ich schon? :))

Es stimmt ich baue mein Leben um mein Tier herum auf - war schon immer so - und würde z.B. eher meinen Mann verlassen als mein Tier - aber das weiß er seit 13 Jahren:)) und hat natürlich selbst einen Hund.

Ich bin nur manchmal genervt von zu viel planen und verkopfen und und und. Das heißt nicht , daß man nicht reflektieren soll oder Recherche betreiben soll. Aber wenn ich das getan habe...und mich für ein Wesen an meiner Seite entschieden habe - dann gibt es immer einen Weg für den Hund UND mich.

Ich nehme an, wenn du dir damals bereits einen Hund zugelegt hättest und der Vermieter wäre dann gekommen...hättest Du sicher irgendwie eine andere Wohnung mit Hund gefunden - oder hättest Du ihn wieder abgegeben?

Mein Frauenarzt sagte einmal...wenn alle auf den perfekten Zeitpunkt warten an dem ein Kind kommen darf - stürbe die Menschheit aus. Heißt aber nicht , daß man jetzt mit 15 und ohne Perspektive Kinder / Hunde in die Welt setzten solll. Heißt nur man hat ja schon nachgedacht und wenn es soweit ist - wird eben alles passend gemacht.

Meine Freundin studiert an der Uni heidelberg - also die macht sich selbst ihren Studienpaln...naja kommt wohl aufs Fach und die Uni an.

@Jeysie
Am besten gehst Du nun erst mal nach USA . Dann kommst Du zurück - suchst Dir eine Wohnung / WG in der man einen Hund halten darf....und schnupperst erst mal ein, zwei Semester ins Studileben. Wenn dann da ein Hund reinpaßt - kannst Du Dir deinen besten Freund an die Seite holen.:))

LG SUNO
 
  • Studium und Hund? Beitrag #19
puh, ja, endlich nen mittelweg gefunden suno ;) wir sollten eine diskussions - firma aufmachen und damit geld verdienen :D

und ganz klar: hätte ich wegen meines traumes, den ich mir erfüllt hätte, nämlich mir einen hund zulegen, die wohnung wechseln müssen, hätte das irgendwie funktionieren müssen, ist doch klar!
ich bin auch der meinung, dass WENN man sich für einen hund entscheidet, DANN natürlich auch alle konsequenzen trägt, ohne kompromisse ;)


schön, dass wir das klären konnten :)

und was dein studium betrifft, jeysie, hatte ich ja die gleiche empfehlung wie suno. erstmal losstudieren, sich zurechtfinden und dann versuchen, alles miteinander zu vereinbaren.

LG, petite
 
  • Studium und Hund? Beitrag #20
hallo :)
mir geht es ähnlich wie jeysie. Seit ich denken kann wünsche ich mir einen Hund. nun bin ich 25 und überlege auch gerade hin und her ob ich es nun endlich wagen soll oder nicht?! ich studiere auch, bin aber mittlerweile soweit, dass ich im januar meine abschlussarbeit beginne und nächstes jahr dezember mit allem fertig wäre, wenn alles gut geht.
für einen hund würde also sprechen, dass ich ihm das erste jahr zumindest alle zeit der welt bieten könnte. nebenbei gehe ich auch stundenweise arbeiten. dort wäre es sicher auch kein problem den hund mitzunehmen.zur not könnte ich den hund auch stundenweise zu meinen eltern bringen, wenn die zeit knapp wäre. außerdem bietet das örtliche tierheim auch eine option für berufstätige hundeeltern an. falls mal ein größerer tierarztbesuch ansteht könnte mein freund zur not aushelfen.
was mich eben hindert ist, dass ich eben nicht weiß, was nach dem studium kommt? wo werde ich arbeiten, muss ich umziehen? wie sieht es dann zeitmäßig aus? aber andererseits? soll ich vielleicht doch bis nach dem studium warten? nur wo dann die zeit für einen welpen hernehmen? die Zeit hätte ich JETZT. gibt es eigentlich DEN perfekten Zeitpunkt?
bin ich auch der meinung das es immer irgendeinen weg gibt wenn man nur will..
aber wenn doch irgendwas schiefgeht? ich könnte es mir nie verzeihehn den Hund doch aus irgendwelchen gründen, die ich nicht bedacht habe wieder weggeben zu müssen. ach ich bin hin und hergerissen. was sagt ihr?
und wisst ihr was eine hundeschule so im durchschnitt kostet?
 
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