- Hitzeprobleme mit meinem Hund Beitrag #1
M
Matze
Guest
Hallo,
ich habe einen super lieben und noch aktivieren Aussie/Border Mix.
Dieser hat das Problem das er heiß läuft und das zeigt sich wie folgt:
1. Zahnfleisch und Zunge werden heller
2. Er fängt an hinten unklar zu gehen
3. Übermässiges hecheln und extremes sabbern
4. Knickt hinten ein
5. Fällt um, liegt hechelnd auf der Seite und kommt nicht mehr hoch
Hört sich für mich erst mal nach einem ganz "normalen" Hitzschlag an.
Nur das das halt auch passiert wenn es nicht wirklich heiss ist.
Nur im Winter geht es ihm wirklich gut. Am Besten er kann bei Minusgraden im nassen toben und liegen und wenn es Eiszapfen im Fell gibt, prima, die halten ja fit.
Nachdem das das erste Mal passiert ist, bin ich natürlich zum Doc gerannt und habe ihn auf den Kopf stellen lassen. Der hat Bluttest gemacht (ohne Befund) und mich zum Herzspezialist geschickt. Der hat Ultraschall von Herz und Lunge gemacht (ohne Befund) und meinte dann das der Hund bei Aktivität zu schnell und flach hechelt und deshalb kein oder zu wenig Sauerstoff mehr in die Lunge kommt und er deswegen dann umkippt. Ich sehe das aber trotzdem nach wie vor als klassischen Hitzschlag an, eben nur zu schnell, also auch bei nicht allzu großer Hitze (20°C -22°C) und nach 20 Minuten toben.
Ich hab mir also ein paar Verhaltensregeln angwöhnt.
1. Hab ich mir aus USA eine Kühlweste bestellt die naß gemacht wird und den Hund per Verdunstungskühlung kühlt (Simuliert also das Schwitzen). Die trägt er momentan sofern wir nicht in der Wohnung oder im Büro sind. Also im Auto, beim Gassi gehen usw.
2. Dann habe ich einen genialen 2 Liter Wassernapf für den Kofferraum gekauft der nicht überschwappt und nicht mal ausläuft wenn er umkippen sollte (was noch nie passiert ist) und fahre immer einen riesen Vorrat Wasser mit mir rum.
3. Sofern wir uns von einer Wasserleitung oder einem Wassernapf entfernen schleppe ich immer mind. 4 Liter Wasser und einen Napf mit.
4. Ich hab an der Hundeleine ein Thermometer und achte drauf wie warm es wird und er nicht in wirklich schlimme Hitze kommt.
5. Sofern ich z.b. im Stall unterwegs bin wird er per Schlauch gekühlt oder falls möglich kann er in einen Bach. (Gut das er denkt er sei ein Seehund)
6. Längere Märsche, damit er sich auch austoben kann, machen wir nachts, also ohne Sonnenschein und bei höchstens 24°C (Also bekomme ich nachts recht wenig Schlaf)
Trotzdem ist er mir am Samstag früh nach gerade mal 20 Minuten (22°C) toben mit seinem Kumpel schon wieder unklar gelaufen und war am Schwanken (Trotz kompletter Dusche + Kühlweste) und hat dann mal eben so, als hätte er seit Wochen nichts getrunken, knappe 1,5 Liter Wasser getrunken. Dann noch 10 Minuten im Schatten gelegen und dann den Rest des Weges eben nicht mehr frei zum Toben sondern an der Leine (Und das hat ihm garnicht gefallen)
Hat sonst noch jemand solche extremen Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tip geben wie ich meinem Kleinem das Leben leichter machen kann oder noch besser wie ich diesen Missstand auf Dauer bessern oder sogar abstellen kann? Kennt jemand noch eine Bezugsquelle, bestenfalls in Deutschland (Der Versand und der Zoll schlagen immer so in die Kasse) für Kühlhilfen speziell für Hunde? In USA gibt es da so viel, aber wie gesagt, die Nebenkosten...
Ich wäre über jeden Tip und jede Hilfe extrem dankbar und freue mich über rege Beteiligung.
Danke
ich habe einen super lieben und noch aktivieren Aussie/Border Mix.
Dieser hat das Problem das er heiß läuft und das zeigt sich wie folgt:
1. Zahnfleisch und Zunge werden heller
2. Er fängt an hinten unklar zu gehen
3. Übermässiges hecheln und extremes sabbern
4. Knickt hinten ein
5. Fällt um, liegt hechelnd auf der Seite und kommt nicht mehr hoch
Hört sich für mich erst mal nach einem ganz "normalen" Hitzschlag an.
Nur das das halt auch passiert wenn es nicht wirklich heiss ist.
Nur im Winter geht es ihm wirklich gut. Am Besten er kann bei Minusgraden im nassen toben und liegen und wenn es Eiszapfen im Fell gibt, prima, die halten ja fit.
Nachdem das das erste Mal passiert ist, bin ich natürlich zum Doc gerannt und habe ihn auf den Kopf stellen lassen. Der hat Bluttest gemacht (ohne Befund) und mich zum Herzspezialist geschickt. Der hat Ultraschall von Herz und Lunge gemacht (ohne Befund) und meinte dann das der Hund bei Aktivität zu schnell und flach hechelt und deshalb kein oder zu wenig Sauerstoff mehr in die Lunge kommt und er deswegen dann umkippt. Ich sehe das aber trotzdem nach wie vor als klassischen Hitzschlag an, eben nur zu schnell, also auch bei nicht allzu großer Hitze (20°C -22°C) und nach 20 Minuten toben.
Ich hab mir also ein paar Verhaltensregeln angwöhnt.
1. Hab ich mir aus USA eine Kühlweste bestellt die naß gemacht wird und den Hund per Verdunstungskühlung kühlt (Simuliert also das Schwitzen). Die trägt er momentan sofern wir nicht in der Wohnung oder im Büro sind. Also im Auto, beim Gassi gehen usw.
2. Dann habe ich einen genialen 2 Liter Wassernapf für den Kofferraum gekauft der nicht überschwappt und nicht mal ausläuft wenn er umkippen sollte (was noch nie passiert ist) und fahre immer einen riesen Vorrat Wasser mit mir rum.
3. Sofern wir uns von einer Wasserleitung oder einem Wassernapf entfernen schleppe ich immer mind. 4 Liter Wasser und einen Napf mit.
4. Ich hab an der Hundeleine ein Thermometer und achte drauf wie warm es wird und er nicht in wirklich schlimme Hitze kommt.
5. Sofern ich z.b. im Stall unterwegs bin wird er per Schlauch gekühlt oder falls möglich kann er in einen Bach. (Gut das er denkt er sei ein Seehund)
6. Längere Märsche, damit er sich auch austoben kann, machen wir nachts, also ohne Sonnenschein und bei höchstens 24°C (Also bekomme ich nachts recht wenig Schlaf)
Trotzdem ist er mir am Samstag früh nach gerade mal 20 Minuten (22°C) toben mit seinem Kumpel schon wieder unklar gelaufen und war am Schwanken (Trotz kompletter Dusche + Kühlweste) und hat dann mal eben so, als hätte er seit Wochen nichts getrunken, knappe 1,5 Liter Wasser getrunken. Dann noch 10 Minuten im Schatten gelegen und dann den Rest des Weges eben nicht mehr frei zum Toben sondern an der Leine (Und das hat ihm garnicht gefallen)
Hat sonst noch jemand solche extremen Erfahrungen gemacht und kann mir einen Tip geben wie ich meinem Kleinem das Leben leichter machen kann oder noch besser wie ich diesen Missstand auf Dauer bessern oder sogar abstellen kann? Kennt jemand noch eine Bezugsquelle, bestenfalls in Deutschland (Der Versand und der Zoll schlagen immer so in die Kasse) für Kühlhilfen speziell für Hunde? In USA gibt es da so viel, aber wie gesagt, die Nebenkosten...
Ich wäre über jeden Tip und jede Hilfe extrem dankbar und freue mich über rege Beteiligung.
Danke