Ich wusste nun nicht, wohin mit meiner Frage, aber bevor wieder ein neuer Thread eröffnet wird, stelle ich sie mal hier. Seit dem Jahreswechsel etwa habe ich eine Goldhamsterdame aus der Hamsterhilfe hier bei mir, die einen wirklich lieben, sensiblen Charakter hat. Noch nie habe ich einen so sanften Futter"biss" von einem Hamster erlebt. Es ist eher ein "Guck mal, ich mach sogar den Mund auf, du musst nur noch was reinschieben!" :050: Auch stützt sie sich mit den Vorderpfötchen auf meiner Handfläche ab, um nach Futter zu suchen und mittlerweile lässt sie sich sogar ab und an über den Rücken streichen - höchstens begleitet von einem kurzen, kritischen Blick über die Schulter. So weit, so gut.
Allerdings ist sie eben doch ziemlich ängstlich. Da sie oft um Auslauf bettelt, ich sie aber nicht einfach rausgrapschen will, befördere ich sie immer mit ihrer Transportbox ins Badezimmer, wo eine nette Hamsterspielwiese auf sie wartet. Aber kaum ist sie da angekommen, ist sie nur schwer aus der Box rauszulocken und ist so extrem vorsichtig, dass sie mir jedesmal wieder leidtut.

Sie schleicht in Zeitlupe an den Boden gepresst durch die Gegend und erschrickt sich wie noch was, wenn ich mich, ebenfalls im Schneckentempo, nur mal an der Stirn kratze... Sie zuckt dann zusammen und haut ab ins Häuschen. Und egal, was sie beschnüffelt, sie zuckt immer erstmal mehrfach zurück und will abhauen...
Aber ich kann sie doch auch nicht nur im Aqua lassen? Das ist zwar ziemlich groß (1,30x0,50 oder so), aber sie bettelt ja auch immer regelrecht, rauszudürfen. Den Platz für einen Auslauf um ihr Aqua rum haben wir leider nicht auch noch, außerdem käm sie da von alleine ja auch nicht rein bzw. raus.
Soll ich es einfach immer wieder versuchen? Kann ich ihr das irgendwie erleichtern? Oder ist es zu viel Stress für sie?
Danke.