Diagnose: Rachitis

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  • Diagnose: Rachitis Beitrag #1
ninilove

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Hallo, wir waren eben mit unserem 1/2 Jahr jungen Kater beim Tierarzt. Vor ein paar Wochen ist uns nämlich aufgefallen, dass seine Vorderbeide etwas nach außen gedreht sind, bzw. seine Pfoten. Fühlt man sie ab, fühlen sie sich ganz 'knochig' an, als ob er Überbeine hat. Naja, unser TA hat dann sofort feststellen können: Rachitis.
Er meinte, es gibt da keine Behandlungsmöglichkeiten. Aber da er ja noch nicht ausgewachsen ist, möchte ich die Hoffnung einfach nicht aufgeben. Ich weiß, dass die Krankheit mit zunehmenden Alter immer schlimmer wird, und dann zu dieser sogenannten 'Knochenweiche' führt (Mir fällt der Fachbegriff dafür nicht ein), aber es geht ihm gut, er tollt herum und hat keine Schmerzen. Manchmal allerdings entlastet er beim sitzen sein rechtes Bein :(
Was soll ich machen? Soll ich ihm jetzt eine Zeit lang, bis er ausgewachsen ist, Calcuim und Vitamin D Präparate geben, oder wird das nichts helfen? Die vorhandenen Schäden wird er jetzt immer behalten, allerdings könnte man eine verschlechterung verhindern.... Was meint ihr? Hat er Chancen auf ein Leben ohne Schmerz und Leid, oder muss er irgendwann eingeschläfert werden? Bin auch ehrlich gesagt etwas perplex, da ich nicht weiß, woher er diese Krankheit hat. Die wird normalerweise durch falsche Ernährung ausgelöst, aber er ist Einzelkind und hat somit die ganze Milch von Mama alleine in Anspruch genommen, und seitdem er NaFu frisst, bekommt er Animonda Kitten und Miamor Kittenfutter. Weiß jemand Rat?
 
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  • Diagnose: Rachitis Beitrag #2
Hallo ninilove,

es gibt eine homöopathische Behandlung. Abgesehen von Ernährungsfehlern kann Parasitenbefall oder Darmentzündung den Mineralstoffwechsel so empfindlich stören, dass es zu einer Mangelerscheinung kommt.
Ebenfalls kann ein Problem der Nebenschilddrüse vorliegen.

Welche Untersuchungen wurden gemacht? Röntgen, Blut?
 
  • Diagnose: Rachitis Beitrag #3
Achso, hast du damit Erfahrungen gemacht? Und weißt du vielleicht wie das Homöopath. Mittel heißt? Also um Ehrlich zu sein, der TA hat hin gründlich abgetastet und ihn beim Laufen gesehen (Fehlstellung) und meinte gleich, dass es Rachitis sei. Ein Blut- oder Röntgenbild hat er nicht gemacht...
Danke schonmal :)
 
  • Diagnose: Rachitis Beitrag #4
Rachitis kann ja unterschiedliche Ursachen haben, darauf wollte sie glaube ich hinaus ;) Ich würde das nochmal abchecken lassen, nicht dass da etwas ist was die Mangelerscheinungen weiterhin anhalten lässt
 
  • Diagnose: Rachitis Beitrag #5
Ja, er sagte es kann auch angeboren sein. Aber ich glaube, dann hätten wir es schon früher gemerkt.. Wir haben ihn gefragt wie das jetzt ist mit Futter, also welche Stoffe wenig füttern etc., und daraufhin sagte er, "handelsübliches Futter würde reichen". Aber Whiskas ist auch Handelsübliches Futter, und das würde ich meinen Katzen nicht geben. :|
 
  • Diagnose: Rachitis Beitrag #6
Er meinte, es gibt da keine Behandlungsmöglichkeiten.
Das stimmt nicht ganz. Erstmal ist es wichtig zu wissen, woher es kommt. Einmal kann es durch Ernährungsfehler kommen (unwahrscheinlich, da du Alleinfuttermittel fütterst, Interessant wäre natürlich eine Milchprobe der Mutter, aber das ist eh hinfällig) oder es kann auch durch Organschäden kommen (wurde ein Bluttest angefordert) oder und das wäre die schlechteste Variante, er könnte einen genetischen Defekt haben.
Da er keinen Ernährungsfehler haben wird, brauchst du auch kein Vitamin D zufüttern, jedenfalls nicht solang du nicht weißt, warum er keins hat. Mal angenommen er hat ein Problem in der Leber oder in der Niere, dann kannst du ihm noch so viel Vitamin D anbieten, es wird nichts bringen.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ein Blut- oder Röntgenbild hat er nicht gemacht...
Oh, ohne Röntgenbild kann er nur eine Verdachtsdiagnose äußern, aber keine Diagnose.
 
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  • Diagnose: Rachitis Beitrag #7
Rachitis kann ja unterschiedliche Ursachen haben, darauf wollte sie glaube ich hinaus ;)
Genau.
Von daher sollte der Verdacht wirklich genauer abgeklärt werden. Röntgen und Blutuntersuchung können schon sehr viel Aufschluss geben. Anhand des Ganges und den verdrehten Beinen und aufgrund des Alters muss der TA zwar in diese Richtung denken, aber mir wäre das alleine zur Diagnoseerstellung zu wenig, zumal für eine sinnvolle Behandlung die Ursache von Entscheidung ist.
Rachitis tritt heute aufgrund des guten Ernährungsangebotes nur noch selten auf.
 
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