Pro und Contra Hundeanschaffung

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  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #1
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rentier

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Hallo,

ich lese schon seit einer Weile bei euch im Forum mit und habe mich nun angemeldet, weil ich sehr gerne eure Meinung zu meinem "Fall" hören würde.

Ganz kurz meine Ausgangssituation: ich bin 24 Jahre alt, beende gerade mein Studium und wohne seit ca 4 Jahren mit meinem Freund zusammen. Wir haben seit ca 2 Jahren 3 Zwergkaninchen.
Die Mutter meines Freundes züchtet Hunde der Rasse Bichon frisé. Wir verbringen den Großteil unseres Urlaubes dort, da es auch für die Kaninchen sehr paradiesisch ist. Ich kenne die Hunde also schon seit einigen Jahren, beschäftige mich in der Zeit dort immer sehr intensiv mit ihnen und hab auch schon einige Welpenaufzuchten mitbekommen. Jedesmal hätte ich mir am Liebsten einen der kleinen eingepackt und mitgenommen oder ganz besonders gerne auch eine der Hündinnen, die mir ganz besonders ans Herz gewachsen ist. Aber realistisch gesehen ging das nicht, da ich ja noch mittem im Studium war und keine Zeit hatte und wir auch in unserer jetzigen Wohnung keine Tiere halten dürfen (habe für die Kaninchen eine Sondergenehmigung bekommen). Naja, um das Ganze mal etwas abzukürzen, meine Lieblingshündin ist jetzt höchstwahrscheinlich tragend und ich beschäftige mich nun seit 2 Monaten mit dem Gedanken, ob es möglich wäre, einen der Welpen zu nehmen.
Ich möchte auf keinen Fall unüberlegt handeln, deswegen habe ich schon fast sämtliche Welpenerziehungsbücher unserer Stadtbücherei durchgearbeitet und weiß in etwa, was da auf uns zukommen würde (denn die Hunde bei der Mutter sind ja schon erzogen, damit hab ich ja nichts zu tun). Mit der Mutter des Freundes habe ich in den letzten Wochen so viel telefoniert wie davor in den Jahren nicht :p und sie ist der Meinung, dass wir das schaffen würden. Ich bin aber irgendwie, obwohl ich zuerst ganz euphorisch und sicher war, nun ganz unsicher geworden, jetzt wo es näherrückt.
Wir müssten umziehen, da hätte ich Angst, dass wir nicht wieder nen Garten haben, das würde mir für die Kaninchen Leid tun, da sie hier im 50m² Garten flitzen können.
Die Hauptarbeit würde an mir hängenbleiben, da mein Freund voll berufstätig ist, ich aber ja fast fertig bin mit dem Studium und erst ein Jahr später mit dem Referendariat anfangen würde.
Ich bin etwas unsicher, die Verantwortung für so lange zu übernehmen. Also, das soll sich jetzt nicht blöd anhören, mit den Kaninchen klappt das ja alles super, aber ein Hund ist doch ein anderes Kaliber und was ist, wenn mein Freund und ich uns mal trennen. Naja, keine Ahnung, ob ich mir zu viele Sorgen im Vorfeld mache, mein Freund sagt, ich soll das lockerer sehen und das wird schon, aber ich habe in solcher Hinsicht eine andere Sichtweise. Ich würde halt auf keinen Fall wollen, dass der Hund nach einiger Zeit abgegeben werden muss, weil es doch nicht passt, das würde mir so Leid tun! Deswegen möchte ich mir halt vorher echt sicher sein.

jetzt hab ich so viel geschrieben, dass bestimmt keiner mehr Lust hat, sich das alles durchzulesen :( Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber das lass ich lieber erst mal.
Ich würde mich wirklich sehr sehr freuen, wenn ihr eure Meinung kundtun könntet, ich weiß, dass wir die Entscheidung selber treffen müssen, aber ein paar Hilfen auf dem Weg dorthin wären toll.
Ach ja, finanziell wäre der Hund kein Problem und bei Fragen etc könnte ich mich jederzeit an die Mutter des Freundes wenden, wir haben echt ein gutes Verhältnis und wenn wir doch mal wegfahren wollen, wo er nicht mitkann, könnte er ja auch jederzeit zu ihr.
So, nun aber genug, bevor ihr völlig erschlagen seid von meinem Text. Also, löchert mich mit Fragen, weist auf Probleme hin, die ich völlig nicht gesehen habe und und und. Ich möchte mir meiner Sache wirklich ganz sicher sein!
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #2
Eine sehr wichtige Frage hast du noch gar nicht beantwortet, naemlich, wie lange der Hund spaeter mal (im Referendariat - wirst du Lehrerin ? und wenn du voll im Beruf stehst) in etwa allein bleiben muss .. Das ist oft der Knackpunkt bei der Frage Hund ja oder nein .. Denn selbst wenn alles passt, kann kein Hund ewig lang allein bleiben ..

Ansonsten wuerde ich mich mal unverbindlich umschauen, ob es ueberhaupt eine Wohnung mit Garten gibt .. Die Zeit ist natuerlich auch nicht mehr so pralle, denn Kuendigungsfristen etc muessen ja auch eingehalten werden und so ewig laesst der Welpe dann auch nicht mehr auf sich warten ;)
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #3
Hey,
danke erst mal für deine Antwort!
Ja, genau, ich werde Lehrerin. :) Also, ich würde ca. 11 Monate nachdem der Welpe zu uns kommen würde, ins Referendariat einsteigen, d.h. er könnte ans Alleinesein usw. gewöhnt werden, da ich dann viel Zeit haben werde.
also, wann dann genau Seminar sein wird usw. kann ich jetzt ja noch nicht absehen, aber mein Freund hat relativ flexible Arbeitszeiten, d.h. wir könnten das schon so managen, dass der Hund höchstens 4-5 Stunden alleine sein muss.

Morgen ist der Ultraschall-Termin, dann gibts Gewissheit, ob überhaupt Welpen kommen und dann müssen wir uns entscheiden und nach Wohnungen gucken etc. Also wir hatten es bisher so geplant, dass wir dann eine Wohnung ab Februar suchen würden, d.h. dass wir dann bis Ende November unsere jetzige kündigen müssten.
Also schon relativ zeitnah alles...
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #4
Hallo,

erstmal finde ich es gut, dass du das thema hund so gut durchdenkst.
Mit dem alleinsein ist das schon so eine sache ... Ich denke 4 stunden sind in ordnung, wenn der Hund ansonsten wirklich ausgelastet ist dann könnte er diese zeit eventuell verschlafen.

Wenn ihr die Wohnung dann wirklich bis Ende November kündigt und das alles gut abläuft, würde es ja zeitlich passen.

Liebe grüße
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #5
Hey also vier Stunden alleine sein finde ich jetzt nicht so schlimm. Meine sind jeden Wochentag mindestens drei allein, allerdings sind sie zu dritt und können in den Garten. Und wenns finanziell auch passt ist das doch schon mal was. Ich würde aber auf jeden Fall vorher schon klären was passiert bei eventueller Trennung. Ich und mein Freund wohnen auch zusammen aber es war von Anfang an klar: es sind MEINE Hunde und falls wir uns trennen bleiben sie bei MIR. Oft enden solche "Sorgerechtsstreits" nämlich damit dass der Hund dann abgegeben wird. Und das wr natürlcih nciht so schön.
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #6
Hallo und willkommen im Forum!

Ich finde es super, daß Du Dir solche Gedanken VOR der Anschaffung eines Hundes machst, ehrlich. Das ist nicht selbstverständlich.

Was Du so schreibst, hört sich für mich gut an. Ihr scheint beide von der Anschaffung überzeugt zu sein und habt außerdem noch die Unterstützung von der Mutter wenn mal Not am Mann ist, super. Finanziell scheint ein Hund kein Problem zu sein, der Verantwortung seit Ihr Euch bewußt.

Einem Hund das Alleinsein in einem knappen Jahr beizubringen, sollte kein Problem darstellen. Ca. vier Stunden am Tag ist auch ok, das kann der Hund ohne Probleme bewältigen. Wo Du Dein Referendariat antritts, weißt Du schon?

Die Sache mit der Wohnung ist natürlich ein wenig blöd, weil ein Umzug dann recht kurzfristig wäre. Eine Sondergenehmigung für einen Hund ist nicht möglich, wenigstens für den Übergang? Da würde ich mich vielleicht mal beim Vermieter erkundigen. Wenn nicht, ist es sicher möglich, eine passende Wohnung mit Garten zu finden; das kann ich aber nicht beurteilen.

Wenn Du seit vier Jahren mit Deinem Freund zusammenwohnst, seit Ihr ja nicht mehr so ganz frisch verliebt ;). Dann paßt das schon mit der gemeinsamen Verantwortung für einen Hund. Man kann ja mal über den Fall der Fälle nachdenken; aber man muß auch positiv denken, finde ich. Beziehungen gehen immer mal wieder außeinander, auch nach vielen vielen Jahren noch; dann dürfte sich eigentlich niemand ein Tier oder sogar ein Kind "anschaffen".

Wenn nun ein ganz schlechter Fall eintritt (was auch immer), der Euch in die Verlegenheit bringt, den Hund wieder abgeben zu müssen, wäre die Mutter Deines Freundes vielleicht bereit, ihn dann zu übernehmen? Das könnte man vielleicht ja mal ansprechen. Aber alles in allem muß ich mich Deinem Freund anschließen und würde mir vielleicht nicht ganz soviele Gedanken machen; obwohl es natürlich immer sinnvoll ist, auch zu überlegen was im schlimmsten Fall passieren könnte ... Besser als nachher dumm aus der Wäsche zu gucken.

Ich finde die Ausgangsvoraussetzungen super, die letzte Entscheidung müßt Ihr natürlich selber treffen ...

LG
Ida
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #7
huhu ich werd auch lehrerin und ich weiß, dass man im referendariat ca 16-18 stunden pro woche in der schule und im seminar insgesamt ist. das heißt, dein hund wäre, wenn die stunden gut verteilt sind auch ohne absprache mit deinem freund nur 3-4 std pro tag alleine :D
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #8
Ich finde auch das sind doch optimale vorraussetzungen und mit 1 jahr kann dein hund schon max. 6 STunden allein bleiben aber mehr würd ich ihm täglich nicht zumuten.
Und ich hab mit meine freund auch abgesprochen was mit dem Hund würd , fals man sich irgendwann mal trennt, was keiner Hofft und bei uns ist es so das wenn wir uns mal trennen sollten bekommt er den Hund da es seiner ist und er sich ihn ausgesucht hat. Klar ich liebe den scheißer abgöttich aber wollte schon immer eine BX haben und ich habe ihn den Wunsch erfüllt und es hieß schon vor der anschaffung es ist sein Hund. Und er wird ihn dann behalten, wobei mir das dann bestimmt schwerfallen würde.
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #9
Hallo,
danke für eure Antworten :)
Ja, ich mache mir immer sehr viele Gedanken und so gerne ich auch immer alles sofort und unbedingt möchte (Sternzeichen Stier), so sehr versuche ich bei solchen "schwerwiegenden Entscheidungen" immer alles abzuwägen, da es hier ja immerhin auch um andere Lebewesen mit Bedürfnissen geht. Und ich möchte auf keinen Fall, dass ich schuld bin, dass ein Tier unglücklich ist. Also dafür liebe und schätze ich Tiere einfach viel zu sehr. Ich habe z.B. auch fast 10 Jahre gewartet, bis ich mir dann vor 2 Jahren wieder Zwergkaninchen angeschafft habe, vorher ging es einfach nicht und so sehr ich es auch wollte, es wäre nicht gut gewesen. Naja, und bisher ging es mit nem Hund auch nicht, aber nun wäre wohl bald eine gute Gelegenheit.

Habe vorhin auch gerade noch mal mit der Mutter des Freundes telefoniert (sie hat angerufen um zu sagen, dass ich morgen für den Ultraschall-Termin die Daumen drücken soll) und sie meinte, dass ich es mir auf jeden Fall noch mal gut überlegen soll, aber dass sie uns immer bei Problemen helfen würde und dass ich mir nicht so viele Sorgen machen soll, weil die Bichons ja wirklich auch sehr unkomplizierte Hunde sind. Und mein Freund sagt immer bei meinen vielen Gegenargumenten, dass dann ja wirklich kaum jemand einen Hund halten dürfte.

Wo ich mein Referendariat machen werde, weiß ich noch nicht, ich denke und hoffe aber, dass ich hier in der Gegend bleiben kann.

Mit dem Hund wäre es hier in der Wohnung eher schwierig, da wir so empfindlichen Boden haben; ich stelle es mir eher schwierig vor, wenn der noch nicht stubenrein ist, das dann sauberzukriegen. Ich glaube auch nicht, dass die Vermieter das erlauben würden. Aber wir werden mal gucken, was so auf dem Wohnungsmarkt angeboten wird.

Nein, ganz frisch verliebt sind wir nicht mehr, wir haben schon eine sehr stabile Partnerschaft und ich kann mir auch gut vorstellen, dass es noch sehr sehr lange hält :) Aber da ich öfter mitkriege, wie Partnerschaften auch echt noch nach über 10 Jahren oder so noch auseinandergehen, denkt man sich ja schon so seinen Teil.

Aber wenn doch so ein Fall eintritt, würden wir alles dafür tun, dass die Tiere nicht die Leidtragenden wären. Als Möglichkeit würde hier auch wieder die Mutter des Freundes in Frage kommen, die ist auf jeden Fall auch immer sehr da hinterher, dass die Tiere es gut haben und ehe Leute "ihre Hunde" ins Tierheim geben oder so, bietet sie immer an, dass man den Hund in der Not zu ihr zurückgeben kann. Je nachdem wie der Hund das verkraftet hat, kann er dann bei ihr bleiben oder sie findet eine neue Bleibe für ihn. Also bevor wir ihn in so einem Fall (was ich natürlich nicht hoffe, dass er je eintritt) ins Tierheim o.ä. geben müssten, gäbe es da noch andere Möglichkeiten.

So, mal sehen, was dann morgen beim Ultraschall rauskommt, die Mutter ist zwar schon sehr sicher, dass Ella (so heißt die Hündin) tragend ist, aber absolute Gewissheit gibts dann morgen erst.
Dann würde das Ganze konkreter werden und nicht mehr dieses "was wäre wenn..." :)
Dann könnten wir uns auch mal gezielt nach Wohnungen umschauen.

Gute Nacht!
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Hey petite und Tracy,
hab meine Antwort eben erst abgeschickt, so dass ich eure Beiträge jetzt erst gelesen habe... das hört sich ja schon mal gut an, wenn das im Ref nicht so viele Stunden wären, dann wäre es da ja schon mal gut machbar.
petite, hast du auch einen Hund? Hast du ihn dann schon lange vorm Ref gehabt? (nehme mal an, du bist schon im Ref?) Empfindest du es manchmal als zu stressig, zusätzlich zu Unterrichtsbesuchen etc. noch für den Hund sorgen zu müssen oder ist es eher ein guter Ausgleich? Die Mutter des Freundes hat aber auch gesagt, dass er in für mich stressigen Zeiten auch "Urlaub" bei ihr machen könnte :)
Tracy, ja, ich hab auch schon versucht, das mit meinem Freund zu klären, aber er sagt immer, "wir trennen uns doch nicht" ;-) hmm, sehr hilfreich. also, die Kaninchen würden bei mir bleiben, soviel ist klar. Bei dem Hund wäre es etwas schwieriger, ich denke mal schon, dass ich ja die Hauptarbeit und so haben werde, da ich mehr da bin. Aber er würde ja von seiner Mutter kommen, wir würden ihn von ihr geschenkt bekommen. Aber ohne meinen Freund würde ich ja so einen teuren Welpen nie geschenkt bekommen, also falls ihr versteht, wie ich das meine. Deswegen weiß ich nicht, wie es dann im Falle der Trennung wäre. Ich bin mir aber sicher, dass wir alle dann versuchen würden, die bestmögliche Lösung für den Hund zu finden, also dass er dann entweder bei einem von uns bleiben würde, je nachdem wer besser für ihn sorgen kann etc. oder dass er zur Mutter zurückkommt. Also da müssten dann persönliche Interessen im Sinne des Hundes zurückstecken. (Kann man jetzt natürlich leicht sagen, man liebt so ein Tier ja dann auch wirklich und will es nicht abgeben, aber da müssten wir dann wirklich gucken, wo es am Besten für ihn wäre).
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #10
hallo rentier!

nein, ich bin noch nicht im ref, aber ich arbeite seit mehr als 3 jahren auf einer hauptschule, um mir mein studium zu finanzieren, nachmittags als förderkraft auf der schule meines vaters. ich kenne daher 5 verschiedene ref, die dort tätig waren/sind. alle haben mir ihre stundenpläne gezeigt und daher weiß ich um die anzahl der stunden.
denn ich wollte mir auch immer einen hund anschaffen im studium. hatte eine perfekte wohnung nahe eines waldes und nahe der uni gefunden und PLOPP aus der traum: ein mitmieter spielte nicht mit :(
naja jedenfalls werde ich mir, wenn ich in einem jahr für's ref umziehen muss, eine wohnung suchen, in der hunde ohne absprache der mitmieter erlaubt sind. und dann geht mein traum hoffentlich bald in erfüllung. da ich mein ref in der stadt meiner eltern machen will und auch gute chancen habe, dort zu landen, werden die dann als hundesitter dienen, da sie seit diesem jahr in rente sind :D
demnach kann ich dir einen hund während des studiums nur empfehlen! examina wie auch stundenvorbereitungen sind zwar hammeranstrengend (habe ich während der zeit meines praktikums schon bemerkt und da musste ich täglich nur eine stunde vorbereiten), aber man braucht ja auch mal abwechselung, was mir alle ref auch empfohlen haben. kommt halt drauf an, was für ein typ man ist. manche machen als abwechselung sport, manche lesen oder schauen fern und ich werde mit meinem hund die wiesen und felder rocken :D was brauchst du als abwechselung? das ist die einzige frage, die du dir selbst beantworten musst, bevor du dich für einen welpen entscheidest!

LG und viel glück weiterhin für dein studium!
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #11
Ansich ist die Sutiation ja perfekt, aber trotzdem würde ich abwarten bis du im Beruf deinen Alltag gefunden hast, denn erst dann kannst du wirklich abschätzen ob ein Hund in deinem Tagesablauf wirklich Platz hat.
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #12
Hallo,

ich bin grad leicht geschockt. Habe grad von der Mutter des Freundes erfahren, dass die Hündin anscheinend nicht aufgenommen hatte, also nicht tragend, also auch keine Welpen :-( Zu der Enttäuschung kommt nun auch die Sorge um die Hündin hinzu, denn anscheinend stimmt irgendwas nicht mit ihr. Sie ist im im richtigen Alter für den ersten Wurf, gesund usw. und hat sich die letzten Wochen so benommen, als ob sie NAchwuchs kriegen würde. Die Mutter konnte es überhaupt nicht glauben, sie war eigentlich zu 100% sicher, dass die Hündin tragend war.
Tja, da hat sich das mit dem Welpen unerwartet ganz schnell wieder erledigt :-(
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #13
Eine Hündin, die nicht aufnimmt, ist nicht krank. Kommt häufig vor und ist net unnormal.
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #14
@ricalein! würde ich bei ausbildungen und co auch unterschreiben, aber da ich weiß, dass ich als grundschullehrerin später nur eine halbe stelle besetzen und deshalb nie mehr als 3-4 stunden täglich weg bin (bei voller stelle auch nur 5 stunden täglich), weiß ich jetzt schon, dass es machbar ist. bei einem beruf, der später im büro, labor, krankenhaus etc stattfindet, ist es immer so ne sache, wie lang man von zu hause weg bleibt ;) das ist wohl wahr!

@ rentier: das tut mir leid, aber auf der anderen seite sei doch lieber froh, dass du deinen zukünftigen hund noch nicht kanntest...das stelle ich mir viiiiel schlimmer vor! außerdem: wenn du wirklich den traum hast, dir einen hund anzuschaffen, werd bestimmt denn, dass es einer aus der zucht deiner ich sag mal "schwiegermutter" sein muss? wenn du wirklich einen hund haben möchtest, dann mach dich auf die suche nach ihm ;)

LG
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #15
Bist Du denn auf einen Bichon Friseé festgelegt oder darf es auch was anderes sein?
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #16
Petite
Ich denke aber das sich bis dahin noch viel ändern kann, auch wenn man feste Zukunftspläne hat. Erst wenn alles real ist sieht man wirklich ob es geht.
Rentier, für dich tut es mir jetzt leid das der die Hündin nicht aufgenommen hat, aber da kann es viele Gründe für geben die nicht unbedingt auf die Hündinzurück zu führen sind. Es kann durchaus auch sein das der Rüde "versagt" hat.
Ich denke das die Entscheidund so für dich doch wesentlich leichter ist, alles in Ruhe anzugehen und eben jetzt noch keinen Hund bei Euch aufzunehmen.
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #17
Flixilotte: das mag sein, ich kenne mich mit der Zucht von Hunden wirklich so gar nicht aus. Die "Schwiegermutter" (sag ich jetzt auch mal so, ist kürzer) meinte halt nur, dass sie echt total erstaunt ist, weil alles gepasst hätte, die Hündin sich so verhalten hätte usw. Bei ihr ist das in der Zucht wohl noch nicht so vorgekommen, deswegen wollte sie jetzt mal rausfinden, woran das liegt.

petite: du hast Recht, es wäre viel schlimmer, wenn später irgendwas mit dem Tier wäre. Ich bin halt nur grad so betroffen, weil ich damit einfach nicht gerechnet hätte.
Es bestimmt natürlich keiner, dass ich einen ihrer Hunde nehmen 'muss', im Gegenteil, ich könnte mich natürlich auch anderswo umsehen. Nur ist bei mir der Hundewunsch halt erst entstanden, seit ich die Bichons von ihr kenne und irgendwie war es da naheliegend, dass es bei uns auch ein Bichon werden würde. Gerade auch, weil ich natürlich dann viel Hilfe usw von ihr bekommen könnte.
eigentlich, wenn ich ehrlich bin, ist dieser wunsch auch erst so stark geworden, seit ich Ella, also die Hündin, die jetzt Welpen bekommen sollte, kenne. Wir hatten von Anfang an eine sehr starke Bindung und obwohl ich alle Hunde der "Schwiegermutter" sehr sehr mag, ist sie sofort was Besonderes für mich gewesen. Sie ist eine total flippige, aber auch liebe und verschmuste Hündin und hängt ganz besonders an mir, das ist den Eltern meines Freundes natürlich auch aufgefallen. Die "Schwiegermutter" hatte auch schon öfter gesagt, dass es schön für Ella wäre, wenn sie bei uns wohnen könnte, aber das ging ja bisher nie und sie sollte ja eigentlich auch Zuchthündin sein.
Deswegen war ich dann Feuer und Flamme, als es darum ging, dass Ella Welpen haben sollte.

Die "Schwiegereltern" hatten vorhin beide unabhängig voneinander die Idee, ob es nicht für alle Beteiligten nun doch eine gute Idee wäre, wenn wir Ella bei uns aufnehmen würden, da es vielleicht besser wäre, sie aus der Zucht rauszunehmen und ich so natürlich zu meinem absoluten Wunschhund kommen würde.
Ich versuche jetzt aber all die widersprüchlichen Gefühle von Enttäuschung, dass es keine Welpen geben wird bis zu Hoffnung, dass wir vielleicht Ella selbst haben dürften erst mal zu verdrängen und warte ab, bis sich die Schwiegermutter wieder meldet.

Ricalein: du hast sicherlich Recht, dass man noch nicht genau absehen kann, wie eingespannt usw man dann tatsächlich im Beruf ist. Aber wie petite schon schrieb, ist der Lehrerberuf meiner Meinung nach doch einer, bei dem man am ehesten schon planen kann.
Wenn ich jetzt mit dem Hund so lange warten würde, bis ich die erste feste Stelle hab, stell ich mir das eher schwierig vor, da ich dann auch irgendwann Kinder haben möchte und erstes Baby und erster Hund zusammen stelle ich mir eher schwierig und stressig vor.

Mit dem Rüden gab es anscheinend bisher noch nie solche Vorfälle, aber es kann natürlich sein, dass es daran liegt, einmal ist ja auch immer das erste Mal. Ich weiß es nicht, ich kenne mich wie gesagt nicht aus mit der Zucht...
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #18
hey ricalein! ich verstehe deine befürchtungen! aber ich denke, wenn man sich wirklich jahrelang gedanken gemacht hat, kann man die situation schon ganz gut einschätzen. also ich kann hier nur für mich sprechen und nicht von rentiers oder eines anderen situation.
nach deiner auffassung wäre es dann auch besser, der hälfte aller forenmitglieder (vor allem den minderjährigen und denen, die in einer ausbildung stehen und hier sehr häufig zuspruch finden, was die anschaffung eines hundes betrifft) davon abzuraten, sich einen hund in die familie zu holen, weil grade die jüngeren unter uns noch am wenigsten wissen, was später einmal auf sie zukommt ;)

natürlich trägt eine anschaffung eines hundes (oder eines anderen tieres) immer gewisse risiken mit sich, das sehe ich ein, aber dennoch denke ich, wenn man sich dazu entschlossen hat, muss man für das tier auch aufkommen, auch wenn es einem mal schlecht gehen sollte, weil alles nicht nach plan gelaufen ist. der hund sollte darunter nicht leiden und das opfer würde ich 100% für ihn eingehen (und wie gesagt, das ist nicht einfach so aus einer laune daher geredet, sondern basiert auf jahrelangen überlegungen ;) ).
naja und selbst wenn ich im beruf stehe, heißt das ja nicht, dass mein leben ab dann für immer in geregelten bahnen läuft...vielleicht trennt sich mein partner von mir...vielleicht werde ich schwanger...vielleicht kündigt mir mein vermieter...vielleicht schließt meine schule, weil immer weniger kinder in deutschland geboren werden...wer weiß das schon? aber diese schicksalsschläge sollen nicht an meinem hund hängen bleiben, nein, sie stärken mich und mein tier umso mehr :)

das ist meine meinung und ich hoffe, du kannst auch diese nachvollziehen und respektieren ;)

Lieben Gruß!
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #19
Hallo,

ihr habt mir so nett geantwortet, da wollte ich euch das Neueste nicht vorenthalten.
Also, vor einer Woche gings ja irgendwie drunter und drüber, nachdem wir uns dann fest für einen Hund entschieden hatten, ja die Auskunft der TA, die Hündin sei nicht tragend.
Zuerst waren wir ja wirklich enttäuscht, dachten dann aber, wir warten mal ab, vor allem weil die "Schwiegermutter" sich wirklich sooo sicher war, dass die Hündin tragend sei. Also bestand noch die Möglichkeit, dass die Hündin später als gedacht aufgenommen hatte und man deswegen noch nichts sehen konnte.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn, sie war vorhin noch mal mit der Hündin da und tatsächlich konnte man jetzt 5 Babies schon erkennen. Die TA hat dann auch eingeräumt, dass das Ultraschallgerät sehr schlecht ist :)
Wir haben heute Nachmittag einen Termin zur Wohnungsbesichtigung und nun hoffe ich natürlich sehr, dass das klappen wird, denn die Wohnung wäre perfekt, gut gelegen, schön groß und Tierhaltung erlaubt!
Hach, nun sieht es ja doch so aus, als ob es so werden würde wie gehofft. Dann hätten wir ab Mitte Februar ca. einen kleinen Wusel, der uns begleitet. ;-)
Wollte ich nur mal kurz schreiben ... :)
 
  • Pro und Contra Hundeanschaffung Beitrag #20
Na glückwunsch klingt doch echt super =)
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
Thema:

Pro und Contra Hundeanschaffung

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