- Neuer Kater hat grosse Angst vor den Alteingesessenen Beitrag #1
C
Chaosina
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Hallo
Schon viele Foren habe ich durchstöbert aber wirklich nirgends einen "Fall" wie meinen gefunden. Oftmals liest man, dass alteingesessene Katzen einen Neuling verjagen, anfauchen, beknurren, was man ja als normal bezeichnen kann, da sie ja ihr Revier erstmal verteidigen müssen.
Bei uns jedoch ist es genau umgekehrt!
Nun also von Anfang an: Heute vor einer Woche haben wir Mowy (ca 5 Jahre, männlich, kastriert) aus dem Tierheim geholt. Ich hatte ihn schon wochenlang auf der Homepage des Tierheims immer wieder angeschaut und mich einfach in ihn verliebt. Habe dann abgewartet, es mir immer wieder überlegt, meinen Mann überzeugt, im Geschäft 1 Woche Ferien eingegeben, und dann wars soweit! Die Tierpflegerin sagte uns, dass er sehr scheu sei, sich nur beim Fressen streicheln lasse aber sich mit Argenossen sehr gut verstehe. Nun, letzteres war für mich das wichtigste.
Also, zu Hause angekommen bin ich mit ihm in ein separates Zimmer gegangen, wo schon alles bereit für ihn war, Kistli, ein Katzenbaum, verschiedene Schlafplätze, Futter, Wasser. Er ist sehr schnell aus der Transportbox rausgekommen, hat sich überall umgesehen. Ich lag dabei auf dem Boden und hielt mich ganz still. Er hat keine grosse Angst vor mir gezeigt. Schliesslich ist er aber doch unter dem Bett verschwunden. Dort blieb er auch bis am Abend, als ich ihn mit Futter hervor lockte. Er kam auch sofort, hat gefressen und anschliessend sass ich am Boden und er ist immer wieder um mich herum gestrichen und ich konnte ihn auch streicheln, er hat es sichtlich genossen. Am Sonntag habe ich dann zum ersten Mal die Türe geöffnet und er ist langsam und sehr vorsichtig die Wohnung erkunden gegangen. Bei der Begegnung mit Mishka (weiblich, 5 Jahre alt, kastriert) hat er gefaucht wie verrückt. Mishka war ganz still und hat ihn nur angeschaut. Als sie etwas näher kam, hat er geknurrt und dann richtig geschrien und voller Panik ins Zimmer zurück und wieder unters Bett. Am späten Abend hat er dann auch Mupf (Kater, ca 8 Jahre alt, kastriert) kennen gelernt, und da passierte genau dasselbe. Mupf ist freundlich auf ihn zugegangen, aber Mowy hat wieder geknurrt und gefaucht und ist nachher geflüchtet. Nun, seit Sonntag will er das Zimmer nicht mehr verlassen und fressen tut er nur, wenn ich mit ihm alleine im Zimmer bin. Sobald eine meiner "alten" Katzen in das Zimmer geht, und ihm näher kommen will, wird gefaucht, geknurrt und geschrien und danach unters Bett geflüchtet. Manchmal folgen ihm Mishka oder Mupf unters Bett, nähern sich ganz freundlich und langsam, aber er hört nicht auf zu fauchen. Was mich sehr erstaunt ist, dass Mishka und Mupf ihn so freundlich aufnehmen und nur mit Neugier auf ihn zugehen, ihn überhaupt nicht anfauchen.
Vor dem Hund hat er noch am wenigsten Angst, den faucht er nur kurz an und da Mimo die Katzensprache versteht, entfernt er sich dann einfach.
Auch vor meinem Mann hat Mowy noch Angst, aber dieser ist vergangene Woche auch nicht viel zu Hause gewesen. Bin ich allein mit Mowy im Zimmer, kommt er und reibt sein Köpfchen an mir, streicht um mich herum, lässt sich streicheln und gibt mir seit einigen Tagen auch "Antwort". Wenn ich am PC sitze, liegt er oft hinter dem Bildschirm. Ich spreche immer mit ihm und streichle ihn zwischendurch.
Nun, seit einer Woche ist jedoch was den Kontakt zu den anderen Katzen angeht, KEINERLEI Fortschritt passiert und das macht mir Sorgen. Im Gegenteil, er verlässt das Zimmer nicht mehr, zeigt überhaupt kein INteresse, nicht einmal Neugier an seinen Artgenossen, gar nichts. Und immer wieder verschwindet er unter dem Bett und bleibt dort stundenlang.
Habe schon den Feliwaystecker und auch Bachblüten seit einigen Tagen, aber nichts hilft. Wir sind wirklich ziemlich verzweifelt und wissen uns keinen Rat mehr!
Sorry, dass es so lang geworden ist. Wir hoffen wirklich auch irgendeinen guten Tipp oder auch schon nur jemand, der dasselbe erlebt hat. Mein Mann meint schon, vielleicht sollte man ihn zurück bringen weil er sich nicht wohl fühle, aber das will ich auf keinen Fall. Ich hatte schon schwierigere Katzen aber so eine Situation habe ich noch nie erlebt.
Liebe Grüsse
Chaosina
Schon viele Foren habe ich durchstöbert aber wirklich nirgends einen "Fall" wie meinen gefunden. Oftmals liest man, dass alteingesessene Katzen einen Neuling verjagen, anfauchen, beknurren, was man ja als normal bezeichnen kann, da sie ja ihr Revier erstmal verteidigen müssen.
Bei uns jedoch ist es genau umgekehrt!
Nun also von Anfang an: Heute vor einer Woche haben wir Mowy (ca 5 Jahre, männlich, kastriert) aus dem Tierheim geholt. Ich hatte ihn schon wochenlang auf der Homepage des Tierheims immer wieder angeschaut und mich einfach in ihn verliebt. Habe dann abgewartet, es mir immer wieder überlegt, meinen Mann überzeugt, im Geschäft 1 Woche Ferien eingegeben, und dann wars soweit! Die Tierpflegerin sagte uns, dass er sehr scheu sei, sich nur beim Fressen streicheln lasse aber sich mit Argenossen sehr gut verstehe. Nun, letzteres war für mich das wichtigste.
Also, zu Hause angekommen bin ich mit ihm in ein separates Zimmer gegangen, wo schon alles bereit für ihn war, Kistli, ein Katzenbaum, verschiedene Schlafplätze, Futter, Wasser. Er ist sehr schnell aus der Transportbox rausgekommen, hat sich überall umgesehen. Ich lag dabei auf dem Boden und hielt mich ganz still. Er hat keine grosse Angst vor mir gezeigt. Schliesslich ist er aber doch unter dem Bett verschwunden. Dort blieb er auch bis am Abend, als ich ihn mit Futter hervor lockte. Er kam auch sofort, hat gefressen und anschliessend sass ich am Boden und er ist immer wieder um mich herum gestrichen und ich konnte ihn auch streicheln, er hat es sichtlich genossen. Am Sonntag habe ich dann zum ersten Mal die Türe geöffnet und er ist langsam und sehr vorsichtig die Wohnung erkunden gegangen. Bei der Begegnung mit Mishka (weiblich, 5 Jahre alt, kastriert) hat er gefaucht wie verrückt. Mishka war ganz still und hat ihn nur angeschaut. Als sie etwas näher kam, hat er geknurrt und dann richtig geschrien und voller Panik ins Zimmer zurück und wieder unters Bett. Am späten Abend hat er dann auch Mupf (Kater, ca 8 Jahre alt, kastriert) kennen gelernt, und da passierte genau dasselbe. Mupf ist freundlich auf ihn zugegangen, aber Mowy hat wieder geknurrt und gefaucht und ist nachher geflüchtet. Nun, seit Sonntag will er das Zimmer nicht mehr verlassen und fressen tut er nur, wenn ich mit ihm alleine im Zimmer bin. Sobald eine meiner "alten" Katzen in das Zimmer geht, und ihm näher kommen will, wird gefaucht, geknurrt und geschrien und danach unters Bett geflüchtet. Manchmal folgen ihm Mishka oder Mupf unters Bett, nähern sich ganz freundlich und langsam, aber er hört nicht auf zu fauchen. Was mich sehr erstaunt ist, dass Mishka und Mupf ihn so freundlich aufnehmen und nur mit Neugier auf ihn zugehen, ihn überhaupt nicht anfauchen.
Vor dem Hund hat er noch am wenigsten Angst, den faucht er nur kurz an und da Mimo die Katzensprache versteht, entfernt er sich dann einfach.
Auch vor meinem Mann hat Mowy noch Angst, aber dieser ist vergangene Woche auch nicht viel zu Hause gewesen. Bin ich allein mit Mowy im Zimmer, kommt er und reibt sein Köpfchen an mir, streicht um mich herum, lässt sich streicheln und gibt mir seit einigen Tagen auch "Antwort". Wenn ich am PC sitze, liegt er oft hinter dem Bildschirm. Ich spreche immer mit ihm und streichle ihn zwischendurch.
Nun, seit einer Woche ist jedoch was den Kontakt zu den anderen Katzen angeht, KEINERLEI Fortschritt passiert und das macht mir Sorgen. Im Gegenteil, er verlässt das Zimmer nicht mehr, zeigt überhaupt kein INteresse, nicht einmal Neugier an seinen Artgenossen, gar nichts. Und immer wieder verschwindet er unter dem Bett und bleibt dort stundenlang.
Habe schon den Feliwaystecker und auch Bachblüten seit einigen Tagen, aber nichts hilft. Wir sind wirklich ziemlich verzweifelt und wissen uns keinen Rat mehr!
Sorry, dass es so lang geworden ist. Wir hoffen wirklich auch irgendeinen guten Tipp oder auch schon nur jemand, der dasselbe erlebt hat. Mein Mann meint schon, vielleicht sollte man ihn zurück bringen weil er sich nicht wohl fühle, aber das will ich auf keinen Fall. Ich hatte schon schwierigere Katzen aber so eine Situation habe ich noch nie erlebt.
Liebe Grüsse
Chaosina