- Fütterungsliste Beitrag #1
Mina v.Beksenstein
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Hallo Ihr Lieben.
Ich habe hier immer wieder mal gelesen, dass Fragen bezüglich der Fütterung von Kaninchen aufkommen. Deshalb hatte ich Idee diesen Threat hier zu eröffnen. Ich war damals auch ziemlich ratlos, wieviel und vorallem was ich meinen Hasis so anbieten kann. Meine Freundin, welche im Kaninchenschutz aktiv war, hat mich dann aufgeklärt. Ja, und die Infos wollte ich Euch auch zur Verfügung stellen. Denn auf der Futterliste stehen ganz viele leckere Sachen, von denen ich nicht dachte, dass sie Kaninchen essen dürfen. Über Ergänzungen würde ich mich total freuen. Denn man lernt ja nie aus.
Futterliste Gemüse und Obst:
Ananas: verdauungsfördernd und reich an Enzymen.
Apfel: reguliert Verdauung, beugt Darmproblemen vor. Viel Vitamin A,B1,B2,C,E enthalten.Geriebener Apfel ist super gegen Durchfall.
Artischocken: wirkt wohltuend auf Magen und Galle. Viele Kohlenhydrate drin, wirkt appetitanregend.
Banane: viele Kohlenhydrate und deshalb ein Dickmacher. Nur als Leckerlie!
Birne: wenig Fruchtsäure und wegen des hohen Kaligehaltes entwässernd.
Blumenkohl: nur in ganz kleinen Mengen, wirkt blähend!
Brokkoli: hoher Gehalt an Eiweiß, Kohlenhydraten und Mineralstoffen. Viel Provitamin A. Stärkt die Abwehrkräfte, die Augen, sowie Haut und Nerven. Gut für die Verdauung. Jedoch viel Oxaksäure, welche die Resorption von Kalzium verbindet. Das steigert das Risiko der Bildung von Harnsteinen. Brokkoli nicht zu oft und nur in Verbindung mit abwechslungsreicher Kost füttern.
Chicoree: kalorienarm und reich an Mineralstoffen und dem Kohlenhydrat Inulin. Wirkt leicht harntreibend und ist aufgrund des Basenüberschusses säurebindend.
Eisbergsalat: wird von Kaninchen sehr gut vertragen und gern genommen.
Endivien: hoher Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen, dazu Kohlenhydrate und Eiweiße. Inulin wird eine galle- und harntreibende, appetitsteigernde Wirkung zugeschrieben.
Erdbeeren: Vitamin-C-Spender. Zusätzlich Vitamin B1 und B2, Mineralstoffe und Eisen. Regen die Nierentätigkeit an.
Feigen:frisch als Frucht verfüttern. Wirken abführend, deshalb bei Verstopfung empfohlen.
Fenchel: wirkt sich positiv auf die Schleimhäute aus. Deshalb hilft es bei Erkältung. Das Kraut davon lieben sie auch. Säugenden Weibchen in frischer Form oder in Form von Tee anbieten. Denn es regt die Milchproduktion an.
Frisee: wie Chicoree
Gurke: Schale entfernen, da diese oft gespritzt ist.
Heidelbeeren: sind getrocknet ein gutes Mittel gegen Durchfall.
Himbeeren: auch gut gegen Durchfall. Die Blätter sind gut für trächtige Weibchen, weil sie die Gebärmutter stärken.
Johannesbeeren: viel Mineralstoffe, Pektin, Fruchtsäuren und Vitamin C.
Karotten: wirken harntreibend, blutbildend und antibakteriell. Frischfutter für Kaninchen schlechthin. Sie gelten auch als Kräftigungsmittel.
Kirschen: nur als Leckerlie. Viel Vitamine, Mineralstoffe. Vor der Verfütterung entkernen.
Kiwis: können mit Schale verfüttert werden. Viel Vitamin C und Enzyme.
Knollensellerie: wirkt harntreibend, blutreinigend, hustenmildernd und entwässernd. Essen sie sehr gern.
Kohlrabi: nur wenig füttern, wirkt blähend.
Rosenkohl: wirkt auch blähend, deshalb in Maßen verfüttern.
Kopfsalat: nur verfüttern, wenn er aus dem eigenen Garten kommt, wegen der hohen Nitratbelastung.
Speisekürbisse: können sie essen, werden aber nicht gern genommen.
Maiskolben: sind nicht gut verträglich und sollten deshalb nicht gegeben werden.
Mandarinen: können ab und zu als Leckerlie gefüttert werden.
Mango: schmeckt nicht jedem Kaninchen. Muss entsteint werden. Nur als Leckerlie.
Mangold: in geringen Mengen verfüttern, enthält Oxalsäure.
Nektarinen: können bedenkenlos gefüttern werden. Müssen jedoch auch entsteint werden.
Orangen: da Kaninchen ihr Vitamin C selbst herstellen, nur sparsam verfüttern. Enthält nämlich sehr viel Vitamin C.
Paprika: auch eine Vitamin C- Bombe. Alle drei Sorten können gefüttert werden. Kerne und Stiel aber entfernen.
Pfirsich: muss auch entsteint werden.
Pflaumen: Ohne Stengel und Kern verfüttern. Nur in kleinen Mengen. gegen Verstopfung.
Porree/ Lauch: Gilt als Nierenstimulanz, wirkt entschlackend und der Nierensteinbildung entgegen.
Radicchio: mit dem Chiccoree verwandt, wirkt stoffwechselfördernd.
Rosinen: sind wahre Dickmacher. Besser nicht füttern.
Rote Beete: lieben meine Süßen total. Enthalten auch Oxalsäure. In Maßen verfüttern.
Ruccola: wirkt verdauungsfördernd und harntreibend. Wird von Kaninchen gern gefressen.
Sonnenblumen: können mit Blättern und Stiel verfüttert werden. Sonnenblumenkerne sind dickmacher deluxe.
Spargel: kalorienarm und wirkt entschlackend. Unterstützt Leber- und Lungenfunktion.
Spinat: Frische Spinatblätter verfüttern. Wieder die Oxalsäure vorhanden. In Maßen verfüttern.
Stangensellerie/ Staudensellerie: lieben sie sehr. Regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und die Säurebildung im Magen an. Wirkt entwässernd und allgemein anregend.
Tomaten: sind sehr umstritten. Grundsätzlich spricht jedoch nichts gegen eine kleine Menge, reifer Tomaten. Jedoch muss das Grün entfernt werden.
Trauben: Nur als Leckerlie.
Wassermelonen: können mit Schale gefüttert werden. Allerdings nur in Maßen, weil der hohe Wassergehalt zu Durchfall führen kann.
Zuckermelone: kann wie alle Melonen mit Schale vefüttert werden.
Futterliste Kräuter und Gräser:
Basilikum, Beifuss, Bibernelle, Bohnenkraut, Brennessel, Bärlauch, Salbei, Schnittlauch, Selleriekraut, Taubnesseln, Thymian, Topinambur, Vogelmiere, Spitzwegerich, Wermut, Zitronenmelisse, Dill, Estragon, Frauenmantel, Gänseblümchen, Gurkenkraut, Johanniskraut, Kerbel, Klee (im jugend Zustand nicht füttern, wirkt blähend), Koriander, Liebstöckel, Löwenzahn, Luzerne, Majoran, Minze, Oregano, Petersilie (nur in kleinen Mengen, verursachen Harngrieß), Rosmarin.
Vorschlag für ein Kaninchenmenü:
Dieser Menüvorschlag ist für zwei Kaninchen und ist als Richtlinie ausgelegt: Drei Möhren, ein Chicoree- Kopf, zwei Stangen Sellerie und ein paar Bättchen Ruccola.
Ganz wichtig ist, dass jegliches Frischfutter immer gewaschen wird. Nur so kann man Krankheitserregern jund Würmern vorbeugen. Und Frischfutter nie mit getreidehaltigem Futter mischen. Am besten ganz auf Getreide verzichten.
Hier noch die Quellenangabe: Das Kaninchen, Kaninchenschutz, Datum unbekannt, S. 22-28
Ich habe hier immer wieder mal gelesen, dass Fragen bezüglich der Fütterung von Kaninchen aufkommen. Deshalb hatte ich Idee diesen Threat hier zu eröffnen. Ich war damals auch ziemlich ratlos, wieviel und vorallem was ich meinen Hasis so anbieten kann. Meine Freundin, welche im Kaninchenschutz aktiv war, hat mich dann aufgeklärt. Ja, und die Infos wollte ich Euch auch zur Verfügung stellen. Denn auf der Futterliste stehen ganz viele leckere Sachen, von denen ich nicht dachte, dass sie Kaninchen essen dürfen. Über Ergänzungen würde ich mich total freuen. Denn man lernt ja nie aus.
Futterliste Gemüse und Obst:
Ananas: verdauungsfördernd und reich an Enzymen.
Apfel: reguliert Verdauung, beugt Darmproblemen vor. Viel Vitamin A,B1,B2,C,E enthalten.Geriebener Apfel ist super gegen Durchfall.
Artischocken: wirkt wohltuend auf Magen und Galle. Viele Kohlenhydrate drin, wirkt appetitanregend.
Banane: viele Kohlenhydrate und deshalb ein Dickmacher. Nur als Leckerlie!
Birne: wenig Fruchtsäure und wegen des hohen Kaligehaltes entwässernd.
Blumenkohl: nur in ganz kleinen Mengen, wirkt blähend!
Brokkoli: hoher Gehalt an Eiweiß, Kohlenhydraten und Mineralstoffen. Viel Provitamin A. Stärkt die Abwehrkräfte, die Augen, sowie Haut und Nerven. Gut für die Verdauung. Jedoch viel Oxaksäure, welche die Resorption von Kalzium verbindet. Das steigert das Risiko der Bildung von Harnsteinen. Brokkoli nicht zu oft und nur in Verbindung mit abwechslungsreicher Kost füttern.
Chicoree: kalorienarm und reich an Mineralstoffen und dem Kohlenhydrat Inulin. Wirkt leicht harntreibend und ist aufgrund des Basenüberschusses säurebindend.
Eisbergsalat: wird von Kaninchen sehr gut vertragen und gern genommen.
Endivien: hoher Anteil an Mineralstoffen und Vitaminen, dazu Kohlenhydrate und Eiweiße. Inulin wird eine galle- und harntreibende, appetitsteigernde Wirkung zugeschrieben.
Erdbeeren: Vitamin-C-Spender. Zusätzlich Vitamin B1 und B2, Mineralstoffe und Eisen. Regen die Nierentätigkeit an.
Feigen:frisch als Frucht verfüttern. Wirken abführend, deshalb bei Verstopfung empfohlen.
Fenchel: wirkt sich positiv auf die Schleimhäute aus. Deshalb hilft es bei Erkältung. Das Kraut davon lieben sie auch. Säugenden Weibchen in frischer Form oder in Form von Tee anbieten. Denn es regt die Milchproduktion an.
Frisee: wie Chicoree
Gurke: Schale entfernen, da diese oft gespritzt ist.
Heidelbeeren: sind getrocknet ein gutes Mittel gegen Durchfall.
Himbeeren: auch gut gegen Durchfall. Die Blätter sind gut für trächtige Weibchen, weil sie die Gebärmutter stärken.
Johannesbeeren: viel Mineralstoffe, Pektin, Fruchtsäuren und Vitamin C.
Karotten: wirken harntreibend, blutbildend und antibakteriell. Frischfutter für Kaninchen schlechthin. Sie gelten auch als Kräftigungsmittel.
Kirschen: nur als Leckerlie. Viel Vitamine, Mineralstoffe. Vor der Verfütterung entkernen.
Kiwis: können mit Schale verfüttert werden. Viel Vitamin C und Enzyme.
Knollensellerie: wirkt harntreibend, blutreinigend, hustenmildernd und entwässernd. Essen sie sehr gern.
Kohlrabi: nur wenig füttern, wirkt blähend.
Rosenkohl: wirkt auch blähend, deshalb in Maßen verfüttern.
Kopfsalat: nur verfüttern, wenn er aus dem eigenen Garten kommt, wegen der hohen Nitratbelastung.
Speisekürbisse: können sie essen, werden aber nicht gern genommen.
Maiskolben: sind nicht gut verträglich und sollten deshalb nicht gegeben werden.
Mandarinen: können ab und zu als Leckerlie gefüttert werden.
Mango: schmeckt nicht jedem Kaninchen. Muss entsteint werden. Nur als Leckerlie.
Mangold: in geringen Mengen verfüttern, enthält Oxalsäure.
Nektarinen: können bedenkenlos gefüttern werden. Müssen jedoch auch entsteint werden.
Orangen: da Kaninchen ihr Vitamin C selbst herstellen, nur sparsam verfüttern. Enthält nämlich sehr viel Vitamin C.
Paprika: auch eine Vitamin C- Bombe. Alle drei Sorten können gefüttert werden. Kerne und Stiel aber entfernen.
Pfirsich: muss auch entsteint werden.
Pflaumen: Ohne Stengel und Kern verfüttern. Nur in kleinen Mengen. gegen Verstopfung.
Porree/ Lauch: Gilt als Nierenstimulanz, wirkt entschlackend und der Nierensteinbildung entgegen.
Radicchio: mit dem Chiccoree verwandt, wirkt stoffwechselfördernd.
Rosinen: sind wahre Dickmacher. Besser nicht füttern.
Rote Beete: lieben meine Süßen total. Enthalten auch Oxalsäure. In Maßen verfüttern.
Ruccola: wirkt verdauungsfördernd und harntreibend. Wird von Kaninchen gern gefressen.
Sonnenblumen: können mit Blättern und Stiel verfüttert werden. Sonnenblumenkerne sind dickmacher deluxe.
Spargel: kalorienarm und wirkt entschlackend. Unterstützt Leber- und Lungenfunktion.
Spinat: Frische Spinatblätter verfüttern. Wieder die Oxalsäure vorhanden. In Maßen verfüttern.
Stangensellerie/ Staudensellerie: lieben sie sehr. Regt den Kreislauf, den Stoffwechsel und die Säurebildung im Magen an. Wirkt entwässernd und allgemein anregend.
Tomaten: sind sehr umstritten. Grundsätzlich spricht jedoch nichts gegen eine kleine Menge, reifer Tomaten. Jedoch muss das Grün entfernt werden.
Trauben: Nur als Leckerlie.
Wassermelonen: können mit Schale gefüttert werden. Allerdings nur in Maßen, weil der hohe Wassergehalt zu Durchfall führen kann.
Zuckermelone: kann wie alle Melonen mit Schale vefüttert werden.
Futterliste Kräuter und Gräser:
Basilikum, Beifuss, Bibernelle, Bohnenkraut, Brennessel, Bärlauch, Salbei, Schnittlauch, Selleriekraut, Taubnesseln, Thymian, Topinambur, Vogelmiere, Spitzwegerich, Wermut, Zitronenmelisse, Dill, Estragon, Frauenmantel, Gänseblümchen, Gurkenkraut, Johanniskraut, Kerbel, Klee (im jugend Zustand nicht füttern, wirkt blähend), Koriander, Liebstöckel, Löwenzahn, Luzerne, Majoran, Minze, Oregano, Petersilie (nur in kleinen Mengen, verursachen Harngrieß), Rosmarin.
Vorschlag für ein Kaninchenmenü:
Dieser Menüvorschlag ist für zwei Kaninchen und ist als Richtlinie ausgelegt: Drei Möhren, ein Chicoree- Kopf, zwei Stangen Sellerie und ein paar Bättchen Ruccola.
Ganz wichtig ist, dass jegliches Frischfutter immer gewaschen wird. Nur so kann man Krankheitserregern jund Würmern vorbeugen. Und Frischfutter nie mit getreidehaltigem Futter mischen. Am besten ganz auf Getreide verzichten.
Hier noch die Quellenangabe: Das Kaninchen, Kaninchenschutz, Datum unbekannt, S. 22-28