Aus eins mach zwei

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  • Aus eins mach zwei Beitrag #1
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Halley

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Hallo Kanarienfreunde,

Nachdem uns unsere liebreizende Shira zu Ostern zugeflogen ist, hatten wir schon nach kurzer Zeit überlegt ihr einen Partner zu besorgen.
Gesagt getan einen Hahn beim Züchter bestellt, den wir kommenden Freitag
abholen.
Jetzt die Fragen, ;) Was sollte man am besten beachten? 2 Käfige haben wir natürlich, sie sollen erstmal in getrennten Käfigen sich bescnüffeln. kann man shira normal Ausgang lassen solange der Neue im Käfig die neue Umgebung kennenlernt?
Wie lange sollte man so die kennenlernen Phase halten? bis sie beide Freiflug haben und es sich zusammen in einem Käfig gemütlich machen?
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #2
Zuerst solltest du den neuzugang in einem anderen raum unterbringen und 4 wochen beobachten ob das teir acuh wirklcih gesund ist und dir nix einschleppt
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #3
Ich denke das ich da dem Züchter vertrauen kann, der Hahn
ist im Frühjahr geschlüpft, macht dann seine erste Mauser durch
und wird Gesanglich ausgebildet... man kann bei ihm Hennen, Hähne und Premierte Hähne kaufen.
Was anderes als kerngesunde Vögel gibt er nicht weg.
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #4
Das Problem ist einfach der größere Bestand. da können immer Keime und Krankheiten drin sein, aber tiere in so einer größeren haltung sind immer sehr viel robuster und haben einfach ein gut geübtes Immunsystem - Dein Kanarie daheim hat aber ein recht ungeübtes immunsystem, hatte ja seit Monaten keinen kontakt mehr mit dfremden keimen.

Deswegen würde das Tier vom Züchter kerngesund bleiben, weil es ein gewisses keimlevel einfach gewöhnt ist - aber dein Vogel könnte schwer krank werden.

Das geht allen leuten mit einer größeren Anzahl einer Tierart so, ich habe viele Meerschweinchen und da auch immer bestimmte Erreger im Stall (Milben, Haarlinge etc.), die man bei so vielen Tieren gar nicht vermeiden kann - meine Tiere stören sich auch gar nicht weiter dran, aber bei anderen haltern gibt es ansteckungen, wenn man nicht aufpasst. Natürlich wäre es trotzdem übertrieben, hier 30 kerngesunde Tiere vorsorglich mit Giften voll zu laden, und ähnlich geht es eben auch Vogelzüchtern.

Du brauchst für die zusammenführung ja sowieso zwei käfige, also wäre es ja nicht so schlimm,d a erst mal einen in einen anderen raum zu stellen...
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #5
ich würde immer ein wenig misstrauen ich hatte schon von verscheidenen züchtern tiere!
Es kann immermal was dabei sein.
Wenn du vieleicht schon 50 Zuchtpaare hast dann haste auchnoch ne menge anchwuchs und der gesamte bestand ist nunmal acuh unübersichtlich. vorsicht ist doch immer besser als nachsciht oder nicht?

wenigstens mal 2 wochen solltest du den neuankömmling schon mal beobachten
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #6
Natürlich habt ihr Recht,
Der Hahn(Charly) ist inzwischen ein paar Tage bei uns, natürlich
hat meine Freundin dem Züchter unzählige Fragen zu Pflege und Ernährung gestellt. Da wir neben Wald und Wieso wohnen, haben wir ab und an Vogelmiere gepfückt, natürlich fern ab von Straßen...
Jetzt meinte der Züchter allerdings das man Vogelmiere und z.b. Löwenzahn nicht unbedingt pflücken sollte, da die Gefahr groß ist das Spatzen da raufgepuppt haben, die Pocken übertragen. Wie handhabt ihr das mit dem Grünzeug? kaufen oder pflücken?
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #7
Ich Pflückte und Wusch es Gründlich ab. :)
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #8
Das ist klar ;)
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #9
Hallo Hallley,

man sollte Grünzeug natürlich nur abseits von viel befahrenen Strassen pflücken und dort, wo nicht gedüngt wird.

Mit Wildvogelkot verschmutzte Pflanzen nimmt man selbstverständlich auch nicht mit, Abbrausen des restlichen Grünzeugs ist vor dem Verfüttern Pflicht - mit dieser Methode habe ich in all den Jahren nur gute Erfahrungen gemacht, und die Kleinen freuen sich immer sehr !:D

Vollkommen steril ist nichts in der Natur, und auch das Immunsystem unserer Vögel braucht ein bisschen Arbeit, um funktionieren zu können - zu steril ist immer kontraproduktiv, wie bei Menschen auch. ;)
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #10
ich hab auch zurzeit eine einzelne henne, sie ist jetzt acht monate....ich bekomme bald von bekannten einen hahn dazu, die selber viel erfahrung in der kanari-haltung haben...ab welchem alter sollte ich den hahn frühestens dazu setzen? natürlich sollte möchte ich nicht, dass sie schon zu früh brüten, aber auch nicht dass meine henne weiterhin alleine ist. was also tun?
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #12
Eine Vergesellschaftung/Verpaarung ist nicht immer mit der Zucht gleichzusetzen. Sofern du den Voegelchen keine Brutmoeglichkeit zur Verfuegung stellst, werden sie hoechstwahrscheinlich auch nicht brueten (Ausnahmen bestaetigen die Regel). Man sollte auch immer beachten dass eine Brut fuer eine Vogeldame eine unglaubliche Belastung darstellt. Es kann zu Mangelerscheinungen, psychischem Streß und im schlimmsten Fall zur Legenot führen, die oft toedlich endet.

Sollte es dennoch zu einem Gelege kommen, kannst du dieses durch Plastikeier ersetzen bzw. das Gelege abkochen. Auf keinen Fall solltest du die Eier einfach rausnehmen. Dies loest einen unglaublichen Streß bei den Voegel aus.

Was die Vergesellschaftung angeht, wuerde ich, sobald sich abzeichnet dass sich die beiden verstehen, den Kaefig, indem die beiden dann zusammen sitzen umgestalten, sodass keine Revieransprueche aufkommen koennen. Am besten die Stoecke und Gegenstaende vor der Umgestaltung gruendlich mit Essigwasser abwaschen. Ich spreche hier allerdings nur aus meiner Papageienerfahrung. Selbst wenn man Papageien auf absolut neutralem Boden vergesellschaftet, koennen diese in dem urspruenglichen Revier eines Vogels wieder zu (ich druecke es mal nett aus) Unstimmigkeiten kommen.

VLG

E.
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #13
Kanarien sind meistens unkompliziert zuv ergesellschaften. Sinnvoll ist es, den neuen Vogel erst einige Wochen in einem anderen Raum in Quarantäne zu halten.

Sollen sie dann zusammen kommen einfach den neuen Vogel mit einem Käfig mit in den Raum stellen, ihm einige tage Zeit geben sich zu orientieren und dann beide zusammen fliegen lassen. nach ein paar tagen werden sie dann gemeinsam einen Käfig beziehen, dann kann man langsam den zweiten käfig weg räumen - fertig.

Bruttrieb ganz zu vermeiden ist bei Kanarien etwas schwierig, weil ihnen eben jede halboffene Kuhle als Nestvorlage reicht - das kann ebenso ein Futternapf wie ein Vogelbad sein. Sinnvoll istes, im Winter die Vögel abzudecken sobald es dunkel wird, und erst morgens wieder auszudecken, und über Winter das Kanarienfutter mit zusätzlicher Kanariensaat etwas weniger gehaltvoll zu machen. Auch kein Frischfutter geben. Im Frühahr wenndann die Tage länger werden merkt man schon, wenn sie in Stimmung kommen, die henne sammelt dann zum beispiel flusen und Fusseln vom Teppich auf und zeigt Interesse an allem was wie nestmaterial wirkt. Sie fliegt im Käfig dann immer in eine Ecke, dort sollte dann die Nesthilfe aufgehängt werden - und dann nestmaterial zur Verfügung stellen. Sobald Eier kommen bitte austauschen.

Nachwuchs zulassen sollte man nicht - es ist echt schwer, die Jungvögel anständig unter zu bringen. Außerdem wirst Du sonst für jedes Gelege Monatelang einen extra Käfig brauchen, bis die ihre Jugensmauser hinter sich haben - so lange akzeptieren die Eltern aber ihre Jungen nicht. Und am Ende stehst Du vor dem problem,d ass Du 10 vögel hast, die kein Mensch will... also Eier abkochen oder gegen plastikeier austauschen.
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #14
danke für die vielen antworten, dass ist echt hilfreich. was ich mich noch frage, ist die henne mit acht monaten zu jung, als dass ich einen hahn dazu setze und wie lange sollte ich damit warten? es ist ja nicht gesagt, dass die zwei dann direkt anfangen ein gelege zu machen. oder sollte ich lieber warten bis sie ein jahr ist?
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #15
Nachwuchs zulassen sollte man nicht - es ist echt schwer, die Jungvögel anständig unter zu bringen. Außerdem wirst Du sonst für jedes Gelege Monatelang einen extra Käfig brauchen, bis die ihre Jugensmauser hinter sich haben - so lange akzeptieren die Eltern aber ihre Jungen nicht.
Das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Kanarienvögel sind revirbildent und verteidigen ihr revir vor allen anderen artgenossen! Da spielt es keine rolle ob es ihre eigenen Jungvögel sind oder nicht auch wenn diese ihre jugendmauser hinter sich haben.
Erst wenn das pärchen nicht mehr tribig ist verträgt es sich weider mit anderen Artgenossen.


Wie lange ist es denn hell bei dir, was und wie veil fütterst du und wie ist die temperatur bei dir?
Wenn die vögel an den momentanen natürlichen rhytmus gewöhnt sind (sprich du dich bei ihnen an weniger gehaltfolles und nicht so abwechslungsreiches futterangebot, den nantürlichen lichtzeiten und kälteren temperaturen hälst bzw gehalten hast) sollten sie nicht tribig sein. einen tribigen hahn würde ich nicht zu der henne setzen.

Eine Legenot hat aber nichts mit Zuchtabsichten zu tun.
Eher mit mangelerscheinungen, unterkühlung oder bei jungen hennen.

Bei kanarien kann man den bruttrieb nicht gänzlich unterbinden und zur rechten zeit sollte mann sie auch brüten lassen.
Als eiersatz kann man bei diesen vögeln ja recht kreativ sein. Ichselbst habe einfach kunseier die ich mir im internet bestellt hatte.
Du solltest dann aber darauf achten das deine Henne später nicht mehr als 2- max 3 gelege hat.
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #16
Also Guten Morgen erstmal,

ich benutz diesen thread jetzt mal für meine Frage undzwar:

ich habe zu meinem Geburtstag(9.1) endlich wieder einen(-.-) Kanarienvogel bekommenc
will sagen das mein Vater und meine schwester haben am Vortag bei einer Hamburger Züchterin einen sehr schönen Orange-Braunachat gekauft und in im Aten Käfig untergebracht da wir uns aber bei den ersten vögeln sogut wie garnicht informiert hatten ist dieser ziemlich Klein Geraten ich glaube Tiefe 30 cm Breite etwa 35-40 und Höhe etwa 70 mit einer Rundung Oben , nun ist der Vogel schon eine Woche hier und ich meine Eltern mal mit ner menge Argumente für einen größeren Käfig und einen zweiten Kanarienvogel (weibchen) "konfrontiert" wir wollten eh nochmal zu der Züchterin weil mein vater meinte ich solle mir das mal anschauen und da ich glaube er wäre bereit noch einen Vogel zu kaufen kommt bestimmt einer hinzu dann zum käfig da hatte ich eine recht schönen bei Fre**napf gesehen der augenscheinlich die richtigen maße haben sollte nun zur eigentlichen frage wie könnte ich die beiden vögel vergesellschaften , könnte es klappen wenn ich die beiden am selben tag in den neuen Käfig setzte sodass sie sich auf unbekanntem "gelände" treffen ?

beim käfig dachte ich an einem der demhier ähnelt



bzw




Liebe grüße Felix
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #17
Hallo Felix,

der zweite Käfig ginge ,obwohl noch grösser natürlich immer schöner ist , wenn Du einen Käfig mit 1 m Breite bekommen kannst, wäre das für ein Paar am allerbesten. ;) Stundenweiser Freiflug im Zimmer muss auch dann noch unbedingt sein.

Wenn die Vögel beispielsweise den ganzen Tag frei im Zimmer fliegen und den Käfig nur zum Schlafen nutzen, reicht auch eine etwas geringere Breite. Unter 80 cm sollte sie aber auch dann nicht liegen, deswegen finde ich den Käfig in Deinem ersten Link zu klein.

Und ja, meiner Meinung nach kann man die Vögel sofort vergesellschaften, wenn das neue Revier, der Käfig, für beide fremd ist.
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #18
Den zweiten finde ich auch besser. Aber bedenke, dass man die Käfige ja auch reinigen muss. Ich hatte einen ähnlichen in Zoofachhandel gesehen, habe aber Abstand davon genommen, wiel er sehr schwer ist und obwohl relativ klein, nicht einfach in der Badewanne abgewaschen werden kann.
Da ist der erste natürlich diesbezüglich günstiger.
Aber er ist sehr klein. Ich habe eine kleine Voliere H-B-T ca 160 - 120- 60 cm. Ich habe meinen Vögeln (4 Kanaris) ab der 2. Woche immer wieder Freiflug angeboten, aber sie mögen einfach nicht raus. Ähnliches habe ich mit meinem ersten Kanari erlebt. Darum rate ich dir, kauf einen Käfig, so groß es eben geht.
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #19
Ok danke für die antworten , ich kann probieren meine eltern zu überreden das sie zum käfig was dazugeben oder so insgesamt hab ich immoment 125 euro zur verfügung ...zum Freiflug den ganzen Tag geht leider nicht aber 1-2 Stunden Täglich bekommen sie ganz bestimmt aber noch lasse ich ihn im käfig...hab gatern schonmal probeweise die käfigtüre 2 stunden aufgelassen aber mehr als raufhopsen und alles aus dem käfig angucken war nicht ... naja heut probier ich es wieder
 
  • Aus eins mach zwei Beitrag #20
Die Vögel müssen ja auch erst mal die Umgebung kennenlernen. Im Käfig fühlen sie sich vor allem sicher. Das muss auch unbedingst so bleiben. Ich muss, bei der wöchendlichen Grundreinigung fast im Zeitlupentempo arbeiten, das kennen sie und fliegen halt gerade dahin, wo ich nicht gerade putze. Wenn deine Vögel rauswollen, was meine bis heute nicht tun, werden sie auch fliegen.
 
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