- Sind Gewürze für Hunde schädlich? Beitrag #1
Kompassqualle
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Angeregt durch einen anderen Thread möchte ich hier nochmal die Frage stellen, ob küchentypische Gewürze für einen Hund schädlich sind oder nicht (und wenn ja warum und wie können sie schaden).
Die Annahme das Gewürze schädigend seien ist weit verbreitet, allerdings kann ich keinerlei Fachliteratur darüber finden, was mich vermuten lässt, dass diese Annahme eine "Urban Legend" ist (ein Gerücht welches allgemein als Wahrheit anerkannt wird, obwohl es gar nicht stimmt
)
Unter "Gewürzen" versteht man jede Form von geschmacksverbessernden Stoffen für Speisen, die meisten Gewürze werden aus Pflanzenteilen gewonnen.
Von einigen zu den Gewürzen zählende Pflanzen wie z.B. Zwiebeln weiß man, dass sie Hunden in großen Mengen schaden können, was ist aber mit allbekannten Gewürzen wie z.B. Pfeffer, Zimt oder Oregano?
Wir reden hier über küchenübliche Mengen wie sie in unseren Speisen vorkommen und nicht über große Einheiten (in großen Mengen oder hoher Konzentration sind auch viele unserer Gewürze für uns Menschen giftig, wie z.B. Capsaicin in Chilligewürzen oder Muskat).
Die Gewürze gelten in unseren Speisen als appetit- und verdauungsfördernd, sie regen die Produktion von Verdauungssäften wie Speichel und Magensäure an, was neben dem verbesserten Geschmack ein weiterer positiver Aspekt von Gewürzen ist (bei übermäßigem Genuss kann es evtl zu Durchfall oder Sodbrennen kommen (z.B. bei sehr scharfen Speisen)).
Ich sehe keinen Grund, warum es bei Hunden anders sein sollte.
Mir sind keine Gewürze bekannt die für Hunde toxische Stoffe enthalten und ich konnte auch schon beobachten, dass es offenbar Hunde gibt, denen Gewürze ausgezeichnet schmecken (der Hund meiner ehemaligen Mitbewohnerin hatte durchaus Freude an Tabasco und hat einen Tropfen davon gerne vom Finger abgeleckt).
Auch bei meinem eigenen Hund konnte ich noch keine negativen Auswirkungen bemerken, wenn ich hin und wieder Essensreste in Form von z.B. Soße verfüttere an denen natürlich auch Gewürze dran sind.
Es ist ja nun auch nicht so, dass der Mensch evolutionsbedingt Gewürze besser verdauuen könnte, dafür sind Gewürze erst seit viel zu kurzer Zeit verbreitet, als das eine genetische Anpassung hätte stattfinden können.
Was sollte uns also in diesem Punkt von den Hunden unterscheiden :eusa_think:
Was wisst ihr darüber, habt ihr andere Erfahrungen mit Gewürzen bei euren Hunden, oder kennt ihr sogar einen Fachartikel darüber?
Mich interessiert das Thema und ich möchte gerne eure Meinungen darüber hören.
Btw: Bei den Gewürzen lasse ich hier Salz mal außen vor, Salz ist überlebenswichtig und der Hund hat als Raubtier einen relativ hohen Salzbedarf. Ausreichende Salzzufuhr ist also unerlässlich und steht deswegen bei den Gewürzen jetzt nicht wirklich zur Debatte
Die Annahme das Gewürze schädigend seien ist weit verbreitet, allerdings kann ich keinerlei Fachliteratur darüber finden, was mich vermuten lässt, dass diese Annahme eine "Urban Legend" ist (ein Gerücht welches allgemein als Wahrheit anerkannt wird, obwohl es gar nicht stimmt
Unter "Gewürzen" versteht man jede Form von geschmacksverbessernden Stoffen für Speisen, die meisten Gewürze werden aus Pflanzenteilen gewonnen.
Von einigen zu den Gewürzen zählende Pflanzen wie z.B. Zwiebeln weiß man, dass sie Hunden in großen Mengen schaden können, was ist aber mit allbekannten Gewürzen wie z.B. Pfeffer, Zimt oder Oregano?
Wir reden hier über küchenübliche Mengen wie sie in unseren Speisen vorkommen und nicht über große Einheiten (in großen Mengen oder hoher Konzentration sind auch viele unserer Gewürze für uns Menschen giftig, wie z.B. Capsaicin in Chilligewürzen oder Muskat).
Die Gewürze gelten in unseren Speisen als appetit- und verdauungsfördernd, sie regen die Produktion von Verdauungssäften wie Speichel und Magensäure an, was neben dem verbesserten Geschmack ein weiterer positiver Aspekt von Gewürzen ist (bei übermäßigem Genuss kann es evtl zu Durchfall oder Sodbrennen kommen (z.B. bei sehr scharfen Speisen)).
Ich sehe keinen Grund, warum es bei Hunden anders sein sollte.
Mir sind keine Gewürze bekannt die für Hunde toxische Stoffe enthalten und ich konnte auch schon beobachten, dass es offenbar Hunde gibt, denen Gewürze ausgezeichnet schmecken (der Hund meiner ehemaligen Mitbewohnerin hatte durchaus Freude an Tabasco und hat einen Tropfen davon gerne vom Finger abgeleckt).
Auch bei meinem eigenen Hund konnte ich noch keine negativen Auswirkungen bemerken, wenn ich hin und wieder Essensreste in Form von z.B. Soße verfüttere an denen natürlich auch Gewürze dran sind.
Es ist ja nun auch nicht so, dass der Mensch evolutionsbedingt Gewürze besser verdauuen könnte, dafür sind Gewürze erst seit viel zu kurzer Zeit verbreitet, als das eine genetische Anpassung hätte stattfinden können.
Was sollte uns also in diesem Punkt von den Hunden unterscheiden :eusa_think:
Was wisst ihr darüber, habt ihr andere Erfahrungen mit Gewürzen bei euren Hunden, oder kennt ihr sogar einen Fachartikel darüber?
Mich interessiert das Thema und ich möchte gerne eure Meinungen darüber hören.
Btw: Bei den Gewürzen lasse ich hier Salz mal außen vor, Salz ist überlebenswichtig und der Hund hat als Raubtier einen relativ hohen Salzbedarf. Ausreichende Salzzufuhr ist also unerlässlich und steht deswegen bei den Gewürzen jetzt nicht wirklich zur Debatte