Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft

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  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #21
Bei dir zum Beispiel waren die anderen Hunde ja schon vorher im Haus! Heißt also der Vermieter kann es dir nicht verbieten! Entweder er muß alle Hunde verbieten oder keinen! Wo kommen wir denn dahin wenn dein nachbar einen Hund halten darf aber du nicht????

Wer sagt denn sowas und wo steht das?

Grundsätzlich kann jeder Vermieter die Hundehaltung verbieten. Lediglich ein absolutes Tierhaltungsverbot - welches auch Kleintiere wie Vögel, Nager etc. einschließt, ist nichtig und nicht rechtens. Eine solche absolute Klausel im Mietvertrag ist fehlerhaft und führt zu ihrer Unwirksamkeit.

Schwierig wird es für den Vermieter nur, wenn er die Hundehaltung einmal erlaubt hat, diese zu widerrufen, wenn nicht eindeutig nachweisbar ist, dass von dem Hund eine Belästigung, Verschmutzung oder allegmeine Störung ausgeht.

Bitte stellt hier nicht immer Behauptugnen auf, die jeglicher Grundlage entbehren. Es gibt Leute, die verlassen sich auf Eure Aussagen und stehen dann dumm da. Ganz so einfach ist es im rechtlichen Bereich nämlich nicht.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ausnahme ist lediglich, wenn z.B. der Vermieter Eigentümer mehrerer wohnungen im Haus ist und dem einen Mieter die Hundehaltung erlaubt, einem anderen aber nicht - aus welchen Gründen auch immer. DAS geht nicht. Aber ansonsten kann er die Haltung verbieten, selbst dann, wenn irgendein anderer Eigentümer dem Mieter seiner Wohung die Haltung erlaubt, der eigene Vermieter muss es aber nochlange nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #22
Uff....

Also, nachdem ich mich heute Nachmittag erstmal abgeregt hatte hab ichs vorher jetzt ganz einfach so gemacht das ich das Bild, was ich im Moment als Profilbild drin habe ausgedruckt habe. Denn einer der beiden Hunde wird es (so es klappt) dann werden.

Hab mir Kind und das Bild geschnappt und bin erstmal zu den anderen Mietern hin, Bild gezeigt, erzählt was wir vorhaben und nett gefragt ob die was dagegen hätten, von den beiden Mietparteien kam einstimmig, sie hätten nichts dagegen!

Bleibt also nur noch die Eigentümerin die gestern schon dagegen war, denen hab ich das Bild ebenfalls gezeigt um denen mal ne Vorstellung zu geben um was für einen Hund es sich überhaupt handeln würde. Groß geäußert haben die sich dazu nicht, aber dafür hab ich was anderes erfahren.

Als die Mieterin damals mit dem Jagdhund einzog wohnte die Eigentümerin schon hier im Haus, und irgendwie muss es damals ja auch ne Zustimmung gegeben haben?

Und ich war nochmal nebenan bei meiner Vermieterin, hab auch der das Bild gezeigt, ihr auch von dem Gespräch gestern Abend erzählt und klare Aussage von ihr war: Wenn soweit alle anderen Mieter und Eigentümer einverstanden sind und nur die eine dagegen ist, und das mit Argumenten die gar keine sind, denn die könne man so auf gar keinen Fall gelten lassen, dann könnten wir das sogar getrost ignorieren solange es dann keine Probleme mit dem Hund gibt wie Lärmbelästigung, Verunreinigungen etc.

Also steht es bis jetzt für uns zu 98 % positiv, vor allem da unsere Vermieter ja selbst auch einen Hund halten. Jedenfalls bekommen wir so schnell wie möglich Bescheid, aber es sieht ziemlich gut aus :)

Ich halt Euch auf jeden Fall auf dem laufenden was aus dem ganzen wird.

Die Welpen (stehen 2 zur Auswahl, ein Weibchen + ein Rüde) werden wir am Samstag besichtigen und erstmal schauen wie die beiden auf uns überhaupt reagieren etc...

Liebe Grüße, Montaine
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #23
Das hast du toll gemacht, meinen Glückwunsch! Meine Daumen sind für euch gedrückt und denk dran dir die schriftliche Genehmigung zur Haltung geben zu lassen ;).
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #24
Hallo Ihr Lieben,

zuerst.. wir warten immer noch auf das endgültige Einverständnis, wird schätze ich wahrscheinlich erst Anfang nächster Woche sein, das bleibt also noch abzuwarten *hoff*.

Allerdings haben wir vorher die beiden Welpen (die die auf meinem Profilfoto zu sehen sind) besichtigt... und jetzt ist guter Rat teuer...

Vom reinen Sozialverhalten her haben beide das typische Welpenverhalten, zwicken teilweise auch leicht, sind ansonsten sehr sehr spielfreudig, vor allem mit den Elternhunden zusammen. Der Rüde ist etwas scheuer und zurückhaltender, das Weibchen sofort auf uns und die Kleine zu, von dem her mal kein Problem.

Der Rest ist gelinde gesagt eher eine Katastrophe.

Die Elterntiere sind in einer Plastikwanne mit Kissen untergebracht, für die Welpen existiert ein großer Umzugskarton der mit Zeitungspapier und altem Bettbezug ausgelegt ist.. die ganze Wohnung selbst (ich hab ja nichts gegen kleine Wohnungen und "normaler" Unordnung) müsste dringend einer kompletten Grundreinigung unterzogen werden.. und 2 Kinder (eins davon knapp 1 Jahr alt) ebenfalls vorhanden.

Die Welpen sind jetzt ganze 18 Wochen alt, von stubenrein auch nur ansatzweise keine Spur genauso wenig wie erste Erziehungsansätze. Im Gespräch stellte sich dann heraus das sie mit den Tieren 2 Mal am Tag draußen ist, denn mit ihren beiden Kindern ist sie alleine und öfters klappt es nicht, ansonsten wären die beiden wahrscheinlich schon längst stubenrein.

Laut Unterlagen sind Welpen bis jetzt 2 mal geimpft worden, haben also den Impfschutz für ein ganzes Jahr voll, die Entwurmungskur hat sie von der Tierärztin wohl mitbekommen und zu Hause selbst durchgeführt.

Meine Schwester hätte die Hündin am liebsten gleich mitgenommen, aber im Moment sag ich grade, ein Glück das wir die Entscheidung hier im Haus noch abwarten müssen, denn ich bin mir im Moment doch etwas unschlüssig.

Die Tiere sehen zwar alle 4 komplett gesund aus, aber auch bin trotz meines Vorwissens trotzdem noch derart Laie das ich nicht erkennen kann, ist ein Hund jetzt wirklich gesund oder schleppt der doch irgendwas mit sich rum.

Dazu kommt das wir für einen Welpen 350 Euro zahlen würden, laut Aussage von ihr hätte sie für den Welpen gerne 250 Euro plus jeweils 50 Euro für Impfung und Entwurmung.

Mit Kaufvertrag wäre sie einverstanden, wobei ich aber erstmal sehen muss wo ich einen herbekomme bzw. welche Punkte überhaupt drin enthalten sein müssen...

Eigentlich will ich auf Nummer sicher gehen das die Tiere gesund sind, vom Wesen und Verhalten schätze ich ja, aber von der Art und Weise wie die Tiere gehalten werden... große Zweifel.

Was würdet Ihr tun?

Eine grade etwas ratlose Montaine
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #25
Frag doch mal die Vermittlerin, wann sie mit den Tieren das letzte mal mein TA war und vielleicht noch wie er heißt, dann würde ich da einfach mal anrufen.
Ich hatte eigentlich mein ganzes Leben lang Hunde und ich bin auch nicht in der Lage zu erkennen, ob die Tiere nun gesund sind. Als wir unseren Jerry geholt haben, haben wir ihn auch eher blind geholt, was sich nachher als großer Fehler herausgestellt hat, weil wir den kleinen fast verloren hätten.

Also wie gesagt, wenn die Tiere sowieso zweimal geimpft worden sind, werden die sicherlich die letzte Zeit wohl mal einen TA gesehen haben und den würde ich einfach mal fragen. Ansonsten mal fragen, ob die Dame nochmal mit ihnen geht (wenn der letzte Besuch länger her ist), vielleicht findet ihr ja eine Einigung wegen der Kosten. Aber so ein Check kostet ja glaube ich nicht viel.

Wie lang stehen denn diese Welpen zum Verkauf? 18 Wochen ist ja schon bissi älter, nicht, dass sie schon 2 Monate auf den Welpen sitzt, weil sie sie aus irgendeinem Grund nicht losbekommt.
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #26
Womit rechtfertig sie denn den Preis ? zweimal 50 Euro fuer Impfungen und Entwurmungen finde ich ok .. Dazu noch etwas fuer Futter und andere Ausgaben, aber 350 Euro ? Will sie mit ihrer Vermehrerei auch noch Geld verdienen ? Sowas wuerde ich wirklich nicht unterstuetzen wollen, zumal die Hunde anscheinend nicht richtig sozialisiert wurden und nicht mal ansatzweise Stubenreinheit trainiert wird .. Wenn sie merkt, dass man damit Geld verdienen kann, ist der naechste Wurf in ein paar Wochen da :/
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #27
Ich würde das ganze auch nochmal gut hinterfragen bzw. gut durchdenken.

Hast du sie mal gefragt, woher sie die Elterntiere hat? Und vor allem? Warum werden die in einer Plastikwanne gehalten :eusa_doh: Mir würde dies mehr als zu denken geben und würde mir dort wohl nie einen Hund holen. Noch dazu, wenn es dort nicht sauber ist. Naja, ich meine, man muss ja nicht gerade vom Boden essen können, aber eine gewisse Grundhygiene sollte schon vorhanden sein.

Finde das ganze mehr als zweifelhaft ...
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #28
Ich weiß nur das sie die Mutter der beiden wohl schon mehrere Jahre hat, der Vater, also der reine Jacky, ist ihr laut eigener Aussage "irgendwann mal zugelaufen", nähere Angaben hat sie dazu soweit nicht gemacht.

Allerdings find ich das ganze auch etwas komisch, Hunde nicht richtig untergebracht, keinerlei Hundespielzeug vorhanden, außer Zeitungsbällen aber dafür nen ziemlich neuen Plasma-Fernseher aufm Wohnzimmertisch...

Mir sträuben sich im Moment echt die Nackenhaare... und ja, bei der TA nachzufragen ist für mich wirklich die erste optionale Option, wobei ich gleichzeitig auch den Gedanken habe, 2 Monate lang in dieser Bude, nur 2 Mal am Tag draußen (wer weiß wie kurz), ob die davon nicht schon nen Knacks weghaben.
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #29
Ich würde es bei dem heutigen Besuch belassen und mich nach einem anderen Hund umsehen. Tierheime in deiner Umgebung hast du schon abgeklappert? Ich kenne derzeit z.B. eine Yorkie-Züchterin hier in Bayern, die gerade Welpen hat - Abgabebereit Anfang Januar. Wenn du Interesse hast, kannst du mir ne PN schreiben.
 
  • Hundehaltung und Mieteigentümergesellschaft Beitrag #30
Hi,

hab das Thema mit Interesse verfolgt... und jetzt sag ich mal: 'Oi'

Natürlich sind das arme Würmchen, aber ich bin ganz ehrlich und würde ihr maximal 200 € geben (eher weniger) und das auch nur, wenn du vorher mit dem Hund zum TA darfst zum durchcheken und sie einen Impfnachweis sowie die Rechnung für die Wurmkur vorweisen kann. Eben wegen der 'Vermehrer' Problematik würde ich den Hund nicht für 350 € nehmen und schon gar nicht wenn er nicht gesund ist (dann höchstens wenn du dich arg 'verliebt' hast für das was sie bis jetzt an TA Kosten hatte, also Impfen und Entwurmen).

LG Lilly
 
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