Ich kann und will nicht mehr

Diskutiere Ich kann und will nicht mehr im Ratten Gesundheit Forum im Bereich Ratten Forum; Hallo zusammen, Es ist ein sehr langer Text geworden, ich hoffe einige haben trotzdem die Lust und Gedult in zu lesen.... Ich weiß nicht mehr...
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  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #1
Debbi

Debbi

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Hallo zusammen,

Es ist ein sehr langer Text geworden, ich hoffe einige haben trotzdem die Lust und Gedult in zu lesen....


Ich weiß nicht mehr was richtig ist. Ich versuche mich kurz zufassen.
Es geht um meine Mia.
Mia hatte immer Probleme mit den Atemwegen. Vor 2 Monaten saß sie dann in Käfig hatte Schnappatmung und Pumte ganz heftig, ich dachte sie erstickt mir. Also ab zu Notdienst in der Annahme ich würde sie nicht wieder mit nach Hause nehmen.
Tierarzt sagt, wir geben Baytril- schlägt nicht, es wird schlimmer.
Nochmal hin zum Tierarzt- Ich will sie erlösen lassen, sie ist stark abgemagert.
Tierarzt gibt Antibiotikum- schlägt nicht an, fahre wieder zum Tierarzt.
Diesmal sagt er mir es hat keinen Sinn mehr, diesmal wäre ich mich dagegen (warum kann ich nicht erklären reinen Gefühl)
Ta spritz Cortison- 3 Tage später mache ich morgens den Käfig auf und denke mir "Nein" das kann ich der Ratte nicht antun. Mittags will ich zum Arzt sie einschläfern lassen. Als ich dann von der Arbeit mit einem Kloß im Hals nach Hause komme- sitzt Mia da am Futternapf und erfreut sich des Lebens, alles beim alten kein Pumpen mehr, keine Atem geräusche nix- ganze 6 Woche war es gut. dann fing es langsam wieder an, leichtes Pumpen. Mal gute mal schlechte Tage. Also letzte Woche wieder hin, zum Nachspritzen. Irgendwie geht es nicht wirklich besser, vorgestern war es wieder so weit und ich dachte okay ich bringe sie nun entgültig weg. Und wieder, ich kommme nach Hause und mein Freund steht vom Käfig und sagt zu mir das wieder alles gut ist. Sie Pumpt zwar immer noch aber ist aktiv trinkt, frisst und ist neugierig. Also doch nicht zum Arzt. Ich kann aufatmen.
Ich bin nur so extrem unsicher was ich da tue. Ich weiß wirklich nicht ob das gut oder schlecht ist was ich da tue.

Eben gehe ich zum Käfig um eine Runde Banane zu schmeißen. Mia kommt wie alle an, nimmt die Banane, lässt sie Falle und rennt wie eine irre meinen Arm hoch auf meine Schulter in die Kaputze. Da sitz sie nun seit ca 15 min ganz ruhig. Erst war ihre Atmung laut jetzt ist alles ruhig und sie knuspert... ich kann nicht sagen ob vor wohl befinden oder vor schmerzen, ich weiß es nicht.
meine Ratten kennen zwar die Kaputze, aber bleiben nie ruhig drinne sitze eher erkundschaften sie alles um sich herum, deshalb ist es extrem ungewöhnlich das sie so ruhig darin sitzt. Ist ihr das im Käfig zu stressig? Zieht sie sich vom Rudel zurück?
Solange sie darin sitzen will lasse ich sie nun sitzen.
Aber was mach ich nun? Was ist das richtige? Sie frisst, sie trinkt und ist aktiv und kommt sofort an wenn man vorbei geht.

Jetzt hört man garnix mehr von ihr, keine Atemgräusche, kein knuspern:?
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #2
Hat der TA denn überhaupt irgendeine Diagnose gestellt oder aufs Blaue hinaus behandelt?
So klingt das nämlich. Wie alt ist sie denn eigentlich?

Das klingt als könnte sie sich mit Mykoplasmen infiziert haben. Ist dir aufgefallen dass das mit der Zeit schlimmer wurde bzw die Atemnotanfälle stärker waren als zu Beginn?

LG
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #3
Ja sorry ich Schreibwahn die Diagnose vergessen: Asma!
Sie ist fast 2 Jahre alt. Ihr Bruder der bei einer Freundin lebt hat die selben Symtome, nur noch nicht so stark.

Was ist Mykoplasmen? Kann man das behandeln?
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #4
Mykoplasmen sind Bakterien und können bereits von der Mutter auf die Babys übertragen werden, die Krankheit kann auch absolut symptomlos verlaufen. Leider ist der Erregernachweis am lebenden Tier so gut wie unmöglich weil der Abstrich aus dem hinteren Nasen-Rachenraum oder zB der Gebärmutter entnommen werden muss.
Durch eine längere Infektion mit Mykoplasmen kann es glaub ich dazu kommen, dass sich das Lungengewebe verändert und so weniger Oberfläche zum Austausch von CO2 und Sauerstoff gegeben ist, wodurch die Ratte also unter Atemnot leidet.

Man vermutet auch das jede Ratte Mykoplasmen in sich tragen könnte, da auch bei vielen gesunden Ratten, die verstorben sind (oder aufgrund von Test verstorben wurden sozusagen) diese Erreger gefunden worden sind.

Heilbar ist das ganze nicht (warum behandelt denn dein TA überhaupt Asthma mit Antibiotika, das ist doch mal völliger Quatsch - Mykoplasmen übrigens sprechen auch nicht bis nur geringradig auf AB an), man kann nur versuchen der Ratte die Umstände zu erleichtern zB in dem sie viel Ruhe hat.

LG
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

hier nochmal ne genauere Erklärung
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #5
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #6
Hi Nienor ich hab mich doch noch korrigiert ;)

Ich meinte völliger Quatsch ist AB bei Asthma und Mykoplasmen sind mit AB auch nicht bis schwer zu "packen"

LG
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #7
Das Antibiotikum hat sie vor der eigentlichen Diganose bekommen, jetzt letzte Woche als ich das letzte mal da war, meinte Sie es wird wohl Asma sein.
Wie kann ich den raus kriegen ob es das ist? Naja eigentlich ist es ja dann auch egal, wenn man nicht wirklich was machen kann. Aber was machen jetzt überhaupt mir ihr?
Sie saß jetzt eine halbe Stunde in der Mütze und hat eine Walnuß und eine Weintraube gefutter, was ich schon gut fand, da sie mom nicht wirklich gut frisst.
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #8
wie geht's der süssen den jetzt?
Ich würde sagen handel nach deinem Gefühl. Du kenst sie am besten, wenn du denkst dass es nicht mehr geht dann lass sie gehen. So schwer es ist, manchmak muss es sein.:(
Wünsch dir viel Glück und Kraft.<3
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #9
wie geht's der süssen den jetzt?
Ich würde sagen handel nach deinem Gefühl. Du kenst sie am besten, wenn du denkst dass es nicht mehr geht dann lass sie gehen. So schwer es ist, manchmak muss es sein.:(
Wünsch dir viel Glück und Kraft.<3

Das dachte ich auch immer. Ein Besitzer sieht dem Tier das er liebt an wenn es nicht mehr geht. nur ist es so das ich morgens denke es ist vorbei und Mittags würde ich so ein lebendiges tierchen niemals einschläfern lassen. Ich weiß es nicht. Es ist mal so mal so.
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #10
Solange sie noch Lebenswillen zeigt und frisst und trinkt und auch mal mit den anderen spielt... versuchs.
Du könntest evtl noch AB mit anderen Wirkstoffen (Tetracyklin zB) oder mit Erythromycin-haltigen Arzneimitteln (Erythromycin hat ebenfalls antibiotische Wirkung) versuchen. Wenn die Mykos gegen Baytril weniger empfänglich sind (falls es welche sind, die Diagnose ist ja nicht so einfach) kriegt man sie vielleicht damit.

Leider kann man die Bakterien erst am toten Tier sicher nachweisen. Ich würde dir - so hart das jetzt klingt - auch empfehlen einen Abstrich machen zu lassen FALLS (Gott bewahre, soll ja bitte nicht so sein) deine Ratte verstirbt, da sie ansteckend sind.
Aber erstmal zeigt sie ja noch dass sie noch nen Fünkchen Leben in sich trägt. Also nich aufgeben.

LG
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #11
Hi Debbi,
ich habe Mäuse und die haben auch Myco und es war ähnlich wie Du es beschreibst auch bei ihnen ein auf und ab.
Bei meinem Fritz habe ich mehrfach gedacht, das wars. Mit der AB Behandlung war er dann aber immer wieder symptonlos.
Durch seine Erkrankung wurde er zwar nicht so alt wie seine Brüder, aber die Phasen, die es ihm gut ging waren relativ lang.
Ich bin froh, dass ich ihn nicht zu früh aufgegeben habe.

Nicht aufgeben. Versuchs es, solange Mia noch Lebenswillen zeigt.
 
  • Ich kann und will nicht mehr Beitrag #12
Hallo,

einen ähnlichen Sachverhalt habe ich gerade mit einer meiner Rattis hinter mir. Ich nenne es bei ihr immer "Atemwegsinfekt" da ich mir nicht 100% sicher sein kann ob sie eine Mycoplasmose hat. Entsprechende Ratz ist 2,6 Jahre alt. Bei ihrem letzten "Infekt" hätte keiner gedacht dass sie das überlebt. Es war heftig.
Nachdem ich hier im Forum was negatives dazu geschrieben bekam das ich meine Ratz noch mal behandeln lassen habe anstatt sie zu erlösen, befragte ich gestern (während ich AB-Nachschub besorgte) eine Tierärztin dazu. Die sagte: "Es kommt auch immer auf die Psyche eines Tieres an. Und nur die Personen die täglichen, intensiven Kontakt mit dem entsprechendem Tier haben,können das beurteilen ".

Aktuell bereue ich es nicht das ich meine Ratz noch mal behandeln lassen habe anstatt sie zu erlösen. Von daher tendiere ich auch dazu nicht auf zu geben solange ein Tier noch Lebenswillen zeigt.

Deine Überschrift "Ich kann und will nicht mehr" kann ich sehr gut nachvollziehen. Das Selbe ging mir auch schon oft durch den Kopf. Ständige Tierarztbesuche und sich darauf einstellen das man seinen Liebling verlieren könnte... das ist auf Dauer richtiger Psychostress. Man fragt sich immer wieder ob man das richtige tut wenn man seinem Tier die Medis verabreicht oder verabreichen lässt weil es immer so ungewiss ist ob es gut ausgeht. Eine riesige Portion Hoffen und Bangen ist dann auch mit dabei.
Man sollte die Hoffnung meiner Meinung nach nie aufgeben solange ein Tier noch frisst, den Umständen entsprechend aktiv ist und Interesse am Umfeld und Geschehnissen zeigt.
 
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