- Mein Hund ist nicht treu ! Beitrag #1
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cherubin86
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Hallo an alle, folgende Situation:
Ich bin mit meiner Huendin, 1 Jahr alt, bei meinen Eltern zu Besuch.
Immer wenn wir hier sind, hoert sie "schlechter" auf mich: Ich muss sie wiederholt rufen, muss ihr wiederholt Kommandos geben damit sie endlich auf mich hoert. Wenn ich z.B. das Kommando "Komm hierher" aber durchsetze und auch ehrlichgesagt immer frustrierter werde, funken meist meine Eltern dazwischen und mein Hund tut dann so, als ob ich ihn gleich zu Tode schlagen wuerde, nimmt eine uebertrieben unterwuerfige Haltung ein, schaut staendig weg und laeuft bei naechster Gelegenheit gleich zu einem meiner Eltern. Den ganzen Tag ueber schaut mich mein Hund nicht einmal mit dem Arsch an sondern ist bei meinen Eltern - was hab ich diesem Vieh eigentlich getan, ausser ihm Liebe & Aufmerksamkeit, Futter, ein warmes Zuhause usw. gegeben ? Heute morgen z.B. mache ich ihr Essen, als es fertig war rufe ich sie aus dem anderen Zimmer (selbe Etage !) - NULL Reaktion. Dieses Spiel habe ich ungefaehr 4 Mal mitgemacht, bis ich sie gepackt und in die Kueche gebracht habe um ihr das Essen zu zeigen. Mein Vater meinte dann gleich wieder "Ach der arme Hund!". :? Sie hat das Essen bis jetzt nicht angeruehrt und lag einfach daneben und schaute mich fast schon vorwurfsvoll an. Ich wollte nicht dass sie wieder zu meinem Vater rennt, und habe ihr das Kommando "Bleib" gegeben und bin kurz ins andere Zimmer - kaum komme ich zurueck, liegt sie wieder auf dem Sofa bei meinem Vater, wie ein Hauefchen Elend ! Um konsequent zu bleiben habe ich gesagt sie soll runter und wieder herkommen, was sie auch, wenn auch widerwillig, getan hat. Natuerlich war sie dann wieder "der arme Hund" laut meinem Vater ! Das bringt mich so langsam mal zur Weissglut.
Jedesmal wenn ich meine Eltern mit dem Hund besuche, stelle ich immer wieder unsere Bindung und die Treue meines Hundes in Frage, und ja, es tut mir auch weh! Vielleicht stellt jedoch aber mein Hund MEINE Stellung in Frage und merkt, dass ich nicht mehr "Frau" im Hause bin, sondern nehme wie es scheint eine Nebenrolle in ihrem Leben ein. Und es geht mir tierisch auf den Geist. Ja, es kommt schon fast undankbar rueber, obwohl ich so intelligent bin um zu erkennen, dass Tiere keine solchen Gefuehle zeigen koennen.
Wenn doch wenigstens meine Eltern nicht mitmachen wuerden. Nein, sie finden das natuerlich affenputzig wie meine 1-jaehrige Huendin ihnen die ganze Zeit hinterherdackelt. Natuerlich gibts auch immer mal ein Leckerlie fuer nix, denn sie sei doch "soooo lieb und brav", sie mache "doch nichts falsch!". DAS sind ihre Worte. Der Hund wird bekocht, wenn er dann mal "Platinum" fressen soll, guckt er in den Napf und frisst lieber gar nichts mehr, wenn es kein Frischfleisch mit Nudeln ist. Meinetwegen, dann frisst er nichts. Aber dann kommen wieder die Eltern ins Spiel.... Und ich bin immer die Boese! Zum Glueck reisen wir morgen ab, aber trotzdem befuerchte ich immer wieder, dass diese Zeiten einen bleibenden Eindruck bei meinem Hund hinterlassen.
Ich muss auch zugeben, der Hund ist wirklich super lieb und sehr menschenbezogen (nur beste Erfahrungen gemacht, viel Liebe bekommen, wurde herzlich in die ganze Familie aufgenommen, Bekannte lieben sie). Auch wenn wir alleine unterwegs sind merke ich wie mein Hund mich potentiell im Stich laesst, denn es muss nur einer (vor allem ein Kind!) sie anlaecheln oder ihr Aufmerksamkeit geben, und schon ist sie Feuer und Flamme, springt denjenigen an und schleckt ihm quer uebers Gesicht ab. Dann heult sie ganz mitleidig und herzzerreissend hinterher und zieht an der Leine. Ob sie einfach mit demjenigen mitgehen wuerde ? Ich weiss es langsam nicht mehr.
Ich denke sie ist ein ueberfreundlicher, ja fast schon ZU freundlicher Hund. Aber ich denke mir wiederum es ist schon gut so, besser als umgekehrt!
Nur hier bei meinen Eltern hat das eine andere Ursache, wo ich noch nicht ganz dahintersteige, welche ? Die Beziehungskonstellation ist halt anders. Und sie ist hier der Star, das Baby, das "Schnuckiwucki" - klar, dass das einem Hund gefaellt. Sie ist uebrigens ein Deutscher Schaeferhund, darf aber auf jeden Sessel und zu jeder Zeit auf die Couch. Auch das Betteln wird von meinen Eltern nicht unterbunden - dabei ist sie manchmal recht aufdringlich und setzt sich vor den Teller - sondern geradezu gefoerdert! Ihr wird dann meist auch noch etwas abgegeben ! Komisch, dass sie es bei mir nicht einmal versucht, auch Zuhause nicht!
Vielleicht habt ihr schon aehnliche Erfahrungen gemacht? Please Help ! :102:
VG
Ich bin mit meiner Huendin, 1 Jahr alt, bei meinen Eltern zu Besuch.
Immer wenn wir hier sind, hoert sie "schlechter" auf mich: Ich muss sie wiederholt rufen, muss ihr wiederholt Kommandos geben damit sie endlich auf mich hoert. Wenn ich z.B. das Kommando "Komm hierher" aber durchsetze und auch ehrlichgesagt immer frustrierter werde, funken meist meine Eltern dazwischen und mein Hund tut dann so, als ob ich ihn gleich zu Tode schlagen wuerde, nimmt eine uebertrieben unterwuerfige Haltung ein, schaut staendig weg und laeuft bei naechster Gelegenheit gleich zu einem meiner Eltern. Den ganzen Tag ueber schaut mich mein Hund nicht einmal mit dem Arsch an sondern ist bei meinen Eltern - was hab ich diesem Vieh eigentlich getan, ausser ihm Liebe & Aufmerksamkeit, Futter, ein warmes Zuhause usw. gegeben ? Heute morgen z.B. mache ich ihr Essen, als es fertig war rufe ich sie aus dem anderen Zimmer (selbe Etage !) - NULL Reaktion. Dieses Spiel habe ich ungefaehr 4 Mal mitgemacht, bis ich sie gepackt und in die Kueche gebracht habe um ihr das Essen zu zeigen. Mein Vater meinte dann gleich wieder "Ach der arme Hund!". :? Sie hat das Essen bis jetzt nicht angeruehrt und lag einfach daneben und schaute mich fast schon vorwurfsvoll an. Ich wollte nicht dass sie wieder zu meinem Vater rennt, und habe ihr das Kommando "Bleib" gegeben und bin kurz ins andere Zimmer - kaum komme ich zurueck, liegt sie wieder auf dem Sofa bei meinem Vater, wie ein Hauefchen Elend ! Um konsequent zu bleiben habe ich gesagt sie soll runter und wieder herkommen, was sie auch, wenn auch widerwillig, getan hat. Natuerlich war sie dann wieder "der arme Hund" laut meinem Vater ! Das bringt mich so langsam mal zur Weissglut.
Jedesmal wenn ich meine Eltern mit dem Hund besuche, stelle ich immer wieder unsere Bindung und die Treue meines Hundes in Frage, und ja, es tut mir auch weh! Vielleicht stellt jedoch aber mein Hund MEINE Stellung in Frage und merkt, dass ich nicht mehr "Frau" im Hause bin, sondern nehme wie es scheint eine Nebenrolle in ihrem Leben ein. Und es geht mir tierisch auf den Geist. Ja, es kommt schon fast undankbar rueber, obwohl ich so intelligent bin um zu erkennen, dass Tiere keine solchen Gefuehle zeigen koennen.
Wenn doch wenigstens meine Eltern nicht mitmachen wuerden. Nein, sie finden das natuerlich affenputzig wie meine 1-jaehrige Huendin ihnen die ganze Zeit hinterherdackelt. Natuerlich gibts auch immer mal ein Leckerlie fuer nix, denn sie sei doch "soooo lieb und brav", sie mache "doch nichts falsch!". DAS sind ihre Worte. Der Hund wird bekocht, wenn er dann mal "Platinum" fressen soll, guckt er in den Napf und frisst lieber gar nichts mehr, wenn es kein Frischfleisch mit Nudeln ist. Meinetwegen, dann frisst er nichts. Aber dann kommen wieder die Eltern ins Spiel.... Und ich bin immer die Boese! Zum Glueck reisen wir morgen ab, aber trotzdem befuerchte ich immer wieder, dass diese Zeiten einen bleibenden Eindruck bei meinem Hund hinterlassen.
Ich muss auch zugeben, der Hund ist wirklich super lieb und sehr menschenbezogen (nur beste Erfahrungen gemacht, viel Liebe bekommen, wurde herzlich in die ganze Familie aufgenommen, Bekannte lieben sie). Auch wenn wir alleine unterwegs sind merke ich wie mein Hund mich potentiell im Stich laesst, denn es muss nur einer (vor allem ein Kind!) sie anlaecheln oder ihr Aufmerksamkeit geben, und schon ist sie Feuer und Flamme, springt denjenigen an und schleckt ihm quer uebers Gesicht ab. Dann heult sie ganz mitleidig und herzzerreissend hinterher und zieht an der Leine. Ob sie einfach mit demjenigen mitgehen wuerde ? Ich weiss es langsam nicht mehr.
Nur hier bei meinen Eltern hat das eine andere Ursache, wo ich noch nicht ganz dahintersteige, welche ? Die Beziehungskonstellation ist halt anders. Und sie ist hier der Star, das Baby, das "Schnuckiwucki" - klar, dass das einem Hund gefaellt. Sie ist uebrigens ein Deutscher Schaeferhund, darf aber auf jeden Sessel und zu jeder Zeit auf die Couch. Auch das Betteln wird von meinen Eltern nicht unterbunden - dabei ist sie manchmal recht aufdringlich und setzt sich vor den Teller - sondern geradezu gefoerdert! Ihr wird dann meist auch noch etwas abgegeben ! Komisch, dass sie es bei mir nicht einmal versucht, auch Zuhause nicht!
Vielleicht habt ihr schon aehnliche Erfahrungen gemacht? Please Help ! :102:
VG