Hilfe! Meine RB hat angst!

Diskutiere Hilfe! Meine RB hat angst! im Pferde Ausbildung und Reiten Forum im Bereich Pferde Forum; Hey! ich kam grad von meinen 2 reitbeteilgungen und eins meinr rb's (daisy) hat jetz angst vor hafter strick trense & co ich denke mal es liegt...
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  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #1
Daisy-Wonder

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Hey!

ich kam grad von meinen 2 reitbeteilgungen und eins meinr rb's (daisy) hat jetz angst vor hafter strick trense & co
ich denke mal es liegt daran das ich den vorigen tag also gestern nen horror ausritt hatte weil sie nur noch dabei war nach hause zu renn ich habe sie dann am kurzen zügel genommen und als es gar nicht mehr ging habe ih ihr dreimal eine gepellt :(:? danach ist sie wieder einigermaßen normal gelaufen...

aber als ich heute sie zum reiten von dem paddock holen wollte hat sie die ohren angelegt und ist immer von mir weggreannt dann habe ich es ohne halfter versucht und mit leckerlis und habe paar bodenarbeit übungen gemacht wie z.b rückwerts laufen oder noch andere übungen aber das ist auch alles ...

jet weiss ich nicht was ich machen soll hat hier jeman vieleicht paar infos oder so oder hatte das jemad schon mal?

liebe grüße zoey
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #2
ich denke mal es liegt daran das ich den vorigen tag also gestern nen horror ausritt hatte weil sie nur noch dabei war nach hause zu renn ich habe sie dann am kurzen zügel genommen und als es gar nicht mehr ging habe ih ihr dreimal eine gepellt :(:? danach ist sie wieder einigermaßen normal gelaufen...

Ohne Worte...
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #3
da fällt einem echt nichts mehr ein...man man man
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #4
Hey !

Das ist wirklich ne blöde Situation... nächstes Mal versuch es besser mit mehr Ruhe, aber das hast du ja auch wahrscheinlich dadurch selbst gelernt.

Ich würd dir vorschlagen erstmal wieder etwas Vertrauen aufzubauen und Daisy vllt ein wenig zu longieren oder laufen zu lassen, wenn es dann geht. Bodenarbeit würde ich dir auch raten, aber ich würde vorerst von Respektabfragen abraten.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #5
ich bin nicht so das ich nen pferd eine pelle aber die besitzer meinten das wenn sie sowas mach das ich ihr eine pellen soll :s ich reite auch ohne gerte & habe sie nur leicht gehaun

das mit longieren und bodenarbeit weiss ich nicht sie lässt sich jah nicht mal das halfter um machen ich könnte bloß meine privat reitlehrerin nach rat fragen die mit mir das macht und zeigt was ich machen soll und wie ich das mit dem ausreiten hinkrieg das se mir denn zeigt was ich in so ne situationen machen soll...
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #6
ich bin nicht so das ich nen pferd eine pelle aber die besitzer meinten das wenn sie sowas mach das ich ihr eine pellen soll :s ich reite auch ohne gerte & habe sie nur leicht gehaun

das mit longieren und bodenarbeit weiss ich nicht sie lässt sich jah nicht mal das halfter um machen ich könnte bloß meine privat reitlehrerin nach rat fragen die mit mir das macht und zeigt was ich machen soll und wie ich das mit dem ausreiten hinkrieg das se mir denn zeigt was ich in so ne situationen machen soll...

Ob das die Besitzer sagen oder nicht, wer schlägt ist schwach und wäre es mein Pferd, wärst Du im hohen Bogen raus geflogen...
Lass dir mal ein bißchen was über Pferde von deiner RL beibringen und ich hoffe das die nicht so unfähig ist.
Wenn du richtig Pech hast, kannst du it deinem PP ganz von vorne Anfangen
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #7
Nur weil man einem Pferd einmal eine klatscht, ist man doch kein Verbrecher! Vielleicht war es in dieser Situation ein Fehler, aber das sieht sie ja auch ein. Der Reitlehrer wird ihr sagen, was sie das nächste mal besser machen kann.
Und zum Thema ,,schlagen". Ehrlich jetzt! In manchen Situationen gehen mit mir auch die Nerven durch. Habe auch ein aktuelles Beispiel... - reite ab und zu die Schulpferde aus unserem Verein zum korrigieren. Leider sind sie ein bisschen verzogen... :x Als ich eines der Schulis Satteln wollte, dreht mir dieses Pferd doch im Ernst den Allerwerstesten zu und schlug volles Brett nach mir aus. Da habe ich ihm auch eine auf sein Hinterteil geklatscht und mit ihm geschimpft... - denn ich fand das echt nicht lustig! Das hätte auch ins Auge gehen können und irgendwann ist es auch mal genug! Natürlich ,,verprügel" ich die Pferde nicht! Aber bei diesem Thema gehe die Meinungen weit auseinander. Manche regeln das alleine mit der Stimme, andere machen vll. gar nichts ... .
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #8
gute neuigkeiten

sie hat mich diesen einen tag nu rveräppelt heute war nehmlich alles ganz normal.sie war ganze zeit dabei mir schritt und tritt zu folgen && reiten war heute auch perfekt
:D

aber ich habe auch nicht doll zugehaun sondern nur so nen bisschen dolleren klaps gegeben 2 mal halt beim reiten && einmal als sie mich beim nachgurten gezwickt hat! :S & das mach selbst meine privat reitlehrerin wenn sie daisy oder bonny reitet !

& ich habe sie nicht geschlagen! gepellt heisst bei mir jedenfalls nicht schlagen! & mal einen klaps geben mache nicht nur ich!
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #9
also das hört sich für mich an, als wär da etwas ärgeres im busch.. wenn sie beim nachgurten zwickt, stimmt etwas nicht, entweder gesundheitstechnisch oder das zubehör (sattel etc.) und wenn dem so ist, dann erklärt es auch das verhalten beim reiten. ;)
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #10
Hey,

Ich find`s auch absolut nich okay, ein Pferd zu schlagen. Auch ein - wie ihr es nennt - "Klaps" kann schon viel Schlechtes in dem Pferd anrichten, denk ich. Es verknüpft bestimmte Situationen dann damit und besser wird`s dann bestimmt nich:/

TierschG §1: "Niemand darf einem Tier ohne Vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen."
(Wobei sich mir hier die Frage stellt, was ein vernünftiger Grund dafür sein sollte. :eusa_doh:)

Klar ist die Situation blöd, wenn das Pferd einfach nur noch rennt und rennt und rennt ...
aber dann noch mit der Gerte draufhau`n, ob das so das Richtige is? Hm:eusa_think:
Ehrlich gesagt hab ich eh ein bissl was gegen den ständigen Einsatz von Gerten und Sporen. Ich will hier auch niemanden maßregeln. Schließlich ist jeder für sein Handeln und Tun selbst verantwortlich - auch wenn`s um die Erziehung eines Pferdes geht.
Aber bitte schlagt eure Pferde nicht. Die Seele kann so empfindlich sein. :(

Die Sache mit dem "Hintern zudrehen" hab ich auch schon mal erlebt.
Ich denke, Schlagen hätte das Pferd nur noch mehr dazu veranlasst, auszutreten.
Man sollte versuchen, an der Schulter des Pferdes zu bleiben, egal in welche Richtung es sich bewegt. So kann es einen nicht erwischen und beruhigt sich in den meisten Fällen auch wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #11
ich reite daisy und bonny nicht mit gerte habe ich auch noch nie ;) && sporen o_O niemals!

als daisy noch bei anderen leuten lebte hatten die ein nicht passenden sattel und sie hat auch weisse drukstellen am wiederisst aber sie hat eig. nen sattel der gut passt von sattler aus? und sie lässt sich auhc super damit reiten auer das nach gurten ist so ne sache und sie zwickt eig nur am anbinder rum aber letztens hats mein jacke erwischt ....

un wie gesagt ich schäme mich dafür wen ich, wenn gar nicht mehr geht oder wenn sowas komm wie zwicken oder so dann zuhaue und habe auch nen schlechtes gewissen!
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #12
Nur weil man einem Pferd einmal eine klatscht, ist man doch kein Verbrecher! Vielleicht war es in dieser Situation ein Fehler, aber das sieht sie ja auch ein.

Ich sehe das anders...meine Pferde werden ohne Gewalt geritten und erzogen. Genauso wie meine Hunde, Katzen und auch mein Kind.
Ob man nun mit oder ohne Gerte/ Sporen reitet ist mir egal, relevant ist doch ob man sie so einsetzt, das man dem Tier schmerzen zu fügt oder nicht.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #13
Ein Pferd ist kein Zuckerpüppchen, sondern ein Tier, das locker mal eben 10 mal mehr wiegen kann als ein Mensch und dementsprechend auch viel mehr Kraft hat !
Wenn es einem gefährlich wird, es könnte einen ja z.B. mit dem Körper gegen die Wand drücken oder Quetschungen an den Finger zufügen, wenn es so aggressiv beim Satteln ist, dann ist ein Schlag meiner Meinung nach völlig genehm. Auch wenn das Pferd einen umrennt für Futter ist es meiner Ansicht nach nicht verkehrt sich so bemerkbar zu machen. Was wenn man dabei hinfällt und das Pferd ausversehene auf einen tritt und einem so Brüche bescheren kann ?!

Ganz ehrlich: Pferde sind keine Lämmchen betreffend ihres Sozialverhalten. Die gehen ganz schön ruppig miteinander um. Die können sowas ab ! Ein menschlicher Schlag auf die Brust oder auf den Hintern kann dem Pferd gar nicht so wehtun (tut eher bei einem selber weh). Die Pferde begreifen dadurch nur, dass der Mensch etwas gegen ihr Verhalten hat (nicht mal alle Pferde schnallen das, die ignorieren sowas ganz einfach).
Das ist etwas ganz anderes als bei einem Kind oder einer Katze oder einem Hund ! Die 3 sind alle wesentlich schwächer und kleiner als ein Erwachsener, somit können wir diesen Tieren und dem Kind auch erhebliche Schmerzen bereiten, wir können ihnen sogar etwas brechen, wenn wir uns richtig gehen lassen ! Einem Pferd können wir um Gotteswillen nicht derartig verletzen, wenn wir mit der bloßen Hand vorgehen...

Ich denke zwar, das man sich vielleicht überlegen sollte, warum das Pferd beim Satteln beißt oder warum es dann auch noch die menschliche Autorität untergräbt, aber in einer gefährlichen Situation, finde ich wie gesagt einen Schlag als erstes Mittel ok.
In der von zoey geschilderten Situation war es nun nicht richtig das Pferd zu schlagen, da es anscheinend Angst hatte. Aber das hat sie ja selber eingesehen.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #14
Ganz ehrlich: Pferde sind keine Lämmchen betreffend ihres Sozialverhalten. Die gehen ganz schön ruppig miteinander um. Die können sowas ab ! Ein menschlicher Schlag auf die Brust oder auf den Hintern kann dem Pferd gar nicht so wehtun (tut eher bei einem selber weh).

sowas wurde bei Hunden auch lange erzählt...;)
Ich habe zwei Pferde denen das mal garnicht gut getan hat mal so nen Schlag auf die Brust, aber die Besitzer fanden das auch nicht so schlimm.
Für mich ganz klar, man braucht auch keine Schläge bei Pferden...
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #15
Hallihallo, also ich klinke mich hier jetzt mal ein....;)

ein Tier zu schlagen,ist meiner meinung nach generell nicht ok, aber ein klaps, schadet nicht. Ich habe Pferde erlebt, die brauchten das mal. Und wieder welche, die haben schon auf erhobene stimme reagiert.

Mein Pferd (selber aufgezogen jetzt 7Jahre alt), hat in den ersten zwei jahren niemals richtig ärger bekommen, bis sie anfing zu schnappen, und da meine kleinen geschwister damals auch öfter mit waren, fand ich das gar nicht lustig.
Als sie mir mal heftig in den handrücken beim steicheln gebissen hat, habe ich sie zurück gebissen. (Hört sich doof an, aber ist so) Weil,wie würde es denn ein ranghöheres tier machen??? Beißen oder zurück treten...

Und das hat sie sic gemerkt. Irgendwann hat sie auch einmal grundlos auf der weide ausgeschlagen und mich fast am Kopf getroffen, und als sie es wieder versucht hat, war ich schneller und hab sie dann zurück getreten (nicht doll, aber sie hat sich ganz schön erschrocken).

Pferde oder generell anderen lebewesen sollte man stets mit genauso viel respekt begegnen, wie anderen menschen auch. wenn alles nicht hilft, ist ein klaps wirklich nix schlimmes, da tiere unter sich wesentlich heftiger raufen und kämpfen.

Mein Pferd hat bisher nur als youngster mal versucht, wie weit sie gehen kann, aber wenn sie verstanden haben, wer der chef ist, und man auch darauf achtet, das das pferd nicht das gefühl bekomt, stärker als der mensch zu sein, dann lassen sich die meisten probleme ohne gewalt klären...
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #16
Hallo,
OK, das klingt nach einer verfahrenen Situation.
Versuch erstmal das Pferd mit einem Strick um den Hals zu führen, ganz normal und vorwärts. Am besten mit Lekerlies vor der Nase.
Wenn Ihr im sicheren Stall seid gib ihr mal eine große Möhre, ohne sie am Kopf anzufassen.
Wenn sie viele kleine Möhrenkrümmel verliert solltest du morgen einen Tierarzt bestellen, der muß die Zähne kontrollieren.
Sie hat bestimmt Haken auf den Zähnen, da kann nur ein Tierarzt helfen. Du solltest nicht selber ins Maul fassen, das kann deinen Fingern schlecht bekommen.
Sollte sie völlig normal fressen, ohne das was rausfällt, kannst du mal vorsichtig den Maulbereich abtasten,vielleicht zeigt sie Dir dann eine schmerzende Stelle. Stell dich dabei nicht vor sie, falls sie den Kopf nach vorne haut.
Sie ist natürlich etwas verwirrt weil der letzte Ausritt so stressig war, aber so weit kann sie nicht denken, das Du nicht mehr dran kommst.
Bleib einfach ruhig, die ist wie ein kleines Kind, mit schmerzen nur sie kann es Dir nicht sagen.
Das wird schon wieder.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #17
Ok, dann glaub ich, ich hab grad `nen Denkfehler.
Hm :eusa_think:
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #18
sowas wurde bei Hunden auch lange erzählt...;)
Ich habe zwei Pferde denen das mal garnicht gut getan hat mal so nen Schlag auf die Brust, aber die Besitzer fanden das auch nicht so schlimm.
Für mich ganz klar, man braucht auch keine Schläge bei Pferden...

Ich stimme dir natürlich generell zu: Tiere brauch man nicht zu schlagen, um sie von seiner Autorität zu überzeugen. Aber, wie ich schon sagte, in einer für den Menschen gefährlichen Situation oder eine Situation, die in naher Zukunft gefährlich werden könnte, finde ich es vollkommen normal, wenn man mit einem Schlag reagiert.

Ich habe selber so ein Pferd, das mit ruppiger Behandlung (sei es ein Schlag oder auch herumbrüllen) nicht klar kommt. Da können wir uns beide glücklich schätzen: Einmal etwas die Stimme erheben und gut ist. Andere haben nicht solche Pferde und müssen entsprechend anders reagieren.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #19
Sorry wenn ich mich jetzt unbeliebt mache aber es gibt durchaus Pferde, die sich gern aufregen und die einfach lernen müssen mal ein wenig Selbstdisziplin walten zu lassen.
Springt meine Stute z.B. an einer gewissen Stelle in der Bahn weg, so achte ich das nächste Mal darauf, sie vor der angeblich gefährlichen Situation ein wenig mehr 'ranzunehmen', bin ich an der 'bösen stelle', so gebe ich den Zügel extrem vor um ihr zu zeigen, dass Laufen OK ist. Sehr schnell hat sie verstanden sich selber zu kontrollieren. Im Gelände ist das genauso, verspannt sie und ist ängstlich, gebe ich stark vor, jedoch so, dass ich jederzeit die Kontrolle habe. Ich gebe sehr deutliche Gewichts und Schenkelhilfen, damit sie weiß, was ich will. Einen 'Gong' gibts bei ihr nicht, da sie überdrehen würde und für mich und vor allen Dingen sich selber dann gefährlich wird.

Gerade im Gelände bekommt der Hengst öfter mal einen 'Gong'. Er ist ansonsten sehr rittig und wohlerzogen. Wenn ich jedoch an Pferdeweiden vorbeireite und diese Pferde auch noch angelaufen kommen meint er, er müsste jetzt den Hengst rauskehren. Bei ihm ist das jedoch sehr gefährlich, da er zum Kämpfen neigt - also klemmig wird, steigen will und zu den Pferden hindrängt. Er will sich nicht antraben lassen, da er den Trick schon kennt (im Trab schlägt der ausgeschachtete Schlauch schmerzhaft an die Hinterbeine, so bekommt man Hengste stutenneutral, da der Reiter sich eigentlich auf keinen Kampf einlässt, sondern nur trabt sobald der Hengst ausschachtet).
Da der Hengst im Gelände in solchen Situationen nicht läuft, tute ich alles um ihn vorwärts zu halten. Da ich ansonsten sehr ruhig mit den Pferden umgehe, ist lautes Anschreien schon eine wirkliche Strafe und funktioniert gut um die Ohr-Hirn-Linie wieder herzustellen.

Ich würde die derzeitige Widersetzlichkeit des Pferdes nicht unbedingt auf einen Fehler deinerseits zurückführen, sondern eher darauf, dass das Pferd merkt, dass es bei dir schon zu gehorchen hat und ihm das möglicherweise unangenehm bzw. sogar neu ist. Durchsetzen sollte man sich auf jeden Fall. Ein Pferd hat Disziplin zu lernen, wobei man für jedes Pferd das richtige Mittel herausfinden muss. Bei vielen Pferden ist dieses Zaubermittel Treiben und Nachgeben - eben nicht der ewige Kontrollzwang des Menschen. Andere Pferde benötigen eine deutliche Erinnerung (das kann Lautstärke, Veränderung der Stimme, Sporen oder Gerteneinsatz sein, manchmal auch nur ein festerer Sitz).
Wendet der Reiter diese Zwangsmittel immer gleich, für das Pferd nachvollziehbar und in gerechtem Maße ein, so fühlt sich das Pferd schnell sicher, sobald dieser Mensch bei ihm ist. Es sollte hierbei egal sein, ob man reitet, Bodenarbeit macht oder das Pferd nur zur Weide führt. Der Mensch muss immer berechenbar, gerecht und in seinen Anweisungen für das Pferd verständlich sein. Dann ordnen sich auch sehr dominante Pferde gut unter ohne andauernd die Rangfolge nachzufragen (beim Hengst jedoch muss ich immer mal wieder meinen Arm über seinen Kopf legen, damit er demütig den Hals senkt. Dieses ist dann keine Anfrage, sondern ein Zwang, auch wenn er dabei gekrault wird. Für eine Deckhengst ist das -gerade in Anwesenheit von anderen Pferden- ein totales Niedermachen, auch wenns für Außenstehende eher kuschelig aussieht).
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #20
Hi,

also Gewalt hat am Pferd nichts zu suchen.

Wenn ihr von 'pferdigem' Sozialverhalten gesprochen wird, dann möchte ich eines erwähnen: um so zu kontern, braucht man eine Menge Erfahrung damit dass nicht nach hinten losgeht.
Das ist absolut nichts für den Alltag und schon gar nicht für Leute die noch recht neu im Umgang mit Pferden sind.

Das Aktion - ReAktion ist so schon schwer genug, wenn man gewaltfrei agiert. Wenn man aber mit einem Tritt, Schlag etc reagiert, dann ist das sehr riskant, wenn das Pferd zb sich im Moment Ranghöher sieht dann schlägt/tritt/beißt es zurück.

Daher bitte ich ALLE von solchen Tips abstand zu nehmen!
Es gibt Dinge die sollte man einfach nicht übers Internet verbreiten... da man die Situation die vorliegt nicht echt kennt.

Gruß Lilly
 
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