Hilfe! Meine RB hat angst!

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  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #21
also ich bin auch nicht für gewalt an tieren nur denke ich das ein kleiner klaps auch nicht schaden kann. es gibt pferdepersönlichkeiten die es auch durch schneppen oder ähnlichem zeigen was ihnen nicht gefällt.
meine RB ist 20 jahre alt und kommt wie ein 5 jähriger rüber, der hat vielaraberblut drin und ist beim reiten in der halle manchmal echt nervig über all sieht er geister und springt weg, da bekommt er auch mal einen klaps da das echt nicht sein muss und ich merke das er mich dann nur verscheisert da er sich dann zusammen nimmt und dann doch alles nicht so schlimm ist.
sein bester freund ist ein Frise, seine besitzerin setzt sich nicht wirklich durch und er ist dann auch nicht ohne er zieht sie querübern hof und sie setzt ihm auch keinedreutlichen krenzen. von mir hat er mal einen kleinen klaps mit einem lauten schrei bekommen und seit dem weis er das es bei mit nicht so geht.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #22
ohje, sakura.....du solltest nen bisschen rechtschreibung üben ;0)

nun aber zum thema....ich habe auch ein "satan" im stall stehen, den man viel in seine grenzen weisen muss. tomtom, väterlicherseits auch friese, ist ein pferd wo man sich nur durchsetzen muss....das fängt schon damit an wenn man ihn von der weide holen will...normal rausgehen - er doch nicht - zu erst wird ein weidekumpel davon gejagt, ob durch beissen oder treten, dann wird der führstrick geschnappt und nicht mehr hergegeben. wenn ihn dann ein anderer gewähren läßt macht er diesen mist nur noch. tomtom ist nen super pferd und ich will ihn niemals missen wollen, aber er ist für anfänger absolut nicht geeignet. nen aktuelles beispiel war jetzt am letzten do. wegen wetterbedingt und keine möglichkeit in die halle zu fahren stand tomtom jetzt leider geschlagene 5 wochen. do dann endlich mal wieder in die halle. beim aufsteigen schon theater pur - wiehern, trampeln, rumgezicke......die 20 min schritt wurden ein desaster. ständiges piaffieren, angezicke der fremden pferde und beim durchparieren zum schritt gings dann teilweise in die luft. bei so einem teufel wären bestimmt schon viele dran gescheitert und hätten ihn mit schläge durchgelassen. was bei ihm persönlich nen absoluter fehler ist. ich lass ihn dann immer gewähren - ist ja nicht meine kraft, sondern seine. von daher. aber ihn mit schläge und ruppigkeit bestrafen ist bei so einem charakterpferd wie meiner das ist nen riesen fehler. es spricht nichts dagegen wenn man mal nen ellenbogenbuffer gegen schulter oder mit der hand vor die brust klappst, das mach ich situationsbedingt auch mal. es reicht aber auch glücklicherweise mal nen lautes wort.

wo ich absolut was dagegen habe, sind leute die erst kurz was über pferde wissen oder vll das erste mal eins gesehen haben, durch wendy lesen und meinen gleich ne lockere l-dressur reiten zu können, sich aber dann aufs pferd setzen, mit den beinen in die seiten hauen und am besten noch die gerte hinten drauf. auch wenns ein pony von knapp nem meter ist, man darf nie vergessen, selbst dann sind diese tiere uns immer noch überlegen. ich hab gestern i-wo gelesen das friesenpferde die elefanten unter den pferden sind.....die merken sich wirklich alles. das kann ich nur bestätigen. macht man fehler kriegt mans doppelt und dreifach zurück.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #23
@Danny: Ich finde den Begriff "Charakterpferd" immer recht weit hergeholt. Jedes Pferd hat einen etwas komplizierten Charakter wie jedes andere Tier oder jeder Mensch auch.
Man muss einfach lernen, wann dieses eine Pferd auf dem man jetzt sitzt nun gerade dies und das brauch. Ein Pferd brauch für Nervosität beim Reiten einfach mal einen Klaps mit der Gerte im richtigen Augenblick, das andere muss sich einfach selbst erstmal abreagieren bis es keine Lust mehr hat und alles wieder in Butter ist, ein anderes brauch unbedingt Mitleid, das nächste will vermehrtes Reiten vom Reiter usw. und so fort.
So ist es auch mit "Angstsituationen" vom Boden aus: Ein Pferd braucht einfach mal ein Machtwort oder einen Klaps, das nächste tickt völlig aus, wenn man es nur böse anguckt und braucht beruhigende Worte, wieder ein anderes will erstmal ein bisschen gucken bis es sich dann von selber wieder fängt.

Lilly hat insofern recht: Es ist schwierig zu kontern, man muss es einfach erlernen und was noch viel wichtiger ist, ist das man es an eben jenem Pferd, das man vor sich hat erlernen muss. Man muss erstmal den Charakter des Pferdes begreifen um richtig handeln zu können.
Aber ich denke wir sind uns alle einig, das kein Pferd brutal geschlagen gehört.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #24
Hi,

also Gewalt hat am Pferd nichts zu suchen.

Wenn ihr von 'pferdigem' Sozialverhalten gesprochen wird, dann möchte ich eines erwähnen: um so zu kontern, braucht man eine Menge Erfahrung damit dass nicht nach hinten losgeht.
Das ist absolut nichts für den Alltag und schon gar nicht für Leute die noch recht neu im Umgang mit Pferden sind.

Das Aktion - ReAktion ist so schon schwer genug, wenn man gewaltfrei agiert. Wenn man aber mit einem Tritt, Schlag etc reagiert, dann ist das sehr riskant, wenn das Pferd zb sich im Moment Ranghöher sieht dann schlägt/tritt/beißt es zurück.

Daher bitte ich ALLE von solchen Tips abstand zu nehmen!
Es gibt Dinge die sollte man einfach nicht übers Internet verbreiten... da man die Situation die vorliegt nicht echt kennt.

Gruß Lilly


Das was ich geschrieben habe ist genauso gefährlich umzusetzen, wie der Rat ein Pferd ausschließlich gewaltfrei streichelnderweise zu erziehen.
Wenn man Pferde in einer Herde beobachtet, ist deren Verhalten nicht gewaltfrei sondern mit Drohgebärden, Dominanzgebärden, Unterordnungsgebärden und auch wirklicher Gewalt durchzogen - je nachdem wie fest die Herdenstruktur ist.
Wenn 600Kg Lebendgewicht anfangen gegen mich anzugehen, ist das immer gefährlich. Ich kann nur mit Intelligenz antworten und die Antwort sollte so sein, dass das Pferd sie versteht.
Wer das nicht kann muss sich grundsätzlich Hilfe holen. Egal wie man sein Pferd erziehen will, wer selber noch unerfahren ist (was keine Schande ist) und ein Pferd hat, das problematisch ist, sollte sich möglichst schnell Hilfe holen. Ansonsten gehts 100Mal gut und dann liegt man im Krankenhaus.
Was jedoch auch einem unerfahrenen Menschen helfen kann, ist immer das Beobachten von freilaufenden Pferden (eine große Weide vorausgesetzt). Man benötigt eben schon viel Zeit und evtl. einen Menschen, der einem gewisse Verhaltensweisen erklärt. Wer ein Pferd erzieht, sollte immer Erfahrung haben.
Ich habe zugegebenermaßen sehr viele schwierige Pferde, junge Pferde bzw. Fohlen und Hengste, die ich zu erziehen habe. Diese werden erst daheim im Zuchtbetrieb erzogen, bis sie in einem Reitstall eingestallt werden, so dass ich dem Personal dort immer ein äußerst wohlerzogenes und einfaches Pferd übergeben kann (z.B. Weidebringdienst. Mein Hengst kann sogar mit Strick überm Hals zur Wiese gehen).

Sobald man jedoch bei einem schwierigen Pferd wirklich Gewalt (sei sie für das Pferd schmerzhaft oder nicht -mit schmerzhaft meine ich z.B. einen Schlag, mit nichtschmerzhaft meine ich Unterordnung in der Form von Arm über den Hals) sollte sich darüber im Klaren sein, dass vom Pferd eine Reaktion folgt. Diese Reaktion sollte man zuvor abschätzen können um seine Mittel entsprechend einzusetzen und auf die Reaktion -die manchmal recht heftig sein kann- vorbereitet sein. Wie gesagt, in schwierigen Fällen Hilfe in Anspruch nehmen.

Ich verbreite im Internet das, was ich auch tue. Ich gehöre nicht zur Kuschelfraktion, die ein Pferd lieber mit Möhren vollstopft, damit es nicht beißt. Ich gehöre auch nicht zur brutalen Fraktion, die versucht ein Pferd zu brechen. Beides verbreite ich auch nicht, denn beides halte ich für gefährlich - man muss nur an das richtige Pferd geraten.
Sicher habe ich mich schon lange mit dem Sozialverhalten, der Gesundheit etc. von Pferden beschäftigt, bevor ich den ersten angeblichen 'Verbrecher' korrigiert habe und auch hier habe ich Fehler gemacht, denn das Pferd entwickelte sich zu einem 1 Personen Pferd. Heute bin ich klüger und habe bisher rundweg Pferde hervorgebracht, die gelassen, ruhig, freundlich im Rahmen ihres Charakters und von Jederman leicht zu handeln sind.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #25
@sandfloh

daisy ist so wie immer sie war nur diesen einen tag zu mir so :) ich war heute ja wieder da und wenn ich zum reitplatz geh folgt sie mir auch ohne das ich i-was machn muss (führen oder sondtiges) halt die daisy die ich kenne :)
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #26
@sandfloh

daisy ist so wie immer sie war nur diesen einen tag zu mir so :) ich war heute ja wieder da und wenn ich zum reitplatz geh folgt sie mir auch ohne das ich i-was machn muss (führen oder sondtiges) halt die daisy die ich kenne :)

Pferde haben schon mal -so wie alle andere Tiere und so wie Menschen auch- einen schlechten Tag. Das kann viele Gründe haben und es ist müßig danach zu suchen. Wenn so ein 'Fehlverhalten' nicht allzu oft vorkommt, schenke ich dem keine großartige Beachtung und halte das Pferd nur an, ein wenig Selbstdisziplin zu üben was bedeutet, keine Agression in Richtung eines Menschen.
Hat das Pferd häufiger so einen 'Aussetzer' muss man sich Gedanken machen, warum das so ist. Man sollte sich sehr genau merken oder auch notieren wann das passiert, wer mit dem Pferd an diesem Tag Umgang hatte, was anders war als sonst, wie das Pferd aussieht (Streit auf dem Freilauf), Zyklus...
Mein Hengst z.B. hat immer gepetzt. Er hatte zwischendurch immer Tage an denen er agressiv und unleidlich war. Ich fand heraus, dass dieses immer der Fall ist, wenn er entweder zu wenig Freizeit hat (bei Schnee kann er nicht raus, da er mit Sliders beschlagen ist) und wenn eine bestimmte Person im Stall Umgang mit ihm hatte.
Nach einigen vorsichtigen Gesprächen fand ich heraus, dass diese Person das Pferd beim Heugeben, Misten und auf-die-Weide-bringen (war eine Angestellte des Stalles) schlägt. Sie hat ab sofort ein Umgangsverbot mit dem Pferd -Gespräche und Anleitung halfen leider nicht! Seitdem sind seine Überreaktionen und Hengstagressionen im Griff, den bei zu wenig Freigang benötigt er nur zusätzlich zum Reitprogramm Freilauf in der Halle mit einem Spielball zum Austoben.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #27
sorry wenn ich mich da mal eben kurz einmische. Ich denke ein Pferd sollte seine Grenzen kennen und auch ein Klaps auf den Po vom Pferd, wird es nicht gleich Traumatisieren. Mein Pferd hat auch mal extra nach mir getreten, weil ich es in den stall holen wollte und es aber nicht wollte. Dann hats einen klaps bekommen. Und unser Vertrauensverhältniss ist wie davor. Ich habe als Kind auch mal nen Klaps auf den Po bekommen und ich bin nicht irgendwie verstört oder sowas.
Was ich viel schlimmer finde sind Sporen oder Gerten die von Reitern ständig eingesetzt werden. Das tut dem Pferd auch weh und da sagt kein mensch was.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #28
sorry wenn ich mich da mal eben kurz einmische. Ich denke ein Pferd sollte seine Grenzen kennen und auch ein Klaps auf den Po vom Pferd, wird es nicht gleich Traumatisieren. Mein Pferd hat auch mal extra nach mir getreten, weil ich es in den stall holen wollte und es aber nicht wollte. Dann hats einen klaps bekommen. Und unser Vertrauensverhältniss ist wie davor. Ich habe als Kind auch mal nen Klaps auf den Po bekommen und ich bin nicht irgendwie verstört oder sowas.
Was ich viel schlimmer finde sind Sporen oder Gerten die von Reitern ständig eingesetzt werden. Das tut dem Pferd auch weh und da sagt kein mensch was.

Genau das hatte ich mit meinem ersten Post gemeint. Bei einem ansonsten wohlerzogenen Pferd reicht meist ein strenges Räuspern oder eine Berührung mit entsprechender Ansprache.
Treten, Beißen, Drohgebärden gegen einen Menschen sind No Go - mal so gar nicht.
An -wie gesagt- schlechten Tagen können Drohgebärden z.B. weg vom Menschen gegen die Wand oder Unmutsäußerungen, die sich nicht direkt in Richtung des Menschen richten, toleriert werden. Auch ein Tier hat ein Recht auf Gefühle und ist keine Maschine.
Wenn die Grunderziehung stimmt, sind auch Kriesentage oder Ausnahmesituationen kein größeres Problem. Ein Tier -egal welches- sollte eben nur sehr genau die Grenze kennen.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #29
Ich sehe das anders...meine Pferde werden ohne Gewalt geritten und erzogen. Genauso wie meine Hunde, Katzen und auch mein Kind.
Ob man nun mit oder ohne Gerte/ Sporen reitet ist mir egal, relevant ist doch ob man sie so einsetzt, das man dem Tier schmerzen zu fügt oder nicht.

Ist doch schön für Dich, dass Deine Pferde Engel sind. Das ist aber nunmal nicht immer so... !! Was würdest du machen, wenn ein Pferd nach Dir schnappt? Es mit Leckerlis vollstopfen?
Hat in meinen Augen keinen Sinn. Ich würde mir das nicht gefallen lassen, denn ICH bin nunmal der ,,Chef" bei den Pferden. Einen Klaps bekommt das Pferd dann und ich bestrafe es DAZU mit der Stimme. Sonst tanzen die Pferde ja bald Walzer um mich herum... :tier1:
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Genau das hatte ich mit meinem ersten Post gemeint. Bei einem ansonsten wohlerzogenen Pferd reicht meist ein strenges Räuspern oder eine Berührung mit entsprechender Ansprache.
Treten, Beißen, Drohgebärden gegen einen Menschen sind No Go - mal so gar nicht.
An -wie gesagt- schlechten Tagen können Drohgebärden z.B. weg vom Menschen gegen die Wand oder Unmutsäußerungen, die sich nicht direkt in Richtung des Menschen richten, toleriert werden. Auch ein Tier hat ein Recht auf Gefühle und ist keine Maschine.
Wenn die Grunderziehung stimmt, sind auch Kriesentage oder Ausnahmesituationen kein größeres Problem. Ein Tier -egal welches- sollte eben nur sehr genau die Grenze kennen.

Natürlich ist ein Pferd keine Maschine, sind wir schließlich auch nicht, aber ein gesundes Maß Erziehung hat noch niemandem geschadet. ich glaubenicht, dass ein Pferd davon gleich eine Traumatische Krankheit oder so etwas entwickelt, wenn es mal zurechtgewiesen wird (sprich:klapps). Ich wurde, als ich noch klein war auch manchmal mit einem Klapps bestraft und geschadet hat es mir ganz sicher nicht! Ich habe meine Grenzen ausgeteste, aber gewusst, wann genung ist. Das sollten Pferde auch lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #30
Genau aus diesem Grund brauchts eben jetzt nur noch sehr selten mehr als eine Ansprache, eine Bewegung und ein fester Blick.
Meine Pferde sind ALLE von Jedermann -auch von Nichtpferdeleuten- zu handeln.
Die Selbstgezogenen in jeder Situation, für die anderen -je nach dem wie lange schon mit ihnen gearbeitet wurde- benötigt ein Nichtpferdemensch eine kurze Einweisung (z.B. beim zur-Wiede-führen an einem Traktor vorbeigehen...), dann gehts auch in Kriesensituationen locker.
Selbstverständlich habe ich die Pferde schon diszipliniert, wie schon beschrieben.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #31
Hast du denn nicht versucht Volten zu reiten? Das hilft normalerweise.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #32
Hast du denn nicht versucht Volten zu reiten? Das hilft normalerweise.

Volten reiten hilft leider nicht gegen Unleidlichkeit im Umgang.
Eine korrekte Volte zu reiten, ist keine einfach Lektion und kann mit einem spannigem Pferd nicht funktionieren.
Wenn man ein spanniges Pferd versucht in kleine Kreisen (eben Voltenartig) ruhiger zu bekommen, funktioniert das schon, da das Pferd sich auf kleinen Kreisen bewegt in denen es nicht rennen kann und sich kreiselnd auf den Ausgeang zu und wieder weg bewegt, außerdem wird die Konzentration des Pferdes durch das Abwenden erhöht.
Bei jungen und sehr schwierigen Pferden finde ich Volten jedoch unpassend, da das Pferd - zu Mindes anfangs- fast immer in die Volte gezogen wird, da die Rittigkeit noch nicht hergestellt ist. Es ist bis dahin noch keine Biegung im Pferd und die äußeren Pferdebeine (so wie alle Gliedmaßen wie z.B. Schulter) sind enormen Kräften ausgesetzt, hier z.B. die Fliehkraft, die ein Vielfaches des Gewichts ausmacht.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #33
Ist doch schön für Dich, dass Deine Pferde Engel sind. Das ist aber nunmal nicht immer so... !! Was würdest du machen, wenn ein Pferd nach Dir schnappt? Es mit Leckerlis vollstopfen?
Hat in meinen Augen keinen Sinn. Ich würde mir das nicht gefallen lassen, denn ICH bin nunmal der ,,Chef" bei den Pferden. Einen Klaps bekommt das Pferd dann und ich bestrafe es DAZU mit der Stimme. Sonst tanzen die Pferde ja bald Walzer um mich herum

Wo habe ich das geschrieben? Ich habe wahrlich auch keine Engel unter meinen Hottis, aber ich strafe nicht mit Schmerzen. Es geht auch anders. was unterscheidet denn bei dir ein Klaps und einen Schlag? Für die meisten Menschen ist es doch einfach so, dass sie es garnicht eischätzen können.
Wenn ich sehe, wie z. B. Kopfscheu manch ein Pferd von meinen Bekannten ist, dann kann ich echt nichts mehr dazu sagen...Das kam wohl nicht vom streicheln;)

Kann jeder ja mit seinen Tieren so halten wie er will, ich für meinen Teil habe meinen Weg so gefunden und es klappt für uns sehr gut.
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #34
Wo habe ich das geschrieben? Ich habe wahrlich auch keine Engel unter meinen Hottis, aber ich strafe nicht mit Schmerzen. Es geht auch anders. was unterscheidet denn bei dir ein Klaps und einen Schlag? Für die meisten Menschen ist es doch einfach so, dass sie es garnicht eischätzen können.
Wenn ich sehe, wie z. B. Kopfscheu manch ein Pferd von meinen Bekannten ist, dann kann ich echt nichts mehr dazu sagen...Das kam wohl nicht vom streicheln;)

Kann jeder ja mit seinen Tieren so halten wie er will, ich für meinen Teil habe meinen Weg so gefunden und es klappt für uns sehr gut.

Klaps und Schalg unterscheidet sich bei mir, indem ein Schag viel doller ausgeführt wird, als ein ,,Klaps".
Das mit dem Kopfscheuen Pferd Deiner bekannten ist natürlich nicht so toll...
Ich bin auch Deiner Meinung, dass jeder sein Tier so halten soll, wie er will und es so für gut hält. :idea:
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #35
also ich finde auch das man pferde Nicht Schlagen sollte... aber ein klaps?!
das pferd wiegt viel mehr wie ein mensch was glaubt ihr wie pferde untereinander umgehen? die sind auch nicht grad "zart" zu anderen pferden..die sind ganz schön "grob" zu den anderen pferden..
ein klaps macht ein pferd nix aus..
natürlich sollte man nicht schlagen(is ja klar)
man sollte ein klaps auch nicht jedesmal machen wenn man nicht weiter weiß..
 
  • Hilfe! Meine RB hat angst! Beitrag #36
Wie schon in meinem ersten Post geschrieben, gehöre ich nicht zur mit Pferden diskutierenden Leckerchenfütterfraktion. Ich setze ganz klare Grenzen, die es einzuhalten gilt und die ich auch durchsetze.
Brutalität (eben wirkliche Schläge im Sinne von Verprügeln eines hilflosen Tieres -z.B. angebunden, Reißen am Gebiss, heftiges Rucken am Halfter...) beginnt dann, wenn Wissen und Können aufhören.
Jeder hier liebt doch sein Tier und will ihm nicht extra weh tun. Es ist da häufig auch die Verzweiflung, die den Menschen zu Brutalität leitet. Man weiß es nicht besser, hat es nicht anders gelernt, hat keine entsprechende Hilfe.
Wenn man merkt, dass man auf die harte Schiene abrutscht ist es höchste Zeit sich kompetente Hilfe zu holen.

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Die einzige Situation in der ich ein wirklich hartes Mittel einsetze (Kette über der Nase) ist wenn ein Hengst die ersten Male an der Hand deckt.
Erst dann lernt er die Kette kennen und nur dann wird sie eingesetzt.
Die Hengste lernen dann recht schnell, dass das Rappeln der Kette (diese muss dann auch nicht mehr über die Nase gezogen werden, das Geräusch reicht) bedeutet, dass sie decken dürfen. So sind selbst Deckhengste am normalen Halfter mit Strick überall zu führen, egal wie viele Stuten gerade da oder rossig sind.
Da unsere Hengste jedoch auch viel im Freisprung decken lernen diese schnell, selber abzuprobieren. Die Hengste stehen dann mit der zu deckenden Stute einige Tage oder gar bis zum Abfohlen zusammen. Das geht mit Zuchtstuten die sozial sind und den Hengst nicht jagen und verletzen oder ihn aufgrund schlechter Erfahrungen zertreten und agressiv sind (häufig nach Überschlagen oder anderen schlechten Erfahrungen im Deckstand).
 
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