- Klein Suki, ein Leben ohne Glück.. Beitrag #1
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FräuleinSchändlich
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Meine kleine Siammaus Suki wurde gestern von den Tierärzten eingeschläfert.
Sie kam aus Spanien, misshandelt, mit deutlichen Narben, schon in der Tötungsstation gewesen weil niemand sie haben wollte - mit ihrem süßen Knickschwanz. Dann von einer Tierschutzorganisation nach Deutschland geholt, kurze Zeit in einer Pflegefamilie gewesen und dann zu mir vermittelt.. zwei Monate war sie jetzt hier, ganz schüchtern wie sie war, fast nur versteckt.. irgendwann kam sie raus, hat sich streicheln lassen.. vor zwei Wochen sogar angefangen zu schnurren.. aber die Krankheitsgeschichte nimmt schon länger ihren Verlauf.. die ersten zwei, drei Wochen war alles gut, dann fing der Durchfall an.. Katastrophal viel Durchfall.. Dann kam das Fieber, 42 Grad im Schnitt, wir gaben Wurmkur gegen den Durchfall und Antibiotika und Cortison gegen das Fieber.. Beides half, vorübergehend.. dann fingen die Augen an, zuerst dachte ich mir bei der leichten Rötung nichts, dann wanderte ein leichter weisser Schleier über das Auge.. ich ging von Tierarzt zu Tierarzt, vom Durchschnittsdoktor in die Tierklinik.. beim abhören stellte sich heraus, dass sie auch Wasser in der Lunge hatte.. die Diagnose lautete recht schnell FIP, alles deutete darauf hin.. und alle drängten zum Einschläfern. Sie hatte noch nicht zu leiden begonnen, denke ich, sie war zwar nicht die munterste, aber sie hat gegessen, getrunken und viel geschmust.. und viel mit mir geredet, sie war so ein redseliges Mädchen. Und es war so schön zu sehen, wie sie von Tag zu Tag mehr Vertrauen fasste, es war so schön zu sehen wie sie sich hier wohlfühlte.. Sie hat mir ein ganz neues Gefühl von Glück vermittelt.
Aber ich hörte von allen Seiten nur Ansteckungsgefahr, meine zwei anderen Katzen, Sicherheitsrisiko, die wohl auch unweigerlich bald anfangenden Qualen.. Von meinen anderen beiden Stubentigern wurde sie bereits geraume Zeit gemieden, ich glaube fast dass sie es wussten bevor das bei mir der Fall war.. Das alles spielte zusammen und dann, heute, habe ich meiner Ärztin tatsächlich die Erlaubnis gegeben das Leben der Kleinen beenden zu dürfen.. im Nachhinein bereue ich diese Entscheidung sehr. Ich mache mir Vorwürfe, betrachte mich als Mörder,.. was gibt mir das Recht.. Ich hätte vielleicht einen Weg finden müssen, die Katzen zu trennen, und der kleinen Suki noch ein paar letzte schöne Tage oder Wochen geben zu können.. Aber dieser Druck, diese Angst.. jetzt bereue ich es.
Die Kleine liegt in der Garage, in ihrer Katzenbox, eingewickelt in mehrere weiche Handtücher.. und es tut einfach nur unglaublich weh, ich wusste dass sie nicht gehen wollte, sie hat gekämpft, fast 10 Minuten hat sie noch da gelegen und ihr Herz wollte nicht aufhören zu schlagen.. Es tat mir so Leid, ich hätte am liebsten das Gift wieder aus ihrem Blut gesaugt.. Morgen oder Übermorgen, wenn ich die Kraft dazu finde, werde ich ein Grab schaufeln.. im Garten, wo sie zwar nie war, aber wo es ihr sicher gefallen wird.. ihre liebsten Gegenstände werde ich mit ihr vergraben, dass sie es gut hat, wo auch immer sie jetzt ist - und ich freue mich darauf, sie irgendwann wieder zu sehen.. und ich hoffe, dass sie mir verzeihen kann.
Bis es soweit ist, bete ich, dass dieser Virus nicht auch noch meine anderen Lieblinge mit in den Untergrund reißt.. ich habe nicht die Kraft, das jetzt noch öfter durchzustehen.
Machs gut meine liebste Suki.. ich liebe dich! Und du fehlst mir wahnsinnig..
Sie kam aus Spanien, misshandelt, mit deutlichen Narben, schon in der Tötungsstation gewesen weil niemand sie haben wollte - mit ihrem süßen Knickschwanz. Dann von einer Tierschutzorganisation nach Deutschland geholt, kurze Zeit in einer Pflegefamilie gewesen und dann zu mir vermittelt.. zwei Monate war sie jetzt hier, ganz schüchtern wie sie war, fast nur versteckt.. irgendwann kam sie raus, hat sich streicheln lassen.. vor zwei Wochen sogar angefangen zu schnurren.. aber die Krankheitsgeschichte nimmt schon länger ihren Verlauf.. die ersten zwei, drei Wochen war alles gut, dann fing der Durchfall an.. Katastrophal viel Durchfall.. Dann kam das Fieber, 42 Grad im Schnitt, wir gaben Wurmkur gegen den Durchfall und Antibiotika und Cortison gegen das Fieber.. Beides half, vorübergehend.. dann fingen die Augen an, zuerst dachte ich mir bei der leichten Rötung nichts, dann wanderte ein leichter weisser Schleier über das Auge.. ich ging von Tierarzt zu Tierarzt, vom Durchschnittsdoktor in die Tierklinik.. beim abhören stellte sich heraus, dass sie auch Wasser in der Lunge hatte.. die Diagnose lautete recht schnell FIP, alles deutete darauf hin.. und alle drängten zum Einschläfern. Sie hatte noch nicht zu leiden begonnen, denke ich, sie war zwar nicht die munterste, aber sie hat gegessen, getrunken und viel geschmust.. und viel mit mir geredet, sie war so ein redseliges Mädchen. Und es war so schön zu sehen, wie sie von Tag zu Tag mehr Vertrauen fasste, es war so schön zu sehen wie sie sich hier wohlfühlte.. Sie hat mir ein ganz neues Gefühl von Glück vermittelt.
Aber ich hörte von allen Seiten nur Ansteckungsgefahr, meine zwei anderen Katzen, Sicherheitsrisiko, die wohl auch unweigerlich bald anfangenden Qualen.. Von meinen anderen beiden Stubentigern wurde sie bereits geraume Zeit gemieden, ich glaube fast dass sie es wussten bevor das bei mir der Fall war.. Das alles spielte zusammen und dann, heute, habe ich meiner Ärztin tatsächlich die Erlaubnis gegeben das Leben der Kleinen beenden zu dürfen.. im Nachhinein bereue ich diese Entscheidung sehr. Ich mache mir Vorwürfe, betrachte mich als Mörder,.. was gibt mir das Recht.. Ich hätte vielleicht einen Weg finden müssen, die Katzen zu trennen, und der kleinen Suki noch ein paar letzte schöne Tage oder Wochen geben zu können.. Aber dieser Druck, diese Angst.. jetzt bereue ich es.
Die Kleine liegt in der Garage, in ihrer Katzenbox, eingewickelt in mehrere weiche Handtücher.. und es tut einfach nur unglaublich weh, ich wusste dass sie nicht gehen wollte, sie hat gekämpft, fast 10 Minuten hat sie noch da gelegen und ihr Herz wollte nicht aufhören zu schlagen.. Es tat mir so Leid, ich hätte am liebsten das Gift wieder aus ihrem Blut gesaugt.. Morgen oder Übermorgen, wenn ich die Kraft dazu finde, werde ich ein Grab schaufeln.. im Garten, wo sie zwar nie war, aber wo es ihr sicher gefallen wird.. ihre liebsten Gegenstände werde ich mit ihr vergraben, dass sie es gut hat, wo auch immer sie jetzt ist - und ich freue mich darauf, sie irgendwann wieder zu sehen.. und ich hoffe, dass sie mir verzeihen kann.
Bis es soweit ist, bete ich, dass dieser Virus nicht auch noch meine anderen Lieblinge mit in den Untergrund reißt.. ich habe nicht die Kraft, das jetzt noch öfter durchzustehen.
Machs gut meine liebste Suki.. ich liebe dich! Und du fehlst mir wahnsinnig..
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