Futterumstellung+ Was füttern ?

Diskutiere Futterumstellung+ Was füttern ? im Hunde Ernährung Forum im Bereich Hunde Forum; Guten Abend, Am Freitagnachmittag ist ein Hund aus dem TH bei uns eingezogen. Er heißt Benji, wird dieses Jahr 5 Jahre alt und ist ein Mix aus...
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Krümel333

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Guten Abend,

Am Freitagnachmittag ist ein Hund aus dem TH bei uns eingezogen. Er heißt Benji, wird dieses Jahr 5 Jahre alt und ist ein Mix aus Yorkie und Apso Lhaso.
Im TH hat er bislang 1 Mal am Tag Futter bekommen. Dieses Futter bestand aus Nassfutter aus der Dose, Haferflecks und Erbsenchips, eingeweichten Karottenpellets und 1 Teelöffel Sonnenblumenöl. Außerdem stand ihm immer Wasser zur Verfügung. Nun möchten wir gerne das Futter umstellen. Am Samstag haben wir im A*di das Trockenfutter *omeo gekauft. Bislang frisst er es kaum und nur in Kombination mit Nassfutter. Das sollte man ja eig. nicht machen :roll:, aber sonst frisst er ja gar nichts. Am liebsten würde ich ihn barfen, aber das traue ich mir am Anfang noch nicht so zu. Evtl. kommt das später noch. Wir würden ihn gerne an 3- 4 Abenden in der Woche barfen und ansonsten soll er eig. Trockenfutter fressen. Ist das machbar oder sollen wir ihm lieber jeden Morgen Trockenfutter geben und jeden Abend barfen ? Wie sieht es mit Nassfutter aus ? Ich persönlich habe bis jetzt nur schlechtes über Nassfutter gehört, stimmt das alles oder gibt es auch spezielle Sorten, die man ohne weiteres füttern kann ?
Wie stelle ich das Futter generell um ?

Heute Morgen hat er 2 Esslöffel Nassfutter, eine handvoll Haferflakes und Erbsenchips, 1 Esslöffel Karottenpellets und 1 Teelöffel Öl bekommen. Heute Abend hat er bis jetzt nur 1 Stück Käse und 1 Stück Wurst bekommen, da wir etwas geübt haben. Ist das in Ordnung von der Menge her ? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er noch Hunger hat.

LG, Krümel
 
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  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #2
Ich persönlich würde Trockenfutter füttern weil du es auch zum traing nehmen kannst (einfach was von der Ration abziehen) und dann auf Barf umstellen ich würde ihn erstmal zwischen Barfen und dann ganz umstellen und nicht von heut auf morgen das verträgt nicht jeder Hund. Und ich würde ihm nicht soviel Haferflakes und Erbsenchips geben damit kann ein Hund nciht viel anfangen.
Lieber püriert.
Allerdings würd ich dir empfehlen dir ein guten Buch übers Barfen zu kaufen da man da einiges beachten muss.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #3
1. Es gibt auch gutes Nassfutter (Rinti und Lunderland sind zum Beispiel gute Marken). Man soll eigentlich nicht mischen bei Nass- und Trockenfutter, wir machen es aber trotzdem, da unsere Hunde keine Probleme mit der Verdauung haben.

2. Ich glaube, dass es prinzipiell ok ist, den Hund zu Barfen und ihm Trockenfutter zu geben, es kann euch aber passieren, dass er bei dem leckeren barf keine Lust mehr auf Trockenfutter hat ;)

3. Bis ihr euch einig seid, wann ihr barfen wollt und ihr euch den ganzen Kram durchgelesen habt, würde ich ihm ein gutes Trockenfutter holen. Zum Beispiel Acana Getreidefrei, Orijen, Wolfsblut, Bestes Futter. Die sind aber nicht ganz so billig wie ein Discounterfutter. Aber dafür sind sie wirklich gut, da kein Getreide, kein Zucker, aber sehr viel Fleisch + Gemüse/Obst/Kräuter. Zusätzlich könnt ihr das Futter selber noch aufpimpen indem ihr es mit Öl, Quark, Gemüse/Obst und vielleicht Fleisch versetzt, dann schmeckt auch das Trockenfutter besser ;)

4. In der Regel steht auch auf den Futtersorten drauf, wieviel ihr am Tag füttern dürft, daran kann man sich auch meist halten. Unserem Jerry geben wir sogar weniger, weil er gar nicht soviel braucht. Die Leckerchen zum üben werden natürlich grob abgezogen. Zwischendurch kann der Hund noch Kaukram bekommen (Pansen, Schweineohren usw.), dann dürfte er auch nicht mehr hungrig sein ;)

5. Die Futterumstellung dauert zum Beispiel bei uns ca. eine Woche und es ist wichtig, dass vom alten Futter noch etwas da ist. Du gibst jeden Tag ein bisschen mehr vom neuen Futter hinzu, während du vom alten weniger nimmst, bis er dann entgültig beim neuen Futter ist. Gib ihm nicht direkt das neue Futter, das kann zu Durchfall führen.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #4
Vielen Dank für eure Antworten.

Also kann ich am Anfang bedenkenlos püriertes Gemüse/ Obst, Hüttenkäse/ Joghurt, Nüsse, evtl. auch rohes Fleisch unter das Trockenfutter mischen ?

LG, Krümel
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #5
Würde ich machen, schmeckt ihm dann alles richtig gut.
Ich würde mal beim Thema Gesundheit in den "giftige Lebensmittel und Pflanzen" Thread gucken, falls du dir nicht sicher bist, was du füttern darfst und was nicht.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #6
Okay, ich habe gerade ein wenig Karotte, Fenchel, Sellerie und Apfel gekocht und püriert. Wir haben leider nur einen Pürierstab mit dem man unmöglich Karotten oder dergleichen pürieren kann, auf längere Zeit wäre da wohl ein Mixer sehr sinnvoll :eusa_think:. Außerdem gibt es heute noch 1 Teelöffel Naturjoghurt ins Trockenfutter.

Ist es eig. schlimm, wenn er nicht alles auf einmal frisst ?

LG
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #7
Ich würde erstmal ein gutes Trockenfutter kaufen. Aber die Umstellung egal was du machst, ob du barfst oder Trockenfutter fütterst muss langsam geschehen.
Das Problem ist meistens wenn du halb barfst und Trockenfutter fütterst, kann es sein das er das Trofu bald stehen lässt, gerade wenn er sowieso mäkelig ist:p
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, mittlerweile barfe ich komplett.
Ich kann dir ein gutes Buch empfehlen Natural Dog Food

LG Rotti Nero, Antikdogge Sam und ich
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #8
Es ist zurzeit etwas schwierig. Er ist ja erst seit Freitagnachmittag bei uns und deshalb bin ich ein bisschen verunsichert, ob es einfach das ungewohnte Umfeld, seine fehlenden Kumpel, anderes Trockenfutter, etc. ist.
Dann werde ich wohl komplett auf Barf umstellen. Finde ich sowieso besser.

LG
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #9
Ich denke, der Hund braucht noch ein wenig Zeit. Nun ist das Aldi Futter auch nicht gerade das beste Futter, kann auch sein, dass er das nicht besonders lecker findet.

Du musst auch übrigens nicht alles pürieren. Unsere Hunde kriegen manche Sachen auch nur kleiner geschnitten, oder bleiben relativ groß, wenn wir sie gekocht haben.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #10
Mein Vater wollte, dass wir das Aldi- Futter kaufen :roll:. Ich selbst hätte es nämlich auch nicht gekauft. Gerade eben habe ich gefragt, ob wir ihn barfen wollen. Antwort: Nein, auf gar keinen Fall. Wir kochen doch nicht jeden Tag dem Hund 2 Mahlzeiten mit frischem Fleisch und Gemüse, bis du verrückt, was das für eine Arbeit macht und was das alles kostet. Außerdem, woher willst du denn das Fleisch holen ? Ich dann: Aus dem Internet ? Mein Vater wieder: Wasssss ? Aus dem Internet, bis du verrückt, wer weiß, was das alles ist, was die da alles reinmachen und wie es zu Hause ankommt. Hallo ??? :evil: :evil:
Sie verstehen nicht, dass das gekaufte Hundefutter oft teurer und ungesünder ist, als ein paar Hühnerhälse und pürierte Karotten. Außerdem denken sieimmer, dass man das kochen muss. *seufz* Mein vater will ihm jetzt 1 Mal am Tag Nassfutter ( Rinti ) und einmal am Tag Trockenfutter ( Aldi ) geben.

LG
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #11
Mhh... schwierig. Naja beim barfen kocht man ja nicht wirklich. Hast du wahrscheinlich schon versucht ihm zu erklären, wa? Hast du mal mit deiner Mutter gesprochen, Mütter sind da ja meist verständnisvoller.

Es gibt auch Frostfutter im Internet zu bestellen. Da ist schon alles fertig portioniert und man muss es nur noch ausfrieren. Dann haben deine Eltern keine Arbeit.

Deine Eltern sollten auch wissen, dass barfen vom Preis her in etwas Deckungsgleich mit einem guten Hundefutter ist.

Erklär deinen Eltern, dass es richtig teuer werden kann, wenn du der Hund das Futter nicht verträgt und Allergien bekommt, weil da nur Sch**** drin ist. Und in der Regel haben Hunde dann auch nicht gerade das beste Fell/Haut. Sie können anfangen zu stinken und könnten auch stumpfes Fell bekommen. Sieht nicht gut aus, lässt sich nicht schön anfassen und der Hund findets meist auch nicht so schön.

Außerdem macht das nicht gerade viel Arbeit, wenn man sowieso 1x die Woche einkaufen geht, dass man vielleicht n kurzen Abstecher zum Metzger macht, aber gut, wenn sie nicht wollen ist das ja ihre Angelegenheit, aber sie sollten sich wenigstens eine Alternative zum Aldi Futter überlegen. Bis dahin, würde ich dem Hund wenigstens ein paar Zusätze geben, dass er nicht nur sowas bekommt. Aber vielleicht verträgt er es ja auch gut (solls auch geben ;))
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #12
Ja, das habe ich ihnen schon erklärt und sie wollten/ konnten das nicht verstehen. Sie kennen nur die Methode, dass man alles kocht und den Hunden dann gibt.

Ich würde ja die gesamte Arbeit übernehmen. Meine Mutter möchte es auch nicht.

Leider haben sie das noch nicht begriffen @stinken, stumpfes Fell, etc.

Sie wollen ihm das Aldifutter weitergeben, da lassen sie nicht mit sich reden, da es ja laut Stiftung Warentest soooooo toll ist :roll:.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #13
Sag ihnen mal, dass Stiftung Warentest nicht getestet hat, ob das Futter gut ist, sondern ob das drin ist, was sie angegeben haben :roll:

Naja aber gut, solange sie nicht mit sich reden lassen, erstmal Zusätze drunter mischen und vielleicht kannst du ja mal "zufällig" ein neues Futter demnächst holen und sagst ihnen, dass du das mal ausprobieren willst.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #14
3. Bis ihr euch einig seid, wann ihr barfen wollt und ihr euch den ganzen Kram durchgelesen habt, würde ich ihm ein gutes Trockenfutter holen. Zum Beispiel Acana Getreidefrei, Orijen, Wolfsblut, Bestes Futter. Die sind aber nicht ganz so billig wie ein Discounterfutter. Aber dafür sind sie wirklich gut, da kein Getreide, kein Zucker, aber sehr viel Fleisch + Gemüse/Obst/Kräuter. Zusätzlich könnt ihr das Futter selber noch aufpimpen indem ihr es mit Öl, Quark, Gemüse/Obst und vielleicht Fleisch versetzt, dann schmeckt auch das Trockenfutter besser ;)

Grundsätzlich ist deine Auflistung bzgl. des TroFu´s sehr gut, nur würde ich für kleinere Rassen weder Orijen noch Wolfsblut füttern, da beide einfach einen zu hohen Proteingehalt haben und es sich hier um einen Yorky-Lhasa Apso Mix handelt, bei dem gerade der Yorkie sehr stark zu Magen-Darmproblemen neigt.

Acana finde ich persönlich in Ordnung mit ca. 26 % Rohprotein, aber nicht mehr.

Aber wie gesagt, das ist nur meine Meinung als Kleinhundehalter, und jeder Hund ist natürlich auch verschieden.

Wir mussten von Orijen wieder weg, weil mein Hund es einfach nicht vertragen hat - der TA meinte, das Rohprotein sei einfach zu hoch.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #15
Also beim barfen wird nicht gekocht sondern alles roh gefüttert, Fleisch wie auch das Gemüse. Mit dem kochen zerstört man nur die Lebenswichtigen Vitamine.
Das Gemüse muss püriert werden, da der Verdauungstrakt des Hundes nicht dafür ausgelegt ist größer Stücken Gemüse zu verdauuen. Ein Hund verdaut viel schneller wie wir Menschen und Gemüse brauch auf Grund seiner Struktur viel länger um sich in seine Bestandteile zu zerlegen. Somit kommt es hinten meistens in den groben Stücken wieder raus und der Hund hat rein aus der Versorgung von Vitaminen nichts davon gehabt.
Die Reaktion von deinen Eltern ist fast normal, denn es ist ja mit Mehrarbeit verbunden. Einfacher ist Tüte auf Futter rein.
Deswegen gibt es so wenig barfer, weil manch einer angst hat was falsch zu machen und den anderen es einfach zu teuer ist.
Versuch wenigsten deine Eltern von einem besseren Trofu zu überzeugen. kalt gepresste Futtersorten eignen sich besonders gut z.Bsp. Yomis
Toll das du dich so für euren Hund einsetzt und darauf bedacht bist ihn gut zu ernähren. Die Ernährung spielt eine große Rolle in der Entwicklung des Hundes.
Zeig doch deinen Eltern mal die Artikel die hier geschrieben werden oder schau im Internet nach Vorteile für´s barfen oder ein besseres Trofu.
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #16
also meiner verträgt orijen super,und is ein chiwi...also das man das kleinen rassen net geben soll,unterschreib ich net.
ich denke das ist hund-abhängig,gibt bestimmt auch große hunde die das net vertragen..
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #17
Ich sehe dasgenauso das kleine Hunde Orijen und Wolfsblut genau so vertragen wie große Hunde egal wie viel Fleisch drinne ist :roll:.
Es ist proportinal: Großer Hunde mehr Futter, kleiner Hund weniger Futter. SPrich der Hund wird genausoviel fressen wie sein Körper brauch :roll:
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #18
Also Jerry (50cm also ca. mittelgroßer Hund) und Hanna (Endgröße vermutlich Jacky) kommen beide mit Orijen gut klar.
Muss man im Endeffekt vom Hund abhängig machen, lieber erstmal eine Probepackung kaufen und ausprobieren. Direkt ein 13kg Sack wär ja blödsinn ;)
 
  • Futterumstellung+ Was füttern ? Beitrag #19
Da aber der Yorkie einen sehr empfindlichen Magen hat, würde ich es nicht füttern, ich persönlich finde das Rohprotein einfach zu hoch. Aber das ist nur meine Meinung die ja nicht ausschließt, dass es nicht andere kleine Hunde gibt, die es doch vertragen.
 
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