- Vergesellschaftung Baby+4 Monatige Beitrag #1
petite
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Hallo zusammen!
Ich schreibe auf Anfrage einer Freundin.
Sie hat ein Kaninchenweibchen, das 4 Monate alt ist. Eigentlich sollte es ein Männchen sein und der Plan war, es kastrieren zu lassen, damit sie dann ein Weibchen hätte dazu holen können.
Die TÄ hat dieses jedoch eindeutig als Weibchen erkannt und somit hat sie sich nun ein Böckchen dazu geholt. Er ist zwischen 7 und 8 Wochen alt (bitte keine Kommentare zum Alter, ich habe mich bei teddywidder und anderen Züchtern erkundigt, ob das nicht zu früh sei und alle haben mir erklärt, dass das okay sei, solange der Kleine dann sofort wieder sozialen Kontakt zu anderen Kaninchen hat.).
Da das Böckchen nun noch nicht Geschlechtsreif ist (er wird in ca. 3 Wochen kastriert, Frühkastration), hat sie die beiden demnach gestern in meinem Beisein vergesellschaftet.
Zunächst hat die Dame ihn völlig ignoriert, es schien fast, als hätte sie ihn nicht entdeckt.
Dann setzte sie sich zu ihm und markierte ihn ausgiebig mit dem Kinn.
Er zeigte ängstliches Verhalten (duchte sich und legte die Öhrchen an), blieb aber ruhig. Ich denke, er stand von der Fahrt und der Trennung von seinen Geschwistern unter Schock und war deshalb so erstarrt.
Mit der Zeit geriet der Kleine dann immer mal wieder in Panik und flüchtete vor der Dame (er setzte sich sogar häufiger in den Wassernapf). Diese ist immer sofort hinterher, sodass man das Gefühl hatte, die bringt den jetzt um. Sie hat ihn aber weder gebissen, noch gerammelt oder sonstwas. Sobald der Kleine nicht mehr wegrannte, ließ sie von ihm ab oder leckte ihn am Auge und an den Ohren, legte sich sogar zu ihm. Ab und zu zuckte er beim Ablecken ein wenig, ich schätze, weil sie ihn auch mal ein wenig zwickte (macht sie bei uns Menschen auch ab und an, tut aber nicht weh, man spürt nur die Zähnchen ein wenig). Hört sich schlimmer an, als es ist, sie war ganz zärtlich!
Nun hat sie ihn auch die Nacht über immer mal wieder gejagt, aber nur, sobald er weggerannt ist (aber ohne ihn zu verletzen). Ansonsten haben sie sich ignoriert. Lecken kann sie ihn nicht mehr, weil er nun immer sofort wegrennt, sobald sie sich ihm nähert. Ich denke, das liegt daran, dass er nun nicht mehr unter Schock steht und "aufgewacht" ist.
Meine Freundin macht sich nun riesige Sorgen und wollte gerne hören, wie ihr die oben geschilderte Situation einschätzt.
Ich habe ihr gesagt, dass das alles harmlos sei, solange sie ihn nicht beißt (es ist noch nicht mal Fell geflogen) und das tut sie nicht. Und ich meinte, es kann auch mal ein paar Tage dauern, bis sich das Ganze beruhigt hat.
Rr frisst normal, wenn er sich sicher fühlt und springt auch neugierig ins Gehege. Nur sobald sie auf ihn zuhoppelt, ergreift er die Flucht.
Was meint ihr dazu?
Sorry für den langen Text...und danke, für's durchlesen
LG, Petite
Ich schreibe auf Anfrage einer Freundin.
Sie hat ein Kaninchenweibchen, das 4 Monate alt ist. Eigentlich sollte es ein Männchen sein und der Plan war, es kastrieren zu lassen, damit sie dann ein Weibchen hätte dazu holen können.
Die TÄ hat dieses jedoch eindeutig als Weibchen erkannt und somit hat sie sich nun ein Böckchen dazu geholt. Er ist zwischen 7 und 8 Wochen alt (bitte keine Kommentare zum Alter, ich habe mich bei teddywidder und anderen Züchtern erkundigt, ob das nicht zu früh sei und alle haben mir erklärt, dass das okay sei, solange der Kleine dann sofort wieder sozialen Kontakt zu anderen Kaninchen hat.).
Da das Böckchen nun noch nicht Geschlechtsreif ist (er wird in ca. 3 Wochen kastriert, Frühkastration), hat sie die beiden demnach gestern in meinem Beisein vergesellschaftet.
Zunächst hat die Dame ihn völlig ignoriert, es schien fast, als hätte sie ihn nicht entdeckt.
Dann setzte sie sich zu ihm und markierte ihn ausgiebig mit dem Kinn.
Er zeigte ängstliches Verhalten (duchte sich und legte die Öhrchen an), blieb aber ruhig. Ich denke, er stand von der Fahrt und der Trennung von seinen Geschwistern unter Schock und war deshalb so erstarrt.
Mit der Zeit geriet der Kleine dann immer mal wieder in Panik und flüchtete vor der Dame (er setzte sich sogar häufiger in den Wassernapf). Diese ist immer sofort hinterher, sodass man das Gefühl hatte, die bringt den jetzt um. Sie hat ihn aber weder gebissen, noch gerammelt oder sonstwas. Sobald der Kleine nicht mehr wegrannte, ließ sie von ihm ab oder leckte ihn am Auge und an den Ohren, legte sich sogar zu ihm. Ab und zu zuckte er beim Ablecken ein wenig, ich schätze, weil sie ihn auch mal ein wenig zwickte (macht sie bei uns Menschen auch ab und an, tut aber nicht weh, man spürt nur die Zähnchen ein wenig). Hört sich schlimmer an, als es ist, sie war ganz zärtlich!
Nun hat sie ihn auch die Nacht über immer mal wieder gejagt, aber nur, sobald er weggerannt ist (aber ohne ihn zu verletzen). Ansonsten haben sie sich ignoriert. Lecken kann sie ihn nicht mehr, weil er nun immer sofort wegrennt, sobald sie sich ihm nähert. Ich denke, das liegt daran, dass er nun nicht mehr unter Schock steht und "aufgewacht" ist.
Meine Freundin macht sich nun riesige Sorgen und wollte gerne hören, wie ihr die oben geschilderte Situation einschätzt.
Ich habe ihr gesagt, dass das alles harmlos sei, solange sie ihn nicht beißt (es ist noch nicht mal Fell geflogen) und das tut sie nicht. Und ich meinte, es kann auch mal ein paar Tage dauern, bis sich das Ganze beruhigt hat.
Rr frisst normal, wenn er sich sicher fühlt und springt auch neugierig ins Gehege. Nur sobald sie auf ihn zuhoppelt, ergreift er die Flucht.
Was meint ihr dazu?
Sorry für den langen Text...und danke, für's durchlesen
LG, Petite