Schließe mich den anderen an; es ist erstmal ungewohnt, weil die Hilfengebung etwas anders ist (insgesamt etwas "passiver"), aber der Umstieg von Englisch auf Western ist eigentlich leicht und man hat es - einen guten RL vorausgesetzt - schnell begriffen.
Schwieriger ist es umgekehrt - ich habe letztens nach rd. 25 Jahren Westernreiten mal wieder ein englisch gerittenes Pferd geritten (war auf der Suche nach einer neuen RB); das war selbst nach drei oder vier Malen so super ungewohnt und anstrengend, ich war jedes Mal total fertig hinterher :lol: und habe es dann sein lassen und mir lieber eine westerngerittene RB genommen.
Was in jedem Fall schwierig ist oder wird ist, wenn Du nicht ein (hoffentlich gut trainiertes) Schulpferd reitest, sondern eine RB oder gar ein eigenes Pferd hast, das noch Ausbildung/Training benötigt. Da ist es dann egal, ob Englisch oder Western - das ist beides anstrengend, schwierig und kann auch schonmal frustrierend sein. Aber auch hier ist ein guter RL Voraussetzung, dann klappt das schon.
Ein gut ausgebildetes Westernpferd ist sehr angenehm und entspannt zu reiten, man sitzt quasi nur obendrauf, folgt der Pferdebewegung, gibt ein paar dezente Hilfen und genießt ansonsten nur :mrgreen: ... ein gut ausgebildetes englisch gerittenes Pferd muss man permanent an die Hilfen stellen, treiben und im Sattel "arbeiten". Da ist nix mit "Entspannung" und "Genießen" (so empfinde/empfand ich es jedenfalls immer).