Stöhrung im Zentralen Nervensystem

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Engelchen0v0

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Hallo,
wir waren das Wochenende mit meinem Hunden auf einem Campingplatz.Am Samstag hatte ich den nächsten Schock meines Leben. Am Samstag saß mein Golden ganz normal bei mir unterm Tisch,von einem Augenblick auf den anderen sackte er nach hinten gegen den Tisch,war verkrampft,hat nicht auf mich reagiert und hat gezittert,im schock,habe ich meinen Stuhl aus dem Zelt geschmissen und den Tisch zu Seite gestellt,gott sei dank waren meine Eltern da und haben mir sofort geholfen. Kaum hatte er sich gefangen , fing es wieder an,er wollte aufstehen und hat sich nach hinten gedreht,irgendwie voll verdreht. Ich war echt fertig,und das 200km vom Haustierarzt entfernt. Habe ihn beruhigt und meine Schwester zu Rezeption geschickt um nach einen Tierarzt in der Nähe zu fragen,sie kam nur mit einem Zettel,hatte diese gute Frau sofort versucht zu erreichen,aber sie hatte keinen Notdienst,da ich wußte das ein Reiterhof an dem Platz ist haben wir den Hund eingepackt und sind da hin gefahren. Die Leute dort waren sehr sehr hilfreich, ohne sie hätte ich nicht gewußt wohin, ausser nach hause.
Die haben gott sei dank einen Tierarzt erreicht,wo wir auch umgehend hin sind.
Dort angekommen,wurde er gecheckt. Kreislauf,in Ordnung. Er hatte sich wohl im Rücken verdreht,was das kleinere Übel gewesen wäre. Er hat auf einer Pupille mit dem Licht reagiert auf der anderen nicht,was darauf schließen lässt laut TA das er ein Problem mit dem Zentalen Nerve System hat. Er bekam Kortison und Vitamin B verabreicht und totale Ruhe Verordnet bekommen,was aus meiner Sicht geholfen hat. Bis jetzt war auch nichts mehr,ich kann allerdings kaum ruhig schlafen aus Angst das passiert wieder.
Er ist 6 Jahre alt,bis jetzt nie irgendwelche Probleme gehabt und jetzt sowas.
Er hat einen Tag vorher einen Hasen gejagt sehr weit,was er nie gemacht hat und er ist so viel an einem Stück gelaufen was er auch nicht unbedingt gewohnt ist und vielleicht war er es nicht so gewohnt so lange danach noch Auto zu fahren, aber solch Symptome wegen allem. Ich habe einfach nur Angst,wer meinen Bericht "Tödliche Krankheit" gelesen hat weiß wie sehr ich mit meiner Kleinen Leide, durch ihr Krankheit, jetzt auch noch er, das kann und möchte ich nicht nochmal durchmachen.
Wir haben am Donnerstag einen Termin in der TiHo,dann wird rausgefunden was mit ihm los ist,aber ich kann es mir nicht erklären,was es sein könnte.
Mittlerweile habe ich viel Erfahrung mit Tierkrankheiten(leider),nur jetzt?!Ich tippe auf Epilepsie oder Schlaganfall. Vielleicht könnt ihr mir mit euren Erfahrungen helfen. Ich hoffe es sehr!Liebe Güße
 

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  • Stöhrung im Zentralen Nervensystem Beitrag #2
hallo

oh mein gott, gott sei dank habt ihr ein TA gefunden.

komisch is, das eine pupille reagiert hat,eine nicht? auch das er nicht aufstehen konnte, da ich das von meinem opa kenn, würde ich auch auf schlaganfall tippen.
aba wie gesagt, ich kenn das menschen her, wies bei tieren is, ob die die gleichen symtome haben weiß ich nicht?

hoffe, es wird alles gut un es is nix schlimmes.
bussi, drückt am do die daumen.
 
  • Stöhrung im Zentralen Nervensystem Beitrag #3
Das was du erlebt hast, scheint dem sehr ähnlich, was mir mal eine Frau erzählte, deren Hund einen Schlaganfall hatte: Sie erzählte, dass ihr Hund (auch Goldie!) eines Tages urplötzlich umfiel, sich auf dem Boden verkrampfte, die Augen leicht aus den Höhlen traten, er anfangs winselte, nachher sich aber nur mehr verkrampfte. Sie sprachen mit ihm, massierten ihn, bewegten ihn, bis es (nach langer Zeit wie sie sagte) besser wurde. Sie brachten ihn zum TA, wo er auch zur Beobachtung blieb. Der TA tippte auf Schlaganfall, mit der Folge, dass die rechte Körperhälfte anfangs gelähmt war. Er konnte nicht mehr laufen und sollte eingeschläfert werden. Die Besis waren aber dagegen und wollten ihm eine Chance geben, was sie nach langen Diskussionen mit dem TA auch machten. Mit Massagen und Krankengymnastik brachten sie ihn langsam dazu, dass er wieder alleine gehen konnte, auch wenn sie ihn dabei stützen/festhalten mussten (sie legten ihm so einen breiten Gurt um den Bauch). Er konnte sein rechtes Ohr nicht heben, die Rute nur noch bedingt bewegen, und sein rechtes Auge reagierte viel langsamer als sein linkes.
Mit viel Arbeit siehst Du dem Hund mittlerweile nicht mehr an, was er durchgemacht hat. Er kann wieder ganz alleine laufen (traben), läuft sogar am Fahrrad, kann kleine Sprünge machen. Einzige Einschränkungen: Er kann
nicht galoppieren, da kippt er eher mal um; bei Treppen und ins Autospringen hat er Probleme (muss getragen werden); er läuft in sich etwas schief (so balanciert er sich aus); sein rechtes Ohr kann er nicht bewegen (wenn sein Ohr mal umklappt, müssen die Besis es wieder zurückklappen ;) ); bei stürmischen Hunden müssen jene zurückgehalten werden, weil er noch Gleichgewichtsprobleme hat - wenn er angerempelt wird, kippt er meistens um, weil eben seine rechte Seite auch die schwache bei ihm ist.

Wenn man ihn sieht, denkt man, er wäre ein alter Rüde mit evtl. Arthrose/HD/o.ä.... Aber bei der Vorgeschichte ein Wunder, was er wieder alles kann und wie gelassen er ist!
 
  • Stöhrung im Zentralen Nervensystem Beitrag #4
Wohl doch Epilepsie

Heute war der Termin in der TiHo.
Gestern nacht konnt ich nicht einschlafen,ich mußte daran denken wo ich Ende letzten Jahres meine kleine Hündin,kurz vorm sterben in der TiHo lassen mußte. Es war so ein schreckliches Gefühl,ich hatte richtig Herzrasen. Und heut der Kampf aufs neue,von einem Arzt zum anderen. Angefangen mit der normal Aufnahmeuntersuchung,wo soweit alles i.O. war. Epilepsie kann wohl bei Tieren nur über das Ausschlussverfahren Diagnostieziert werden.Also erstmal ein großes Blutbild,weil die Krämpfe wohl auch von einer Inneren Entzündung kommen kann. Danach,mußten wir zum Röntgen,wo Aufnahmen von der Wirbelssäule gemacht wurden,dann kam noch eine Neurolgin um seine Reflexe zu testen.
Das Resultat ist, das wir noch auf die Werte von der Schilddrüse warten,weil die Anfälle auch davon ausgelöst werden können,bei über oder unterfunktion.
Und seine inneren Organe sind ohne Befund,genauso wie die Rötgenbilder,nichts besonderes zu sehen. Nun sollen wir abwarten ob er nochmal sowas bekommt und wenn ja muß er in den Kernspintomographen und es wird ein Bild von sein Gehirn gemacht,ausserdem wollen sie dann,Gehirnflüssigkeit abnehmen um Auszuschliewssen das es eine Gehirnhautentzündung ist. Was mich so an die 530 Euro kosten würde. Abgesehen davon hab ich für heute schon 225 Euro hingelegt. Und weiß nicht unbedigt viel mehr. Im Moment hab ich keine Ruhe. Ich meine mit dem Geld das darf man schon garnicht mehr zählen,mit meiner kleinen habe ich bis heute ca 2500 Euro bezahlen dürfen. Da hört man irgendwann auf nach zu zählen. Das schlimmste ist nicht genau zu wissen was ist es, wie kann ich sowas in Zukunft umgehen und wann leidet er wann nicht.Mache mir gedanken und vorwürfe wenn ich auf der Arbeit bin. Momentan muß ich erstmal etwas kraft schöpfen,das ist schwierig,allein weil einen die Realität spätestens dann einholt,wenn meine Kleine alle 2 Tage ihr Tablette kriegen muß.
Ich verstehe es nicht warum ich so ein Glück habe mit meinen Hunden,das wo sie mir echt sehr am Herzen hängen...
 
  • Stöhrung im Zentralen Nervensystem Beitrag #5
Oh Gott. Ich würde mich zu Tode ängstigen in so einer Situation. Es muss wirklich schrecklich gewesen sein. Ich hoffe immer das meinem Hund so etwas nie passiert.
Ich habe mich letztens schon zu Tode erschroken, als mein Hund letztens beim Gassi gehen zweimal hintereinander hinten zusammen gesackt ist kurz. Wirklich schrecklich, ich dachte mein Herz bleibt stehen und dabei ist das noch nicht mal halb so schlimm was du durch gemacht hast. Vor kurzem wurde bei ihm HD festgestellt und deshalb weiß ich wovon es kommt, aber das hatte ich trotzdem nicht erwartet. Er verfällt immer schneller. (11 Jahre)

Ich hoffe das das bei deinem Hund nur einmalig war und das alles wieder gut wird.
Fühl dich gedrückt...

Nicole
 
  • Stöhrung im Zentralen Nervensystem Beitrag #6
Hey engelchen
mein hund hat seit 4jahren epilepsie und wir leben super klasse damit!
zudem hat er eine schilddrüsen unterfunktion und wir kommen auch damit klasse hin!
klar für mich war es anfangs immer ein schock zu sehen wie mein hund umgekippt ist!
wenn er heute umkippt bin ich relativ gefasst,wir haben auch weniger anfälle dank luminal!
ich drück dir ganz fest die daumen und auch mit einem epi hund lässt es sich super klasse leben;)
das schafft ihr!
 
  • Stöhrung im Zentralen Nervensystem Beitrag #7
Hallo Engelchen,

da ich selbst mal zwei Epileptiker hatte, kann ich deine Ängste sehr gut nachvollziehen.

Ich mach es sonst nicht so gerne, aber hier ein Link zu meiner HP (über Epilespsie).



Nur mal so zur Information.

LG

Bettina
 
  • Stöhrung im Zentralen Nervensystem Beitrag #8
Echt super lieb! Danke für eure schnellen Komentare.
Genau aus dem Grund liebe ich diese Internetseite,hier fühlt man sich immer Verstanden!!!!
 
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