Wesensstandard des Elos
Verhalten im Welpenalter
Schon im Welpenalter zeigen gut veranlagte Elo gegenüber Fremden eine gewisse Zurückhaltung.
Der Elo soll kein „Allerweltshund“, aber auch kein „Einmannhund“ sein, sondern schon als Junghund eine enge Beziehung zu den ihm vertrauten Personen entwickeln, sich aber auch schnell an eine neue Umgebung gewöhnen. Beim Ausführen werden Fremde nicht durch Anspringen begrüßt, es sei denn, der Fremde animiert sie dazu.
Der gut veranlagte Elo zeigt sowohl im Welpenalter wie auch später Gefolgs- und Ortstreue. Er entfernt sich von Natur aus nicht weiter als ca. 50 bis 100 m, weder von seinem Führer noch von Haus und Hof. Da der Elo schon als Welpe einen festen Ausscheidungsplatz benutzt, wird er in der Regel ca. 10 Tagen nach Abgabe stubenrein. Der robuste, belastbare Elo kann meist schon im Welpenalter nach einer Eingewöhnungszeit von einigen Wochen für einige Stunden alleine gelassen werden. Bei Angebot von geeigneten Spielsachen sowie Kaumaterial, wie Ochsenziemer oder Kalbsknochen, wird er kaum die Wohnungseinrichtung zerstören oder die Nachbarn durch sein Gekläff belästigen.
Diese wie auch viele andere Eigenschaften werden dem Elo nicht durch Abrichtung oder Erziehung vermittelt, sondern sie gehören zu seinem überwiegend angeborenen Verhaltensmuster. Dennoch wird eine gewisse Erziehung notwendig sein.
Quelle:
http://www.ezfg.de/index.php?article_id=62