Traum vom Hund: endlich realisierbar??

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  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #1
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maunzi.mium

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Hi hi!

Bin vor kurzem auf dieses Forum gestoßen und fand die Beiträge - und vor allem die Antworten - gleich super. Hier kann man sich echt viele tolle Tipps holen!

Aber nun zu meinem Thema. Kurze Beschreibung der Situation:

Ich bin 20, wohne seit 3J. mit meinem Freund, dessen Eltern und Oma in unserer kleinen 2000-seelen-heimatstadt (total idyllisch!) :roll: Ich bin Azubi zur Rechtsanwaltsfachangestellten, noch bis Mai/Juni 2011. Mein Leben lang wünsche ich mir schon einen eigenen Hund. Vor allem, da ich auf dem Bauernhof meiner Großeltern - umgeben von 5 Hunden - aufwuchs. Bis jetzt war es aber nie möglich, diesen Traum zu realisieren.

Aber jetzt im Moment wäre es schon möglich und ich komme nicht mehr von dieser Sehnsucht, Frauchen zu werden los. Mein Chef wäre total begeistert, wenn ich meinen Hund mit zur Arbeit bringen würde; dieser Punkt ist schon mal geklärt. Dann könnte ich schon mal jeden Tag natürlich morgens und auch in der Mittagspause (abends sowieso, ist ja selbstverständlich) mit ihm raus gehen und auch unterm Tag könnte ich mich viel mit ihm beschäftigen, da mir oft viel Zeit bleibt im Job. Von daher hätte ich überhaupt keine Bedenken.

Allerdings gäbe es da ja noch wöchentlich diesen einen Berufsschultag von 8 bis vier. Um diesen einen Tag geht es mir. In die Schule kann ich natürlich keinen Hund mitnehmen und auch in der Mittagspause kann ich nicht einfach nach Hause zwecks Entfernung.

Die Eltern meines Freundes haben schon zugestimmt. Die Oma ist nicht so begeistert. Sie musste sich Jahre lang um den Neufundländer seiner Eltern kümmern und hat Angst vor einer großen Belastung.

Meine Eltern kommen als Sitter auch nicht in Frage, sie haben zwei Wohnungskatzen, die bestimmt nicht mit einem Hunde-Eindringling zufrieden wären. Allerdings wäre meine Mutter evtl. da und könnte wenigstens Gassi gehen. Aber im Allgemeinen mag ich mich eigentlich nicht auf solche mehr oder weniger unsicheren Vereinbarungen verlassen. Und ich will auch auf keinen Fall jemanden zu etwas überreden, was er nicht möchte.

Dann noch eine andere Frage: Ich hätte gerne einen Labrador-Mix o. ä. gerne auch etwas kleiner als ein Labrador - aber nicht viel kleiner :uups: Und ein Welpe wäre mir natürlich am liebsten. Ich möchte den Hund einfach schon von Anfang an auf mich prägen. ABER: Reichen drei Wochen Urlaub um den Hund bei mir zu Hause einzugewöhnen und drei weitere Wochen ohne Berufsschul-Regelung (die noch zu finden ist), die der Welpe mich dann jeden Tag mit zur Arbeit begleiten würde? Danach müsste der Hund wie gesagt einmal pro woche ca. 8-9 stunden ohne mich sein aber nicht allein. (Evtl. Freund schon eher zu Hause oder Oma oder Mutter - wird sich noch zeigen)

UND: Wie lang ist ein Hund ein Welpe?? Blöde Frage aber kann man die überhaupt so pauschal beantworten??

Außerdem hab ich vergessen: Wir haben Haus mit Garten und viel Wald und Felder außen rum. Falls das etwas zur Klärung beitragen kann.


Vielen lieben Dank schon mal für Antworten. Ich hoffe ihr könnt mit mal ein bisschen bei meiner "Meinungsbildung" helfen.
Bis denn.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Ach und nochwas: Nach meiner Ausbildung weiß ich zwar noch nicht 100 %-ig wie´s weiter geht aber entweder arbeite ich weiter in meinem Ausbildungsbetrieb, bei einem guten Freund im Büro der selber Herrchen ist, bei meinem Freund und seinen Eltern im Betrieb, werde Mutter, etc. Also: Ich weiß es noch nicht genau aber da findet sich auf jeden Fall eine hundefreundliche Lösung ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #2
Hm, was stellst du dir denn für den Tag der Berufsschule vor ? Also deine Ausbildung geht noch 12 Monate, was ist danach. Du solltest nicht davon ausgehen das der neue Chef einen Hund auch gut findet oder wirst du sicher übernommen. Die wenigsten Chefs mögen Hunde im Büro. Auch weil es Kunden gibt die Angst vor Hunden haben oder vielleicht einfach allergisch sind. Was ist wenn eine Kollegin allergisch ist oder wird oder eine neue Kollegegin mit Hundeallergie eingestellt wird. Hast du dir darüber gedanken gemacht ?
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #3
Hallo und herzlich Willkommen,

Dann könnte ich schon mal jeden Tag natürlich morgens und auch in der Mittagspause (abends sowieso, ist ja selbstverständlich) mit ihm raus gehen und auch unterm Tag könnte ich mich viel mit ihm beschäftigen, da mir oft viel Zeit bleibt im Job. Von daher hätte ich überhaupt keine Bedenken.
wie möchtest Du den Hund außerdem auslasten? Einfaches spazieren gehen wird nicht genügen.

Allerdings gäbe es da ja noch wöchentlich diesen einen Berufsschultag von 8 bis vier. Um diesen einen Tag geht es mir. In die Schule kann ich natürlich keinen Hund mitnehmen und auch in der Mittagspause kann ich nicht einfach nach Hause zwecks Entfernung.
Solange jemand auf den Hund aufpasst, sehe ich in dem Punkt kein Problem.

Ich hätte gerne einen Labrador-Mix o. ä. gerne auch etwas kleiner als ein Labrador - aber nicht viel kleiner :uups: Und ein Welpe wäre mir natürlich am liebsten.
Tierschutz oder Züchter?

Reichen drei Wochen Urlaub um den Hund bei mir zu Hause einzugewöhnen und drei weitere Wochen ohne Berufsschul-Regelung (die noch zu finden ist), die der Welpe mich dann jeden Tag mit zur Arbeit begleiten würde? Danach müsste der Hund wie gesagt einmal pro woche ca. 8-9 stunden ohne mich sein aber nicht allein. (Evtl. Freund schon eher zu Hause oder Oma oder Mutter - wird sich noch zeigen)
Wie gesagt, wenn der Welpe danach nicht alleine bleiben muss, ja.
Wie hast Du das mit einem Welpen bzgl. Unsauberkeit gedacht? Ein Welpe muss in der Regel alle zwei Stunden und nach jedem Fressen, Schlafen, Spielen raus.

Wie lang ist ein Hund ein Welpe?? Blöde Frage aber kann man die überhaupt so pauschal beantworten??
Bis zur 16. Woche, glaube ich. Kindskopf je nach Rasse bis zu drei Jahren.

Habt Ihr eine Urlaubsbetreuung?
Habt Ihr Euch über die Rasseeigenschaften des Labradors informiert?

Noch eine Buchempfehlung: http://www.amazon.de/Die-Kosmos-Welpenschule-Petra-F%C3%BChrmann/dp/3440111326/ref=sr_1_1
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #4
Hey danke für´s gleich Beantworten! :D

Meine Idealvorstellung für meinen Berufsschultag wäre die Oma meines Freundes. Sie ist total fit und geht täglich spazieren. Sie könnte dies locker in der Mittagszeit machen. Den restlichen Tag kann der Hund zumindest im Sommer raus. Aber sie hat halt einfach Angst davor, dass die ganze Arbeit an ihr hängen bleibt, was natürlich auf keinen Fall passieren wird. Sie kennt Hundehaltung eben nur von dem wirklich anstrengenden Neufundländer, den die Eltern meines Freundes hatten. Mit dem war sie eindeutig überfordert aber das ist ein anderes Kapitel. Vielleicht kann ich ja noch mal mit ihr reden. Aber wie gesagt: Überreden kann und will ich sie natürlich auch nicht.

Meine Mutter ist auch total hundeverliebt und würde mir sicher helfen. Sie arbeitet allerdings auch jeden zweiten Mittwoch (eben der Berufsschultag) und ist somit auch aus dem Rennen.

Mein Freund ist im Moment mittwochs immer ab 12:30 daheim. Im Moment... Keine Lösung auf Dauer!

Es wären noch diverse Freunde/Nachbarn/Verwandte da, die evtl. als Gassi-Gänger einspringen würden. Aber das ist mir eigentlich schon zu unsicher.


Zum Thema Arbeit:
Mein jetziger Chef hat absolut nichts dagegen. Wir wohnen/arbeiten auf dem Land, da geht sowas ohne Probleme. Und meine Kollegen wären die ersten, die mir den Hund zum streicheln und spielen klauen würden ;-) Neue Kollegen kommen nicht, da die Kanzlei zu klein ist. Also zumindest die nächsten 12 Monate stehen diese Fakten fest.

Wenn ich ausgelernt habe werde ich wie gesagt entweder in der selben Kanzlei weiter arbeiten, in diesem Fall bleibt alles so wies ist außer die Berufsschul-Problematik. Sicher übernommen werde ich aber nicht. Ist eben nur eine kleine Kanzlei und da ist es immer bisschen unsicher, ob ich weiterhin dort arbeiten kann. Tendenz aber schon eher gut eigentlich.

Oder ich arbeite bei einem Freund im Büro. Sieht so aus: Freund ist Chef, ich bin das Büro ;-) Also auch keine weiteren Kollegen.

Die Kundenfrage stellt meiner Meinung nach nicht so eine große Problematik dar. In den meisten Anwaltskanzleien in meiner Umgebung gibt´s Bürohunde. Ist sogar sehr beliebt weil´s irgendwie auch immer die menschliche Seite von Anwälten zeigt. Und falls es doch einen Mandanten stört: Die Tür zum Besprechungszimmer ist sowieso immer zu wenn Besprechung ist.

Der Idealfall für später: Ich arbeite im Betrieb meines Freundes bzw. (noch) seiner Eltern mit. Die haben einen Getränkehandel. Hier könnte der Hund sowieso die komplette Zeit bei mir verbringen.

Also für die Zukunft hab ich da eigentlich echt keine Angst. Was mir nur noch Sorgen macht ist eben auch, ob drei Wochen zum Eingewöhnen reichen. In diesen drei Wochen werde ich mich natürlich Tag und Nacht nur auf den Hund konzentrieren. Was ich selbstverständlich auch so machen werde. Ich bin mir der Verantwortung bewusst, die ein Hund - oder allgemein ein Tier - mit sich bringt.

Ich hatte 13 Jahre einen treuen Hund auf dem Bauernhof meiner Großeltern aber halt eben nicht zu Hause. Ich musste ihn Anfang diesen Jahres einschläfern lassen.
Ganz ohne Hund fühle ich mich total unvollständig und jetzt, da ich nunmal ausgezogen bin und sich einiges verändert hat (bin älter geworden, verantwortungsbewusst, habe eigene Wohnung etc.) denke ich ernsthaft darüber nach selber einen Hund aufzunehmen.
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #5
Wäre nett, wenn Du meine Fragen beantworten würdest.

Wenn Du den Hund mitnehmen kannst, sehe ich in Punkto Eingewöhnungszeit und Alleine bleiben kein Problem. Ein erwachsener Hund, der das alleine bleiben gelernt hat überlebt zur Not auch acht Stunden ohne Frauchen, ein Welpe allerdings nicht.
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #6
Ich bin mir natürlich im Klaren, dass nur Spazierengehen nicht reicht. Hundeschule, Treffen mit anderen Hundefreunden, geistige Förderung, etc. sind für mich schon selbstverständlich. Wollte damit nur ausdrücken, dass ich halt eben immer mit dem Hund raus gehen kann - nur nicht Mittwoch mittags.

Also ein Hund vom Züchter ist für mich kein Muss. Ich würde auch wahnsinnig gerne einem Tierheim-Hund ein neues zu Hause schenken. Aber da hab ich immer ein bisschen Angst, dass die schon ein bisschen von Vorbesitzern "verzogen" wurden oder irgendwie psychische Probleme haben. Vor der Anschaffung würde ich mich da aber natürlich noch mal ausgiebig informieren. Ich bin mir sicher, dass ich die Erziehung hin krieg. Ich hatte nur noch nie einen eigenen Hund, der 24 Stunden am Tag bei mir ist und deshalb möchte ich keinen zu komplizierten oder aufgedrehten Hund.

Bezüglich Unsauberkeit hab ich mir schon viele Infos geholt. Klar, dass ich am Anfang so oft mit ihm raus geh. Ich bin wie gesagt bereit, all meine Aufmerksamkein auf den kleinen zu richten. Ich denke, wenn man seinen Welpen kennen gelernt hat und sein Verhalten genau kennt, ist es gar nicht so schwierig. Ich will diesen Punkt allerdings auch nicht verharmlosen. Wie gesagt bin ich noch Quasi-Neuling. Von Hundebesitzer-Freunden hab ich auch einige Tipps bekommen. Bei ihnen könnte ich mir auch immer Rat holen. Da hab ich auch keine Bedenken. Das kriegen wir schon hin.

Die Urlaubsfrage ist einfach zu beantworten: Richtig im Urlaub war ich schon Jahre nicht mehr und mich zieht´s auch überhaupt nicht ins Ausland. Ich bin froh, wenn ich in meinem Urlaub die Idylle zu Hause bei uns genießen kann und lange Waldspaziergänge genießen kann. Mehr brauch ich nicht. Wenn überhaupt fahren wir mal über´s Wochenende Zelten und da wäre der Hund dann natürlich immer dabei.

Über die Rasseeigenschaften hab ich mich informiert. Wenn ichs richtig verstanden hab, ist der Labrador schon generell ein guter Familienhund. Ich bin mir aber auch bewusst, dass er eine gewisse Auslastung braucht und ich bin natürlich bereit, die ihm zu geben. Ich sehe einen zukünftigen Hund als Herausforderung. Ich werd auf jeden Fall immer versuchen, ihn so gut wie möglich zu fordern. Geistig sowie körperlich.
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Aber wie gesagt muss es ja auch gar kein Labrador sein. Ich finde deren Art/Aussehen einfach nur klasse. Alles worauf ich Wert lege ist: Möglichst keine zu langen Haare, da die Oma meines Freundes sonst wahrscheinlich einen Anfall kriegt *gg*. Nee, völlig egal auch ob Rasse-Hund oder Mix. Hauptsache es ist Liebe auf den ersten Blick. Auf beiden Seiten. Funken muss es eben ;-)
 
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  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #7
Also bei der Eingewöhnungszeit sehe ich jetzt auch keine großen Probleme. Muss halt echt jemand gefunden werden, der sich an dem einen Tag für den kleinen findet. Bis der mal 8 Stunden alleine bleiben kann, müssen viele Trainingseinheiten erteilt werden, das kann schon ein paar Monate dauern.

Das Problem ist halt, dass der kleine ja dann nicht stubenrein ist, ich hoffe du findet Zeit für die 2 Stunden-Faustregel, damit der kleine nicht ins Büro pischelt ;)

Also ich nenne Hunde Welpen bis zu ihrem 6. Lebensmonat, zumindest waren meine solange noch kleine Zwerge :p

Wenn du dir einen Labbi(mix) zulegst, solltest du dir dann aber Gedanken machen, was du mit ihm machen willst. Sehr oft ist hier das Missverständnis, dass "Neulinge" denken, Labbis wären liebe Hunde, die den ganzen Tag rumliegen. Das sind Jäger, Arbeitstiere, die brauchen ne Aufgabe. In Hundeschulen werden viele Einsteigerkurse für Sportarten angeboten, die würde ich auf jedenfall wahrnehmen. Denn bei einem 2 Stunden Spaziergang lacht er dich wahrscheinlich aus. Kopfarbeit ist hier vermutlich das Zauberwort, ich würde mir daher auch ein Buch speziell über Labbis besorgen um eben dann die "Vorlieben" kennenzulernen.
Wenn es ein Mix sein soll, geh bitte zum Tierschutz/Tierheim. Ein "Züchter" der Mixe verkauft ist kein Züchter sondern ein Vermehrer. Gerade weil Labbis zu Gelenkkrankheiten neigen ist es wichtig, einen seriösen Züchter zu finden, deren Eltern und Großeltern auf die Erbkrankheiten negativ getestet worden sind. Für solche Hunde zahlst du vermutlich 1000 Euro aufwärts. Bitte keine Hunde aus sogenannter "Hobbyzucht", die kosten dann vielleicht nur 500 Euro, aber du kannst dich fast drauf verlassen, dass du das gesparte (und auch mehr) beim Tierarzt lässt.
Ich würde also lieber mal in Tierheimen oder Tierschutz/Tierhilfen nachschauen, die haben in der Regel immer irgendwo Welpen. Sind halt meist nicht reinrassig, aber Mischlinge sind doch eh die coolsten ;)
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #8
Ok, das hört sich doch erst mal gut an. Wichtig ist nur auch den schlimmsten Fall abzuklären. Eine Allergie kann man auch plötzlich entwickeln. Muß nicht sein, aber es kann. Was passiert dann mit dem Hund. Nicht das der Fall doch mal eintritt und dann fällst du aus allen Wolken weil du nicht weisst was mit dem Hund anstellen. Ich habe z.b. meine Familien, meine Freundin, die auch einen Hund hat. Bekannte, aber zusätzlich habe ich noch einen professionellen Hundesitter in petto für den Fall der Fälle.
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #9
Also ein Hund vom Züchter ist für mich kein Muss. Ich würde auch wahnsinnig gerne einem Tierheim-Hund ein neues zu Hause schenken. Aber da hab ich immer ein bisschen Angst, dass die schon ein bisschen von Vorbesitzern "verzogen" wurden oder irgendwie psychische Probleme haben.
Das muss nicht sein. Die wenigsten Fälle sind wirklich verhaltensgestört. Zum Thema Mischlingshund vom Züchter stimme ich Pewee zu. Wenn einer vom Züchter, dann reinrassig und aus seriöser Zucht mit VDH-Papieren.

Bezüglich Unsauberkeit hab ich mir schon viele Infos geholt. Klar, dass ich am Anfang so oft mit ihm raus geh. Ich bin wie gesagt bereit, all meine Aufmerksamkein auf den kleinen zu richten. Ich denke, wenn man seinen Welpen kennen gelernt hat und sein Verhalten genau kennt, ist es gar nicht so schwierig.
Sei Dir da mal nicht so sicher. Ein Welpe kann Dir den letzten Nerv rauben. Mehr sag ich dazu nicht.

Wenn ichs richtig verstanden hab, ist der Labrador schon generell ein guter Familienhund.
Nö, nicht ganz. Der Labrador ist ein freundlicher, ungestümer und arbeitswilliger Jagdhund, meist mit will-to-please.

Ich bin mir aber auch bewusst, dass er eine gewisse Auslastung braucht und ich bin natürlich bereit, die ihm zu geben. Ich sehe einen zukünftigen Hund als Herausforderung. Ich werd auf jeden Fall immer versuchen, ihn so gut wie möglich zu fordern. Geistig sowie körperlich.
Was genau willst Du mit dem Hund machen?

Aber wie gesagt muss es ja auch gar kein Labrador sein. Ich finde deren Art/Aussehen einfach nur klasse.
Wenn Dir diese Rasse sympathisch ist und Du Dich umfassend mit den Charakterzügen des Labradors auseinandergesetzt hast, warum nicht?
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #10
Wie ich genau den Hund fordern will, darauf hab ich mich noch nicht festgelegt. Mir ist erst mal die Frage wichtig, ob es sich überhaupt mit meinem Lebensstil im Moment vereinbaren lässt.

Hab heute nochmal lang mit meinem Chef gesprochen. Er war ja auch lang und mehrmals Hundebesitzer (bis zur Scheidung *g*). Ich kann mir seiner Unterstützung auf jeden Fall sicher sein. Und auch der Rest von meinem Büro freut sich schon riesig darauf wenn es denn so weit ist. Jetzt hab ich das Gefühl gar nicht mehr anders zu können als Hundemami zu werden ;-)

Mein Chef hat sich auch gleich bei seinen Tierarzt-Freunden wegen aktuellen Würfen umgehört. Ich bin mir jetzt nämlich schon ziemlich sicher dass ich doch einen Welpen möchte. Das war einfach von Anfang an mein Wunsch und ich will nicht irgendwann bereuen, dass ich so eine wichtige Zeit im Leben meines Hundes verpasst habe... .

Fest steht für mich jetzt auch, dass wenn ich mir einen zulege, es in den Sommerferien tue. In den ersten drei Wochen Urlaub um ganz für ihn da zu sein und einzugewöhnen und die nächsten drei Wochen um ihn ans Büro zu gewöhnen.

Die Berufsschul-Lösung ist auch in Arbeit. Evtl. kann ihn meine Mama mit in die Arbeit nehmen (ihre Chefin ist auch sehr tierlieb). Hab auch den Vorschlag bekommen, ihn während der Schule im Auto zu lassen. Aber diesen Vorschlag hab ich natürlich nicht ernst genommen und finde ihn grässlich. Wäre zwar im Höchstfall 2 stunden alleine aber das kann ich ihm ja nicht antun!! Pfui!

Stimmt, Pewee, Mischlinge sind echt die coolsten. Und das mit Reinrassigkeit hab ich glaub ich auch jetzt wirklich verworfen. So ein Mischling ist eben immer ganz und gar ein "Unikat" ;-) Aber ein Hund gleicht ja sowieso nie dem anderen... .

Sorry bin heut ein bisschen verwirrt. Es gibt so viele, die in meinem Umfeld was dazu sagen... Die einen raten mir ab, die nächsten findens gut und haben super Argumente und Lösungen... dann gibts die, die sagen ich soll noch warten bis ich sicher weiß, was ich nach meiner Ausbildung mache... Es sind halt eben extrem viele Aspekte, die beleuchtet werden müssen.

Was kostet denn eigentlich so ne Hundeversicherung und was beinhaltet die alles??

Wie viel Geld muss ich ca. für Futter einberechnen??

Alles Fragen, die geklärt werden müssen.

Hab heute auch versucht, mir so ne Art Checkliste für die Anschaffung zu erstellen. Aber irgendwie hab ich das Gefühl bzw. die Angst noch 1000 wichtige Punkte vergessen zu haben. Ich will einfach alle Erwartungen erfüllen können, die so ein Hund an mich stellt.

Liebe Grüße und nochmal danke für eure ehrlichen Meinungen!
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #11
ja, wie gesagt wichtig ist abzuklären was im schlimmsten Fall ist. Darin sehe ich halt die Schwierigkeit, das du nicht weisst was ist in 12 Monaten. Hast du wirklich die Chance ihn dann unterzubrigen. Ich meine ds ist heute ja nicht so einfach mit der Arbeit. Wo kann er dann hin wenn du ihn nicht mehr mit zur Arbeit nehmen kannst. Ich finde da sollte man nicht so egoistisch sein und alles schön reden. Leider sind die Th ja voll von Hunden die nach einer Trennung, Umzug oder Arbeitsplatzwechsel nicht mehr ins Leben rein passten. Und dann im Tierheim gelandet sind. Daher frage ich auch mehrmal nach dem was wäre wenn. Wie gesagt, alles kann sich ändern. Eine neue Kollegin kann kommen und plötzlich darf der Hund nicht mehr mit ins Büro. Also ich würde das eine Jahr noch abwarten und schauen wie sich deine Zukunft entwickelt. Du könntest einen Pflegehund von der tierhilfe aufnehmen und mal die ganze Situation testen. Hast du denn auch genug Geld für den Hund. Futterkosten liegen bei einem Labbi bestimmt um die 50 Euro. Zusätzlich dann noch Leckerchen, Tierarztkosten, Impfungen und Steuern und Versicherung. Was meinst du mit Versicherung. So was wie Krankenversicherung für Hunde oder was ? Also ich würde mal von c. 150 Euro pro Monat für einen Hund ansetzen. Hört sich viel an. Aber nachdem wir hier ja bereits die Diskussion hatten, habe ich im letzen Monat mal meine Ausgaben aufgelistet. Ich sage dir. Diesen Monat habe ich schon 70 Euro beim Tierarzt gelassen. Dann für 30 Euro Leckerchen. Der Monat ist noch nicht zu ende und ich brauche auch noch neues Futter. Hundeschule darfst du auch nicht vergessen. Die liegt so bei 50 euro im Monat. Hast du genug Geld an die Seite gelegt, falls sich der Hund 3 Tage nach deinem Einzug ein Bein bricht und er operiert werden muss. Ansonsten wenn es ein Labby sein soll, dann schau doch mal bei Labrador in Not, die suchen immer mal Pflegestellen. Da könntest du ja erst mal einspringen und schauen ob es im Büro wirklich so klappt wie du es dir vorstellst.
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #12
Wie ich genau den Hund fordern will, darauf hab ich mich noch nicht festgelegt. Mir ist erst mal die Frage wichtig, ob es sich überhaupt mit meinem Lebensstil im Moment vereinbaren lässt.
Ist aber relevant. Wenn Du unbedingt Agility machen möchtest, ist der Labrador die falsche Rasse.

Mein Chef hat sich auch gleich bei seinen Tierarzt-Freunden wegen aktuellen Würfen umgehört. Ich bin mir jetzt nämlich schon ziemlich sicher dass ich doch einen Welpen möchte. Das war einfach von Anfang an mein Wunsch und ich will nicht irgendwann bereuen, dass ich so eine wichtige Zeit im Leben meines Hundes verpasst habe... .
Stimmt, Pewee, Mischlinge sind echt die coolsten. Und das mit Reinrassigkeit hab ich glaub ich auch jetzt wirklich verworfen. So ein Mischling ist eben immer ganz und gar ein "Unikat" ;-) Aber ein Hund gleicht ja sowieso nie dem anderen... .
Dann bitte aus dem Tierschutz und nicht von irgendwelchen Leuten, die meinen sie müssten ohne jegliches Fachwissen Ihre Hündin decken. Die Hunde eines seriösen Züchters sind immer reinrassig.

Sorry bin heut ein bisschen verwirrt. Es gibt so viele, die in meinem Umfeld was dazu sagen... Die einen raten mir ab, die nächsten findens gut und haben super Argumente und Lösungen... dann gibts die, die sagen ich soll noch warten bis ich sicher weiß, was ich nach meiner Ausbildung mache... Es sind halt eben extrem viele Aspekte, die beleuchtet werden müssen.
Du brauchst auf jeden Fall einen hundefreundlichen Plan B. Ich finde Nicci hat einen sehr guten Vorschlag gemacht.

Was kostet denn eigentlich so ne Hundeversicherung und was beinhaltet die alles??
Da fragst Du am besten bei den einzelnen Anbietern nach. Eine Haftpflicht und eventuell OP-Versicherung finde ich sinvoll. Haftpflicht ist oft sogar vorgeschrieben.

Wie viel Geld muss ich ca. für Futter einberechnen??
Hochwertiges Futter in der mittleren Preisschiene für einen Labrador mit 25kg um die 40 Euro.

Ansonsten Versicherungen, Steuern, Hundeschule, Leckerchen, Spielzeug, Impfungen, Entwurmungen/Kotproben. Macht 150 Euro aufwärts monatlich. Hundeschule habe ich mit 80 Euro einberechnet, die fallen ja später weg. Einfache OP's können in den Tausenderbereich gehen. Bei einem Welpen solltest Du außerdem neue Schuhe, Teppiche, Kabel usw. einrechnen.

Und die Erstaustattung:
 
  • Traum vom Hund: endlich realisierbar?? Beitrag #13
Hab vor ein paar Tagen eine super Nachricht bekommen: Habe eine gute Bekannte, die sich sehr gut mit Hunden auskennt und auch selber einen hat. Sie hat sich bereit erklärt, meinen Hund in allen nötigen Fällen zu sitten. D. h. während der Berufsschule (was bisher mein größtes Problem war) und falls mal ein "Notfall" dazwischen kommt. Natürlich auch, falls das mit der Arbeit doch nicht klappen sollte. Hab mich wahnsinnig darüber gefreut weil sie eine Person ist, der ich auf jeden Fall meinen Welpen auch anvertrauen würde. Und ich weiß, dass ich mich 100% auf sie verlassen kann.

Das angesprochene Geld-Problem geht schon in Ordnung. Hab ein bisschen was extra für den Hund gespart und tu das auch noch bis es so weit ist. Für Futter, Zubehör, Versicherungen etc. reicht es auf jeden Fall und falls mal eine hohe Tierarztrechnung auf uns zukommen sollte und ich gerade aus irgend welchen Gründen nicht so viel Geld hätte würden meine Eltern sicher auch einspringen und die zahlen bzw. ich würde sie dann bei denen abbezahlen.

Ich glaube ich hab mittlerweile schon viele Faktoren abgeklärt und bin mir jetzt auch sicher, dass mein Traum wirklich realisierbar ist. Jetzt gilt es noch einen Hund zu finden, was sicherlich die nächste Aufgabe wird... wir sollen ja schließlich zusammenpassen ;-)

Ich danke euch für die Unterstützung, ehrlichen Meinungen und Beantwortung vieler meiner Fragen. Natürlich werde ich euch auf dem laufenden halten und wenn es dann mal so weit ist meine Freude mit euch teilen :-D

Und bis dahin gibt sich bestimmt noch die ein oder andere Situation in der ich Rat bei euch suche ;-)

Ganz liebe Grüße!!
 
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