Nein, sondern den Pittpull mit offenen Maul von meiner kleinen Bracke runtergeholt...
Desweiteren hab ich als Tierärztin schon ein paar verschiedenen Hunderassen ins Maul geschaut und die Kiefermuskulatur der "Kampfhunde" ist ein "bisschen" ausgeprägter.
EDIT (automatische Beitragszusammenführung)
Nur noch als Ergänzung: ich habe überhaupt nichts gegen "Kampfhunde". Im Gegenteil, ich kenn ne Menge sehr lieber Exemplare. Trotzdem können sie nun mal in den Beißkrampf kommen und den unterschätze ich nicht. Und da würde ich auch meinen Hund mit allen Mitteln schützen. Nem Schäferhund trau ich im Durchschnitt deutlich weniger als nem "Kampfhund"
Die ausgeprägte Kiefermuskulatur ist bei allen, Bullrassen, Terrierrassen und die Mischung aus beiden, den Bull and Terrier-Rassen (den sog. Kampfhunden).
Dennoch hat diese ausgeprägte Kiefermuskulatur kaum Auswirkung auf die Beißkraft an sich, sondern ist deshalb das der Hund seinen Gegner (ob Fuchs, Dachs, Bulle oder anderer Hund) lange halten kann.
Der Beißkrampf ist völliger Mist, ausgedacht von den Medien, was du als Tierärztin wissen müsstest :roll:
Ich hab mehrere Pits und kenne das Beißverhalten gut. Es ist ein großer Unterschied nicht loslassen zu können und nicht zu wollen.
Terrier (wozu auch die sog. Kampfhunde unter anderem zählen), halten so lange fest bis sie kein Bock mehr haben.
Ich könne meine Hunde ewig an eine Beißwurst hängen, aber wenn sie auf "aus" konditioniert sind, lassen sie auf Zuruf los.
Falls du fragst, ja ich kenne auch das Verhalten bei einer ernsten Beißerei. Und nein, auch da gibt es keinen Beißkrampf.
Auch hier wird der Griff so lange gehalten, bis sie entweder kein Bock mehr haben oder sich eine besserer Griff/Biss ergibt.