Mythen über Listenhunde

Diskutiere Mythen über Listenhunde im Hundehütte Forum im Bereich Hunde Forum; Für jemanden der sich halbwegs mit der Körpersprache eines Hundes auskennt. Für jemanden für den zurückgezogene Maulwinkel ein zufriedenes Lächeln...
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #121
Ansonsten sind alle Beißvorfälle logisch nachvollziehbar und hätten abgewendet werden können.

Für jemanden der sich halbwegs mit der Körpersprache eines Hundes auskennt. Für jemanden für den zurückgezogene Maulwinkel ein zufriedenes Lächeln bedeutet ist ein Angriff in diesem Kontext nie "nachvollziehbar"

Die Problematik ist sicherlich auch dass Hunde, je weniger "Aufgaben" sie haben und näher am Mensch als am Hund leben, ihre natürliche Mimik verlieren. Da tut sich dann Mensch UND Hund schwer
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #122
Eine Prädisposition ist eine Anfälligkeit für eine Krankheit und man kann nicht immer davon ausgehen, wenn ein Hund beißt, dass das eine Krankheit ist, wenn dann welche?

Eine Prädisposition ist zunächst mal keine Anfälligkeit für eine Krankheit, sondern beschreibt lediglich, dass die Möglichkeit besteht, dass A oder B oder eben C ausgeprägt auftritt.
Mit Krankheiten hat das noch nichts zu tun.

Grundsätzlich stimmt es natürlich, das die meisten Genome relativ ähnlich sind, aber wir bezogen uns ja nun auf Studien, die nachgewiesen haben, dass ein "Aggressions-Gen" existiert...ob man das nun plausibel findet oder nicht.
Und da stellt sich einfach die Frage wie denn dann die Menschen/Tiere erklärt werden, die ohne den Nachweis dieses bestimmten Genes aggressiv auffallen.

Das ist schlicht und ergreifend ein Punkt an dem ich es als seiche Entschuldigung empfinde, wenn gestörtes Verhalten (und das ist die von dir beschrieben Aggressivität) damit abgetan wird, dass das ausschließlich genetisch determiniert ist.

Ich habe absolut nichts dagegen, wenn Züchter mit freundlichen und sanften Hunden züchten- überhaupt nicht.
Aber ich setze dann auch voraus, dass die Fehler nicht im Erbmaterial, sondern auch beim Halter/Ursprungszüchter oder aber bei sich selbst gesucht werden.

Da wir uns an diesem Punkt allerdings im Kreis drehen bin ich jetzt an dieser Stelle auch raus;)
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #123
Das ist schlicht und ergreifend ein Punkt an dem ich es als seiche Entschuldigung empfinde, wenn gestörtes Verhalten (und das ist die von dir beschrieben Aggressivität) damit abgetan wird, dass das ausschließlich genetisch determiniert ist.

Ich habe absolut nichts dagegen, wenn Züchter mit freundlichen und sanften Hunden züchten- überhaupt nicht.
Aber ich setze dann auch voraus, dass die Fehler nicht im Erbmaterial, sondern auch beim Halter/Ursprungszüchter oder aber bei sich selbst gesucht werden.

Da wir uns an diesem Punkt allerdings im Kreis drehen bin ich jetzt an dieser Stelle auch raus;)
Pits sind gegen über Menschen freundlich und sanft, das ist wichtiger als sich mit anderen Hunden zu verstehen.
Und ein Hund der gern mit anderen Hunden kämpft halte ich nicht für verhaltensgestört, da es der Sinn und Zweck der Rasse war.

Wie erklärst du bitte, einen Hund der gut sozialisiert wurde und nie schlechte Erfahrungen gemacht hat, das er irgendwann aus dem Nichts, sein angezüchtetes Verhalten (ich will jetzt mit dem anderen Hund kämpfen) umsetzt?

Die Lust zu kämpfen ist genauso wenig verhaltensgestört oder ein Fehler im Erbmaterial, wie die Lust aufs jagen bei einem Jagdhund.
Warum gesteht man die genetische Veranlagung zum jagen dem Jagdhund zu, aber sagt gleich das ein Hund zum Kampfhund gemacht werden muss?
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #124
Ich bezog mich hier nicht auf Pits, sondern auf die von Fiesta gezüchteten Yorkies;)

Das will ich keinem Hund absprechen- absolut nicht.
Grundsätzlich messe ich der Genetik/ursprünglichen Verwendung der jeweiligen Rassen einen recht hohen Stellenwert zu, aber in Grenzen.

Wie erklärst du bitte, einen Hund der gut sozialisiert wurde und nie schlechte Erfahrungen gemacht hat, das er irgendwann aus dem Nichts, sein angezüchtetes Verhalten (ich will jetzt mit dem anderen Hund kämpfen) umsetzt?

Was ja im Umkehrschluss bedeuten würde, dass die Kampfhundediskussion ja doch zurecht geführt würde- mal für Hundekämpfe gezüchtet, also gehen die auch einfach so aus Lust und Laune drauf.

Wobei ich auch ehrlich gesagt nicht von einer genetisch fixierten "Lust zu Kämpfen" überzeugt bin, sondern eher von einer geringeren Reizschwelle in Kombination mit verminderter Mimik- vorhanden, aber wesentlich feiner und reduzierter als es vllt. beim Labbi der Fall ist.

"Jagen" und "Kämpfen" gleichzusetzen ist auch etwas schwierig. Das Jagen gehört zu einer absolut elementaren Verhaltenskette.
Ohne Jagd geht gar nichts- das war von Anfang absolut notwendig.

Das gegenseitige (sinnlose) Bekämpfen ist es hingegen nie gewesen. Zumal es evolutionär gesehen auch absolut sinnfrei ist/war.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #125
Eine Prädisposition ist zunächst mal keine Anfälligkeit für eine Krankheit, sondern beschreibt lediglich, dass die Möglichkeit besteht, dass A das Aggoder B oder eben C ausgeprägt auftritt.
Mit Krankheiten hat das noch nichts zu tun.
So macht der Austausch keinen Sinn, schau erst mal in den Duden bevor Du solchen Unsinn schreibst, Prädisposition beschreibt die bes. Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten.
Grundsätzlich stimmt es natürlich, das die meisten Genome relativ ähnlich sind, aber wir bezogen uns ja nun auf Studien, die nachgewiesen haben, dass ein "Aggressions-Gen" existiert...ob man das nun plausibel findet oder nicht.
Und da stellt sich einfach die Frage wie denn dann die Menschen/Tiere erklärt werden, die ohne den Nachweis dieses bestimmten Genes aggressiv auffallen.
Ja wie denn nun, erst existiert es im 1. Satz, im 2. sind sie aggressiv ohne Gen, wie geht das ? Das Gen liegt generell an.
Das ist schlicht und ergreifend ein Punkt an dem ich es als seiche Entschuldigung empfinde, wenn gestörtes Verhalten (und das ist die von dir beschrieben Aggressivität) damit abgetan wird, dass das ausschließlich genetisch determiniert ist.
Ich habe absolut nichts dagegen, wenn Züchter mit freundlichen und sanften Hunden züchten- überhaupt nicht.
Aber ich setze dann auch voraus, dass die Fehler nicht im Erbmaterial, sondern auch beim Halter/Ursprungszüchter oder aber bei sich selbst gesucht werden.
Da wir uns an diesem Punkt allerdings im Kreis drehen bin ich jetzt an dieser Stelle auch raus
Du meinst, gestörtes Verhalten, ich kann Dir aber versichern, das Erziehung nichts gebracht hat und sicher hier eine Prädispostion im Genpool bestand, die es nach Deiner Auffassung ja nicht gibt, alles von Dir etwas durcheinander, von daher verstehe ich Dein „raus“. Schade um meine Zeit.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #126
Ich bezog mich hier nicht auf Pits, sondern auf die von Fiesta gezüchteten Yorkies;)

Das will ich keinem Hund absprechen- absolut nicht.
Grundsätzlich messe ich der Genetik/ursprünglichen Verwendung der jeweiligen Rassen einen recht hohen Stellenwert zu, aber in Grenzen.



Was ja im Umkehrschluss bedeuten würde, dass die Kampfhundediskussion ja doch zurecht geführt würde- mal für Hundekämpfe gezüchtet, also gehen die auch einfach so aus Lust und Laune drauf.

Wobei ich auch ehrlich gesagt nicht von einer genetisch fixierten "Lust zu Kämpfen" überzeugt bin, sondern eher von einer geringeren Reizschwelle in Kombination mit verminderter Mimik- vorhanden, aber wesentlich feiner und reduzierter als es vllt. beim Labbi der Fall ist.

"Jagen" und "Kämpfen" gleichzusetzen ist auch etwas schwierig. Das Jagen gehört zu einer absolut elementaren Verhaltenskette.
Ohne Jagd geht gar nichts- das war von Anfang absolut notwendig.

Das gegenseitige (sinnlose) Bekämpfen ist es hingegen nie gewesen. Zumal es evolutionär gesehen auch absolut sinnfrei ist/war.

Nein, die Kampfhundediskussion, will auf eine Gefahr für Menschen hinaus und die besteht definitiv nicht.
Und nein, aus Lust und Laune drauf gehen ist wieder was anderes, das ist willkürlich ohne Sinn und Verstand.

Kann ich nicht bestätigen, die Mimik ist genau so wie bei allen anderen Hunderassen. Wenn man einen Pit lesen kann, sieht man sehr viel Mimik und Gestik. Die Reizschwelle einen Kampf zu beginnen oder bei einem einzusteigen ist mit Sicherheit geringer, aber ein Pit kann gut unterscheiden ob ein anderer Hund kämpfen will oder nicht. Erst wenn er auf einen bereitwilligen Gegner triff wird er alles geben. Blöd ist nur, wenn sich der Gegner überschätzt hat und weg will, da wird der Pit nicht aufhören.

Den Kampf zwischen Einzeltieren gibt es allein schon, wegen der Fortpflanzung und Revierverteidigung.
Ich denke wie beim Border ein bestimmt Jagdsequenz besonders selektiert wurde und eine andere (das Packen und Reißen) unterdrückt wurde, so
wurde beim Pit auf den Ernstkampf selektiert. Der Tosa Inu gilt ja auch als Kampfhund, nur ist sein Kampf ganz anders, er beißt nicht.
Der Tosa Inu ist wie ein Sumoringer und der Pit wie ein Streetfighter.
 
  • Mythen über Listenhunde Beitrag #127
Kann ich nicht bestätigen, die Mimik ist genau so wie bei allen anderen Hunderassen.

Und da liegt der Hase im Pfeffer. Je nach Rasse ist die Mimik ausgeprägter als bei anderen (laut Renate Jones). Während Pudel und co nur mehr wenige "Gesichtsausdrücke" haben kommen Huskys auf über 40. Und wenn dann mit verschiedenen "Graden" aufeinandergetroffen wird kanns schon mal zu missverständnissen kommen.
 
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