Unterordnung!!!!

Diskutiere Unterordnung!!!! im Hunde Verhalten und Erziehung Forum im Bereich Hunde Forum; hallo, ich brauche mal wieder eure hilfe. ich habe 2 probleme, wo eins davon vielleicht auch keins ist. als 1. hat mein huschutrainer am we...
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  • Unterordnung!!!! Beitrag #1
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Dornroeschen2992

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hallo,

ich brauche mal wieder eure hilfe.

ich habe 2 probleme, wo eins davon vielleicht auch keins ist.

als 1. hat mein huschutrainer am we gesagt, ich sollte mal was an der unterwerfung bei unserem hund tun. denn er meinte, die hündin hätte mich jetzt im moment wieder mal richtig im griff. er meinte dann aber auch, sie hatte sich ja schon unterworfen, hat sich aber jetzt aufgelehnt und gewonnen, also sollte ich jetzt wieder mit ihr arbeiten.
nun meine frage, warum hatte sie sich schon mal unterworfen, wenn sie jetzt doch wieder ein rangordnungsproblem mit mir hat? ist das die pubertät?
also was kann ich machen, das sie sich jetzt mit genau 7 monaten mir wieder unterwirft? ich will das ja nicht auf die knallharte tour machen, wie mir ein anderer kursteilnehmer riet.

das 2. problem/nichtproblem ist, das sich unsere hündin allen anderen hunden unterwirft, bis auf wenige ausnahmen, aber diese ausnahmen sind yorkis, malteser usw. ist das normal? denn bei sich im rudel (bei ihren brüdern und schwestern) war sie "die anfüherin", auch gegen ihre brüder.

kann mir jemand bei meinem problem behilflich sein?

lg kristin
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #2
Also erstmal zum 2. Problem: Wie sie dei Rangordnung mit anderen Huunde regelt, ist ihre Sache, da solltest du nicht so viel dran drehn.

Dann mal zu deinem eigentlichen Problem: Ich habe ja auch zwei Junghunde, der eine von den beiden, Caspar, war auch mal ziemlich dominant. Er hat öfter geschnappt oder mich angeknurrt und so Sachen.
Also was du auf keinen Fall tun darfst, ist den Hund zu schlagen, das zerstört das vertrauen.
Wenn sie nach dir schnappt, dann "schnapp" zurück. Ich hab in den Fall Caspar ins Ohr gebissen. Klingt hart, ist aber am Ende im Rudel nicht anders. Wenn deine Hündin frech wird, dann leg sie, so zu sagen, auf s kreuz. Heißt: Hund einfach auf den Rücken legen, sich über sie beugen und anknurren. Dabaie vielleicht Zähnefletschen. Dan merkt sie, dass du nicht spaßt und sie der Rangniedrigere ist.

Bei mir hat das super geholfen, Caspar ist brav wie ein Schäfchen!^^
Also, das klingt viellcith n bisschen merkwürdig, aber in einem Rudel läuft es auch so ab, so klären sie die Rangordnung.
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #3
hallo,

was ich in der letzten zeit immer wieder beobachtet habe war, das wenn sie nicht zu irgendwelchen leute oder hunden durfte, dann biss sie in die leine, wollte ich ihr die leine wegnehmen, weil sie auf das aus und nein nicht reagiert hat, dann hat sie mich schon angeknurrt und auch mal leicht in meine hand geschnappt. mir wurde aber gesagt, das wenn der hund in die leine beisst und zieht, das er da ein spielchen draus macht. also leine loslassen und draufstellen und das spiel somit unterbinden.

lg kristin

ps. ich würde meinen hund nie schlagen, denn ich weiss, was es heisst, geschlagen wurden zu sein.
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #4
Hallo,

ich habe schon in einem anderen Tread etwas zu diesem Thema gepostet und kopiere es hier nun teilweise hinein.

Rücken schmeissen...drüber beugen...Zähne fletschen....

Was macht ihr eigentlich, wenn der Welpe ausgewachsen ist? Messt ihr dann die Kräfte mit einem erwachsenen Tier?

Ein unten, (ob seitlich oder auf dem Rücken liegender Hund), soll eine Beisshemmung (Demutsgeste) des "Gegners" auslösen. Eine erzwungene Unterwerfung ist keine!

Ich habe wirklich viele Hunde schon als Welpe gehabt und alle später auch ausgebildet, aber weder musste ich brüllen, noch niederdrücken/auf den Rücken drehen, noch auf die Nase "klapsen".

Dominante Hunde z.B. würden dadurch u.U. erst recht aggresiv werden und dein Hund wird immer älter. Und körperliche Strafen vermitteln keine gewünschten Verhaltensweisen.

Der Hund lernt anders als wir.

Kleines Beispiel:

Er pinkelt auf dem teueren Perserteppich, wird erwischt und bestraft, sei es mit einem Klapps oder das berühmte Nase reindrücken, (total bescheuert)...o.ä.
Der Welpe lernt nun daraus... Perserteppich vollpinkeln ist ok, aber nicht in Gegenwart des Besitzers. Also besser warten, bis der weg ist.

Eine Mutter schmeisst ihre Welpen normalerweise nicht auf den Rücken, sondern sie zwickt sie, meist in die Flanken oder beisst über die Schnauze oder rennt sie auch mal über den Haufen und die Welpen legen sich daraufhin, als aktive Unterwerfung, auf den Rücken.

Also meine Bitte.... reagiert nicht mit Körperkraft auf Eure Hunde.

LG

Bettina
__________________
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #5
Oh, ok, gut zu wissen :uups:

Naja, Caspr hört halt mitlerweile wenigstens und schnappt, beißt und knurrt auch nciht mehr.
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #6
Und was wär dann die Alternative um das Knurren/Beißen zu "bestrafen"??
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #7
Hi!
Also postive Verstärkung ist sicher besser als negative aber ich denke es ist nicht immer möglich z.b wenn der hund knurrt!
aber vielleicht irre ich mich also @ wie würdest du das Problem lösen?
MFG
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #8
Hallo,

erst mal muss man ergründen worum es bei dem gezeigten „Aggressionsverhalten“ geht, was der Auslösereiz ist und ob man diesen nicht ggfls. einfach unterbinden kann.

Und dann genau eruieren:

Aggression zur eigenen Verteidigung also aus Angst?
Aggression zur „Machtprobe“?
Aggression als Gegenangriff?
Aggression zu Ressourcenverteidigung?

Ich kann hier nicht aus der Ferne mutmassen!

Wichtig ist eine konsequente Erziehung! Mit Kommandos, die durch positives Training erreicht und gefestigt sein sollten.
Und eine Erziehung mit Ruhe! Unter Hundeartigen wird nicht laut gebrüllt, sondern Souveränität durch ruhiges Verhalten demonstriert, im Gegensatz zu den Primaten, wo gerne gebrüllt wird.

Ich habe schon einmal unter einem anderen Thread etwas dazu geschrieben.
Je nach Situation kann ich verschiedene Dinge anwenden. Ledersäckchen, Blumenspritze usw., aber auch u. U. einfache Ablenkung.

Wichtig ist einfach dem Hund zu demonstrieren, wer das sagen hat.
Und hier hat man mehr als genug Möglichkeiten:

Positive Verstärkung der gewünschten Verhaltensweisen, ignorieren der unerwünschten, Motivation durch Stimme, Verbot durch ruhige, klare, präzise Ansagen. Beobachten der Signale des Hundes.

Bei wirklichen Rangordnungsproblemen zählt immer noch:

Keine erhöhte Position, sei es auf Sessel oder Couch.
Nicht den ganzen Tag einen gefüllten Napf herumstehen lassen. Sie bestimmen, ob und wann es Futter gibt. Sollte sich der Hund bereits dominant verhalten, Kommando geben und erst nach Ausführung füttern. Auch kleinere Portionen per Handfütterung zählen dazu. Aber stets mit Kommando.
Eventuell den Hund hungern lassen. (Freilebende Wölfe oder Dingos hungern oft 48 Stunden und mehr!) Er muss lernen, dass „Boss“ die Macht über den Nahrungsnachschub hat.
Nicht wahllos Hundespielzeug herumliegen lassen, sondern eines anbieten, nachdem der Hund ein Kommando ausgeführt hat.
Nicht auf Vorlieben und Abneigungen des Hundes eingehen.
Keine Zerrspiele. Das Selbstvertrauen darf nicht noch gestärkt werden.
Nicht streicheln, wenn der Hund dazu auffordert und stumpt! Er verlangt in dem Moment!
Beim Spaziergang nicht den Hund die Richtung bestimmen lassen.
Evtl. den Proteingehalt des Futters reduzieren. (Lt. neuester Studien fördern bzw. steigern zu hohe Eiweismengen die Aggression, Hyperaktivität, und Impulsivität).
Und wer geht als erster durch die Tür?! (Ich weiss, alle die das Buch „Hunde sind anders“ gelesen haben, finden diese Therorie nun überholt).
.
Ist sie das wirklich? Ich meine „Nein“!

Begründung:

Auch wenn es scheinbar Mode geworden ist, vieles von dem was man früher annahm und für richtig befunden hatte, nun für falsch zu halten, weil irgendein „Guru“ seine Meinung veröffentlicht hat und nun alle nach diesem neuen „Messias“ schreien...ich sage...Das ist keinesfalls überholt !

Bis vor 2 Jahren war mein Rüde der Alpha, seine Tochter akzeptierte seinen Rang.
Onix ging stets vor seiner Tochter hinaus auf die Terrasse oder auch aus dem Haus und das mit sichtbar höher gehaltener Rute als Unica.
Als Onix aber krank und obendrein älter wurde, änderte sich das pö a pö.

Inzwischen hat die Hündin die Hosen an...geht von 100 mal.. auch 100 mal als erste durch die Türe mit höher getragener Rute als der Rüde, oder hinaus auf die Terrasse, sie hat das Vorrecht einen interessanten Hundehaufen zuerst zu erkunden und verteidigt dies auch durch brummen gegenüber Onix. Am Zaun andere Hunde zu verbellen, da zeigt es sich auch, wer nun die höhere Rangposition hat.

Würde diese Theroie, sprich, das mit dem „als erster durch die Tür“ gehen tatsächlich überholt sein und mit Dominanz nichts zu tun haben, gäbe es keine Erklärung, warum Onix nun seiner Tochter stets den Vorrang lässt. (Da mag man mich für altmodisch halten...ich vertrete da die Meinung von Zimen und Trumler)

Damit meine ich nun aber nicht, dass man Dominanzprobleme alleine damit löst, sondern eine Vielzahl an Faktoren berücksichtigt werden muss, dass bedeutet ich muss auf vielen Gebieten klarstellen, wer dass sagen hat. Dominaz bedeutet ja nichts anderes als sich durchzusetzen.

Aber noch einmal...Ferndiagnosen, nach dem Motto...mach es so oder so... halte ich für falsch, da ich den Hund mit Besitzer in der Situation sehen müsste.

Gruss

Bettina
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #9
Meine Hunde gehen auch hinter mir, egal, ob durch die Wohnung oder durch die Tür. Auch bime Gassi wird höchstens das neben mir hergehen geduldet, es sei denn, ich erlaube ihnen, dass sie ein Stück vorraus laufen dürfen, zum Erkunden zum Beispiel.

Ich bin der Boss, ich gehe vorne, denn ich führe! Und das akzeptieren sie.

Der Tipp mit in die Flanke knuffen, wenn der HUnd knurrt, klappt übrigens!!!

Was auch wichtig ist: Der Hund hat aus dem Weg zu gehen, denn er ist der Rangniedrigere. Wenn meine sich zum Beispiel weigern, dann stups ich sie leicht zur Seite. Nicht über den hund drüber steigen, denn darin sieht er eine Art Unterwerfung, weil er seinen Platz nicht räumen muss, wenn du dort kang willst.
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #10
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Kleines Beispiel:

Er pinkelt auf dem teueren Perserteppich, wird erwischt und bestraft, sei es mit einem Klapps oder das berühmte Nase reindrücken, (total bescheuert)...o.ä.
Der Welpe lernt nun daraus... Perserteppich vollpinkeln ist ok, aber nicht in Gegenwart des Besitzers. Also besser warten, bis der weg ist.

Hi Bettina,

aber was mache ich, damit er mir NICHT mehr irgendwo hin pinkelt?
ich durchlebe dieses theater gerade..
es wird richtig ekelig... erste gestern habe ich entdeckt, dass er den stubentisch markiert hat und meinen teppich versaut hat..
bin mit meinem latein am ende...
heute ist er beim tierarzt und wird kastriert.... aber ob die pinkelei davon weg geht??
langsam bezweifel ich es...´

 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #11
Hallo sam-jones,

ich denke schon, dass es dadurch besser wird, sofern es dem Hund dabei um sein Revier geht.

Man muss auch immer fragen...ist es ein territoriales pinkeln, oder ein Protestpinkeln... sofern der Hund aus dem Welpenalter heraus ist.

Mein Rüde hatte anfangs ein Problem mit dem Drüsensekret meiner Katze....
Überall wo sie ihr Köpfchen gerieben hatte, (Stuhlbeine, Tischbeine usw.), hätte er am liebsten drüber gepinkelt....
Ich bin ehrlich...heimlich beobachtet und dann kam was geflogen.... (Hausschuh) in Verbindung mit einem scharfen "pfui"!

Bei Protestpinklern geht es oft um Aufmerksamkeit... liebger ne schlechte, als gar keine.

"Stresspinkler" gehören ebenso zu denen, die aus Protest markieren. Auch wenn es hier eher um eine Übersprungshandlung/Konfliktreaktion geht.
Das soziale Umfeld ist aus dem Gleichgewicht (aus Hundesicht), Veränderungen, die dem Hund nicht zusagen...usw.

Ist nicht immer leicht zu eruieren, woran es liegt.

LG

Bettina
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #12
Hallo sam-jones,

ich denke schon, dass es dadurch besser wird, sofern es dem Hund dabei um sein Revier geht.

Man muss auch immer fragen...ist es ein territoriales pinkeln, oder ein Protestpinkeln... sofern der Hund aus dem Welpenalter heraus ist.

Mein Rüde hatte anfangs ein Problem mit dem Drüsensekret meiner Katze....
Überall wo sie ihr Köpfchen gerieben hatte, (Stuhlbeine, Tischbeine usw.), hätte er am liebsten drüber gepinkelt....
Ich bin ehrlich...heimlich beobachtet und dann kam was geflogen.... (Hausschuh) in Verbindung mit einem scharfen "pfui"!

Bei Protestpinklern geht es oft um Aufmerksamkeit... liebger ne schlechte, als gar keine.

"Stresspinkler" gehören ebenso zu denen, die aus Protest markieren. Auch wenn es hier eher um eine Übersprungshandlung/Konfliktreaktion geht.
Das soziale Umfeld ist aus dem Gleichgewicht (aus Hundesicht), Veränderungen, die dem Hund nicht zusagen...usw.

Ist nicht immer leicht zu eruieren, woran es liegt.

LG

Bettina


Hallo ich da mal eine frage an alle
also ich habe eine hund (er ist 3 Jahre alt)
normaler weise bin ich mit meinen hunde super ausgekommen .

Letzte woche donnerstag ...
bin ich morgens ganz normal aufgestanden und plotzlich machte mein hunde pippi .
ich hab ihm gesagt dasd das pfui ist und plotzlich spring er mich an und knurrt ,ich war so erschocken in diesem moment (weil ich so etwas einfach nicht erwartet hätte ).
dann habe ich alltägliche sachen gemacht und mein hund ist mir hinterher gelaufen und hat mich ständig angeknurrt ...ich hab mir da bei nichts gedacht und plötzlich biss er zu..
Meine frage an sie ist wie kann ich meine hund zeigen das ich nicht unter ihm liege (bzw. rangfolge )
vielen dank .....:lol:
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #13
Hallo,
dein Hund hat dich gebissen? Das ist natürlich hart.
Bevor ich dir irgendwelche Ratschläge geben kann, hab ich einige Fragen:
Darf dein Hund aufs Sofa? Mit ins Bett?
Wer geht zu erst durch die Tür?
Ist irgendwas vorgefallen?
Hat dein Hund gesundheitliche Probleme? Schmerzen?

liebe Grüße
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #14
ich habe auch mal eine frage:wenn ich weg war und wieder nach hause komme dann freut sich mein hund immer total und nimmt meine hand in sein maul,er beisst aber nicht zu.wieso macht er das?
LG,jamie
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #15
Also erstmal zum 2. Problem: Wie sie dei Rangordnung mit anderen Huunde regelt, ist ihre Sache, da solltest du nicht so viel dran drehn.

Dann mal zu deinem eigentlichen Problem: Ich habe ja auch zwei Junghunde, der eine von den beiden, Caspar, war auch mal ziemlich dominant. Er hat öfter geschnappt oder mich angeknurrt und so Sachen.
Also was du auf keinen Fall tun darfst, ist den Hund zu schlagen, das zerstört das vertrauen.
Wenn sie nach dir schnappt, dann "schnapp" zurück. Ich hab in den Fall Caspar ins Ohr gebissen. Klingt hart, ist aber am Ende im Rudel nicht anders. Wenn deine Hündin frech wird, dann leg sie, so zu sagen, auf s kreuz. Heißt: Hund einfach auf den Rücken legen, sich über sie beugen und anknurren. Dabaie vielleicht Zähnefletschen. Dan merkt sie, dass du nicht spaßt und sie der Rangniedrigere ist.

Bei mir hat das super geholfen, Caspar ist brav wie ein Schäfchen!^^
Also, das klingt viellcith n bisschen merkwürdig, aber in einem Rudel läuft es auch so ab, so klären sie die Rangordnung.

OH...super Tip, werde ich bei meinem kleinen sehr selbstbewussten Racker mal testen, wenn er meint er wäre der "King":clap:
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #16
Bitte nicht! Der sogenannte "Alphawurf" zur Unterwerfung existiert unter Hunden nicht.
Ein Hund dreht den anderen nicht auf den Rücken, es sei denn er hat vor ihn während eines Kampfes zu töten.
Für das Vertrauen eine Hundes kann so eine Herangehensweise sehr fatal sein.
Ebenso wie Nackenschütteln ist der Alphawurf in der Hunderziehung völlig unangebracht.
Hier ist noch ein Artikel dazu (die Fotoreihe am Ende ist mit einem Augenzwinkern zu betrachten ;))


Mit der Dominanz ist das meiner Meinung nach ohnehin so eine Sache, denn die Beziehung zu einem Hund ist dynamisch und auch ein Hund denkt nicht in so harten Alpha-Beta-Kasten wie es oft behauptet wird.
Der Vergleich mit dem Wolfsrudel lässt sich nicht immer anwenden, wenn es den Umgang mit unseren Hunden geht.
Der Mensch muss sich von Haus aus als sehr schlechter Rudelführer für einen Hund darstellen. In den Augen des Hundes sieht der Mensch schlecht, er hört die offensichtlichsten Sachen nicht, er richt keine Duftspuren, er markiert sein Revier nicht (was ein Anführer aber in jedem Fall tun würde) und oftmals ist er noch nicht mal in der Lage eine Konfrontation mit rudelfremden Hunden zu klären.
Wenn unsere Hunde uns nur noch unseren hündischen Führungsqualitäten beurteilen würden, dann wären wir wohl längst abgeschrieben.

Es ist wohl eher eine fließende Beziehung zwischen uns und den Hunden, sie haben gelernt, dass es für sie von Vorteil ist wenn sie versuchen es uns recht zu machen.
Natürlich nutzen sie Lücken in unserer Konsequenz um sich selbst Vorteile zu verschaffen, aber das darf man nicht immer sofort auf Dominanz zurückführen.
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #17
Bitte nicht! Der sogenannte "Alphawurf" zur Unterwerfung existiert unter Hunden nicht.
Ein Hund dreht den anderen nicht auf den Rücken, es sei denn er hat vor ihn während eines Kampfes zu töten.

:shock:! Unsere Hundetrainerin hat meinen Eltern das empfohlen, das wäre total richtig und das einzige Mittel. Der Hund würde das nur so verstehen. Ist gut zu wissen! Werde es gleich mal berichten.
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #18
Ja, leider gibt es da viele Trainer die mit der "alten Schule" kommen.
Gerade unsichere Hunde kann man damit regelrecht in eine Angstaggression "treiben".
Hier ist noch ein Zitat aus einem Artikel über Angstverhalten, das die Sache ganz gut erklärt:
Defensive Aggression auf Grund kontraproduktiver Maßnahmen

Nicht selten haben wir Hunde erlebt, denen Angstaggression durch Übungen inkompetenter Hundetrainer regelrecht antrainiert wurde. Da wurden dem Halter angebliche Verhalten aus dem Repertoire des hündischen Aggressionsverhaltens als Maßnahme gegen vermeintliches Dominanzverhalten (ein Begriff aus der hundetrainerischen Steinzeit) empfohlen: ängstliche Hunde wurden so auf den Rücken gelegt (das Märchen vom Alphawurf), durch Herunterdrücken gemaßregelt oder mit anderen gewalttätigen Maßnahmen traktiert.
Die Folgen: Meideverhalten und beschwichtigendes Verhalten der maßregelnden Person gegenüber (daher erscheint dieses Steinzeit-Training für die ausführenden Personen ja auch so wirksam!), aber angstaggressives Verhalten anderen Menschen gegenüber: Ein gefährlicher Teufelskreis!
Tipp: Alphawurf, Dominanzverhalten, etc..

Machen Sie einen ganz großen Bogen um Einrichtungen bzw. vermeintliche Hundeexperten, die Ihnen was von Alphawurf, Stachelhalsband, „Hunde auf den Rücken legen“ und Dominanzverhalten erzählen oder Ihnen raten, Ihren Hund anzuknurren oder beim Fressen die Schüssel wegzunehmen.

Das empfehle ich nicht nur für Angsthunde-Besitzer!
Quelle:

Von so einer Hundeschule sollte man lieber Abstand nehmen.
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #19
Aber wie reagiert man denn nun richtig in einer Situation, wenn der Hund knurrt und sogar schnappt? Das sollte man doch nicht ignorieren, oder? Denn wenn man sich z.B. von einem Hund entfernt, der z.B. das Sofa verteidigt, bekommt der Hund ja was er will... Oder liege ich da falsch?
 
  • Unterordnung!!!! Beitrag #20
In einer (wie ich heute finde äußerst mäßigen) Hundeschule wurde uns auch die Unterwerfung auf diese Art beigebracht, weil Jackie ab einem bestimmten Lebensalter verstärkt gerauft hat.
Dies hat ihre Agressionen in der Zeit danach nur noch verschärft.

Mir hat in diesem Fall geholfen: ablenken, höflich grüßend mit dem rechtzeitig angeleinten Hund weiter gehen, Abstand halten, zum rechten Zeitpunkt loben.
 
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