- Das Kupieren Beitrag #1
blackdobermann
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Zitat:
Argumente der Gegner
"Man soll die Hunde so lassen, wie die Natur sie geschaffen hat."
Hunderassen sind Erfindungen des Menschen, die dem Wolf physisch und psychisch unterlegen sind. Dies gilt ausnahmslos für jede Rasse! Wollte man der Natur vollkommen gerecht werden, müßte man jegliche Rassezucht und Hundehaltung aufgeben.
Ich bin allerdings fest davon Überzeugt, daß Rassehunde, die den wildlebenden Caniden in vielerlei Hinsicht nicht mehr entsprechen bei uns durchaus ein erfülltes Leben führen können. Einige dieser Unterschiede machen das Zusammenleben mit dem Menschen in unserer naturfernen Zivilisation Überhaupt erst möglich. Und besonders die Rasse Dobermann ist sehr gut auf diese veränderten Gegebenheiten eingestellt.
“Hunde, die an den Ohren kupiert werden, erleiden durch diesen Eingriff einen psychischen Schaden."
Dies ist eine sehr spekulative Äußerung, die meiner Meinung nach nicht haltbar ist. Ein Hund, der fachgerecht kupiert wurde und dadurch einen geistigen Schaden erlitten haben soll muß meiner Ansicht nach schon vorher geschädigt gewesen sein. Die Praxis zeigt, dass ein richtig aufgezogener kupierter Hund ein völlig normales Wesen ausbildet.
"Die Rute ist ein wichtiges Kommunikationsmittel des Hundes, das ihm nicht genommen werden darf."
Es kann nicht bestritten werden, dass die Rute bei Hundeartigen der Kommunikation dient. Aber dieses eine Element der innerartlichen Verständigung darf nicht Überbewertet werden. Die entscheidende Rolle bei der Kommunikation des Hundes spielen ohne Zweifel die Gerüche. Körperhaltung, Ohrstellung, Gesichtsausdruck und die Art, wie sich ein Hund bewegt spielen ebenfalls eine größere Rolle bei der Kommunikation als die Rute. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Dobermann und andere kupierte Hunde keinerlei Probleme bei der innerartlichen Kommunikation haben.
"Die Rute schützt den Hund bei ernsthaften Auseinandersetzungen vor Bissen in den Genitalbereich."
Bei wildlebenden Caniden und für Hundekämpfe eingesetzten Tieren mag dies von großer Wichtigkeit sein. Bei einem normal aufgezogenen und gehaltenen Haushund ist dies jedoch kein Argument.
"Der an der Rute kupierte Hund hat Probleme bei der Koordination."
Wer einmal das ausgelassene Spiel zweier Dobermänner beobachtet hat, wird dieses Argument nicht nachvollziehen können.
"Der unkupierte Hund sieht viel schöner und eleganter aus."
Wenn es den Befürwortern des Kupierens nicht gestattet ist ästhetische Gründe anzuführen, warum sollte es dann den Gegnern erlaubt sein? Außerdem steht es jedem frei die Eingriffe vornehmen zu lassen oder nicht.
"Der Dobermann wird kupiert, um besonders gefährlich auszusehen."
Diese Aussage halte ich für äußerst lächerlich. Da man es aber häufig zu Hören und zu Lesen bekommt, will ich auch hierzu etwas sagen. Abgesehen davon, daß diese erdachte Hypothese historisch falsch ist, glaube ich nicht, dass ein Mensch, der sich vor einem friedlichen kupierten Dobermann fürchtet sich nicht auch vor einem unkupierten Vertreter der Rasse fürchten würde. Wenn das kupierte Erscheinungsbild des Dobermanns, ungerechtfertigterweise, den Hund bedrohlicher erscheinen ließe, dann würde dies sogar der Vermeidung von Gewalt und Verbrechen dienen.
Quelle:http://www.dober-mann.de/html/____das_kupieren.html
Was meint ihr zu dieser Rechtfertigung?
Was ich davon halte, brauch ich nicht weiter zu erläutern.
Grüße
blackdobermann
Argumente der Gegner
"Man soll die Hunde so lassen, wie die Natur sie geschaffen hat."
Hunderassen sind Erfindungen des Menschen, die dem Wolf physisch und psychisch unterlegen sind. Dies gilt ausnahmslos für jede Rasse! Wollte man der Natur vollkommen gerecht werden, müßte man jegliche Rassezucht und Hundehaltung aufgeben.
Ich bin allerdings fest davon Überzeugt, daß Rassehunde, die den wildlebenden Caniden in vielerlei Hinsicht nicht mehr entsprechen bei uns durchaus ein erfülltes Leben führen können. Einige dieser Unterschiede machen das Zusammenleben mit dem Menschen in unserer naturfernen Zivilisation Überhaupt erst möglich. Und besonders die Rasse Dobermann ist sehr gut auf diese veränderten Gegebenheiten eingestellt.
“Hunde, die an den Ohren kupiert werden, erleiden durch diesen Eingriff einen psychischen Schaden."
Dies ist eine sehr spekulative Äußerung, die meiner Meinung nach nicht haltbar ist. Ein Hund, der fachgerecht kupiert wurde und dadurch einen geistigen Schaden erlitten haben soll muß meiner Ansicht nach schon vorher geschädigt gewesen sein. Die Praxis zeigt, dass ein richtig aufgezogener kupierter Hund ein völlig normales Wesen ausbildet.
"Die Rute ist ein wichtiges Kommunikationsmittel des Hundes, das ihm nicht genommen werden darf."
Es kann nicht bestritten werden, dass die Rute bei Hundeartigen der Kommunikation dient. Aber dieses eine Element der innerartlichen Verständigung darf nicht Überbewertet werden. Die entscheidende Rolle bei der Kommunikation des Hundes spielen ohne Zweifel die Gerüche. Körperhaltung, Ohrstellung, Gesichtsausdruck und die Art, wie sich ein Hund bewegt spielen ebenfalls eine größere Rolle bei der Kommunikation als die Rute. In der Praxis hat sich gezeigt, dass der Dobermann und andere kupierte Hunde keinerlei Probleme bei der innerartlichen Kommunikation haben.
"Die Rute schützt den Hund bei ernsthaften Auseinandersetzungen vor Bissen in den Genitalbereich."
Bei wildlebenden Caniden und für Hundekämpfe eingesetzten Tieren mag dies von großer Wichtigkeit sein. Bei einem normal aufgezogenen und gehaltenen Haushund ist dies jedoch kein Argument.
"Der an der Rute kupierte Hund hat Probleme bei der Koordination."
Wer einmal das ausgelassene Spiel zweier Dobermänner beobachtet hat, wird dieses Argument nicht nachvollziehen können.
"Der unkupierte Hund sieht viel schöner und eleganter aus."
Wenn es den Befürwortern des Kupierens nicht gestattet ist ästhetische Gründe anzuführen, warum sollte es dann den Gegnern erlaubt sein? Außerdem steht es jedem frei die Eingriffe vornehmen zu lassen oder nicht.
"Der Dobermann wird kupiert, um besonders gefährlich auszusehen."
Diese Aussage halte ich für äußerst lächerlich. Da man es aber häufig zu Hören und zu Lesen bekommt, will ich auch hierzu etwas sagen. Abgesehen davon, daß diese erdachte Hypothese historisch falsch ist, glaube ich nicht, dass ein Mensch, der sich vor einem friedlichen kupierten Dobermann fürchtet sich nicht auch vor einem unkupierten Vertreter der Rasse fürchten würde. Wenn das kupierte Erscheinungsbild des Dobermanns, ungerechtfertigterweise, den Hund bedrohlicher erscheinen ließe, dann würde dies sogar der Vermeidung von Gewalt und Verbrechen dienen.
Quelle:http://www.dober-mann.de/html/____das_kupieren.html
Was meint ihr zu dieser Rechtfertigung?
Was ich davon halte, brauch ich nicht weiter zu erläutern.
Grüße
blackdobermann