Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG

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  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #1
L

Leo Löwe

Guest
Hallo zusammen,
wollte mich mal umhören ob irgendjemand von euch erfahrung oder so mit so einem erziehungs spray Halsband hat? Mein Chihahua Leo ist anderen Hunden gegenüber nämlich extrem agressiv.Schätze das liegt an einem Erlebnis aus seiner "Kindheit".Er ging damals ganz stolz mit erhobenem Kopf über den Hof als eine Frau mit einem Schäferhund bei uns vorbeiging.Als dieser meinen Leo erblickte startete er durch und jagte hinter ihm her weil unser Hoftor offen stand.Mein hund flüchtete durch den Hintereingang in den Vorratsraum bis zu der geschlossenen Tür zur Stube.Just in dem Moment kam meine Großmutter aus der Stube und verscheuchte den Schäferhund.Wer weiß was ohne sie aus Leo geworden wäre.Er war damals erst ein halbes Jahr alt und seitdem ist sein Verteidigungsinstinkt sehr stark ausgebildet.Sobald jemand auch nur an unserem Grundstück vorbei geht rennt er lauthals kläffend am Zaun entlang.Mit anderen Hunden kommt er überhauptnicht klar.egal in welcher Situation sieht er andere noch so liebe Hunde als potenzielle Gefahr und geht auf sie los.Angriff ist eben die beste Verteidigung.Ich habe wirklich schon alles ausprobiert und bin mittlerweile echt am verzweifeln und weiß nicht mehr was ich noch machen soll.Als letzten Ausweg sehe ich wirklich nur noch so ein SPRAY HALSBAND.Habe nur von verhaltungsstörungen bei falscher verwendung gelesen,jedoch nicht von eventuellen gesunheitlichen Schäden.Das ist es nämlich wovor ich angst habe und warum ich mich an euch wende.wollte auch mal fragen was ihr davon haltet .Hoffe auf baldige hilfe und antworten
MfG Alex
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #2
Hi

Also ich habe schon oft von diesem halzband gehört, und es auch im einsatz gesehen, und da fand ich es nihct schlimm, eigentlich finde ich die dinger sogar sehr gut, da sie bei richtiger anwendung echt was bringen, aber ich weis nicht ob dass das richtige für dich ist :?
Weil bei dir, ist es ja keine sache der erziehung, dein hund hat angst, und probiert sich zu verteidigen, und nicht das es dann mit dem halzband nach hinten losgeht, und er meint er würde angegriffen oder so was :!:
also ich weis nicht soo recht, würde probieren das irgendwie anders zu lösen, versteht er sich den mit keinem anderen hund :?:

sammy88 :wink:
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #3
Hallo Leo Löwe

Darf ich fragen, was du denn schon alles ausprobiert hast, dass dieses Halsband die letzte Möglichkeit sein soll?
Wüßte auch gerne ob er sich denn mit anderen Hunden verträgt. :wink:

Liebe Grüße Rottifan
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  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #4
Huhu,

wie "wirkt" denn dieses Halsband ?
hab zwar grad gegooglet, aber ich find irgendwie keine Befriedigende Antwort :?
Wenn der Hund etwas verbotenes tut, drückt mana uf ein Knöpfchen und das Halsband sondert eine Flüssigkeit ab ?
Wird die ihm irgendwo hin gespritzt ?

Ich denke nciht das so ein Halsband gegen ein Trauma, was es ja zu sein scheint, hilft.

Eventuell würde ich ihn anders unterstützen. Z.B. durch bachblüten o.ä.

Aber ich hab auch ekine Ahnung von Hunden ;)



Liebe Grüße
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #5
@ Angeldust: ich hab das mal gesehen da kommt wasser aus dem halsband und spritzt den hund an. der soll sich dann erschrecken und nach mehrmaliger anwendung das ungewünschte verhalten lassen.

@ leo löwe: also ich würd erstmal davon absehen und es ohne probieren. ich meine ein chihahua ist ein doch eher kleiner hund. gehst du mit oder ohne leine gassi?

1. versuch positive gedanken zu haben. wenn du mit deinem hund raus gehst und euch begegnet ein hund und du denkst gleich "oh nein nun macht mein hund wieder terror" überträgt sich das auf den hund und er macht ganz sicher terror
2. wenn du nen anderen hund kommen siehst nimm ihn an die leine und sag ihm er soll ruhig sein. wir verwenden bei unserem hund das wort "ruhe" wenn er theater macht gibst du ihm einen ruck an der leine (muss bei nem kleinen hund ja nicht so kräftig sein - aber er muss es schon merken) und dann sagst du ihm mit lauter deutlicher stimme "pfui"... gibt er dann ruhe lobst du ihn kurz mit der stimme "fein" oder gibst ihm am besten dazu noch ein leckerchen. dann verknüpft er das ganze noch viel schneller
3. es ist wichtig dass du die ganze sache konsequent durchführst (und nicht es mal machst und mal nicht). wichtig ist auch immer wieder die selben kommandos und der selbe ablauf (ruhe, bei theater pfui, danach loben/leckerchen) loben aber auch nur dann wenn er nach dem prui ruhe gibt. wenn er theater macht und du lobst ihn bringt es nix
4. solltet ihr mal an nem hund vorbeikommen und dein hund hat auf das ruhe gehört / macht kein theater darfst du auch hier das loben nicht vergessen. er hat ja gemacht was du wolltest also loben....

wenn du das konsequent machst (also wirklich jedes mal, wenn euch beim gassi gehen nen hund begegnet), dann klappt das auch... auch wenn der hund ein "kindheitstrauma" erlitten hat...

versuchs lieber so bevor du dir son halsband besorgst
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #6
ich habe wirklich schon alles erdenkliche ausprobiert.bei einfachem rucken an der leine beim gassigehen zeigt er ga keine reaktion.ich habe es shon mit belohnungen und allem anderen versucht.ich habe auch schon versucht in beim bellen mit einer wasserpistole nass zu spritzen,wie immer,keine reaktion.und huschu geht wegen den anderen hunden ja überhaupt nicht,das habe ich auch schon probiert.und er reagiert auf alle hunde so. mfg und danke für die antworten,wüsste nicht was ich ohne euch machen sollte
alex (leo löwe)
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #7
Hallo Leo Löwe

dw-juliete hat dir ja schon einiges geschrieben!
Diese Meinung kann ich auch unterstützen!

Ich halte von der Wasserpistole auch überhaupt nichts, oder eine zweite Person benutzt sie!
Negative Verknüpfung wenn du mit der Wasserpistole schießt! Dann bezieht er diese Erfahrung mit dir (warum soll er das erfahren?)

Ich würde es mit Ablenkung auch mal versuchen(liebstes Spielzeug, alte Socke etc...) und/ oder Klicker! Wir haben damit auch sehr gute Erfahrungen sammeln können!

Mit dem Klicker-Training solltest du aber schon in der Wohnung beginnen!

Versuche es doch mal ganz einfach! In deiner Wohnung! *grins*

Haben es auch so gemacht!

Zunächst habe ich den Klicker betätigt und unserem Stinker ein Leckerchen gegeben!
Dann Sitz (Klicker) Leckerchen
Dann Platz (Klicker) Leckerchen

Jetzt haben wir es schon so ein paar Wochen gemacht und ich brauch die Hände nur noch in die ensprechende Haltung zu bringen und sagen Booker fein hier .....! Und es funzt!

Nur so ein Vorschlag! Bei uns ging und geht es besonders um Wildkaninchen!

Aber mit der Ablenkung und/ oder dem Klicker in den Sytuationen sollte es auch bei dir funzen! (Mußt halt regelmäßig üben!)

Liebe Grüße Rottifan
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  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #8
Also ich denk mal, das mit dem Halsband hört sich etwas grausam an, aber es ist echt wirksam. Es gibt welche, die einen lauten fiepton machen und welche, die winzige schläge verpassen. Beides ist für den Hund nicht schädlich, aber der Stromschlag schreckt ihn ab und der Fiepton hört sich fürr Hundeohren böse an, gebauso wie wenn jemand an der Tafel krazt für uns.

Also du kannst so ein Halsband ausprobieren.
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #9
Hallo @gold_Fish
Wir reden doch hier von Sprühhalzbändern und nicht über Elektroreizgeräte, oder?

Zu deiner Antwort mal meine Antwort!
Habe ich in einem anderen Forum auch schon mal eingestellt!

Da das Pro und Kontra auf unserem Hundeplatz auch diskutiert wird, habe ich im I-Net mal rum gestöbert und folgendes gefunden!

Elektroreizgeräte in der Hundeausbildung – erlaubt oder verboten ? - Eine Antwort!

23.03.2005: Unter Hundehaltern und -sportlern, Ausbildern, Jägern, Tierschützern und weiteren mit dieser Materie befassten Personengruppen herrscht derzeit erhebliche Unsicherheit hinsichtlich der Frage, ob der Einsatz von Elektroreizgeräten bei Hunden aktuell gesetzlich verboten ist oder nicht.
Elektroreizgeräte in der Hundeausbildung – erlaubt oder verboten ?

Unter Hundehaltern und -sportlern, Ausbildern, Jägern, Tierschützern und weiteren mit dieser Materie befassten Personengruppen herrscht derzeit erhebliche Unsicherheit hinsichtlich der Frage, ob der Einsatz von Elektroreizgeräten bei Hunden aktuell gesetzlich verboten ist oder nicht. Selbst Juristen fällt es da nicht immer leicht, diese Frage korrekt zu beantworten, die Gerichte urteilen unterschiedlich.

Ein Blick auf die Fakten ergibt Folgendes:


1. Für das gesamte Bundesgebiet regelt § 3 Nr.11 des Tierschutzgesetzes die Verwendung von Geräten, die durch direkte Stromeinwirkung das Verhalten eines Tieres erheblich einschränken oder es zur Bewegung zwingen. Unter diese Norm fallen nicht nur Elektroreizgeräte in der Hundeausbildung, sondern beispielsweise auch Weidezäune, Kuhtreiber und bei anderen Tieren verwendete „Dressurhilfen“.
Die Verwendung dieser Geräte ist nach dem bundeseinheitlich geltenden Gesetzestext bei allen Tierarten verboten, wenn durch die Verwendung den Tieren nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden, sofern dies nicht nach bundes- oder landesrechtlichen Vorschriften nicht doch zulässig ist. Eine solche Ausnahme gilt etwa für die Elektrofischerei, für die Hundeausbildung existiert eine solche Ausnahmeregelung nicht. Diese Ausnahmen müssen durch Gesetz oder Verordnung bestimmt sein, eine ministerielle Verwaltungsvorschrift oder ein Erlass –wie er etwa in NRW existiert- genügen hierzu nicht.

Anknüpfungspunkt des Gesetzes ist somit die Frage, ob durch die konkrete Verwendung eines Elektroreizgerätes im Einzelfall dem einzelnen Tier nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden. Geschieht dies, ist die Verwendung des Gerätes verboten und strafbar. Diese Beurteilung kann nur im Einzelfall getroffen und muss in jedem Einzelfall nachgewiesen werden.


2. Aus dem Gesetzeswortlaut ist ein generelles Verbot der Elektroreizgeräte in der Hundeausbildung nicht abzuleiten, weder bundesweit noch regional.
Diese Einschätzung teilt und vertritt die Bundesregierung im zuletzt vorgelegten Tierschutzbericht 2003.
Auch die Landesregierung NRW liess auf eine entsprechende kleine Anfrage im Landtag erklären, dass sie den Einsatz von Elektroreizgeräten bei der Polizeihundeausbildung –verantwortungsvolle Handhabung vorausgesetzt- für mit dem Tierschutzgesetz vereinbar hält.
In der Rechtsprechung hat u.a. das Bayerische Oberste Landgericht deutlich gemacht, dass zur Prüfung der Frage, ob die Verwendung eines Elektroreizgerätes strafbar sei oder nicht, im Einzelfall konkret zu ermitteln ist, ob und inwieweit dem Hund nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt worden sind.
Bei den Strafverfolgungsbehörden macht beispielsweise die Staatsanwaltschaft Wiesbaden ihre Beurteilung der Strafbarkeit bei der Verwendung von Elektroreizgeräten davon abhängig, ob dem einzelnen Hund konkret nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt worden sind.


3. Das vielzitierte, umstrittene und noch nicht rechtskräftige Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Münster, das ein erstinstanzliches Urteil des Verwaltungsgerichtes Gelsenkirchen bestätigt, stellt demgegenüber darauf ab, ob ein verwendetes Elektroreizgerät geeignet ist, beim Hund nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden verursachen zu können. Die Münsteraner Richter stellen somit nicht auf die Umstände des Einzelfalles –sprich der konkreten Anwendung am einzelnen Hund- ab sondern stellen pauschal und ohne jede Begründung fest, dass Elektroreizgeräten zur Zufügung nicht unerheblicher Schmerzen, Leiden oder Schäden geeignet sind.
Diese Auffassung wendet sich gegen den Wortlaut des Tierschutzgesetzes. Ob die Rechtsauffassungen aus Recklinghausen und Münster haltbar sind soll nunmehr das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig klären, um bundeseinheitliche Rechtssicherheit zu haben.


4. Alle bisherigen Entscheidungen der Gerichte und Behörden im Bundesgebiet betrafen Einzelfälle und haben nur bezogen auf den konkreten Fall Relevanz. Keine dieser Einzelentscheidungen ist also geeignet, die Rechtslage bundesweit oder regional festzuschreiben. Diese Kompetenz haben nur Grundsatzentscheidungen der obersten Bundesgerichte oder Gesetze und Verordnungen der Bundes- bzw. Landesregierung. Bis zu einer solchen Entscheidung können sich die Instanzgerichte und Behörden somit in zukünftigen Verfahren der einen oder anderen Rechtsauffassung anschliessen. Wie die Gerichte und Behörden in zukünftigen Fällen entscheiden, ist folglich derzeit offen.


5. Derzeit sind in verschiedenen Bundesländern Arbeitsgruppen eingerichtet, die sich mit der Tierschutzkonformität u.a. der Elektroreizgeräte befassen. Ob und wann hier Ergebnisse vorliegen und in bundes- oder landesrechtliche Vorschriften eingearbeitet werden, ist derzeit noch offen.

Fazit: Das Tierschutzgesetz verbietet den Einsatz von Elektroreizgeräten nicht generell, sondern nur bei unsachgemäßer Verwendung, nämlich wenn dem Hund bei der konkreten Verwendung nicht unerhebliche Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden.
In keinem Bundesland ist derzeit eine allgemeinverbindliche abweichende Ausnahmeregelung durch den Landesgesetzgeber getroffen.
Sowohl der Erwerb als auch der Besitz von Elektroreizgeräten sind straffrei. Auch ist die Verwendung dieser Geräte am Hund erlaubt wenn technisch und durch sachkundige Anwendung sichergestellt ist, dass dem Hund durch die Verwendung keine erheblichen Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden.


Mit freundlichen Grüßen


Rettig
Rechtsanwalt


Artikel erschienen:
- Schäferhundmagazin NR.19 Feb 2005 (Seite 54)

- Deutsche Jagd Zeitung Ausgabe 05 2005 (Seite 38)



Also! Ich würde ein Elektroreizgeräte wirklich nur in extremen Fällen einsetzen wollen und nicht in die Hände von OTTO-Normalverbraucher geben!

Dann finde ich schon das Sprühhalsband bei extremen OTTO-Normalverbraucher-Hundeproblemen als die bessere Lösung!


Liebe und nicht böse gemeinte Grüße Rottifan
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  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #10
apropos Otto Normalverbraucher.

da fängt das nämlich an.
egal ob jetzt mit strom (lässt sich drüber streiten, sollte aber wirklich anders gehen), oder mit duftspray oder nur vibration.

in jedem Fall muss das Ding im genau richtigen Moment angewandt werden. und da geht´s schon los........ die meisten (ich schlies mich da noch ein), reagieren zu spät.

Und damit ist die Verknüpfung am A..... und der Sinn und Zweck des Gerätes für die Katz (im warsten sinne des wortes...)
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #11
Hallo,

also ich halte absolut nichts von solchen Sprühhalsbändern.
Es gibt sie ja in verschiedenen Varianten vermutlich hast Du eines das per Fernbedienung auszulösen ist.
Wenn Du da nicht exakt den richtigen Moment erwischt wars das.
Zum anderen lehne ich diese Art der Erziehung einfach ab weil die Gefahr das der Hund das Wasser oder den Piepton mit etwas anderem asoziert als sein Fehlverhalten viel zu groß ist.
Was auch zu bedenken ist, wie wirkt sich das Halsband auf der Lernverhalten des Hundes aus?
Tatsache ist doch das das Spray alleine die Symptome unterbindet und auf gar keinen Fall das Problem an sich.
Das kann zu fatalen Verhaltensstörungen führen.

Diese Halsbänder sind nur wieder das klassiche Beispiel es dem Besitzer so bequem wie möglich zu machen. Ohne das der Anwender etwas an SEINEM Verhalten ändern muss. Sollte es wie Du vermutest bei Deinem Hund an ANgst und Unsicherheit liegen liet es an DIR dem Hund Sicherheit zu vermitteln und ihn souverän zu führen. Da wäre der EInsatz solch eines Hilfmittels Fatal.

In Deinem Fall muss man in meinen Augen an ganz anderer Stelle beginnen.
Die vermeintliche "agression" Deines Hundes vermutest Du in einem Trauma.
Falls das tatsächlich der Auslöser ist musst Du eben dem Hund vermitteln das er sich nicht selbstverteidigen muss.
Wichtig ist das Du ganz klar analysierst WARUM Dein Hund sich so verhält.
Reagiert er nur an der Leine so, ist er ein eher unsicherer Hund, ist er sehr dominant...etc...
Falls Du Dir dann sicher bist das es an dem Schäferhunderlebnis liegt musst Du hauptsächlich an Dir arbeiten und auch etwas an dem Hunde.
Das fängt ganz vorne mit Vertrauensbindung an. Diese scheint ja bei Euch nicht sonderlich stark zu sein wenn er auf andere Hunde so reagiert und Dich dabei ignoriert.
Grundgehorsam ist sehr wichtig, hier sollest Du zuerst ansetzen.
Dann ist der nächste Schritt die Gegenkonditionierung zu andern Hunden.

Wenn Du wirklich Interesse hast das Problem an der Ursache zu bekämpfen und nicht einfach Symptome auszuschalten, hast Du viel Arbeit vor Dir.

Deinem Hund zu liebe solltest Du den mühsamern Weg gehen und das Spray-Halsband sofort in die Tonne kloppen.


Grüße
Elstertier
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #12
Hallo,
also ich kann elstertier nur zustimmen!
Mit so einem Halsband bekämpfst du nur die Symptome aber nicht die Ursache.
Ich glaube ehrlich gesagt das ein wirklich ängstlicher hund nicht so offen in den "angriff" übergeht wie deiner - ich denke ehr das dein kleiner sich ein bisschen aufspielt und den Chef markieren will...
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #13
*meinen Beitrag wieder Streich*
Denn Elstertier hat in ihrem Beitrag alles zusammengefasst, was ich sagen wollte! Wenn du es so machst wie beschrieben, dann dauert es zwar lange aber du machst es nach meiner Meinung richtig.

Denn dieses Sprühhalsband macht dem Hund ja nur Angst davor zu Bellen! Das ist meine Meinung!
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #14
Wie ich zu solchen Hilfsmitteln stehe wissen ja die meisten *g
Sprühhalsbänder gehören einfach nicht in die Hundeerziehung, die Gefahr einer Fehlverknüpfung ist einfach zu gross!

P.s: das Thema ist übrigens schon über 2 Jahre alt :D

Zu der Zeit wurden die Sprühhalsbänder anscheinend noch von vielen in den Himmel gelobt (sicher nicht zuletzt durch diverse "TV-Erziehungssendungen"), GUT das sich das geändert hat! :)

LG
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #15
Lol^^ wer hat das denn wieder hervorgekramt *grins*
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #16
Also mein Hund bellte immer wie verrückt wenn wir nicht da sind bzw. waren und da ich nicht da bin kann ich auch nicht Handeln darum hatte ich mich damals entschloßen so ein Sprühhalsband zu kaufen um Probleme mit meinen Nachbarn zu vermeiden.

Also ich das Ding sah war ich etwas enttäuscht da es so Groß und Klobig war(fand kein kleineres für mein Rehpinscher) und dann hat es immer sehr spät reagiert also meiner Meinung. Aber ich wußte mir da sonst auch nicht weiter zu helfen ich meine wie bekomme ich einen Hund ruhig ohne Anwesend zu sein.

Naja auf jeden Fall hat die Julie total Angst vor dem Ding wenn ich es raus hole läuft sie immer weg und versteckt sich irgendwo und darum habe ich erstmal wieder ohne versucht doch leider bellt sie dann wieder so verrückt. Und deshalb benuzte ich es weiterhin. Aber wenn jemand was besseres weiß nehme ich den Ratschlag gerne an. Dazu muß ich noch sagen es handelt sich nicht um ewigkeiten die sie alleine ist vielleicht nur 3 std pro Tag (wenn es hoch kommt).
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #17
Und du meinst sie bellt die ganzen drei Std?
Ich kann dir nur sgaen, lass das Halsband weg:?

KÖPFCHEN STATT KNÖPCHEN!!


Wenn du mal genauer schreibst, wie, wann etc. sie bellt, es gibt mit Sicherheit eine Lösung.
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #18
Hallo BabyPower und herzlich Willkommen hier im Forum.
Was machst du denn mit deinem Hund,bevor du ihn alleine läßt ?
Und wie hast du das mit dem alleine lassen geübt?Oder bist du beim ersten mal einfach gegangen und nach 3h wieder gekommen ?
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #19
Hej,

wir haben für unsere Hündin ein Halsband mit Ton- und Vibrationssignal gekauft um ihr beizubringen vorm Bäcker nicht zu bellen (nur im Vorraus - es hat NICHT geklappt - aber sie bellt trotzdem nicht mehr).

Den Ton sollten wir benutzen wenn sie bellt und das vibrieren wenn sie ruhig ist - oder umgekehrt - wichtig war das das eine Signal "Leckerchen" bedeutet und das andere unangenehm sein sollte...
so die Theorie...:clap:
unsere Hündin war jedoch weder von dem Piepsen noch von dem Brummen gestört, ihr war das so ziemlich egal was da an ihrem Hals was machte:roll: - ich denke daran merkt man das unser Halsband keines von der schlimmes Sorte war.
Dementsprechend konnten wir sie auch nicht konditionieren...

Am Ende haben wir ganz ohne Hilfsmittel einen weg gefunden damit sie noch mit zum Bäcker kann ohne das ich mich in Grund und Boden schäme;)
 
  • Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG Beitrag #20
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Ich weiß jetzt nicht, ob das hier schon einmal veröffentlicht wurde, denke aber aus aktuellem Anlass, schadet es nicht, wenn es hier nochmal steht:


Köpfchen statt Knöpfchen...
[/FONT]



...das gilt auch für die viel gepriesenen Sprühhalsbänder, die in verschiedenen Ausführungen den Markt erobert haben. Spätestens seit uns Hundenanny Katja Geb-Mann allwöchentlich im deutschen Fernsehen vorführt, wie jeder Hund, ganz gleich welches Problem er seinen Haltern vermeintlich oder tatsächlich bereitet, mit Einsatz einer Fernbedienung in das Verhalten gepresst werden kann, das Herrchen oder Frauchen beliebt, finden die Halsbänder, die einen angeblich völlig harmlosen Spraystoß von sich geben, steigenden Absatz.

Doch schon der gesunde Menschenverstand lässt einen aufhorchen, wenn Hersteller und Anwender behaupten, dass der jederzeit auszulösende Sprühstoß für den Hund „gar nicht schlimm“ sei. Da fragt man sich doch selbst nach nur kurzem Nachdenken, wie es denn möglich sein soll, instinktive, genetisch fixierte Verhaltensweisen wie zum Beispiel das Jagdverhalten durch etwas zu unterdrücken, das dem Hund gar nichts ausmacht?! Dem Hundehalter wird generös angeboten, das Gerät doch selbst mal in die Hand zu nehmen oder um den Hals zu legen, während der Trainer den Auslöser betätigt... und tatsächlich, so schlimm war das doch gar nicht. Ein kurzes „Zischhhh“ mit etwas feucht-kalter Luft. „Ja“, bestätigt der überzeugte Hundehalter, „das war gar nicht schlimm.“ Was Hersteller und Trainer jedoch geflissentlich verschweigen (aus Unwissenheit oder in betrügerischer Absicht?!), ist die Tatsache, dass plötzlich auftretende, nicht eindeutig zuzuordnende Zischlaute beim Hund als Angst auslösende, sogar lebensbedrohliche Laute abgespeichert sind, bei denen sofort die Flucht ergriffen werden muss. Jeder kennt den Anblick eines Hundes, der sich selbst im Körbchen `zig mal um die eigene Achse dreht, bevor er sich schließlich gemütlich niederlegt. Es handelt sich bei dieser Verhaltensweise um ein Erbe aus den Zeiten, in denen der Hund noch weitgehend draußen in Freiheit lebte. Bevor er sich hinlegte, drehte er sich mehrfach im Gras oder Laub, um die ausgesuchte Liegestelle als ungefährlich abzusichern. Sollte beim Drehen ein Zischlaut (zum Beispiel von einer Schlange) zu hören sein, würde er sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Biologisch sinnvoll... und diesen genetisch fixierten, Angst auslösenden Zischlaut bringen wir Menschen nun in den unmittelbaren Kopfbereich des Hundes! Und drücken vielleicht gleich mehrfach das Auslöseknöpfchen, worauf der Hund ganz leicht nicht nur in Angst, sondern sogar in Panik versetzt werden kann – ohne die Möglichkeit, sich durch die Flucht zur retten!

Eigentlich ist dieser Umstand allein schon Grund genug, niemals zu erlauben, dass einem uns anvertrauten Lebewesen ein solches Gerät angetan (im wahrsten Sinne des Wortes!) wird. Es gibt aber noch mehr Probleme:

Der Hund weiß nie, wann und vor allem warum der Sprühstop ausgelöst wird, befindet sich also in ständiger Erwartungsunsicherheit. Wer wissen möchte, wie sich das anfühlt, dem empfehle ich folgendes Eigenexperiment, das nicht in Anwesenheit eines Hundes durchgeführt werden sollte, damit dieser nicht unnötig verunsichert wird: Bitten Sie ein Familienmitglied oder einen Freund, Sie wirklich stark zu erschrecken, zum Beispiel durch einen lauten Schrei oder dadurch, dass er plötzlich die Stereoanlage zu voller Lautstärke aufdreht oder zwei Töpfe aufeinander schlägt, wenn Sie gerade überhaupt nicht damit rechnen, sich zum Beispiel entspannt im Sessel zurücklehnen oder gerade mit Freunden Karten spielen. Das Experiment sollte mindestens mehrere Stunden, am besten ein oder zwei Tage dauern und der Schreckreiz sollte in dieser Zeit mehrfach ausgelöst werden – ohne dass Sie wissen, wann dies sein wird. Sie werden merken, dass der eigentliche Reiz, wenn er dann endlich auftritt, bei weitem nicht so schlimm zu ertragen ist, wie die zermürbende Warterei auf ihn. Obwohl man ihn fürchtet, wünscht man ihn schon beinahe herbei in der Hoffnung, dann wieder eine Weile Ruhe zu haben, was aber nicht so ist, da er kurz nach dem Auftreten ein zweites oder drittes Mal ausgelöst wird und dann wieder stundenlang gar nicht, ganz wie es Ihrem Helfer beliebt. Keine angenehme Vorstellung, nicht wahr?!



Aber es gibt noch weitere Probleme. Gleich mehrere ergeben sich aus der Tatsache, dass Hunde über gedankliche Verknüpfung lernen. Trägt der Hund das Halsband und erhält den Sprühstoß, wenn er zum Beispiel auf mehrfachen Zuruf nicht kommt, so möchte der Mensch ihm damit zeigen, dass er dafür mit Schreckreiz bestraft wird, dass er ungehorsam ist. Es kann aber gut sein, dass er in genau diesem Moment zu einem kleinen Kind, einem Jogger oder einem anderen Hund schaut – und den Strafreiz damit verbindet. Das Ergebnis ist dann ein Hund, der noch immer nicht besser auf Abruf reagiert, dafür aber Ängste, evtl. sogar durch die Angst ausgelöste Aggressionen, gegen das entwickelt, was er gerade sah. Die Hundehalter sind dann ratlos, weil ihr Hund „plötzlich“ kleine Kinder meidet oder Jogger anknurrt, mit denen er doch bisher bestens auskam. Viele solcher Beispiele finden sich in meiner Hundeschule ein, erst kürzlich ein Rodesian Ridgeback Rüde, dessen Sprühhalsband immer ausgelöst wurde, wenn er zum Wildern durchbrennen wollte. Bei diesen Spaziergängen war allerdings auch immer seine Gefährtin, der Zweithund der Familie, anwesend. Die Halter kamen nun nicht wegen des unerwünschten Jagdverhaltens zu mir in die Hundeschule, mit dem sie sich inzwischen abgefunden hatten, sondern weil der Rüde seit Wochen die Nähe der Hündin mied. Immer wenn diese den Raum betrat oder sich, so wie früher, zu ihm kuscheln wollte, verließ er mit ängstlichem Gesichtsausdruck das Zimmer und das konnte man sich nicht erklären... Was hatte man diesen beiden Hunden angetan! Welche Gefühle wurden in den Tieren ausgelöst?! Der Rüde hatte nun Angst vor seiner Gefährtin, die er früher heiß und innig liebte, während diese nicht verstehen konnte, weshalb er, der vorher immer leidenschaftlich mit ihr spielte und tobte, sie jetzt mied. Die gleiche Trainerin, die den Einsatz des Sprühhalsbandes empfohlen hatte, empfahl jetzt übrigens, einen der Hunde abzugeben, weil die Tiere sich unterschiedlich entwickelt hätten und einfach nicht mehr gut zueinander passen würden. Die Ängste des Rüden erklärte sie über die angeblich dominante Ausstrahlung der Hündin. Man könnte weinen, wenn Hunden mit einem solchen Schicksal gegenüber steht – oder es packt einen einfach nur die Wut.

Die Probleme gehen noch weiter, denn nichts generalisiert sich bei Hunden so schnell, wie Geräuschangst. Nicht nur dieser Rüde, sondern auch zahlreiche andere Hunde entwickeln nach Einsatz des Sprühhalsbandes Ängste vor allen möglichen Geräuschen. Das Öffnen einer kohlsäurehaltigen Getränkeflasche, das Zischen von heißem Fett in der Pfanne, Knall- und Schussgeräusche, die dem Hund vorher egal waren, versetzen ihn jetzt in Angst und Schrecken. Der oben erwähnte Ridgeback Rüde zum Beispiel verzog sich mit eingezogener Rute unter den Tisch des Besprechungsraums, als ich eine Wasserflasche öffnete. Dies tat ich nicht, weil ich Durst hatte – trauriger Weise gehört es inzwischen schon fast zum Standardprogramm beim ersten Kennenlernen und Analysieren eines mir vorgestellten Hundes auszutesten, ob er schon mit Sprühhalsband gearbeitet wurde und welche Wunden dies an seiner Seele hinterlassen hat. Die Halterin war auch sehr erstaunt, als ich ihr nach dem „Flaschentest“ auf den Kopf zusagte, dass an ihrem Hund sicher schon mit Sprühhalsband gearbeitet worden war. Das wollte sie mir eigentlich gar nicht erzählen, weil sie schon gehört hatte, dass ich gegen den Einsatz dieser Geräte bin. Nachdem ich sie auf die Reaktion ihres Hundes hingewiesen hatte, war sie sehr betroffen. Und wütend, nachdem ich ihr erklärte, weshalb ihr Rüde jetzt Angst vor der Hündin und vor allen möglichen Geräuschen hatte. Wütend auf die Trainerin, die sie auf diese „unerwünschten Nebenwirkungen“ nicht aufmerksam gemacht, sondern immer erklärt hatte, wie harmlos der Einsatz des Gerätes sei. Für mich stellt sich die Frage, ob Kollegen, die es einsetzen, um diese Nebenwirkungen nicht wissen, oder ob sie diese bewusst verschweigen, weil kaum jemand bereit wäre, den Einsatz zu erlauben, wenn sie bekannt wären. Und ich stelle mir die Frage, was von beiden eigentlich schlimmer ist...

Last not least gibt es Probleme mit der Technik. Es soll schon vorgekommen sein, dass das Gerät durch andere Funkfrequenzen oder sogar die Fernbedienung eines in der Nähe befindlichen Halsbandes an einem anderen Hund ausgelöst wurde. Der Strafreiz wird dann also einem Hund verabreicht, der einfach nur herumsteht oder gerade spielt oder sonst etwas tut. Das steigert die Erwartungsunsicherheit natürlich noch mehr und erhöht die Trefferquote auf Fehlverknüpfungen immens. Zusätzlich löst es nicht immer zuverlässig aus, kann zum Beispiel durch Wetterlagen mit feuchter Luft (Nebel, Regen) verzögert oder gar nicht reagieren. Schließlich zeigt es auch nicht an, wann die Batterie leer ist, wodurch es passieren kann, dass der Auslöser gedrückt wird und nichts geschieht. Dann käme man durch das Ausbleiben des Strafreizes (wenn der Hund denn überhaupt verstanden hätte, wofür er eigentlich bestraft werden soll) in den Bereich der variablen Bestätigung, was das unerwünschte Verhalten sogar noch verstärkt. Der Hund würde nämlich lernen, dass er das Verhalten nur immer wieder zeigen muss, bis er schließlich wieder zum Erfolg (in diesem Fall das Ausbleiben des Strafreizes und die erfolgreiche Durchführung des Verhaltens) kommt.

Man kann es also drehen und wenden, wie man will: Sprühhalsbänder sind ganz und gar nicht harmlos, im Gegenteil sogar sehr gefährlich. Manche Hunde werden durch sie so verunsichert, dass sie in die so genannte erlernte Hilflosigkeit fallen, was zur Folge hat, dass sie kaum noch Aktionen zeigen oder Handlungen anbieten, weil sie in ständiger Angst vor dem für sie unkalkulierbaren Strafreiz leben. Um diesen Tieren – und ihren verzweifelten Haltern – zu helfen, braucht es ein meist lang angelegtes, gut durchdachtes Training, das den Hund aus dieser erlernten Hilflosigkeit und seinen vielfältigen Ängsten wieder herausholt.

Sprühhalsbänder gaukeln dem Hundehalter vor, mal eben schnell per Fernbedienung eine Lösung für vermeintliche oder tatsächlich entstandene Probleme zu haben. Aber so einfach ist das nicht. Hunde sind uns anvertraute, fühlende und denkende Lebewesen, die nicht beliebig manipulierbar sind und deren Lernverhalten sich von dem unseren ganz erheblich unterscheidet. Ich kann deshalb nur dringend empfehlen, jeden Ausrüstungsgegenstand und jede Methode, der/ die durch Hersteller oder Trainer empfohlen wird, vor Anwendung am Hund genau zu prüfen, sich gut zu informieren und im Zweifelsfall nach dem guten alten Motto zu entscheiden, das auch für unsere Hunde gelten sollte: Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu.

© Clarissa v. Reinhardt

animal learn

P.S.: Hiermit lade ich alle Hundefreunde ein, bei der Verbreitung dieses Textes zu helfen. Ich erlaube als Autorin ausdrücklich, ihn (vollständig und unverändert und unter Nennung der Quelle) auf anderen Homepages zu veröffentlichen, auszudrucken und zu verteilen oder auf ihn hinzuweisen. Je mehr Menschen um die Tücken und Gefahren des Sprühhalsbandes wissen, je mehr Hunden bleibt dessen Anwendung – hoffentlich – erspart. Ein herzliches DANKE an jeden, der diesen Text weiter gibt.


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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):

Laborbeagle schrieb nach 11 Minuten und 50 Sekunden:

Naja auf jeden Fall hat die Julie total Angst vor dem Ding wenn ich es raus hole läuft sie immer weg und versteckt sich irgendwo
Wenn Du meinen Artikel oben gelesen hast, weißt Du warum sie so reagiert.
und darum habe ich erstmal wieder ohne versucht doch leider bellt sie dann wieder so verrückt.
Versuch es doch, wie hier schon des öfteren empfohlen wurde, den Clicker.
Und deshalb benuzte ich es weiterhin. Aber wenn jemand was besseres weiß nehme ich den Ratschlag gerne an. Dazu muß ich noch sagen es handelt sich nicht um ewigkeiten die sie alleine ist vielleicht nur 3 std pro Tag (wenn es hoch kommt).
Ich glaube Du solltest wieder mit ganz kleinen Schritten anfangen, erstmal nur Dich anziehen, wieder ausziehen, als nächsten Schritt, nur vor die Tür gehen, wieder rein kommen. Bein nächsten mal gehst Du bis zum Briefkasten. usw. Wenn dein Hund bellt, ignoriere es, in dem Moment, wo Du auf ihr Bellen, Jammern etc. reagierst, bekommt sie Bestätigung, und wird es nicht sein lassen. Nur durch Ignoranz und unmengen Geduld und Zeit ( und ich weiß wie schwer das ist, gerade in einem Mehrfamilienhaus ) wirst Du Erfolge erzielen.
 
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Spray-Halsband als letzte lösung WICHTIG

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