Huhu,
so, hier mal das Zitat von Pansen-Express unter dem Menüpunt Ernährungs-Irrtümer
[FONT=Arial, sans-serif]Hunde fressen den Mageninhalt (zuerst)[/FONT]
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Weder Hunde noch Katzen fressen den Mageninhalt ihrer Beutetiere. Lediglich Hyänen, welche eine biologisch eigenständige Tierart ist, fressen den Mageninhalt mit. Hunde fressen nur einen ganz kleinen „Rest“ Mageninhalt, nämlich der, der noch an den Wandungen des Magens bzw. des Pansens haftet mit. Im Verhältnis zum Gesamtbeutetier liegt dieser Anteil bei ca. 2 bis 3%.
Gerne wird vermutet, daß Hunde pflanzliche Nahrung in Form des Darminhaltes (Chymen) aufnehmen. Das ist zwar prinzipiell richtig, nur beträgt die Gesamtmenge an Darminhalt z.B. beim Schwein (Darmlänge etwa 8m) nur ca.1/2 Kaffeetasse voll. In der Summe (Mageninhalt + Darminhalt) handelt es sich also um max. 5% des Beutetieres oder der Ration.
Am 31.01.2008 um 09:29:30 CET schrieb Elli Radinger dazu in unser Gästebuch:Endlich einmal jemand, der mit dem Märchen von "nahrhaften Kuhmagen" aufräumt. Ich beobachte seit 15 Jahren wilde Wölfe in Yellowstone und arbeite dort im Wolfsprojekt mit. Täglich kann ich die Wölfe bei der Jagd auf die Wapitihirsche beobachen und auch sehen, wie sie sie fressen. Noch NIE hat ein Wolf den Mageninhalt gefressen. Sie reissen die Beute am Bauch auf, weil dort die Haut am dünnsten ist. Dann ziehen sie den Magen raus und lassen ihn liegen, um an die nahrhaften Organe zu kommen. Der Mageninhalt ist meist noch das einzige, was von einer Beute übrig bleibt. Mehr: www.yellowstone-wolf.de und http://yellowstone-wolf.blogspot.com[/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Püriertes Gemüse soll den Mageninhalt der Beutetiere ersetzen und ist wichtig für Hunde[/FONT]
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Der Magen von Pflanzenfressern enthält zwar verschiedene Gräser und andere Pflanzen, aber diese nicht im rohen Zustand, sondern vermengt mit Bakterien und Verdauungssäften, so daß der Mageninhalt bzw. die dort befindlichen Pflanzen folglich anverdaut bzw. vorverdaut ist/sind. Eine alleinige Zugabe von rohem püriertem Gemüse, entspricht also nicht dem tatsächlichen Mageninhalt der Beutetiere!
Wenn Sie den Mageninhalt des Beutetieres als Nahrungsbestandteil Ihres Hundes wirklich nachbilden wollen, müssen Sie das pürierte Gemüse zunächst mit dem Enzym Amylase sowie zellulolytische Bakterien (hauptsächlich Milchsäurebakterien) versetzen und gut vermengen. Nun müssen Sie das ganze etwa 4-6 Stunden bei exakt 38,0°C stehen lassen (Brutschrank), damit die Bakterien und Enzyme das zerkleinerte Gemüse „verdauen“ können. Erst jetzt entspricht Ihr Gemüse dem Mageninhalt eines Beutetieres und auch erst jetzt kann dieser vom Hund auch verwertet werden. Nicht „vorverdautes“ Gemüse, auch wenn es püriert ist, ist für Hunde absolut unverdaulich![/FONT]
[FONT=Arial, sans-serif]Alternativ zu diesem „Verdauungsakt“ können Sie das Gemüse auch erhitzen, allerdings reicht da kochen bei 100°C leider nicht aus, auch nicht wenn es püriert ist. Sie müssen das ganze bei mind. 190°C über 25 Minuten backen. Erst bei dieser Temperatur platzen die Stärkekörnchen in den Pflanzen auf und werden für Hunde (und uns Menschen) überhaupt verwertbar. Das ist auch der Grund, warum wir Menschen Getreide nicht als Körner sondern als Brot essen und warum industrielles Fertigfutter für Hunde genauso erhitzt wird. (Fragen Sie einfach mal Ihren Bäcker!)
Obst und Gemüse kann für Hunde sogar gefährlich sein!
Im Gegensatz zu Rind, Schaf, Ziege, Reh- oder Damwild, also den klassischen Wiederkäuern und Hauptbeutetieren von Hunden, ist der Darm des Hundes nur etwa ¼ so dick und auch der Durchmesser ist kleiner. Ebenso enthält die Darmwand nur etwa ¼ Muskelfasern. Das reicht für den normalen Nahrungsbrei, der eigentlich eine Konsistenz wie Eierlikör hat, auch vollkommen aus. Bei der Verfütterung von Obst und/oder Gemüse erhält der Nahrungsbrei jedoch eine Konsistenz wie Grünkohl, da die Pflanzenteile im Magen nicht verdaut werden können. Mit dieser schweren Masse ist der recht dünne und muskelarme Hundedarm dann vollkommen überfordert. Die Folge sind Verstopfungen und Darmkrämpfe bis hin zur oftmals tödlich verlaufenden Darmverschlingung.
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Hört sich für mich logisch an!
LG
Kathrin
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EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
Huhu,
so, nu geh ich mal Eure Antworten durch.
besser ist es wenn das gemüse und obst pürriert wird, somit werden die zellwände bereits gebrochen, denn der hund kann sie nicht (oder kaum) aufspalten.
Da fehlen dann aber noch die ganzen Enzyme und Bakterien aus dem Tiermagen, die das Zeugs schon vorverdauen.
sie fressen es nicht immer im ganzen.... normalerweise fressen wildtiere ihre beute beginnend vom mageninhalt.... dort liegen die ganzen rest vom grünzeug...
Jap, Hyänen z.B., nicht aber Wölfe, von denen der Hund ja abstammt.
Das hat nichts mit Zwangsernährung zu tun, sondern mit besserer Aufnahme der Vitamine.
Komisch, dass die Vitamine aus dem Kuhmagen nur gar nicht nötig sind. Alle wichtigen Vitamine und SPurenelemte etc. befinden sich in der Leber der Beutetiere. Ab und an Leber, und gut ist.
Du setzt einem Baby ja auch keinen ganzen Apfel vor den Latz
Unpassendes Beispiel. Ein Baby bekommt Muttermilch, genauso wie Welpen. Wir reden hier aber von erwachsenen Hunden. Die haben Zähne und können ganze Früchte fressen. Meinetwegen auch kleingeschnibbelt, aber pyriert ist unnötig. Zumal auch wilde Wölfe ab und an ne Beere so fressen. Die ist ja auch nicht psyriert.
Bei Eiern benutzt du optimalerweise das Eigelb, oder wahlweise auch ein ganzes gekochtes Ei, wenn dir das lieber ist.
Wieso kein ganzes, rohes Ei? Wenn Wölfe sich eins aus dem Nest klauen, kocht das auch niemand vorher.
EInen wichtien Punkt habt ihr vergessen. Hunde /Wölfe fressen auch den Darminhalt der Beute und der besteht aus Obst, Gemüse, Graäsern, etc. in bereits Vorverdauter Form und kann auch so besser aufgenommen werden das ist wichtig da es den Hund mit Lebendswichtigen Vitamienen versorgt.
Und da es vorverdaut ist ist es wie püriert
Das ist eines der vielen Gerüchte, das kursiert. Und Pyriert ist nicht vorverhdaut. Da fehlen wie gesagt die Enzyme etc.
Ich kenne auch sehr viele Hunde die gerne ab und zu mal ein kleines
Stück Möhre oder Apfel fressen und sogar dafür Männchen machen und Tricks
vorführen
Wie gesagt, wenn sie es mögen, kann man es ihnen mMn auch geben. Meinetwegen auch kleingeschnibbelt, aber nciht pyriert!
Milch? Nein, Knochen oder ein anderes Calciumpräparat würde vollkommen ausreichen.
Wenn ich barfe, will ich natürlich auch keine Präperate haben. Dann doch lieber Knochen.
So ähnlich, ja. Theoretisch kannst du auch Eierschalen nehmen, aber bitte gemahlen.
Warum? Wölfe zermahlen sich die Eierschalen doch auch nicht!
Das mit dem Calicum war nun der Hauptgrund, warum ich von so einer Ernährung abrate.
Was füpr Ernährung? Nur Fleisch? Hahb ich nie behauptet. Mi8r gings um das untergejubelte pyrtierte Gemüse/Obst, das bringt ja eh kein Calcium.
LG
Kathrin