Mikrochip für Katzen - elektronische Kennzeichnung
Ein Mikrochip zur elektronischen Kennzeichnung ist natürlich auch bei Katzen möglich, bei Auslandsreisen für Hunde, Katzen und Frettchen gemeinsam mit dem EU-Heimtierpass sogar vorgeschrieben. Der Chip, der etwa so groß ist wie ein Reiskorn, wird bei Katzen wie auch bei Hunden unter die Haut gesetzt. Die Implantation geschieht wie jede andere Injektion, Narkose ist keine nötig.
Katzen die ins Freie kommen sollten gechippt und in einer Datenbank registriert sein. Auf diese Weise ist sichergestellt das gefundene Katzen rasch wieder zu Ihrem Besitzer kommen: Tierheime und Tierärzte können mittels Lesegerät die Zahlenkombination auf dem Chip lesen und dann anhand dieser die Katze und ihre Besitzer in einer entsprechenden Datenbank finden.
Quelle:
http://www.tierarzt-entner.at/tierforum/chip-f%C3%BCr-meine-katze-%28mikrochip%29#comment-92
oder (eher für österreich denk ich):
ANIMALDATA.COM, die Tierkennzeichendatenbank der Vereinigung Österreichischer Kleintiermediziner (VÖK), steht jedermann zur Verfügung, um den Tierbesitzer eines aufgegriffenen Tieres rasch ermitteln zu können und dessen Rückführung zu erleichtern.
Bedingung für die Registrierung bei ANIMALDATA.COM ist die Überprüfung der Mikrochipnummer durch einen Tierarzt.
Registrierungen können daher online nur von Tierärzten mit Zugangskennung und von Tierbesitzern mittels einer Transaktionsnummer (TAN) oder einer vorregistrierten Mikrochipnummer durchgeführt werden, die bei Tierärzten erhältlich ist.
Als Meldestelle nimmt ANIMALDATA.COM automatisch die Meldung an das amtliche österreichische Hunderegister für bei ANIMALDATA.COM registrierte Hunde vor, wenn das entsprechende Optionsfeld hierfür angehakt und alle erforderlichen Daten angegeben sind.
Tierbesitzer, deren Hunde bereits bei
ANIMALDATA.COM registriert sind, müssen hierfür eine Datenergänzung über die Datenänderungsseite durchführen, damit die amtliche Anmeldung erfolgen kann.
Während die Registrierung von Heimtieren bei ANIMALDATA.COM kostenpflichtig ist, ist die Abfrage des Tierbesitzers 'verlorener' Tiere kostenlos und für jedermann direkt möglich.
quelle:
https://www2.animaldata.com/info_register.shtm
nochwas:
Was ist ein Chip eigentlich ?
Der Chip ist etwa einen Zentimeter lang und nur zwei Millimeter dick. Er wird vom Tierarzt in der linken Nackenregion (Schulter) eingesetzt. Der Vorgang ähnelt sehr einer Impfung und ist in der Regel schmerzlos.
Der Chip bildet gemeinsam mit einer Antenne und der sie umhüllenden Bioglaskapsel den Transponder.
Im Mikrochip ist eine 15-stellige Nummer gespeichert, wobei die ersten drei Ziffern den Landescode bilden und die übrigen zwölf Ziffern die weltweit nur einmalig vergebene Identifikationsnummer darstellen.
Mit Hilfe eines Lesegeräts, das den Chip durch Radiowellen im Niederfrequenzbereich aktiviert, wird die Identifikationsnummer am Display des Lesegeräts sichtbar.
Die Hersteller solcher weltweit verwendeter „Chips“ haben sich auf einen ISO Standard geeinigt, daher werden sie auch ISO-Transponder genannt. Es ist immer ein fünfzehnstelliger Zahlencode vorhanden (z.B. 123456789012345), der weltweit nur einmal vergeben wird und er ist mit allen ISO Ablesegeräten lesbar.
Die Registrierung in einer internationalen Tierdatenbank z.B. auf
www.animaldata.com ermöglicht die rasche Zusammenführung eines ent- oder zugelaufenen Tieres mit seinem Besitzer. Dies ist rund um die Uhr von jeder Stelle, wo ein Lesegerät vorhanden ist, möglich.
quelle:
http://www.haustiersuche.at/microchip_fuer_haustiere,1,145,2.html