- Mein bester Freund ist tot Beitrag #1
M
Mein_lieber_Alf
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Hallo Leute,
ich bin neu hier und dachte, ich finde hier vielleicht gleichgesinnte, dir mir helfen können.
Zu mir : Ich bin 22, männlich und komme aus Ba-Wü,Nähe Mannheim.
Vor vier Jahren war ich mit meinen Eltern in der Nähe von Stuttgart, dort haben wir einen Doberman mit dem Namen "Alf" geholt.
Und jetzt ist er, am Samstag den 19.06.10 plötzlich verstorben.

Ich weiß heute noch, wie ich ihn das erste mal sah. Da ist er im Garten rumgeflitzt, pudelwohl und absolut erfreut darauf, uns kennen zu lernen.
In den vier Jahren, wo wir ihn hatten, hat er mir so viel gegeben, er war immer für mich da, hat mich immer versucht aufzumuntern, wenn es mir schlecht ging, wenn ich traurig war oder sonst was hatte.
Ich hab mit ihm in unserem Garten gespielt, er hat immer seine Knochen vor mir in Sicherheit gebracht und mich immer mit seinem Quietscheball auf Trab gehalten.
Auch, wenn er mich beim Gassi gehen oftmals schier wahnsinnig gemacht hat und ich auch manchmal richtig sauer auf ihn war, so war er doch der beste Freund, den ich je hatte.
Vor zwei Monaten wurde dann bei ihm, wie bei Dobermännern wohl öfter vorkommend, diagnostiziert, dass er ein zu großes Herz hat.
Unser erster Tierarzt, der überhaupt nicht nach seinem Herzen geguckt hat, wollte ihn gleich einschläfern, doch ich bestand darauf, noch zu einem anderen Arzt zu gehen und der meinte innerhalb von fünf Minuten, dass wir das in den Griff kriegen können.
Er hat Tabletten bekommen und am Tag darauf ging es ihm wieder richtig gut. Man hat uns damals aber davor gewarnt, dass er eines plötzlichen Herztodes sterben könnte.
Doch ich dachte nie daran, dass es so schnell passieren würde.
Am Samstag abend verabschiede ich mich flüchtig von ihm, geb ihm einen Kuss auf die Stirn und geh mit meiner Freundin weg.
Meine Eltern waren abends noch mit ihm Gassi und meine Mutter erzählte mir, dass er beim Gassi gehen plötzlich stehen geblieben und kurz darauf umgefallen ist. Er war sofort Tot.
Ich hab es erst gestern erfahren.
Und ich habe so ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht bei ihm war, dass ich mich nicht mehr von ihm verabschiedet habe, dass ich ihm nicht nochmal sagen konnte, wie sehr ich ihn liebe und wieviel er mir bedeutet.
Er hat mir soviel gegeben und ich kann ihm nicht einmal mehr sagen, wieviel er mir bedeutet hat.
Nun fühle ich mich nur noch unwohl daheim... ich komme nach Hause und keiner kommt mit mehr entgegengetrottet um mich zu begrüßen. Keiner fordert mich mehr zum spielen heraus, keiner kommt mehr angelaufen um gestreichelt zu werden.
Ich bin eben an der Stelle vorbeigelaufen, wo ich vor drei Tagen noch mit ihm war und ich kann es einfach nicht fassen, dass er tot ist....
Ich versuche mich nun damit zu trösten, dass ich ihn eines Tages, wenn ich tot bin, wieder sehen werde, zusammen mit meinen anderen Hunden aber zu realisieren, dass er wirklich fort ist, fällt mir so schwer.
Es zerfrisst mich innerlich, dass ich nicht bei ihm war, als er gestorben ist. Es zerfrisst mich, dass meine Eltern nicht noch versucht haben, ihn wiederzubeleben...
Ich weiß, wenn er jetzt hier wäre, würde er sich neben mich stellen, mich angucken und mir signalisieren : "Sei nicht traurig, ich bin bei dir." Aber zu wissen, dass er nie mehr da sein wird, bringt mich fast um....
Ich wollte hier nur mal schreiben, was ich fühle, vielleicht hilft es mir, mit der Trauer umzugehen...

ich bin neu hier und dachte, ich finde hier vielleicht gleichgesinnte, dir mir helfen können.
Zu mir : Ich bin 22, männlich und komme aus Ba-Wü,Nähe Mannheim.
Vor vier Jahren war ich mit meinen Eltern in der Nähe von Stuttgart, dort haben wir einen Doberman mit dem Namen "Alf" geholt.
Und jetzt ist er, am Samstag den 19.06.10 plötzlich verstorben.
Ich weiß heute noch, wie ich ihn das erste mal sah. Da ist er im Garten rumgeflitzt, pudelwohl und absolut erfreut darauf, uns kennen zu lernen.
In den vier Jahren, wo wir ihn hatten, hat er mir so viel gegeben, er war immer für mich da, hat mich immer versucht aufzumuntern, wenn es mir schlecht ging, wenn ich traurig war oder sonst was hatte.
Ich hab mit ihm in unserem Garten gespielt, er hat immer seine Knochen vor mir in Sicherheit gebracht und mich immer mit seinem Quietscheball auf Trab gehalten.
Auch, wenn er mich beim Gassi gehen oftmals schier wahnsinnig gemacht hat und ich auch manchmal richtig sauer auf ihn war, so war er doch der beste Freund, den ich je hatte.
Vor zwei Monaten wurde dann bei ihm, wie bei Dobermännern wohl öfter vorkommend, diagnostiziert, dass er ein zu großes Herz hat.
Unser erster Tierarzt, der überhaupt nicht nach seinem Herzen geguckt hat, wollte ihn gleich einschläfern, doch ich bestand darauf, noch zu einem anderen Arzt zu gehen und der meinte innerhalb von fünf Minuten, dass wir das in den Griff kriegen können.
Er hat Tabletten bekommen und am Tag darauf ging es ihm wieder richtig gut. Man hat uns damals aber davor gewarnt, dass er eines plötzlichen Herztodes sterben könnte.
Doch ich dachte nie daran, dass es so schnell passieren würde.
Am Samstag abend verabschiede ich mich flüchtig von ihm, geb ihm einen Kuss auf die Stirn und geh mit meiner Freundin weg.
Meine Eltern waren abends noch mit ihm Gassi und meine Mutter erzählte mir, dass er beim Gassi gehen plötzlich stehen geblieben und kurz darauf umgefallen ist. Er war sofort Tot.
Ich hab es erst gestern erfahren.
Und ich habe so ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht bei ihm war, dass ich mich nicht mehr von ihm verabschiedet habe, dass ich ihm nicht nochmal sagen konnte, wie sehr ich ihn liebe und wieviel er mir bedeutet.
Er hat mir soviel gegeben und ich kann ihm nicht einmal mehr sagen, wieviel er mir bedeutet hat.
Nun fühle ich mich nur noch unwohl daheim... ich komme nach Hause und keiner kommt mit mehr entgegengetrottet um mich zu begrüßen. Keiner fordert mich mehr zum spielen heraus, keiner kommt mehr angelaufen um gestreichelt zu werden.
Ich bin eben an der Stelle vorbeigelaufen, wo ich vor drei Tagen noch mit ihm war und ich kann es einfach nicht fassen, dass er tot ist....
Ich versuche mich nun damit zu trösten, dass ich ihn eines Tages, wenn ich tot bin, wieder sehen werde, zusammen mit meinen anderen Hunden aber zu realisieren, dass er wirklich fort ist, fällt mir so schwer.
Es zerfrisst mich innerlich, dass ich nicht bei ihm war, als er gestorben ist. Es zerfrisst mich, dass meine Eltern nicht noch versucht haben, ihn wiederzubeleben...
Ich weiß, wenn er jetzt hier wäre, würde er sich neben mich stellen, mich angucken und mir signalisieren : "Sei nicht traurig, ich bin bei dir." Aber zu wissen, dass er nie mehr da sein wird, bringt mich fast um....
Ich wollte hier nur mal schreiben, was ich fühle, vielleicht hilft es mir, mit der Trauer umzugehen...