- Glücksbote Beitrag #1
Bisa
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An alle die ihre Katze suchen und auch an alle anderen, eine kleine Geschichte mit mir als Heldin in der Hauptrolle :mrgreen:
Mir fiel in den letzten Tagen in der Siedlung ein furchtbar niedlicher Kater auf, ca. 5 Monate alt. Hab den mal auf der Wiese gekrault oder mit einem Grashalm gespielt und mich gefragt, zu wem der wohl gehört, weil man die Katzen der Nachbarschaft ja kennt. Nun hatte ich das Gefühl, der ist ein wenig sehr oft hier, auch spät nachts, bis ich sah, dass der in einer Kuhle unter meinem Fenster übernachtet. Für heute hatte ich mir vorgenommen, das TH anzurufen (ich hatte da schon ein Auge drauf, aber da er so zwar recht schlank, aber gut aussah, wollte ich nicht vorschnell handeln. Hier wohnen viele ältere Leute - da verhungert im Notfall kein Kätzchen
)
Heute gegen halb 7 dann fing er an Theater zu machen und wollte zum ersten Mal rein, kratzte schrill kreischend am Fenster, da dachte ich, jetzt reichts..hab den Katermann geschnappt und eine Runde durch die Nachbarschaft gedreht. Gehört der Ihnen - Nein. Ihnen - Nein..usw.
Bis ich - kein Witz - an einem Haus vorbeikam, aus dem lautes Kinderweinen kam und sowas wie "er war noch nicht mal ein Jahr". Da dachte ich, Moment, das passt...habe an das Küchenfenster geklopft... und eine Mutter, noch viel mehr aber ihren Sohn sehr glücklich gemacht.
Mir läuft jetzt noch ne Gänsehaut runter, wenn ich das schreibe. Ich freue mich sehr für diese Familie. Die waren so fertig...so ein kleiner Kater, da kann ja alles passieren...
Der kleine Trottel hat sich einfach irgendwie verlaufen (dabei war das gar nicht weit und ich kenne das Haus vom Weg zur Arbeit, da ist oft die Terrassentür offen). Ich hätte vielleicht schon gestern mal gehen sollen, dann hätte ich denen wenigstens diese Nacht erspart, aber naja, ist nicht zu ändern.
Drei Lektionen:
1.) Gut überlegen, ab wann man die kleinen rauslässt
2.) Nicht jede "zugelaufene" Katze ist heimatlos, also nicht einfach behalten, so süß sie auch sind
3.) Niemals aufgeben...manchmal kommt im traurigsten Moment eine etwas müde Frau in Flip Flops mit zerzausten Haaren und bringt das Viecherl wieder :mrgreen:
Mir fiel in den letzten Tagen in der Siedlung ein furchtbar niedlicher Kater auf, ca. 5 Monate alt. Hab den mal auf der Wiese gekrault oder mit einem Grashalm gespielt und mich gefragt, zu wem der wohl gehört, weil man die Katzen der Nachbarschaft ja kennt. Nun hatte ich das Gefühl, der ist ein wenig sehr oft hier, auch spät nachts, bis ich sah, dass der in einer Kuhle unter meinem Fenster übernachtet. Für heute hatte ich mir vorgenommen, das TH anzurufen (ich hatte da schon ein Auge drauf, aber da er so zwar recht schlank, aber gut aussah, wollte ich nicht vorschnell handeln. Hier wohnen viele ältere Leute - da verhungert im Notfall kein Kätzchen
Heute gegen halb 7 dann fing er an Theater zu machen und wollte zum ersten Mal rein, kratzte schrill kreischend am Fenster, da dachte ich, jetzt reichts..hab den Katermann geschnappt und eine Runde durch die Nachbarschaft gedreht. Gehört der Ihnen - Nein. Ihnen - Nein..usw.
Bis ich - kein Witz - an einem Haus vorbeikam, aus dem lautes Kinderweinen kam und sowas wie "er war noch nicht mal ein Jahr". Da dachte ich, Moment, das passt...habe an das Küchenfenster geklopft... und eine Mutter, noch viel mehr aber ihren Sohn sehr glücklich gemacht.
Der kleine Trottel hat sich einfach irgendwie verlaufen (dabei war das gar nicht weit und ich kenne das Haus vom Weg zur Arbeit, da ist oft die Terrassentür offen). Ich hätte vielleicht schon gestern mal gehen sollen, dann hätte ich denen wenigstens diese Nacht erspart, aber naja, ist nicht zu ändern.
Drei Lektionen:
1.) Gut überlegen, ab wann man die kleinen rauslässt
2.) Nicht jede "zugelaufene" Katze ist heimatlos, also nicht einfach behalten, so süß sie auch sind
3.) Niemals aufgeben...manchmal kommt im traurigsten Moment eine etwas müde Frau in Flip Flops mit zerzausten Haaren und bringt das Viecherl wieder :mrgreen:
