- Fragen speziell wegen Herdis Beitrag #1
Lilly-Walker
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Hallo Fini,
Da du dich ja gut mit Herdis auskennst kannst du mir vielleicht ein paar Fragen beantworten zu der hübschen Lady im ersten Bild von D.J. Thread Bilderflut.
Sie kommt aus Rumänien, vermutlich lebte sie ein paar Monate auf der Straße und meine Bekannte bekam sie ca. einjährig über eine Tierschutzorga die sie angeblich als Leonberger-Schäfermix anpries. Angeblich deshalb weil meine Bekannte sich vorher über Herdis informiert hatte und die ja so schön fand:?
Die Süße ist eine jetzt ca. 2 1/2 jährige Šarplaninachündin. Auf dem Bild ist sie noch recht schlank was sich inzwischen gut sichtbar geändert hat.
Sie ist nach Augenmaß etwa 60-62 cm hoch und wiegt laut Angabe der Besitzerin 40 Kilo (für mich sieht sie eher nach 50 Kilo aus ohne zu übertreiben). Sie wog wohl 46 und sollte laut TÄ gute 5-6 Kilo abspecken. Angeblich hat sie das auch was ich weder optisch feststellen konnte noch das ich beim tasten irgendeine Rippe fühlen konnte (so ging es der TÄ auch
), da packst du wirklich nur in Fett:|.
Meine Bekannte meinte nun das die Hündin so optimal wäre und Herdis generell keine Taille hätten.
Wie siehst du das?
Dann ist die Hündin ziehmlich aggro bei anderen Hunden (nur die sie schon kennt mit denen geht es und auch da kommt es immer wieder zu Zwischenfällen). Sie wird richtig böse und hat sich auch schon so manchen Hund gekrallt und auch zugebissen.
So reagiert sie aber auch auf Radfahrer, Spaziergänger die ihr nicht passen und auf viele Menschen. Leute die sie kennt werden aber freudig begrüßt und die dürfen sie auch knuddeln. Allerdings darf man auch nicht in ihrer Nähe stehen wenn sie gerade einen "Tobsuchtsanfall" bekommt sonst kann es passieren das sie in ihrer Rage noch einen erwischt, egal ob Mensch oder Hund.
Viele andere Leute als auch ich rieten ihr zu einer Frau Kontakt aufzunehmen die sich den Herdis verschrieben hat und seit über 30 Jahren mit ihnen arbeitet. Tut sie leider nicht und sie ist auch völlig resistent wenn man ihr was raten will.
Einen Hundetrainer hat sie mal versucht, brach aber nach 2 Stunden einfach ab von wegen: Der hat null Ahnung und der weiß nicht wie Herdis ticken. O Ton: Herdis kann man nicht erziehen, sie lernen den Grundgehorsam nie weil es eben Herdis sind, zur Selbstständigkeit gezüchtet und die sind eben so.
Sie meinte aber auch einmal das ihre Hündin absolut nicht spielen würde. Da habe ich aber was anderes erlebt. Ich hatte für D.J. einmal ein Quietschie in einem alten Socken gepackt und mit in den Park genommen. Er rannte damit fröhlich qietschend umher und was macht die Herdidame? Sie flitzte hinterher als gäbe es kein Morgen mehr. Das strahlen in ihren Augen als sie es endlich mal zwischen ihre Zähne bekam werde ich im Leben nicht vergessen.
Die Hündin geht leidenschaftlich gerne jagen und ist des öfteren auch schon ausgebüxt. Ein Wunder das noch nichts schlimmeres passiert ist. Nicht auszudenken wenn sie auf einer ihrer Touren auf einen Hund oder gar Menschen losgeht:roll:
Ansonsten zieht sie ihre Besi nur durch die Gegend. Sie hat ihre Besi völlig im Griff und ich fürchte das irgendwann tatsächlich was schlimmes passiert.
Hättest du vielleicht einen Ratschlag was man da tun könnte?
Sind Herdis wirklich so unerziehbar wie sie angibt? (Einenen gewissen Gehorsam kann man doch auch diesen Hunden beibringen oder?)
Ein Problem gibt es aber bei der Süßen, habe ich selber schon mitbekommen. Sie läßt sich sehr schwer motivieren. Sie mag Leckerlies aber sobald sie was gesichtet hat sind die ihr völlig schnuppe. Sie ist dann auch nicht mehr ansprechbar. Ich habe es selbst gesehen und war zunächst ehrlich gesagt auch ein wenig ratlos, allerdings fiel mir später die Geschichte mit dem Quietschie wieder ein und ich riet ihr sich eins zuzulegen da die Süße damit offenbar zu ködern sei.
Die Besi winkte nur ab und meinte: Nene, das hat sie nur gemacht weil D.J. damit so einen Spaß hatte.
Ich würde der Besi gern Ratschläge zukommen lassen ohne das sie sich bedrängt oder gar bevormundet vorkommt, vorrangig aber zum Wohl des Hundes. Mögen tu ich beide, sowohl Hund als auch Besi
Auf keinen Fall möchte ich der Besi die Liebe zu ihrer Hündin absprechen, sie richtet ihren Tagesablauf wirklich nach dem Hund und sie würde sich ein Bein aussreissen des Hundes wegen aber damit ist der Hündin auch nicht geholfen.
Vielleicht weißt du ja was.
Natürlich sind auch andere Vorschläge willkommen aber bitte unter der Berücksichtigung das es sich hier um einen Herdenschutzhund handelt die manchmal besonderer b.z.w. anderer Ansätze benötigen
Da du dich ja gut mit Herdis auskennst kannst du mir vielleicht ein paar Fragen beantworten zu der hübschen Lady im ersten Bild von D.J. Thread Bilderflut.
Sie kommt aus Rumänien, vermutlich lebte sie ein paar Monate auf der Straße und meine Bekannte bekam sie ca. einjährig über eine Tierschutzorga die sie angeblich als Leonberger-Schäfermix anpries. Angeblich deshalb weil meine Bekannte sich vorher über Herdis informiert hatte und die ja so schön fand:?
Die Süße ist eine jetzt ca. 2 1/2 jährige Šarplaninachündin. Auf dem Bild ist sie noch recht schlank was sich inzwischen gut sichtbar geändert hat.
Sie ist nach Augenmaß etwa 60-62 cm hoch und wiegt laut Angabe der Besitzerin 40 Kilo (für mich sieht sie eher nach 50 Kilo aus ohne zu übertreiben). Sie wog wohl 46 und sollte laut TÄ gute 5-6 Kilo abspecken. Angeblich hat sie das auch was ich weder optisch feststellen konnte noch das ich beim tasten irgendeine Rippe fühlen konnte (so ging es der TÄ auch
Meine Bekannte meinte nun das die Hündin so optimal wäre und Herdis generell keine Taille hätten.
Wie siehst du das?
Dann ist die Hündin ziehmlich aggro bei anderen Hunden (nur die sie schon kennt mit denen geht es und auch da kommt es immer wieder zu Zwischenfällen). Sie wird richtig böse und hat sich auch schon so manchen Hund gekrallt und auch zugebissen.
So reagiert sie aber auch auf Radfahrer, Spaziergänger die ihr nicht passen und auf viele Menschen. Leute die sie kennt werden aber freudig begrüßt und die dürfen sie auch knuddeln. Allerdings darf man auch nicht in ihrer Nähe stehen wenn sie gerade einen "Tobsuchtsanfall" bekommt sonst kann es passieren das sie in ihrer Rage noch einen erwischt, egal ob Mensch oder Hund.
Viele andere Leute als auch ich rieten ihr zu einer Frau Kontakt aufzunehmen die sich den Herdis verschrieben hat und seit über 30 Jahren mit ihnen arbeitet. Tut sie leider nicht und sie ist auch völlig resistent wenn man ihr was raten will.
Einen Hundetrainer hat sie mal versucht, brach aber nach 2 Stunden einfach ab von wegen: Der hat null Ahnung und der weiß nicht wie Herdis ticken. O Ton: Herdis kann man nicht erziehen, sie lernen den Grundgehorsam nie weil es eben Herdis sind, zur Selbstständigkeit gezüchtet und die sind eben so.
Sie meinte aber auch einmal das ihre Hündin absolut nicht spielen würde. Da habe ich aber was anderes erlebt. Ich hatte für D.J. einmal ein Quietschie in einem alten Socken gepackt und mit in den Park genommen. Er rannte damit fröhlich qietschend umher und was macht die Herdidame? Sie flitzte hinterher als gäbe es kein Morgen mehr. Das strahlen in ihren Augen als sie es endlich mal zwischen ihre Zähne bekam werde ich im Leben nicht vergessen.
Die Hündin geht leidenschaftlich gerne jagen und ist des öfteren auch schon ausgebüxt. Ein Wunder das noch nichts schlimmeres passiert ist. Nicht auszudenken wenn sie auf einer ihrer Touren auf einen Hund oder gar Menschen losgeht:roll:
Ansonsten zieht sie ihre Besi nur durch die Gegend. Sie hat ihre Besi völlig im Griff und ich fürchte das irgendwann tatsächlich was schlimmes passiert.
Hättest du vielleicht einen Ratschlag was man da tun könnte?
Sind Herdis wirklich so unerziehbar wie sie angibt? (Einenen gewissen Gehorsam kann man doch auch diesen Hunden beibringen oder?)
Ein Problem gibt es aber bei der Süßen, habe ich selber schon mitbekommen. Sie läßt sich sehr schwer motivieren. Sie mag Leckerlies aber sobald sie was gesichtet hat sind die ihr völlig schnuppe. Sie ist dann auch nicht mehr ansprechbar. Ich habe es selbst gesehen und war zunächst ehrlich gesagt auch ein wenig ratlos, allerdings fiel mir später die Geschichte mit dem Quietschie wieder ein und ich riet ihr sich eins zuzulegen da die Süße damit offenbar zu ködern sei.
Die Besi winkte nur ab und meinte: Nene, das hat sie nur gemacht weil D.J. damit so einen Spaß hatte.
Ich würde der Besi gern Ratschläge zukommen lassen ohne das sie sich bedrängt oder gar bevormundet vorkommt, vorrangig aber zum Wohl des Hundes. Mögen tu ich beide, sowohl Hund als auch Besi
Auf keinen Fall möchte ich der Besi die Liebe zu ihrer Hündin absprechen, sie richtet ihren Tagesablauf wirklich nach dem Hund und sie würde sich ein Bein aussreissen des Hundes wegen aber damit ist der Hündin auch nicht geholfen.
Vielleicht weißt du ja was.
Natürlich sind auch andere Vorschläge willkommen aber bitte unter der Berücksichtigung das es sich hier um einen Herdenschutzhund handelt die manchmal besonderer b.z.w. anderer Ansätze benötigen