...wenn man aber sieht wie KLEIN Katalonien ist, und wie weit entfernt die Zentralen des Stierkampfes (Madrid, Andalusien) sind bleibt uns Aktivisten nichts anderes Übrig, als weiter zu kämpfen! Ein kleiner Blick in Richtung Erfolg ist es trotzdem.
Ich hab mit nem Befürworter des Stierkampfes geschrieben, hier mal das Gespräch, da könnt ihr lesen, was ihre "Argumente" sind:
A:
Der Stier ist ein gefährliches Tier und vom Torero, der ihm gegenübertritt, werden höchste Ansprüche an Mut und Nervenstärke gestellt.
An sich ist der Stierkampf ein schöner Sport, allerdings birgt er erhebliche Risiken!
V:
Was findest du denn schön dara, wenn ein Tier bis in den Tod gequält wird? Also wirklich. Wir leben im 21 Jahrhundert, das Mittelalter ist VORBEI!
A:
Der Stierkampf ist ein Sport für mutige Männer, vergiß das nicht.
V:
Ja klar! Aber nur weil sich ein paar Möchtegerns beweisen wollen, müssen doch nicht tausende Tiere bis in den Tod gequält weren, oder?
A:
Wieso Möchtegerns? Die Toreros dürften tatsächliche mutige Männer sein.
V:
Ja totaaaaal! *ironie aus*. Der Stier hat keine Chance gegen die Menschen- Das ist wie gesagt Tierquälerei, und da du das ja nicht kapierst bringt diese Dikussion ja eh nichts mehr.
A:
Der Stier hat keine Chance, das ist richtig. Das Publikum weiß aber, das es hier gar nicht um einen „fairen“ Kampf zweier gleichwertiger Gegner nach germanischer Rechtsauffassung geht. So etwas brauchen die romanischen Völker auch gar nicht. Es geht hier nur um Show, um den Schein des Sieges eines kleinen, tapferen Mannes gegen die riesige Bestie! Das ist südländischer Stil, für den wir Nordländer wenig Verständnis haben. (Ich selbst allerdings schon.) :O
Ungefähr so eine Meinung haben die alle- An die Tiere wird wirklich nicht gedacht, nur eben an den Spaß der Menschen- überzeugen lassen die sich nicht.