Für welche hast du dich denn entschieden? Und warum gerade für diese?
Beim Englischreiten suche ich die passenden Sporen nach folgenden Kriterien aus:
- Länge meiner Beine in Relation zum Pferdelaib.
- Stärke meiner Oberschenkel in Relation zur Bauchrundung des Pferdes und Sattel (je weiter weg ich mit dem Schenkel zum Pferd bin, je länger muss der Sporen sein).
- Sensibilität des Pferdes.
Anfangs tendiere ich zu nach unten gebogenen Sporen, evtl. mit Knubbel am Ende (Kugelsporen).
- Eigenes reiterliches Können.
- Berechenbarkeit des Pferdes (je unberechenbarer ein Pferd ist, je vorsichtiger sollte man mit Sporen sein, da bei wilden Hopsern der Schenkel, je nach Sattel, doch nicht immer da bleibt, wo er sollte.
- Problem warum ich Sporen verwende.
Hier muss ich dann entscheiden, ob ich mit nach unten gebogenen, geraden oder Kugelsporen reite. Einige Pferde reite ich auch lieber mit Rädchensporen oder Schwanenhalssporen (diese sind jedoch schon recht heftig).
Beim Westernreiten entscheide ich wie folgt:
- Körperbau des Pferdes in Relation zu meiner Beinlänge und Oberschenkelstärke (Sporenlänge, Winkelung, Neigung in Richtung Pferd)
- Sensibilität des Pferdes (beim Westernreiten wird der Sporen oft nicht immer eingesetzt, sondern ist einfach da, daher evtl. auch Sporen mit Klang).
- Disziplin (z.B. bei einem Pleasurepferd muss ich mit dem Sporen an eine bestimmte Stelle kommen, da diese Pferde auf bestimmten Sporeneinsatz den Rücken aufwölben und langsamer werden. Der Sporen darf hier ruhig länger oder in Richtung Pferd geneigt sein, da der Reiter möglichst bewegungslos sitzen muss, Kugelsporen sind bei eintsprechender Figur von Reiter und Pferd positiv. In der Reining tendiere ich eher zu kurzen, gerade Rädchensporen oder stark nach unten geneigten Sporen mit denen man mit dem Rad das Pferd nicht zufällig berühren kann).
- Länge der Steigbügel (auch Disziplinabhängig).