halloo
also
sporen finde ich eig nich so toll aber egal !
aber am besten sind welche mit rädchen weil die sich abrollen und keine druckstellen und evtl veletzungen hinterlasen !
lg kathi !
Hmmm, na ja.
Ein Rädchensporen ist in der Auflagefläche dünner - gerade Englischsporen, da beim Englischreiten der Einsatz des Sporens anders ist, als beim Westernreiten.
Wer Rädchensporen benutzt, sollte unbedingt sein Bein und vor allen Dingen Sprunggelenk und Knie gut unter Kontrolle haben. Ein nach außen weisender Fuss bringt den Sporen genau so ans Pferd, dass man es sehr wohl damit arg traktieren kann.
Verletzungen sollten bei keiner Sporenart vorkommen, es sei denn, sie sind geplant und willentlich in Kauf genommen (ja, das gibt es auch und auch wenn jetzt viele aufschreien, habe ich das schon gemacht, allerdings ist das eine andere Geschichte).
Anfänger sind meist mit kürzeren (das Verhältnis von Pferdebauch und Reiteroberschenkel muss beachtet werden) Sporen mit Kugel am Besten beraten. Bei diesen Sporen ist die Auflagefläche am Pferdelaib relativ groß.
Plastiksporen (bitte auf Schweißnähte achten und diese mit einer Nagelfeile entfernen) bieten ein wenig mehr Spiel am Stiefel und sind weniger hart.
Der Reiter muss lernen, den Schenkel zu drehen um das Pferd mit dem Sporen zu erreichen. So kann er ein Gefühl dafür entwickeln, wann der Sporen am Pferd ist und wann nicht. Der Sporen sollte daher ein klein wenig kürzer sein, als bei erfahreneren Reitern.
Der Reiter sollte in der Lage sein, seinen Schenkel so weit zu kontrollieren, dass der Sporen nicht ins Pferd gedrückt und dann aufwärts gezogen wird. Das ist fürs Pferd unangenehm und führt häufig zu Abwehrreaktionen.
Mit Rädchen ist ein Anfänger (Anfänger nicht im Sinne von Reitanfänger, sondern Anfänger im Gebrauch von Sporen) überfordert, denn die Einsatzmöglichkeit dieser Sporen ist sehr viel Vielfältiger als mit Dornsporen.
Das wäre so als wenn man zwar gut Autofahren kann aber dann gleich Rückwärts mit Hänger perfekt in einem vollen Turnierparkplatz einparken soll. Das übt man auch erstmal ohne Pferd drauf in einer groooßen Parklücke mit genügend Zeit und einem Helfer.
Ich persönlich bin ein Fan von Sporen.
Man kann hervorragend feine Hilfen geben sobald das Pferd so weit ist, diese auch zu verstehen. Reiten in höheren Klassen ist -egal in welcher Reitweise- ohne Sporen fast nicht möglich. Ein entsprechend feiner Reiter mit einem entsprechend gut gerittenem Pferd kann so auf die gröbere und recht einseitige Hilfe der Gerte (die kann auch ganz schön weh tun) verzichten.