Zisko, meine treue Seele

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  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #1
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SabrinaBa

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Hallo,

ich bin neu hier. Mein Hund Zisko ist schon am 22. Mai gestorben. Er war 15 1/2 Jahre alt. Er wurde am 21.11.1994 geboren und kam am 1.1.1995 zu mir. Seit dem war er mein bester Freund und da ich an einer sog. sozialen Phobie (so nennen es die Ärzte) war er sehr lange Zeit mein einziger Freund. Ich versuche wirklich mich zusammenreißen, aber irgendwie klappt das nicht. Er fehlt mir so sehr!!! Er war immer für mich da! Meine Mutter wirft mir vor, dass ich mich zu oft zurückziehe (womit sie glaube ich auch recht hat). Aber ich kann im Moment keine Motivationssprüche mehr hören (du hattest eine lange schöne Zeit, du musst dich mehr zusammenreißen, sei doch froh, dass er nicht mehr leiden muss) Natürlich bin ich froh, dass er nicht mehr leiden muss (Tumor, zu hohes Narkoserisiko gewesen). Deswegen habe ich auch keinen Augenblick gezögert, als der Tierarzt mir dazu geraten hat. Ich war während des Einschläferns die ganze Zeit bei ihm und habe ihn gestreichelt. Komisch, dort konnte ich mich noch zusammenreißen. Aber als ich die Praxis verließ, brach ich zusammen. 3 Tage danach hat mir meine Mutter dann gesagt, dass ich mich jetzt zusammenreißen müsste und seit dem versuche ich es. Wenn mir die Tränen kommen, verlasse ich das Zimmer oder ich halte mich generell fern. Meine Mutter hat mir heute gesagt, dass sie es nicht gut findet, dass ich mich so zurückziehe. Sie leide ja auch noch darunter, dass ihre Eltern von ihr gegangen (vor 10 und 3 Jahren) seien und das wären ja immerhin ihre Eltern gewesen. Wie soll ich das jetzt verstehen: Ist es schlimmer, weil es ihre Eltern waren oder weil es Menschen waren? Ich glaube nicht, dass sie das böse gemeint hat! Außerdem sagt sie mir immer wieder, sie fühle sich schlecht, weil ich so traurig bin. Deshalb fühle ich mich noch mieser, weil ich sie auch noch traurig mache. Aber ich weiß auch nicht...
Ich weiß nicht, wie ich mit der Trauer umgehen soll? Wie soll ich es meiner Familie leichter machen? Ich hoffe, dass aufzuschreiben hilft mir irgendwie einen klaren Kopf zu bekommen!
 
  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #2
das tut mir leid!
*gaaanz lieb drück*
;)
 
  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #3
Mein herzliches Beileid und fühl dich gedrückt :056:

Ich finde es überhaupt nicht schlimm das du immer noch so traurig bist, immerhin hast du einen guten Freund verloren. 15 1/2 Jahre sind eine sehr lange Zeit.
Wir mußten vor 4 Jahre unsern Kater nach 13 Jahren einschläfern lassen (seine Nieren hatten versagt) und wenn ich ehrlich bin kommen mir heut noch ab und zu die Tränen wenn ich an ihn denke.
Jeder geht anderst mit einem Verlust um, der eine kommt schneller darüber hinweg der andere braucht länger. Ich gehör da eher zur 2. Grupppe, hänge sehr an meinen Tieren.
Wünsch dir ganz viel Kraft und glaub mir mit der Zeit wird es immer besser.

Viele liebe Grüße
haeschen
 
  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #4
Das tut mir sehr leid.
Mein Beileid.
:056:
 
  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #5
Liebe Sabrina,

es ist gut, dass Du Dich hier angemeldet hast und dies hier geschrieben hast! Lass Deine Trauer raus! Es hilft einem irgendwie, die Trauer raus zu lassen und hier findest Du auch Menschen, die Ähnliches erlebt und durchgemacht haben. Mir hat dieses Mitteilen und der Austausch mit anderen auch geholfen!

Ich kann nur allzu gut nachempfinden, wie es Dir geht und wie Du Dich fühlst! Ich habe auch im Mai meine Hündin Benji viel zu früh im Alter von nur 7 Jahren verloren, plötzlich und unerwartet und auch ich trauere noch sehr um sie und ich glaube auch, dass das noch einige Zeit anhalten wird.
Ich weiss auch, dass alle guten Worte nicht richtig trösten können. Dadurch bekommen wir unsere Lieben auch nicht wieder zurück, aber vielleicht kann doch der ein oder andere Zuspruch etwas trösten.

Vielleicht hat Deine Mutter in sofern recht, dass Du Dich nicht so oft zurückziehen solltest, aber wenn Du trauern willst oder musst, dann trauere und nimm Dir dafür die Zeit, die Du brauchst! Wenn Du weinen musst, dann weine, ich tue es auch und dafür schäme ich mich überhaupt nicht! Im Übrigen sehe ich es so, dass man um ein Tier genauso trauern kann, wie um einen Menschen. Die Tiefe der Trauer wird nicht bestimmt durch den Verwandschaftsgrad, sondern von der Tiefe der Liebe und der Bindung, die bestanden hat und die hängt wiederrum mehr vom Umfang gegenseitiger, bedingungsloser Akzeptanz und gemeinsam verbrachter Zeit sowie gemeinsamen Erlebnissen ab, als davon, ob es Mensch oder Tier war.
Für mich war meine Benji z.B. wie ein Kind und deshalb ist meine Trauer um sie auch so gross!

Es war gut das Du beim Einschläfern Deines geliebten Zisko dabei warst, es war das Beste und Mindeste, was Du in dieser Situation für ihn tun konntest, denn alles ist leichter für einen Hund mit seinem geliebten Menschen an der Seite.

Tröste Dich mit Deinen Erinnerungen an Zisko und behalte ihn in Deinem Herzen, so wird er in Dir weiterleben! Nur wer vergessen ist, der ist gestorben!
Die Zeit heilt alle Wunden ... heisst es!? Ich denke, bei mir wird dies aber noch dauern, bei mir werden die Wunden nur sehr sehr langsam geheilt und ich denke, Dir geht es ähnlich.
Ich wünsche Dir viel Kraft, mit dem Verlust Deines Zisko fertig zu werden.

Liebe Grüße

Willi
 
  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #6
Hallo, mein aufrichtiges Beileid zu deinem Verlust.
Ich habe voriges Jahr meinen Hund Billy verloren nach 14 Jahren und 4 Monaten, er war wie ein Kind für uns.
Ich bin kaum noch auf die Strasse gegangen, außer zur Arbeit.
Nach ca. 3 Monaten habe ich es dann nicht mehr ausgehalten und wir sind in ein Tierheim gefahren und haben Benno gefunden. Ich habe es bis Heute noch keine Sekunde bereut obwohl unser Billy für immer unvergessen bleibt....
Ich habe auch die Erfahrung gemacht das man mit anderen Hundebesitzern schneller ins Gespräch kommt als mit anderen Menschen.
 
  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #7
Ich danke Euch allen für Eure Wünsche und Eure eigenen Erfahrungsberichte. Es hilft zu wissen, dass ich nicht die Einzige bin, die so unter den Verlust leidet! Es ist so verdammt schwer! ich vermisse einfach alles! Aber Euer Zuspruch hilft. Auch die Tatsache, dass du Willy-M mich darin bestärkt hast, dass es richtig war, während des Einschläferns bei Zisko gewesen zu sein. Freunde meiner Mutter meinten nämlich, dass sei falsch gewesen. Aber wie hätte ich Zisko da alleine lassen können, wo er doch für mich immer da gewesen ist? Das war ich ihm einfach schuldig! Ich bin froh, dass andere das genaus sehen. Zisko war mein Baby.
Viele sagen, ich solle mir einen anderen Hund holen. Irgendwann werde ich das wohl auch tun, denn ich bin ein Hundemensch und brauche auch einen Hund um mich. Aber im Moment ist es noch zu früh, glaube ich. Der Arme müsste wahrscheinlich andauernd mit einem Geist konkurrieren. Und im Moment ist da auch noch der Gedanke, dass ich einfach nur versuchen würde ihn zu ersetzen. Aber Zisko ist nicht ersetzbar: Kein Tier ist das, denn die sind genauso wie wir Menschen Individuuen!
Aber ich hoffe irgendwann wie du, juergen.oderberg, dass ich einen anderen Hund ein schönes Zuhause geben kann!

Vielen Dank noch einmal für Eure Anteilnahme und auch Unterstützung. Es war für mich noch nie leicht, mich anderen Menschen anzuvertrauen. Der Einzige, der alles über mich wusste war Zisko. Es ist also für mich eine Premiere meine Sorgen mitzuteilen.
Danke!!!!
 
  • Zisko, meine treue Seele Beitrag #8
Mein geliebter Zisko,
heute wärst du 16 Jahre alt geworden. Ich vermisse dich immer noch sehr. Ich hoffe, du bist dort, wo du bist, glücklich!
 
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