Haustier oder besser nicht?

Diskutiere Haustier oder besser nicht? im Sonstige Haustier & Tiere Forum Forum im Bereich Tiere Allgemein; *lol* Wie kommst du denn auf sowas? Ich hatte schon des öfteren hinter Schränken und Möbeln tote Mäuse gefunden, die dort mit Sicherheit länger...
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  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #21
*lol* Wie kommst du denn auf sowas? Ich hatte schon des öfteren hinter Schränken und Möbeln tote Mäuse gefunden, die dort mit Sicherheit länger als 1 Woche lagen und da riecht man absolut nichts. Ich vermute andere Katzenhalter werden mir da zustimmen. Aber Wohnung gleich unbewohnbar? Meine Güte, was hast du denn für Vorstellungen?
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #22
Also eine ganze Woche und das regelmäßig könnte ich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren...

So was hatte ich doch letztens erst, Abends ist die Rennmaus noch fit, läuft im Laufrad und am nächsten morgen saß sie wie ein häufchen elend im Käfig und war schon abgekühlt...

Ab & zu mal paar Tage ok. Das klappt aber nur bei Tieren, die nicht gleich alles wegfuttern sondern auch was in der Schüssel lassen bzw. hamstern...
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #23
*lol* Wie kommst du denn auf sowas? Ich hatte schon des öfteren hinter Schränken und Möbeln tote Mäuse gefunden, die dort mit Sicherheit länger als 1 Woche lagen und da riecht man absolut nichts. Ich vermute andere Katzenhalter werden mir da zustimmen. Aber Wohnung gleich unbewohnbar? Meine Güte, was hast du denn für Vorstellungen?
mir ist mal ein Hamster gestorben, den ich sowieso oft nur jeden zweiten tag gesehen habe - wir haben gerochen, dass er tot sein muss, und haben sogar den Holzkäfig mit aller einrichtung wegwerfen müssen. Und das waren maximal 3 tage.

Haustiere sterben ja gewöhnlich in einem häuschen mit Einstreu drunter, in einem nicht so toll belüfteten Käfig, die Mäuse die die katze tötet trocknen dagegen mit viel luft rundrum aus, vielleicht ist das der unterschied.
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #24
Also, bei den Rennern würde ich außer der Wasserflasche oder Spontankrankheiten eher auf Kämpfe aufmerksam machen wollen. Möglicherweise geht es mit einem Einzeltier...(ohne erst Diskussionen aufkommen zu lassen - es gibt neben Hamstern auch Renner, die eher Einzelgänger sind).

Ich verreise öfters. Aber jedes Mal ist 100 %ig abgesichert, daß Jemand füttert und das Wasser kontrolliert. Es gibt dazu eine Einweisung und es ist auch geklärt, wie - notfalls- der TA erreichbar ist.

Regelmäßig würde ich kein Tier alleine lassen....
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #25
die mehrheit der "Einzelgängerrennmäuse" wurde aber auch einfach nur nicht sachkundig mit dem passenden partnertier vergesellschaftet... manche Tiere mögen sich eben einfach nicht, und deswegen gehen manche gleich davon aus, dass das für alle Artgenossen gelten würde - ich weiß ja nicht, aber ich empfinde mich selbst ja auch durchaus als soziales lebewesen, mag aber auch nicht jeden.
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #26
Off-Topic
Ich finde es nur immer seltsam, dass man dann von zwei friedlich zusammenlebenden Campbells (oder mitunter Robos) nicht darauf schließt, dass diese Tiere generell mit Partner oft glücklicher wären. Da meckert keiner, wenn ein solches Tier alleine lebt, obwohl es einen Kumpel neben sich vielleicht nicht nur akzeptieren, sondern sehr schätzen würde. Nur weil es statistisch ein paar mehr Streitigkeiten gibt als bspw. bei Rennern?

Ich habe Tiere und ihr Sozialverhalten nun nicht eingehend studiert, aber mich stört, dass immer solche absoluten Aussagen getroffen werden. Statt dass man Tendenzen nennt. Bei welchen Tieren auch immer. Und ja, es gibt auch Menschen, die mit den meisten ihrer Artgenossen nicht klarkommen - aber eigentlich sagt hier ja immer jeder, man solle nicht von Tieren auf Menschen schließen...
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #27
Off-Topic
Ganz einfach: In der Natur leben Renner (auf Mongolen Bezogen, eine der anderen Arten leben, glaub ich, sogar in größeren Gruppen) in Kollonien zusammen, aber eben nur ein Pärchen pro Bau. Hamster dagegen leben auch in der Natur alleine, wieso sollte man sie dann in der Heimtierhaltung zu Gruppenhaltung "zwingen"?

@Karamellogramm: Und was bitte stört dich daran, wenn man sie so hält (sprich alleine, 2er Gruppen oder große Gruppen) wie in der Natur?
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #28
Vielleicht sollte man sich bevor man solche Aussagen trifft kundig tun...ich halte Renner in großen Gruppen und als Einzeltiere...aber artbezogen! Du kannst mir glauben, Susi, daß ich alles versucht habe und ich mich mit diesen Rennerarten bestens auskenne. Jahrelange Erfahrungen sprechen da.
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #29
@Jo...Hanni

Ich würde bei einem solchem Fall an Degus denken. Habe selbst 3 und denke man kann sie mit gutem Gewissen auch 2-3 Tage alleine lassen.
Wenn es um Wasser und Futter geht: Futter einfach etwas mehr geben und auch genügen Heu&Kräuter. Degus verstecken ihr Futter, also haben sie eigentlich immer noch genug; und im Notfall haben sie dann immernoch Heu&Kräuter. Wassertechnisch würde ich einfach 2 Flaschen reinhängen. Falls eine auslaufen sollte ist noch eine 2. da.
Krankheitsmäßig: Also ich habe meine Degus jetzt seit geschätzten 5 Jahren, bis jetzt war noch nie einer Krank. Und selbst wenn einer krank ist merkt man das eh nicht so schnell da Degus versuchen nich mit ihrer Krankheit aufzufallen aus angst aus der Gruppe gejagt zu werden.
Bei Degus kann man auch sehr gerne den Käfig größer machen; Degus freuen sich über viel Bewegungsfreiheiten und Beschäftigungsmöglichkeiten.

lg:D
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #30
Off-Topic
Das Problem bei Hamstern ist, dass die nur Phasenweise zu mehreren leben, aber eben nur äußerst selten ein ganzes Leben lang. aber als heimtierhalter möchte ich sie ein Leben lang zusammen lassen und außerdem ist es sehr schwer zu beurteilen, wann eine Phase endet - auch für leute, die sich auskennen.

1. Phase bei der Mutter, hilfe bei der Aufzucht von folgenden würfen, aber recht püntklich bevor der Winter kommt ziehen die älteren Jungen normalerweise aus und suchen ein eigenes revier.
2. Solitäre Phase über den Winter, bis im frühjahr ein netter sexualpartner daher kommt, der einige Zeit bleiben darf bis eine trächtigkeit vorliegt - dann fliegt er raus.
3. jungenaufzucht, oft mit Hilfe ältere Jungtiere, teilweise darf der Vater nochmal zum decken kurz einziehen
4. vor dem Winter werden wieder alle jungen vertrieben, die vorräte werden schließlich gebraucht.
5. nach der fruchtbaren Phase in aller Regel alleine.

so, und wie will man das nun als hobbyhalter machen?
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #31
so, und so endet das dann eben gar zu oft:

*Edit: Video entfernt. Wibi*

wie man da so einfach mit der Kamera drauf halten kann muss ich aber nun auch nicht verstehen, oder?

aber man sieht schon, es sieht davor und danach nich irgendwie schlimm oder nach kampf aus...

wenn man nicht gerade in der Minute in den käfig schaut merkt man ggf. nciht mal was, und hat trotzdem einen schwer verletzten hamster...
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #32
Oha.. Das sieht echt schlimm aus.. versteh auch nich wie man da einfach weiterfilmen kann! -.-
Aber der Käfig sah ja auch nicht so groß aus mit viel Grundfläche, ich hab gehört das Dsungaren (oder so) auch in lockeren Gruppen zusammenleben, oder nicht? Und wenn die dann noch viel platz haben..

Aber 2 Hamster in so n 0-8-15 Hamsterknast würd ich auch nich stecken. Wenn dann nur mit viel viel platz und verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten. Aber das ist eben unterschiedlich.. auf der sicheren Seite ist man natürlich nur wenn man den Hamster einzeln hält. Aber 2 Geschwister würd ich nach 1 Jahr de friedlichen zusammenlebens auch nich auseinanderreißen.

Liebe Grüße
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #33
Der Käfig in dem Video ist dreistöckig und wirkt schon recht groß, aber Hamster haben eben längere Einzelgängerische Phasen, in denen ihnen kein Artgenosse über den weg laufen sollte. in diesem Falle übrigens sogar ein echtes pärchen, nicht mal gleichgeschlechtlich, und dennoch heftige kämpfe.

wer seine hamster ein leben lang gesund halten will tut mit einzelhaltung besser.
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #34
Hatte ich hier geraten, ab sofort alle Hamster in Kolonien und alle Katzen alleine zu halten? Habe ich etwas verpasst? :eusa_doh:

Mir ging es lediglich darum, dass es sicher auch unter Tieren diverse Individuen gibt, die anders glücklich sein können, als es ein starres Raster vorgibt.
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #35
das Blöde ist, dass ganz viele hamster in gruppen abgegeben werden, teilweise sogar von selbsternannten Notstationen, "aber sie mögen sich doch so sehr". da sind die kleinen ein paar Monate alt, das alter, das sie eben sonst ihrer Mutter mit weiteren Würfen helfen würden.

beim neuen besitzer gehts dann auch ne weile gut, oder man bekomt nicht viel mit, schließlich sind sie nachtaktiv - man bleibt vielleicht auch mal eine nacht ganz weg.

und eines schönen morgens findet man Blutspuren, eine verstümmelte Leiche und etwas was zwar noch lebt, aber auch nur noch durch glück.

deswegen kann ich von gruppenhaltung bei hamstern nur intensiv abraten, wenn man sich nicht wirklich gut auskennt, sehr viel zuhause ist und einen leichten schlaf hat. die leisen hamsterschreie im nebenzimmer hören ist so schon schwer.

bei rennern gibt es vorher wenigstens leise warnsignale, und die halter wissen meistens dass sie risikofaktoren haben (Gruppen mit mehr als zwei tieren, erst im erwachsenenalter zusammengeführte gruppen, viel Platz...) - bei zwerghamstern kann alles perfekt sein und trotzdem beißen sie sich aus heiterem himmel tot.
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #36
Off-Topic
Okay, das leuchtet mir ein, danke für die Erläuterungen.

Wie sieht es denn bei sozial verträglicheren Arten aus? Sind nicht manche Rennmauskombis auch ein Pulverfass? Ich meine, dass sich da angegangen wird, ohne dass man was merkt? Das passiert doch bei denen viel eher als zum Beispiel bei Meeris, Kaninchen und Co.?

Renner kabbeln sich doch auch desöfteren. Manche akzeptieren ja kaum eine andere Maus neben sich - meinetwegen auch, weil vorher viel schief lief. Probiert man es da trotzdem immer und immer wieder und stresst die Tiere, nur weil es ihrem eigentlichen Naturell entspräche?

Ich will nicht provozieren, nicht falsch verstehen. Mich interessiert das Ganze. Wie weit man gehen sollte allein auf Grund von Vorgaben.
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #37
irgendwie sind hier alle von dem eigentlichem thema abgekommen...
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #38
Hallo,

wie Du schon sagst,Karamellogramm, ist die Gruppenhaltung selbst bei Rennmäusen schwierig, sobald es mehr als zwei sind.

Man hat als Heimtierhalter eben nicht unbegrenzt Platz -und bei den Zwerghamstern ist es so, dass sie, ich nehme jetzt mal der Einfachheit halber das Beispiel der Dschungaren, zwar in der Natur oft zusammenleben,aber meist auch nicht für immer - und unterlegene Tiere können jederzeit in ein anderes Revier abwandern.

Da wird es in der Heimtierhaltung schon schwierig,denn erstens muss man als Halter jede noch so kleine veränderte Nuance im Verhalten mitbekommen, zweitens muss man den Platz haben,die Tiere notfalls schnell zu trennen, so dass sie auch einzeln einen angemessen großen Lebensraum zur Verfügung haben. Denn eine erneute Vergesellschaftung funktioniert nach einem ernsthafen Streit so gut wie nie.

Ich kenne Zwerghamsterhalter, die mittlerweile sagen, sie möchten zukünftig wegen dieser Ambivalenz keine Zwerghamster mehr aufnehmen -auf der einen Seite leben die Kleinen in der Natur nicht wirklich allein, aber auf der anderen Seite funktioniert Paar-oder gar Gruppenhaltung , die in der Gefangenschaft ja meist gleichgeschlechtlich sein muss, nicht. :eusa_think:
 
  • Haustier oder besser nicht? Beitrag #39
Ich kenne Zwerghamsterhalter, die mittlerweile sagen, sie möchten zukünftig wegen dieser Ambivalenz keine Zwerghamster mehr aufnehmen -auf der einen Seite leben die Kleinen in der Natur nicht wirklich allein, aber auf der anderen Seite funktioniert Paar-oder gar Gruppenhaltung , die in der Gefangenschaft ja meist gleichgeschlechtlich sein muss, nicht. :eusa_think:
Da hast du schonmal auf einen Schlag die Widersprüche und Fragen, die sich für mich ergeben haben, in Worte gefasst... ;)

Im Prinzip kann die Heimtierhaltung ja sowieso nur mit Kompromissen zu realisieren sein... Trotzdem tun mir meine beiden Nasen manchmal leid, wenn sie ihr Leben ganz allein in einem Glaskasten verbringen, nur weil ich ihnen nicht "artgerecht" viel Platz und somit auch keinen Kollegen bieten kann.

Ja, ich denke, das war der eigentliche Grund für meinen Einwurf. Danke fürs Ordnen und Entschuldigung fürs Abschweifen.
 
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