Hallo,
wie Du schon sagst,Karamellogramm, ist die Gruppenhaltung selbst bei Rennmäusen schwierig, sobald es mehr als zwei sind.
Man hat als Heimtierhalter eben nicht unbegrenzt Platz -und bei den Zwerghamstern ist es so, dass sie, ich nehme jetzt mal der Einfachheit halber das Beispiel der Dschungaren, zwar in der Natur oft zusammenleben,aber meist auch nicht für immer - und unterlegene Tiere können jederzeit in ein anderes Revier abwandern.
Da wird es in der Heimtierhaltung schon schwierig,denn erstens muss man als Halter jede noch so kleine veränderte Nuance im Verhalten mitbekommen, zweitens muss man den Platz haben,die Tiere notfalls schnell zu trennen, so dass sie auch einzeln einen angemessen großen Lebensraum zur Verfügung haben. Denn eine erneute Vergesellschaftung funktioniert nach einem ernsthafen Streit so gut wie nie.
Ich kenne Zwerghamsterhalter, die mittlerweile sagen, sie möchten zukünftig wegen dieser Ambivalenz keine Zwerghamster mehr aufnehmen -auf der einen Seite leben die Kleinen in der Natur nicht wirklich allein, aber auf der anderen Seite funktioniert Paar-oder gar Gruppenhaltung , die in der Gefangenschaft ja meist gleichgeschlechtlich sein muss, nicht. :eusa_think: