- Verschiedene Sichten eines Sonntagmorgens Beitrag #1
JoyHaily
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1. Sicht von Dobermannjunghündin "Joy"
"Guten Morgen Sonnenstrahl! Guten Morgen Decke! Guten Morgen Kuschelkissen! Guten Morgen Katzen! Guten Morgen Shiloh und hey, Guten Morgen Tag!"
Ich beschloss heute mal früher aufzustehen wie ich es sonst tat. Schließlich versprach es ein wunderbar sonniger Tag zu werden.
Also erstmal hoch mit dem Po und Morgengymastik machen. So, Beine strecken, Rücken dehnen und einmal quitschend Gähnen.
Nächste Aufgabe: alle anderen Mitbewohner auf sich aufmerksam machen, damit man runter gehen und spielen kann!
"Halllloooo duuuuuuu!", sagte ich wedelt und streckt meine kalte Nase unter die Bettdecke meines Männer-Menschen. Boing, Decke wieder zu und der massige Menschenkörper dreht sich zur Seite. Hm, dann mal beim Frauen-Menschen probieren.
"Morgen duuuuuu!", sagte ich unter Zungengeschlecke an der Fußsohle. Boing, leichter Schubs weg vom Fuß und auch Decke drüber. So viel Ignoranz muss bestraft werden!
"Hey! Morgen!",winselte ich und stubste den Frauen-Mensch mit der Vorderpfote an. Keine Reaktion.
"Ey! Mensch! Morgen sagt ich!", fiepst ich im Ultrafrequenzbereich und patschte mit der zweiten Pfote nun auch noch auf die Beine. Beine werden weggezogen, Mensch verkriecht sich in einem Bettdeckenkokon.
"Toll, was nun?", fragt ich mich und setzte mich auf den Boden vor die beiden Menschen und betrachtet diese eindringlich.
Plötzlich erscheinen neben mir das Joy-Engelchen und das Joy-Teufelchen und reden ohne Umschweife auf mich ein.
"Die Menschen sind frech, du bist die Herrin im Haus. Spring aufs Bett und schlabber sie wach!", haucht das Teufelchen mir ins Ohr.
"Nein, tu das nicht. Die Menschen sind immer gut zu dir und geben dir stehts fressen, trinken und einen Platz zum schlafen", flötet das Engelchen.
"Aber spielen sie mit dir wenn du spielen willst? Lassen sie dich das Handy, den Teppich, die Klorolle, aus dem Katzenklo oder sonstwas fressen? NEIN! WECK SIE!", sagt das Teufelchen und piekste mit seiner Forke an meine Wange.
"Nein, nein nein...", setzt das Engelchen an, aber ich schnappte kurz in die Luft und beide Gestalten verschwanden.
Nun war es Zeit den Morgen richtig an zugehen: mit Joy-Power!
Eins, zwei und drei und vier und da waren auch schon alle Beine auf dem Bett.
"Morgen, morgen, morgen , morgen, morgen!", rief ich in einer Salve von Zungenküssen meinen Menschen zu. Mit einem Freudensprung sprang der Frauen-Mensch aus dem Bett, rannte zur Kommode, zog sich rausgehfertig an und rief freudig laut mich und Shiloh zu sich.
"Yeah! Es geht raus!", bellte ich und sprang nochmals liebevoll mit den Vorderbeinen in den Bauch des Männer-Menschen und fing mir somit einen spielerischgemeinten Klapps ein und den Ruf der Glückseeligkeit von ihm hallte uns nach während wir aus der Tür sprinteten.
"Guten morgen Straße! Guten Morgen Erde! Guten Morgen Grashalm!", trällerte ich während ich im Schlendergang die Baumreihen langtrabte.
2. Sicht vom Frauen-Menschen
Ich hörte sofort, dass Joy nun wach war und ihren Tag beginnen wollte. Nur hatte ich so mene Probleme damit, da ich erst um ca. 2 Uhr im Bett war und es gerademal 6:30 Uhr war. Mit anderen Worten: ich war noch todmüde.
Joy allerdings sah das vollkommen anders, sie wollte raus und zwar jetzt.
Erst tappelte sie zu meinem Freund, der allerdings sich schnell umdrehte bevor sie ihm mit ihrer Zunge als Waschlappen der morgendlichen Gesichtsreinigung unterziehen konnte.
"Mist", dachte ich und merkte im gleichen Augenblick wie mir die Füße gewaschen wurden. Schnell die Decke drüber! Meist hört sie nach einer Weile auf und geht wieder ins Körbchen. "Tu so als ob du schläfst", geht es mir durch den Kopf, doch dann patsch patsch spürte ich wie ihre Vorderpfoten sich den Platz auf meinen Beinen suchten. Nicht gerade sanft.
"Oh, man lass mich ich will schlafen.", denke ich verzweifelt, begebe mich in Fötushaltung und verkrieche mich nun vollkommen in meiner Bettdecke.
Und siehe da, Hoffnung keimte in mir auf, als plötzlich nichts mehr von Joy zu hören war. Doch wagte ich mich nicht mich zu bewegen. Krampfhaft lag ich im Bett und horchte in die Stille und hoffte, hoffte, dass sie nun wieder zu Bett gehen würde.
Kurze Zeit später wurde ich eines besseren belehrt:
zwei Pfoten erwischten mich am Po, zwei auf meinem Rücken, als Joy mit einem Satz der olympiawürdig war, auf das Bett sprangt und mich nun von oben bis unten anfing abzulecken und dabei freudig zu fiepsen.
Wütend sprang ich auf, zog mich hastig an, schnappte mir beide Leinen und Halsbänder un rief voller morgendlicher Aggression meine beiden Hund zu mir. Joy ließ sich das nicht entgehen, stieß sich vom Bett ab bzw. eher vom Bauch meines Freundes, fing sich dadurch einen strafendes Klaps auf ihren Allerwärtestens ein und mit den Schimpftiraden meines Freundes verließen wir die Wohnung.
"Blöde helle Sonne!", fluchte ich und stampfte halb schlafend die Straße zur Wiese entlang.
3. Sicht vom Jack Russel Terrier Altrüden "Shiloh"
Ich wurde wach als mein Frauchen mich rief. Etwas früh wars heute, aber nun gut nach der Morgenrunde würde ich mich eh wieder ins Körbchen verziehen und erstmal weiterschlafen bis es meinen Morgenschmaus gibt.
Etwas wunderlich war, dass Joy anscheinend heute im Bett der Menschen geschlafen hatte, da sie von dem aus raus sprang. Nun gut, wolln wa mal nicht eifersüchtig sein. Mein Männer-Mensch schien auch auf den Spaziergang mitzuwollen, da er uns hinterrief als wir aus der Tür eilten.
Frauchen schien allerdings schlecht geträumt zu haben.
Naja was solls, werd erstmal unser Revier neu abstecken und Zeitunglesen.
"Guten Morgen Sonnenstrahl! Guten Morgen Decke! Guten Morgen Kuschelkissen! Guten Morgen Katzen! Guten Morgen Shiloh und hey, Guten Morgen Tag!"
Ich beschloss heute mal früher aufzustehen wie ich es sonst tat. Schließlich versprach es ein wunderbar sonniger Tag zu werden.
Also erstmal hoch mit dem Po und Morgengymastik machen. So, Beine strecken, Rücken dehnen und einmal quitschend Gähnen.
Nächste Aufgabe: alle anderen Mitbewohner auf sich aufmerksam machen, damit man runter gehen und spielen kann!
"Halllloooo duuuuuuu!", sagte ich wedelt und streckt meine kalte Nase unter die Bettdecke meines Männer-Menschen. Boing, Decke wieder zu und der massige Menschenkörper dreht sich zur Seite. Hm, dann mal beim Frauen-Menschen probieren.
"Morgen duuuuuu!", sagte ich unter Zungengeschlecke an der Fußsohle. Boing, leichter Schubs weg vom Fuß und auch Decke drüber. So viel Ignoranz muss bestraft werden!
"Hey! Morgen!",winselte ich und stubste den Frauen-Mensch mit der Vorderpfote an. Keine Reaktion.
"Ey! Mensch! Morgen sagt ich!", fiepst ich im Ultrafrequenzbereich und patschte mit der zweiten Pfote nun auch noch auf die Beine. Beine werden weggezogen, Mensch verkriecht sich in einem Bettdeckenkokon.
"Toll, was nun?", fragt ich mich und setzte mich auf den Boden vor die beiden Menschen und betrachtet diese eindringlich.
Plötzlich erscheinen neben mir das Joy-Engelchen und das Joy-Teufelchen und reden ohne Umschweife auf mich ein.
"Die Menschen sind frech, du bist die Herrin im Haus. Spring aufs Bett und schlabber sie wach!", haucht das Teufelchen mir ins Ohr.
"Nein, tu das nicht. Die Menschen sind immer gut zu dir und geben dir stehts fressen, trinken und einen Platz zum schlafen", flötet das Engelchen.
"Aber spielen sie mit dir wenn du spielen willst? Lassen sie dich das Handy, den Teppich, die Klorolle, aus dem Katzenklo oder sonstwas fressen? NEIN! WECK SIE!", sagt das Teufelchen und piekste mit seiner Forke an meine Wange.
"Nein, nein nein...", setzt das Engelchen an, aber ich schnappte kurz in die Luft und beide Gestalten verschwanden.
Nun war es Zeit den Morgen richtig an zugehen: mit Joy-Power!
Eins, zwei und drei und vier und da waren auch schon alle Beine auf dem Bett.
"Morgen, morgen, morgen , morgen, morgen!", rief ich in einer Salve von Zungenküssen meinen Menschen zu. Mit einem Freudensprung sprang der Frauen-Mensch aus dem Bett, rannte zur Kommode, zog sich rausgehfertig an und rief freudig laut mich und Shiloh zu sich.
"Yeah! Es geht raus!", bellte ich und sprang nochmals liebevoll mit den Vorderbeinen in den Bauch des Männer-Menschen und fing mir somit einen spielerischgemeinten Klapps ein und den Ruf der Glückseeligkeit von ihm hallte uns nach während wir aus der Tür sprinteten.
"Guten morgen Straße! Guten Morgen Erde! Guten Morgen Grashalm!", trällerte ich während ich im Schlendergang die Baumreihen langtrabte.
2. Sicht vom Frauen-Menschen
Ich hörte sofort, dass Joy nun wach war und ihren Tag beginnen wollte. Nur hatte ich so mene Probleme damit, da ich erst um ca. 2 Uhr im Bett war und es gerademal 6:30 Uhr war. Mit anderen Worten: ich war noch todmüde.
Joy allerdings sah das vollkommen anders, sie wollte raus und zwar jetzt.
Erst tappelte sie zu meinem Freund, der allerdings sich schnell umdrehte bevor sie ihm mit ihrer Zunge als Waschlappen der morgendlichen Gesichtsreinigung unterziehen konnte.
"Mist", dachte ich und merkte im gleichen Augenblick wie mir die Füße gewaschen wurden. Schnell die Decke drüber! Meist hört sie nach einer Weile auf und geht wieder ins Körbchen. "Tu so als ob du schläfst", geht es mir durch den Kopf, doch dann patsch patsch spürte ich wie ihre Vorderpfoten sich den Platz auf meinen Beinen suchten. Nicht gerade sanft.
"Oh, man lass mich ich will schlafen.", denke ich verzweifelt, begebe mich in Fötushaltung und verkrieche mich nun vollkommen in meiner Bettdecke.
Und siehe da, Hoffnung keimte in mir auf, als plötzlich nichts mehr von Joy zu hören war. Doch wagte ich mich nicht mich zu bewegen. Krampfhaft lag ich im Bett und horchte in die Stille und hoffte, hoffte, dass sie nun wieder zu Bett gehen würde.
Kurze Zeit später wurde ich eines besseren belehrt:
zwei Pfoten erwischten mich am Po, zwei auf meinem Rücken, als Joy mit einem Satz der olympiawürdig war, auf das Bett sprangt und mich nun von oben bis unten anfing abzulecken und dabei freudig zu fiepsen.
Wütend sprang ich auf, zog mich hastig an, schnappte mir beide Leinen und Halsbänder un rief voller morgendlicher Aggression meine beiden Hund zu mir. Joy ließ sich das nicht entgehen, stieß sich vom Bett ab bzw. eher vom Bauch meines Freundes, fing sich dadurch einen strafendes Klaps auf ihren Allerwärtestens ein und mit den Schimpftiraden meines Freundes verließen wir die Wohnung.
"Blöde helle Sonne!", fluchte ich und stampfte halb schlafend die Straße zur Wiese entlang.
3. Sicht vom Jack Russel Terrier Altrüden "Shiloh"
Ich wurde wach als mein Frauchen mich rief. Etwas früh wars heute, aber nun gut nach der Morgenrunde würde ich mich eh wieder ins Körbchen verziehen und erstmal weiterschlafen bis es meinen Morgenschmaus gibt.
Etwas wunderlich war, dass Joy anscheinend heute im Bett der Menschen geschlafen hatte, da sie von dem aus raus sprang. Nun gut, wolln wa mal nicht eifersüchtig sein. Mein Männer-Mensch schien auch auf den Spaziergang mitzuwollen, da er uns hinterrief als wir aus der Tür eilten.
Frauchen schien allerdings schlecht geträumt zu haben.
Naja was solls, werd erstmal unser Revier neu abstecken und Zeitunglesen.