- Was soll ich tun ? Beitrag #1
SoylentGreen
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Hi ihr Lieben !
Ich stecke momentan in einer Zwickmühle und weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Ich habe nun meine Ausbildung zur Pferdewirtin begonnen. Eigentlich wollte ich mein Pony nachholen, aber ich merke nun, dass es schwieriger ist als ich dachte. Hier auf dem Hof kann er nicht stehen. Hier ist es viel zu hektisch und maschinell für ihn, auf seine 16 Jahre will ich ihm das eher ungern antun. Und in eine Offenstallgruppe eingliedern ist hier auch schwierig, da die Ponys hier zum Urlaub auf die Weide gebracht werden und die Teilweise so weit weg sind, dass ich mein Pony da nicht täglich holen könnte. Im Stall stehen nur noch Gruppen von Ponys die einfach von der Körpergröße her nicht zu ihm passen oder von Jungpferden mit denen er auf Dauer einfach nicht glücklich würde. Eine andere Gruppe hat dieses Problem nicht, aber die Gruppe steht zusammen mit Suten und deren Fohlen auf der Weide. Mein Pony kennt es weder mit Stuten noch mit Fohlen zu stehen. Daher wohl auch eher keine Option.
Davon ab ist die Chefin dagegen, dass ich ihn hier halte. Sie glaubt ich könnte ihn vernachlässigen.
Ich habe nun bei einem Hof in der Nähe einen Platz, Vollpension, gefunden, der etwas für ihn wäre und auch nur ein paar Minuten entfernt liegt. Problematisch ist allerdings, dass ich von meinem Ausbildungsplatz nicht ein und ausgehen kann wie ich bunt bin. Ich muss mich mit meinen Kollegen absprechen und jedesmal nachfragen ob ich gehen darf. Ich bin also sehr gebunden.
Vom Körperlichen her würde ich es allerdings locker schaffen, nach der Arbeit noch ein Pferd zu bewegen, da habe ich keine Zweifel.
Eine Reitbeteiligung liegt bei mir nicht außer Frage. Die bräuchte ich auf jeden Fall.
Weil sich mir diese Probleme in den Weg stellen, habe ich mich nun an meine Schwester gewandt, die durch ihr Masterstudium schonmal niemanden hat, der ihr erzählt was sie abends nach der Uni zu tun hat. Sie kann frei entscheiden. Problematisch für sie stellt sich allerdings der Stress dar, den sie während der Klausurenzeit haben wird. Sie ist sich auch noch nicht sicher wie die Anstrengungen für das Studium allgemein aussehen. Sie meinte, wenn es ähnlich wie beim Bachelor wird, würde sies auf jeden Fall schaffen, mit Reitbeteiligung eben.
Dann aber ist noch die Frage ob ein passender Reithof in der Nähe ist. Da mein Pony Huster ist, brauch er nämlich auf jeden Fall einen Offenstall. Und da Unis meist in Großstädten liegen - wie auch in diesem Fall
- kann man das Pech haben, dass die Ställe keine Weiden haben, was ebenso für uns nicht in Frage käme.
Derzeit steht mein Pony als Zwischenlösung noch in seinem alten Stall und wird dort von meiner Schwester, meiner Reitbeteiligung und einer Bekannten bei Laune gehalten. Am Wochenende komme ich auch noch zum Reiten nach Hause.
Meine Ausbildung wird 2 Jahre dauern, das heißt es geht darum 2 Jahre irgendwie zu überbrücken. Nach diesen 2 Jahren werde ich ihn wieder voll übernehmen wollen und ein Studium beginnen.
Meine Mutter stellt nun zur Debatte das Pony zu verkaufen. Da bin ich absolut dagegen. Wer kauft schon ein 16-jähriges Pony mit Narbe im Auge, Huffehlstellung, ängstlichem Charakter und chronischem Husten und das auf eine Laufzeit von 2 Jahren (denn ich will ihn auf jeden Fall wieder !) ? Es ist kein Anfängerpony, sondern ein Pony, das bei der Dressur gefordert werden will und das eine sensible Hand braucht. Er kann A-Lektionen sicher laufen und möchte sie auch abgefragt bekommen. Mein Pony braucht aber auch keinen 08/15 Turnierreiter, sondern einen Freizeitreiter, der die Gesundheit seines Ponys im Vordergrund sieht und auch mal auf seinen sportlichen Eifer verzichten kann, wenn es notwendig ist. Daher sollte es auch ein erfahrener Reiter sein, der weiß was bei Wehwehchen zu tun ist.
Solche Reiter gibt es selten... und ich will mein Pony wenn ich es müsste nicht irgendwem geben, sondern dem Richtigen !
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich will mein Pony nicht fortgeben, andererseits will ich nicht, dass er vor sich hinvegetiert. 2 Jahre sind nicht viel. Ich könnte mir 2 Reitbeteiligungen nehmen und selber eben mit dem Reiten zurücktreten für diese Zeit. In Vollpension würde man das Vorstellen beim Hufschmied und beim Tierarzt und weitere Behandlung für mich übernehmen. Es würde für alles gesorgt, wenn ich nicht sorgen kann.
Ich brauche einfach mal ehrlichen Rat.
Vielen Dank, wenn ihr euch das bis jetzt durchgelesen habt.
Ich stecke momentan in einer Zwickmühle und weiß einfach nicht, was ich tun soll.
Ich habe nun meine Ausbildung zur Pferdewirtin begonnen. Eigentlich wollte ich mein Pony nachholen, aber ich merke nun, dass es schwieriger ist als ich dachte. Hier auf dem Hof kann er nicht stehen. Hier ist es viel zu hektisch und maschinell für ihn, auf seine 16 Jahre will ich ihm das eher ungern antun. Und in eine Offenstallgruppe eingliedern ist hier auch schwierig, da die Ponys hier zum Urlaub auf die Weide gebracht werden und die Teilweise so weit weg sind, dass ich mein Pony da nicht täglich holen könnte. Im Stall stehen nur noch Gruppen von Ponys die einfach von der Körpergröße her nicht zu ihm passen oder von Jungpferden mit denen er auf Dauer einfach nicht glücklich würde. Eine andere Gruppe hat dieses Problem nicht, aber die Gruppe steht zusammen mit Suten und deren Fohlen auf der Weide. Mein Pony kennt es weder mit Stuten noch mit Fohlen zu stehen. Daher wohl auch eher keine Option.
Davon ab ist die Chefin dagegen, dass ich ihn hier halte. Sie glaubt ich könnte ihn vernachlässigen.
Ich habe nun bei einem Hof in der Nähe einen Platz, Vollpension, gefunden, der etwas für ihn wäre und auch nur ein paar Minuten entfernt liegt. Problematisch ist allerdings, dass ich von meinem Ausbildungsplatz nicht ein und ausgehen kann wie ich bunt bin. Ich muss mich mit meinen Kollegen absprechen und jedesmal nachfragen ob ich gehen darf. Ich bin also sehr gebunden.
Vom Körperlichen her würde ich es allerdings locker schaffen, nach der Arbeit noch ein Pferd zu bewegen, da habe ich keine Zweifel.
Eine Reitbeteiligung liegt bei mir nicht außer Frage. Die bräuchte ich auf jeden Fall.
Weil sich mir diese Probleme in den Weg stellen, habe ich mich nun an meine Schwester gewandt, die durch ihr Masterstudium schonmal niemanden hat, der ihr erzählt was sie abends nach der Uni zu tun hat. Sie kann frei entscheiden. Problematisch für sie stellt sich allerdings der Stress dar, den sie während der Klausurenzeit haben wird. Sie ist sich auch noch nicht sicher wie die Anstrengungen für das Studium allgemein aussehen. Sie meinte, wenn es ähnlich wie beim Bachelor wird, würde sies auf jeden Fall schaffen, mit Reitbeteiligung eben.
Dann aber ist noch die Frage ob ein passender Reithof in der Nähe ist. Da mein Pony Huster ist, brauch er nämlich auf jeden Fall einen Offenstall. Und da Unis meist in Großstädten liegen - wie auch in diesem Fall
Derzeit steht mein Pony als Zwischenlösung noch in seinem alten Stall und wird dort von meiner Schwester, meiner Reitbeteiligung und einer Bekannten bei Laune gehalten. Am Wochenende komme ich auch noch zum Reiten nach Hause.
Meine Ausbildung wird 2 Jahre dauern, das heißt es geht darum 2 Jahre irgendwie zu überbrücken. Nach diesen 2 Jahren werde ich ihn wieder voll übernehmen wollen und ein Studium beginnen.
Meine Mutter stellt nun zur Debatte das Pony zu verkaufen. Da bin ich absolut dagegen. Wer kauft schon ein 16-jähriges Pony mit Narbe im Auge, Huffehlstellung, ängstlichem Charakter und chronischem Husten und das auf eine Laufzeit von 2 Jahren (denn ich will ihn auf jeden Fall wieder !) ? Es ist kein Anfängerpony, sondern ein Pony, das bei der Dressur gefordert werden will und das eine sensible Hand braucht. Er kann A-Lektionen sicher laufen und möchte sie auch abgefragt bekommen. Mein Pony braucht aber auch keinen 08/15 Turnierreiter, sondern einen Freizeitreiter, der die Gesundheit seines Ponys im Vordergrund sieht und auch mal auf seinen sportlichen Eifer verzichten kann, wenn es notwendig ist. Daher sollte es auch ein erfahrener Reiter sein, der weiß was bei Wehwehchen zu tun ist.
Solche Reiter gibt es selten... und ich will mein Pony wenn ich es müsste nicht irgendwem geben, sondern dem Richtigen !
Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich will mein Pony nicht fortgeben, andererseits will ich nicht, dass er vor sich hinvegetiert. 2 Jahre sind nicht viel. Ich könnte mir 2 Reitbeteiligungen nehmen und selber eben mit dem Reiten zurücktreten für diese Zeit. In Vollpension würde man das Vorstellen beim Hufschmied und beim Tierarzt und weitere Behandlung für mich übernehmen. Es würde für alles gesorgt, wenn ich nicht sorgen kann.
Ich brauche einfach mal ehrlichen Rat.
Vielen Dank, wenn ihr euch das bis jetzt durchgelesen habt.