Was tun gegen die Katzenflut?

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  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #21
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #22
Letztlich ist Katze gleich Katze - egal ob in Deutschland oder im Ausland. Noch dazu haben viele THs und Vermittlungsstationen in Deutschland so üble Abgabebestimmungen (ich denk da nur an MoBie!), daß teilweise aller Wille nicht hilft, wenn man denn in Deutschland helfen will. Alleinstehend, berufstätig, würde ich in Deutschland auf "offiziellem" Weg überhaupt eine Katze kriegen? Hab ich meine Zweifel....

Und Zuchtkatzen... eben Arterhaltung, und ja, irgendwann wird auch ein Coonie bei mir einziehen - hoffentlich von der Coonie-Hilfe, aber wenn nicht... wer weiß?
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #23
ich bin auch ganz klar für eine kastration aber wer will das kontrollieren?

wir haben gegenüber eine frau wohnen die einen kater hat, er ist ein freigänger und markiert JEDES auto und singt wie ein weltmeister nach mädchen.... der ist doch bestimmt nicht kastriert...

wehe der sitzt demnächst bei mir vor dem balkon und versucht meine kleine amy zu locken (sie darf zwar nur auf den gesicherten balkon aber ich mache mir schon gedanken das sie vielleicht versucht auszubüchsen wenn sie in ein paar monaten zum ersten mal rollig wird und noch nicht kastriert ist....) aber das ist jetzt für mich noch kein grund sie mit fünf monaten proforma zu kastrieren.....
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #24
Ich finde bei einer Kastrationspflicht geht es nicht unbedingt ums kontrollieren. Aber bei welchem uneinsichtigen Nachbarn hätte ein Hinweis auf eine gesetzliche Regelung vllt zum Erfolg geführt?
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #25
Den Verein den ich aus Spanien kenne, kastriert viele Katzen und betreut sie weiter an Futterstellen, also das Hauptziel ist, Hilfe vor Ort. Ein Teil der Arbeit ist auch das Vermitteln der Katzen zB. nach Deutschland. Die Tiere die nach Deutschland kommen, sind Katzenwelpen und oft Rassekatzen. Gegen Rassekatzen kann man ja dann keinen Einwand haben, ist meiner Meinung nach tierschutzmäßig nützlicher, als eine Rassekatze vom Züchter.
Die Jungkatzen die versorgt werden, oft einfach in den Müll geworfene Babies ,kann man nicht einfach später wieder auf die Straße zurücksetzen, die werden dann nach Deutschland vermittelt, da die Vermittlung im eigenen Land oft sehr schwierig ist.
Mit guten Beispiel voran gehen und hoffen, dass dies in der Zukunft etwas verändern wird. Wenn es nur bewirkt , dass sich jemand überhaupt mal Gedanken über dieses Problem macht. Zum Beispiel wissen die Spanier oft selbst nicht, dass wenn sie ein Tier ins Tierheim bringen, es dort oft nicht überleben wird.
Ich denke ,dass diese wenigen ausländischen Tiere die Situation in Deutschen Tierheimen nicht verschlechtern werden. Es kommt einem nur im Internet so vor, als hätten viele ausländische Tiere. Ich persönlich kenne nur 1 Person, mit einem ausländischen Tier aus der realen Welt.

Bei uns im Kreis gibt es schon die Kastrationspflicht bei Katzen, in den angrenzenden Kreisen wird auch gerade dafür gekämpft.
Mal sehen ob es auch etwas bewirken wird.
LG Anja
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #26
Viele sagen ja das es den Tieren im Ausland oft in den Tierheimen schlechter geht als bei uns. Weil dort oft Tiere nach einer gewissen Zeit eingeschläfert werden. Das stimmt schon. Aber in Deutschland sind viele Tierheime so Überfüllt das sie keine Tiere mehr aufnehmen können und wenn das so bleibt werden bei uns auch bald Tiere eingeschläfert nach einer gewissen Zeit. Deshalb finde ich es nicht gut das Tiere aus dem Ausland geholt werden.
Allerdings müssen auch die Tierschützer von ihrem hohen Ross runter kommen. Ansprüche wie grundsätzlich nur in Freigang oder grundsätzlich nur in die Wohnung, nicht an Berufstätige, oder zu sagen "sie haben ja schon zwei Katzen/Hunde/andere Kleintiere" oder das man einen Grundbuchauszug vorzeigen muss sind keine Vermittlungsbedingungen sondern Ausreden weil man nicht Vermitteln will.

Eine Kastrationspflicht für Freigänger ja, aber nicht für Wohnungskatzen. Denn Verantwortungsbewusste Züchter muss es auch geben. Das Problem heute sind die vielen Vermehrer die es gibt, dazu zählen für mich auch die die Kitten verschenken (also kein Geld verdienen).
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #27
Kirschblüte, stimmt's, ich befürchte dass auch nicht viele Katzen den Kitten zu bekommen, die Welt für Katzen langsam weniger...
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #28
Eine Kastrationspflicht für Freigänger ja, aber nicht für Wohnungskatzen. Denn Verantwortungsbewusste Züchter muss es auch geben.

Natürlich muss es die geben. Diese Züchter sind dann aber eingetragen. Ich fänd's so am besten: Kastrationspflicht für alle Katzen, außer natürlich Zuchtkatzen eines eingetragenen Züchters. Wird allerdings schwer umsetzbar sein, fürchte ich.
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #29
Eine Kastrationspflicht für Wohnungskatzen würde gegen das Recht auf Selbstbestimmung verstoßen.
Bei Freigängern ist es gerade noch annehmbar, aber auch nur weil es eine Katzenflut gibt.
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #30
Was unsere Deutschen Tierheime angeht, so lange sie es uns so schwer machen, eine Katze zu bekommen wie ich es mehrfach erlebt habe, wird es immer Vermehrer und Auslandskatzen geben.

Sie müssen lernen um zu denken in unseren Tierheimen, denn ich habe keine Lust mehr mich dumm anmachen zu lassen oder Hoffnung zu haben und dann doch das Tier was man so oft besucht hat nicht zu bekommen, weil man ja Berufstätig ist oder schon eine Katze hat.

Versteht ihr was ich meine?

Ja, sehr gut!
Als ich eine Gesellschaft für meinen allerersten Kater in einem Kölner Tierheim suchte, wurde ich gleich am Telefon "dumm angemacht":roll:
Von wegen, Katzen wären ja Einzelgänger und ich hätte ja bestimmt schon mit einer Katze "genug zu tun":eusa_doh:Und ausserdem "hätten sie gerade nix da"...:shock:

Ich muss dazusagen, damals gab es noch kein Internet und ich hatte mich erstmal telefonisch nach Katzen erkundigt... Und das beste war ja, dass genau dieses Tierheim zu der Zeit "verzweifelt gute Plätze" für Katzen per Zeitungsannonce gesucht hatte...
Aber für mich gabs da anscheinend keine Katze:eusa_eh:

In Leverkusen dann schon...da sass Möhrchen Nr. 1, die dann bei mir einzog.. Und dort gabs keinerlei Bedenken, mir eine Katze zu vermitteln...(Die Nachkontrolle war übrigens begeistert und ich sollte gleich noch "ein paar ältere unvermittelbare" aufnehmen, lach)
Kommt wohl auch immer drauf an, an welches Tierheim man gerät.
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #31
Kommt wohl auch immer drauf an, an welches Tierheim man gerät.

...ja und vor Allem was für ein/e Wichtigtuer/in als Anprechpartner da ist.
 
  • Was tun gegen die Katzenflut? Beitrag #32
...ja und vor Allem was für ein/e Wichtigtuer/in als Anprechpartner da ist.

Ja...manche "Tierschützer" nehmen es wohl sehr genau...
Da bekommt noch nicht mal ein Berufstätiger eine Zweitkatze...:roll:

Aber davon sollte man sich ja nicht abschrecken lassen finde ich. Das nächste Tierheim oder Tierschutzorga ist dann nicht so verbohrt und aufgeschlossener;)
 
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