Huhu,
deine Gedanken in allen Ehren (ich wollte früher auch einen eigenen Gründen hehe), aber das kriegt man so als Einzelkämpfer auch gar nicht hin. Ich finde, um einen Verein gründen zu können (mal abgesehen vom Alter) muss man schon viele Connections haben.
Du brauchst jemanden, der die Finanzen übernimmt und zwar jemanden, der sich wirklich damit auskennt. Der Buch führen kann und weiß, wie er die Finanzen einzuteilen hat.
Du musst wissen wo. Man sollte nie einen Verein des Gründens halber gründen. Wenn du jetzt spontan eine Gegend siehst, wo du meinst, da müsse dringend ein Verein mal Vorort helfen, dann wäre das ein Argument, aber so gesehen, ist es sinniger, sich einem bereits vorhandenen anzumelden.
Du brauchst Leute, die Organisationstalent haben. Die Projekte aufbauen und durchführen können, die Menschen kennen, die dabei helfen.
Optimalerweise hast du noch Fundraiser, oder Menschen die wissen, wie es mit Sponsoren aussieht. Ein einfacher Brief mit "bitte bitte, wir brauchen Geld" reicht oftmals nicht.
Du brauchst einen festen Sitz, wo die Menschen erreichen können, einen Lagerplatz für die Sachspenden oder Geräte, die ihr braucht.
etc.
etc.
etc.
Da gibts noch so vieles, was du beachten musst.
Einen Tip kann ich dir geben, wenn du mal bissl was aus dem Alltag von solchen "Leitungen", oder einfach für die Zukunft erfahren möchtest:
http://www.amazon.de/Tierheim-Leitfaden-Management-artgerechte-Haltung/dp/3794526899/ref=sr_1_1
Ich habe dieses Buch bisher aus Zeitmangel noch nicht gelesen. Allerdings wurde es mir von meiner Tierhilfe empfohlen (sie haben dort im Übrigen auch eine der beiden Rezessionen bei Amazon abgegeben).
Es ist zwar kein Guide, damit jeder mal ein Tierheim führen kann, aber ich denke, es gibt einen guten Einblick, damit man auch mal sieht, dass es nicht allein um die Pflege der Tiere geht.