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Na ja - wer einmal selbst so was mitgemacht hat, weiß, wie schnell solche 'Fehler' jedem passieren können.
Da funktioniert im Training und auch sonst immer alles perfekt und mit einem mal steht man da und es läuft alles schief was nur schief laufen kann.
Und klar - wenn Fehler passieren, sind diese -immer- beim Hundeführer zu suchen. ;D
Ich empfinde solche Wettbewerbe schon als gewissen Stress für Mensch und Hund. Kommt sicherlich auf das Team selbst an. Aber ich selbst bin jedes Mal gestorben, wenn ich mit einem Hund dran war. Dieser eigene Stress überträgt sich dann leicht auf den Hund und die ganze Atmosphäre ist selten wirklich entspannt. ;D
Etwas ärgern tun sich wohl die meisten Hundehalter, wenn es nicht so läuft. Grade, wenn man dann mehrere 100 Kilometer für 2 Läufe - für 2 Minuten Aktion auf dem Parcour - gefahren ist.
Ich bin vor ein paar Jahren mit Pepsi mal ganz nach Bayern runter gefahren für eine deutsche Meisterschaft (aber nicht VDH).
Alle hatten hohe Erwartungen. Eltern, Trainer, Bekannte, ...
Dann die Start-Nummer 1.
Als erstes. - Beim ersten Lauf schauen meist noch die meisten zu.
Es ging also über zwei Hindernisse rüber, dann drehte ich mich falsch und mein Hund sprang über das erste Hindernis zurück. Hund wieder reingerufen, wo Madam noch wieder über ein paar Hindernisse sprang.
Im Slalom ist sie dann mitten drin wie von der Tarantel gestochen losgepest. Aus dem Parcour raus, wieder zurück. Ah... Ich sag euch - es war für mich der reinste Horror und mein Hund hatten massig Spaß.
Der zweite Lauf lief dann zum Glück etwas besser. Aber Hilfe - für Menschen halte ich solche Turniere als wesentlich stressiger als für die Hunde. ;D
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