- Notfall - 12-jähriger Kater abzugeben Beitrag #1
MoniDU
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Hallo Forengemeinde,
in einem anderen Forum braucht eine Userin dringend Hilfe, die sie hoffentlich hier bekommen kann. Da ich hier registriert bin, habe ich ihr angeboten, ihre Postings auch hier einzustellen:
Hallo Ihr´s!
Letzte Woche ist nach langer Krankheit meine Mutter verstorben und hinterläßt zwei 12-jährige Kater. Das Nachlaßgericht hat mir - trotz Erbausschlagung - "gestattet", mich um die Tiere zu kümmern. Bis letzten Dienstag habe ich die beiden in der Wohnung meiner Mutter gelassen und dort gefüttert, dann bin ich mit ihnen zum Tierarzt gefahren. Den einen habe ich impfen lassen und zu einer Bekannten gebracht, wo er zusammen mit anderen Katzen im Stall leben wird (waren auch bei meiner Mutter bis vor 2 Jahren Freigänger), bei dem anderen war ich mir ziemlich sicher, daß es das beste wäre, ihn einzuschläfern, da er bei meiner Mutter entweder apathisch rumlag oder sich irgendwo versteckte, wenn jemand kam. Er ist auf beiden Augen fast blind und hat ein kleines Geschwür am Zahnfleisch. Also nix, um ihn in einem Stall unterzubringen.
Die Tierärztin hingegen bescheinigte ihm außer grauem Star und einem Blutschwamm beste Gesundheit und wollte ihn nicht einschläfern. Tja, und sonst will ihn auch keiner haben. Jetzt sitzt er mit ein paar Decken und 2x Besuch am Tag bei mir im Keller :-(.
Ich habe einen Hund, der auf andere Tiere im Haus nicht wirklich gut und auf Katzen überhaupt nicht zu sprechen ist, und der Kater neigte bei meiner Mutter dazu, immer mal irgendwo hinzupinkeln, daher kann ich ihn nicht - zumindest ohne dauernde Aufsicht - in der Wohnung unterbringen. Unsere Tierauffangstelle ist so voll, daß sie die Katzen schon in Kaninchenställen unterbringen müssen.
Beide Katzen haben super-schlechte Zähne, da muß auf jeden Fall noch was gemacht werden, was ich sicherlich kostenmäßig übernehmen werde - das kann ich ja nun nicht denjenigen auf´s Auge drücken, die sich der Tiere annehmen - wobei ich bei meinem "Kellerkind" eher pessimistisch bin. Aber was tu ich jetzt mit diesem Tier?!? Das schlechte Gewissen plagt mich neben der Trauer um meine Mutter und allem, was bei einem Sterbefall noch so alles anfällt, schwer. Auf die Dauer ist es eine unhaltbare Situation, aber irgendwie bin ich dazu verdammt, sie nicht ändern zu können. Ich kann den Kerl ja schlecht irgendwo aussetzen oder verhungern lassen...
Kann jemand zumindest mit einer Idee helfen?
Um sich noch ein besseres Bild zu machen, hier ein Zusammenschnitt weiterer Postings:
Übrigens würde ich ihn aufgrund seiner Blindheit nicht mehr rauslassen, weil er kopflos flüchtet, wenn er sich erschreckt, insofern wäre er für Dich die perfekte Wohnungskatze. (...) Bewegen tut er sich - wie die Tierärztin sagt - aufgrund seiner Blindheit auch nicht viel. Bei meiner Mutter hat er mit der anderen Katze zusammen auf 38 m² gelebt.(...). Ich hab kein Problem, ihn 500 km weit zu fahren, wenn mir jemand entgegenkommt - und dem würde ich auch noch Spritgeld und das Geld für die nötige Zahn-OP geben.
Also, ich habe inzwischen auch Antwort von einem 2. Tierheim, das ebenfalls voll ist (insbesondere fehlt der Platz, um eine blinde Katze zu separieren), aber anbietet, ihn auf die HP zu stellen. Ein 3. Tierheim hat sich gemeldet, ich soll mal anrufen, habe ich gerade gesehen - das mache ich natürlich. Von privat bisher keine Reaktion.
Dem Kater geht´s soweit gut, er geht immer noch auf´s Katzenklo, frißt und langweilt sich. Vielleicht stimmt es wirklich, daß er eine ruhigere Umgebung brauchte, bei meiner Mutter gab´s halt noch die andere Katze und der Pflegedienst hat sich 3x am Tag die Klinke in die Hand gegeben. Und die sind ja nicht gerade rücksichtsvoll, wenn sie da durch die Bude getobt sind, bei dem bißchen Zeit, die ihnen zur Verfügung steht.
Also, ich habe jetzt von 4 Tierheimen Absagen bekommen, Gnadenhof Gut Aiderbichl z.B. schreibt direkt auf der Homepage unter "Tieraufnahme", daß sie derzeit keine Tiere vermitteln (ebenso Tierhilfe Norderstedt). Man kann eine Kleinanzeige aufgeben, wenn man Mitglied ist. Ist hier jemand Mitglied und würde eine entsprechende Anzeige aufgeben? Ich hänge mal 2 Bilder an, die ich von ihm so auf die Schnelle gemacht habe, die können gern verwendet werden.
Die ganze lebt derzeit in Schleswig-Holstein.
Es wäre toll, wenn sich jemand bei mir melden würde, der die Katze aufnehmen kann oder einen Gnadenhof kennt, der Platz hat.
Danke im Voraus!
Moni
in einem anderen Forum braucht eine Userin dringend Hilfe, die sie hoffentlich hier bekommen kann. Da ich hier registriert bin, habe ich ihr angeboten, ihre Postings auch hier einzustellen:
Hallo Ihr´s!
Letzte Woche ist nach langer Krankheit meine Mutter verstorben und hinterläßt zwei 12-jährige Kater. Das Nachlaßgericht hat mir - trotz Erbausschlagung - "gestattet", mich um die Tiere zu kümmern. Bis letzten Dienstag habe ich die beiden in der Wohnung meiner Mutter gelassen und dort gefüttert, dann bin ich mit ihnen zum Tierarzt gefahren. Den einen habe ich impfen lassen und zu einer Bekannten gebracht, wo er zusammen mit anderen Katzen im Stall leben wird (waren auch bei meiner Mutter bis vor 2 Jahren Freigänger), bei dem anderen war ich mir ziemlich sicher, daß es das beste wäre, ihn einzuschläfern, da er bei meiner Mutter entweder apathisch rumlag oder sich irgendwo versteckte, wenn jemand kam. Er ist auf beiden Augen fast blind und hat ein kleines Geschwür am Zahnfleisch. Also nix, um ihn in einem Stall unterzubringen.
Die Tierärztin hingegen bescheinigte ihm außer grauem Star und einem Blutschwamm beste Gesundheit und wollte ihn nicht einschläfern. Tja, und sonst will ihn auch keiner haben. Jetzt sitzt er mit ein paar Decken und 2x Besuch am Tag bei mir im Keller :-(.
Ich habe einen Hund, der auf andere Tiere im Haus nicht wirklich gut und auf Katzen überhaupt nicht zu sprechen ist, und der Kater neigte bei meiner Mutter dazu, immer mal irgendwo hinzupinkeln, daher kann ich ihn nicht - zumindest ohne dauernde Aufsicht - in der Wohnung unterbringen. Unsere Tierauffangstelle ist so voll, daß sie die Katzen schon in Kaninchenställen unterbringen müssen.
Beide Katzen haben super-schlechte Zähne, da muß auf jeden Fall noch was gemacht werden, was ich sicherlich kostenmäßig übernehmen werde - das kann ich ja nun nicht denjenigen auf´s Auge drücken, die sich der Tiere annehmen - wobei ich bei meinem "Kellerkind" eher pessimistisch bin. Aber was tu ich jetzt mit diesem Tier?!? Das schlechte Gewissen plagt mich neben der Trauer um meine Mutter und allem, was bei einem Sterbefall noch so alles anfällt, schwer. Auf die Dauer ist es eine unhaltbare Situation, aber irgendwie bin ich dazu verdammt, sie nicht ändern zu können. Ich kann den Kerl ja schlecht irgendwo aussetzen oder verhungern lassen...
Kann jemand zumindest mit einer Idee helfen?
Um sich noch ein besseres Bild zu machen, hier ein Zusammenschnitt weiterer Postings:
Übrigens würde ich ihn aufgrund seiner Blindheit nicht mehr rauslassen, weil er kopflos flüchtet, wenn er sich erschreckt, insofern wäre er für Dich die perfekte Wohnungskatze. (...) Bewegen tut er sich - wie die Tierärztin sagt - aufgrund seiner Blindheit auch nicht viel. Bei meiner Mutter hat er mit der anderen Katze zusammen auf 38 m² gelebt.(...). Ich hab kein Problem, ihn 500 km weit zu fahren, wenn mir jemand entgegenkommt - und dem würde ich auch noch Spritgeld und das Geld für die nötige Zahn-OP geben.
Also, ich habe inzwischen auch Antwort von einem 2. Tierheim, das ebenfalls voll ist (insbesondere fehlt der Platz, um eine blinde Katze zu separieren), aber anbietet, ihn auf die HP zu stellen. Ein 3. Tierheim hat sich gemeldet, ich soll mal anrufen, habe ich gerade gesehen - das mache ich natürlich. Von privat bisher keine Reaktion.
Dem Kater geht´s soweit gut, er geht immer noch auf´s Katzenklo, frißt und langweilt sich. Vielleicht stimmt es wirklich, daß er eine ruhigere Umgebung brauchte, bei meiner Mutter gab´s halt noch die andere Katze und der Pflegedienst hat sich 3x am Tag die Klinke in die Hand gegeben. Und die sind ja nicht gerade rücksichtsvoll, wenn sie da durch die Bude getobt sind, bei dem bißchen Zeit, die ihnen zur Verfügung steht.
Also, ich habe jetzt von 4 Tierheimen Absagen bekommen, Gnadenhof Gut Aiderbichl z.B. schreibt direkt auf der Homepage unter "Tieraufnahme", daß sie derzeit keine Tiere vermitteln (ebenso Tierhilfe Norderstedt). Man kann eine Kleinanzeige aufgeben, wenn man Mitglied ist. Ist hier jemand Mitglied und würde eine entsprechende Anzeige aufgeben? Ich hänge mal 2 Bilder an, die ich von ihm so auf die Schnelle gemacht habe, die können gern verwendet werden.
Die ganze lebt derzeit in Schleswig-Holstein.
Es wäre toll, wenn sich jemand bei mir melden würde, der die Katze aufnehmen kann oder einen Gnadenhof kennt, der Platz hat.
Danke im Voraus!
Moni