- Was Psychologen alles über Tiere zu wissen meinen... Beitrag #1
Luna & Artemis
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Sorry muss mich grade hier auskotzen -.-***
Hatte heute ja meine 2. Stunde bei der neuen Psychologin. Im Vorstellungsgespräch und in der 1. Stunde war sie mir sehr sympatisch und ich konnte mir vorstellen mit ihr zu "arbeiten" und das meine Therapie einen Erfolg hat. Dies hat sie es aber heute alles zu nichte gemacht >.<
Wir kamen heute aufs Thema "Meine Tiere" zu sprechen, weil wir in der ersten Stunde kurz darüber sprachen, das mir meine Tiere sehr wichtig sind. Und als sie heute fragte was für Tiere wir zuhause haben (also mein Freund und ich zusammen) und ich aufzählte: 4 Katzen, 4 Kaninchen, 2 Aquas, 2 Hamster und 8 Chinchillas wurden ihre Augen immer größer. Ich dachte halt "Na gut ist halt nicht üblich so viele Tiere zu haben..."
Dann fragte sie ob ich nicht ab und zu mal nen Spruch über die Tiere gedrückt bekomme.
Ich so ja man kriegt ab und zu schonmal nen Spruch um die Ohren.
Und sie total pampig "Und da wundern sie sich noch?!"
Ich "Hab ich das irgendwie gesagt?"
Sie "Nein..."
Ich "Ich hab über Sprüche über meine Tiere kein Problem solange sie nicht verletzend sind"
Sie "Ahhjaaaa"
Dann redeten wir weiter und sie unterstellte mir ich würde züchten. Ich hab dann nur geantwortet mit kastrierten Männchen und z.T. auch kastrierten Weibchen kann man schlecht züchten.
Dann sagte sie mir das ich eine Sammelleidenschaft anscheinend hätte. Ich geantwortet: "Ja, ich sammel Disney DvDs" (ich wusste aber was sie eigentlich meinte
)
Sie "Nein, sie sammeln Tiere!"
Ich "Wie kommen sie darauf?"
Sie "Im normalen deutschen Haushalt sind max. 6 Tiere. Das heißt max. 1 Hund, max. 2 Katzen und max. 3 Kleintiere."
Ich "Dann sind aber viele Deutsche nicht normal..."
Sie "Was glauben sie, warum sie soviele Tiere haben?"
Ich "Ich finde es halt schön Tiere versorgen zu können, mit ihnen zu spielen, kuscheln etc. Manchmal bin ich halt schon total glücklich wenn es mir schlecht geht und ich ihnen zugucke. Meine Tiere haben mir ein Verantwortungsbewusstsein verliehen, dass ich vorher nicht hatte"
Sie "Glauben sie das sie eine gute Beziehung mit ihrem Freund führen?"
Ich "Ja wir lieben uns, es ist ein Geben und Nehmen von beiden Seiten in unserer Beziehung, mein Freund unterstützt mich wo er kann und ich versuch es momentan so gut ich kann"
Sie "Wer viele Tiere hat, also über die Maximalzahl kann keine gute Beziehung führen..."
Ich "Mhmmm...."
Sie "Glauben sie das sie durch die Tiere was bekommen was sie in ihrere Vergangenheit nicht hatten? Z.B Liebe, Aufmerksamkeit?"
Ich "a) Hatte ich auch in meiner Vergangenheit Liebe und Aufmerksamkeit bekommen b) weiß ich das meine Nager mich warscheinlich nur knapp von meinem Freund unterscheiden können und das es denen warscheinlich egal ist solange Futter im Napf ist und das mich die Katzen zwar unterscheiden können von anderen Personen aber mich auch nicht Lieben können so wie es ein Mensch kann.
Dann diskutierten wir eine Zeit über die deutsche Normalzahl von Haustieren (leider konnte sie mir nicht sagen wer diese Zahl festgelegt hat) und über Animal Hoarding, doch dann kam der Brüller:
Sie "Was wäre wenn sie nur 6 Tiere hätten?"
Ich "Die würde ich genau so verpflegen und lieb haben wir 18 Tiere"
Sie "Warum haben sie dann 18 Tiere"
Ich "Wenn man den Freund dazuhat, der auch Tier sehr gerne hat und der da nichts gegen hat und auch gerne mithilft, die Zeit, das Geld, den Platz hat und sich nicht überfordert fühlt und nicht der Mensch ist der sagt "Ach ja jetzt möchte ich aber lieber feiern, baden, etc. gehen und danach kann ich ja immer noch nach den Tieren gucken" ist, warum nicht?
Sie "Stellen sie sich mal vor jemand würde gerne 2 von ihren Chinchillas haben und sagt ihnen, das wenn er die beiden nicht haben kann zum Züchter geht. Damit kurbeln sie das Zuchtgeschäft an."
Ich "a) würde ich denken dem ist nicht mehr zu helfen, ich geh doch auch nicht zu jemanden dessen Hund ich schön finde und sag wenn sie mir nicht ihren Hund geben wollen geh ich zum Züchter! Und nicht zum offiziel anerkannten! und b) würde ich ihm raten im Tierheim nachzugucken."
Sie "Sie sollten wirklich überlegen sich von ein Paar Tiere zu trennen, so das sie von jeder Tierart max. 1-2 Tiere haben. Dann ist auch die Therapie erfolgsversprechender!"
Ich "Ich gebe keins meiner Tiere ab, wenn es nicht grade nötig ist und ich sehe grade diese Not nicht."
Sie "Es ist nicht normal so viele Tiere zu haben, außer man will grade ein Tierheim eröffnen."
Ich "Dann bin ich wohl nicht normal, und was das angeht werde ich wohl nie normal werden."
Sie "Was sagt ihre Familie dazu?"
Ich "Naja die haben selber einen Hund..."
Sie "Ja das ist ja auch Normal"
Ich ".... und über 100 Vögel und 2 Aquarien"
Sie "*schluck* 100´?"
Ich "über 100... Kanarien, Gouldamadinen, Wellis alle artgerecht in innen und außen Volieren... Mein Onkel war mal anerkannter Züchter, hat aber aufgehört aus gesundheitlichen Gründen aufgehört. hat aber die Vögel behalten. Ich so wenn die hören das ein neues Chinchilla oder wie jetzt bei den Katzen mir gehören zeigen sie mir den Vogel und im nächsten Satz fragen sie wie es aussieht, wie es heißt, wo es herkommt, ob man es streicheln kann, in welchem Stall es jetzt ist (also bei den Chins), und alles weitere...
(Das war der Punkt wo sie uns alle glaube ich als verrückt abgestempelt hat :mrgreen
Sie "Naja die Stunde ist jetzt auch um und sie sollten mal darrüber nachdenken das es gesünder wäre ein Paar Tiere abzugeben. Tiere sind auch meist der Auslöser für Depressionen und können auch Asthma hervorrufen. Ich mag zwar Tiere auch aber es hat alles seine Grenzen... Mit der Katze zum Beispiel können sie sich auch beschäftigen, Kaninchen brauchen nur ein großes Gehege und dann vermissen die auch ihren Partner nicht und sie meine mal gehört zu haben das man Chinchillas eh nur zu zweit halten kann...."
Ich mich dann nur noch verabschiedet und bin nach Hause gegangen und war voll fertig
Mein Freund war sehr sauer und war kurz davor die anzurufen :evil:
Sorry musste mich auskotzen... Werde die mir noch 1, 2 Stunden angucken und wenn die immer noch der Meinung ist, das die Therapie nur erfolgreich wird wenn ich meine Tiere abgebe war ich die längste Zeit dort -.- Hat jemand von euch schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht? Sie meinte auch zu mir wenn man Kinder hat ist es gesetzlich nicht erlaubt so viele Tiere zu haben, kann aber keinen Paragraphen dazu finden. Stimmt das?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
*schluck* sorry wusste nicht das es so viel ist :uups:
Hatte heute ja meine 2. Stunde bei der neuen Psychologin. Im Vorstellungsgespräch und in der 1. Stunde war sie mir sehr sympatisch und ich konnte mir vorstellen mit ihr zu "arbeiten" und das meine Therapie einen Erfolg hat. Dies hat sie es aber heute alles zu nichte gemacht >.<
Wir kamen heute aufs Thema "Meine Tiere" zu sprechen, weil wir in der ersten Stunde kurz darüber sprachen, das mir meine Tiere sehr wichtig sind. Und als sie heute fragte was für Tiere wir zuhause haben (also mein Freund und ich zusammen) und ich aufzählte: 4 Katzen, 4 Kaninchen, 2 Aquas, 2 Hamster und 8 Chinchillas wurden ihre Augen immer größer. Ich dachte halt "Na gut ist halt nicht üblich so viele Tiere zu haben..."
Dann fragte sie ob ich nicht ab und zu mal nen Spruch über die Tiere gedrückt bekomme.
Ich so ja man kriegt ab und zu schonmal nen Spruch um die Ohren.
Und sie total pampig "Und da wundern sie sich noch?!"
Ich "Hab ich das irgendwie gesagt?"
Sie "Nein..."
Ich "Ich hab über Sprüche über meine Tiere kein Problem solange sie nicht verletzend sind"
Sie "Ahhjaaaa"
Dann redeten wir weiter und sie unterstellte mir ich würde züchten. Ich hab dann nur geantwortet mit kastrierten Männchen und z.T. auch kastrierten Weibchen kann man schlecht züchten.
Dann sagte sie mir das ich eine Sammelleidenschaft anscheinend hätte. Ich geantwortet: "Ja, ich sammel Disney DvDs" (ich wusste aber was sie eigentlich meinte
Sie "Nein, sie sammeln Tiere!"
Ich "Wie kommen sie darauf?"
Sie "Im normalen deutschen Haushalt sind max. 6 Tiere. Das heißt max. 1 Hund, max. 2 Katzen und max. 3 Kleintiere."
Ich "Dann sind aber viele Deutsche nicht normal..."
Sie "Was glauben sie, warum sie soviele Tiere haben?"
Ich "Ich finde es halt schön Tiere versorgen zu können, mit ihnen zu spielen, kuscheln etc. Manchmal bin ich halt schon total glücklich wenn es mir schlecht geht und ich ihnen zugucke. Meine Tiere haben mir ein Verantwortungsbewusstsein verliehen, dass ich vorher nicht hatte"
Sie "Glauben sie das sie eine gute Beziehung mit ihrem Freund führen?"
Ich "Ja wir lieben uns, es ist ein Geben und Nehmen von beiden Seiten in unserer Beziehung, mein Freund unterstützt mich wo er kann und ich versuch es momentan so gut ich kann"
Sie "Wer viele Tiere hat, also über die Maximalzahl kann keine gute Beziehung führen..."
Ich "Mhmmm...."
Sie "Glauben sie das sie durch die Tiere was bekommen was sie in ihrere Vergangenheit nicht hatten? Z.B Liebe, Aufmerksamkeit?"
Ich "a) Hatte ich auch in meiner Vergangenheit Liebe und Aufmerksamkeit bekommen b) weiß ich das meine Nager mich warscheinlich nur knapp von meinem Freund unterscheiden können und das es denen warscheinlich egal ist solange Futter im Napf ist und das mich die Katzen zwar unterscheiden können von anderen Personen aber mich auch nicht Lieben können so wie es ein Mensch kann.
Dann diskutierten wir eine Zeit über die deutsche Normalzahl von Haustieren (leider konnte sie mir nicht sagen wer diese Zahl festgelegt hat) und über Animal Hoarding, doch dann kam der Brüller:
Sie "Was wäre wenn sie nur 6 Tiere hätten?"
Ich "Die würde ich genau so verpflegen und lieb haben wir 18 Tiere"
Sie "Warum haben sie dann 18 Tiere"
Ich "Wenn man den Freund dazuhat, der auch Tier sehr gerne hat und der da nichts gegen hat und auch gerne mithilft, die Zeit, das Geld, den Platz hat und sich nicht überfordert fühlt und nicht der Mensch ist der sagt "Ach ja jetzt möchte ich aber lieber feiern, baden, etc. gehen und danach kann ich ja immer noch nach den Tieren gucken" ist, warum nicht?
Sie "Stellen sie sich mal vor jemand würde gerne 2 von ihren Chinchillas haben und sagt ihnen, das wenn er die beiden nicht haben kann zum Züchter geht. Damit kurbeln sie das Zuchtgeschäft an."
Ich "a) würde ich denken dem ist nicht mehr zu helfen, ich geh doch auch nicht zu jemanden dessen Hund ich schön finde und sag wenn sie mir nicht ihren Hund geben wollen geh ich zum Züchter! Und nicht zum offiziel anerkannten! und b) würde ich ihm raten im Tierheim nachzugucken."
Sie "Sie sollten wirklich überlegen sich von ein Paar Tiere zu trennen, so das sie von jeder Tierart max. 1-2 Tiere haben. Dann ist auch die Therapie erfolgsversprechender!"
Ich "Ich gebe keins meiner Tiere ab, wenn es nicht grade nötig ist und ich sehe grade diese Not nicht."
Sie "Es ist nicht normal so viele Tiere zu haben, außer man will grade ein Tierheim eröffnen."
Ich "Dann bin ich wohl nicht normal, und was das angeht werde ich wohl nie normal werden."
Sie "Was sagt ihre Familie dazu?"
Ich "Naja die haben selber einen Hund..."
Sie "Ja das ist ja auch Normal"
Ich ".... und über 100 Vögel und 2 Aquarien"
Sie "*schluck* 100´?"
Ich "über 100... Kanarien, Gouldamadinen, Wellis alle artgerecht in innen und außen Volieren... Mein Onkel war mal anerkannter Züchter, hat aber aufgehört aus gesundheitlichen Gründen aufgehört. hat aber die Vögel behalten. Ich so wenn die hören das ein neues Chinchilla oder wie jetzt bei den Katzen mir gehören zeigen sie mir den Vogel und im nächsten Satz fragen sie wie es aussieht, wie es heißt, wo es herkommt, ob man es streicheln kann, in welchem Stall es jetzt ist (also bei den Chins), und alles weitere...
(Das war der Punkt wo sie uns alle glaube ich als verrückt abgestempelt hat :mrgreen
Sie "Naja die Stunde ist jetzt auch um und sie sollten mal darrüber nachdenken das es gesünder wäre ein Paar Tiere abzugeben. Tiere sind auch meist der Auslöser für Depressionen und können auch Asthma hervorrufen. Ich mag zwar Tiere auch aber es hat alles seine Grenzen... Mit der Katze zum Beispiel können sie sich auch beschäftigen, Kaninchen brauchen nur ein großes Gehege und dann vermissen die auch ihren Partner nicht und sie meine mal gehört zu haben das man Chinchillas eh nur zu zweit halten kann...."
Ich mich dann nur noch verabschiedet und bin nach Hause gegangen und war voll fertig
Sorry musste mich auskotzen... Werde die mir noch 1, 2 Stunden angucken und wenn die immer noch der Meinung ist, das die Therapie nur erfolgreich wird wenn ich meine Tiere abgebe war ich die längste Zeit dort -.- Hat jemand von euch schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht? Sie meinte auch zu mir wenn man Kinder hat ist es gesetzlich nicht erlaubt so viele Tiere zu haben, kann aber keinen Paragraphen dazu finden. Stimmt das?
---
EDIT (automatische Beitragszusammenführung):
*schluck* sorry wusste nicht das es so viel ist :uups:
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