- Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #1
J
jule.h
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Hallo,
ich bin neu hier im Forum, und habe mich auch schon durch einige Beiträge durchgearbeitet, aber nichts gefunden, was auf meine Situation passt, obwohl es zu der Frage, ob bzw. wann man sich einen Hund anschaffen sollte, natürlich schon jede Menge Beiträge gibt.
Also, mein "Problem" ist folgendes: wie tausende andere Leute, wollte ich schon immer einen Hund haben. Wir haben uns das auch mal überlegt als meine Eltern ein Haus gekauft haben, dann aber beschlossen, dass wir doch lieber eine Katze holen, weil mein Vater immer Katzen hatte, und meien Elternauch beide berufstätig sind, und die Katze ja doch besser damit klar kommt, länger alleine zu sein.
Letztes Jahr im September bin ich dann fürs Studium ausgezogen und lebe jetzt auch etwa 250km weit weg. Meine Katze habe ich zuhause gelassen, weil ich der mittlerweile doch alten Dame den Stress eines Umzugs nciht zumuten wollte.
In den letzten Monaten hat sich der Gedanke einen Hund anzuschaffen aber ziemlich bei mir festgesetzt. Ich hab mir auch die Frage gestellt, wann er überhaupt mal in mein Leben passen soll, und wie andere Leute das machen. Arbeiten müssen ja doch die meisten, und nicht jeder davon ist ein Tierquäler.
Ich studiere jetzt im dritten Semester und werde (dank eines Fachwechsels) auch noch mindestens fünf Semester studieren. Mir ist klar, dass die Anschaffung eines Hundes ein langfristiges Projekt ist (und ich meine auch schon bevor er ins Haus kommt). Mich interessiert, was ihr als Hundehalter überhaupt dazu sagt, während dem Studium einen Hund anzuschaffen, weil wir ja doch immer darüber jammern, dass der Bachelor uns überfordert und man auch noch nicht weiß, wie es danach weiter geht.
Die Idee ist, in den Semesterferien nach dem Sommer 2012 einen (jungen?) Hund zu holen. Bis dahin habe ich meine Praktika erledigt, kann mir Veranstaltungen so legen bzw. vorziehen, dass ich in den beiden letzten Semestern nicht mehr viele Seminare besuchen muss bzw. im letzten Semester vor allem an der Bachelorarbeit schreibe. Ich hätte auf jeden Fall drei Monate frei, die ich dem Hund widmen könnte, und würde danach zwischen 6 und 12 Stunden die Woche an der Uni verbringen. Manche Dozenten dulden Hunde auch in den Seminaren, also könnte der Hund dorthin falls nötig mitkommen. Natürlich nicht in überfüllte Vorlesungen! Davon gibt es in meinem Studiengang sowieso kaum welche. Ich wohne in einer Einliegerwohnung und teile den Hof und Garten mit meinen Vermietern (einem älteren Ehepaar) - selbst ehemalige Hundebesitzer - und der Familie ihrer Tochter, mit denen ich gut befreundet bin. Sowohl die als auch einige andere Leute wären bereit, falls mal ein besonderer Termin ansteht, oder ich krank werde, mich mit dem Hund zu unterstützen. Aber ich möchte natürlich dem Tierchen auch nicht zumuten, ständig hin- und hergeschoben zu werden
Was meine Hundeerfahrung betrifft, wäre das wie gesagt mein erster Hund. Ich führe schon seit einigen Jahren die Hunde anderer Leute aus. Als ich noch Zuhause gewohnt habe, hatte ich da auch eine super Hündin mit total nettem Frauchen
hier hatte ich da nicht ganz so viel Glück, führe aber gelegentlich den Hund der Chefin meines Freundes aus. Leider muss ich sagen, dass es mich immer mehr anstrengt, wie manche Leute ihre Hunde erziehen oder auch nciht erziehen, und den Hund von jemand anderem (um) zu erziehen finde ich aber natürlich auch falsch, obwohl ich mir sicher bin, dass ich an der Hundeerziehung riesigen Spaß habe.
Mit ist klar, dass ich mich mit der Anschaffung eines Hundes dazu verpflichte, ihm auch Zeit seines Lebens einen angemessenen Platz in meinem Leben zu bieten. Deswegen will ich mich auch nicht Hals über Kopf in irgendwas stürzen, was am Ende doch egoistisch und undurchdacht ist.
Was sagt ihr denn generell zu der Idee? Findet ihr es in jedem Fall verantwortungslos, einen Hund anzuschaffen, wenn man nicht sagen kann, wie das Leben sich entwickelt? Natürlich gibt es "sicherere" Umstände als während dem Studium, aber wer kann schon gut 15 Jahre vorausplanen? Was sollte ich auf jeden Fall noch bedenken bzw. wo seht ihr Schwierigkeiten? Ich hab bestimmt auch die ein oder andere wichtige Info vergessen, also gerne nachfragen
Danke für eure Rückmeldung.
Liebe Grüße,
Jule
ich bin neu hier im Forum, und habe mich auch schon durch einige Beiträge durchgearbeitet, aber nichts gefunden, was auf meine Situation passt, obwohl es zu der Frage, ob bzw. wann man sich einen Hund anschaffen sollte, natürlich schon jede Menge Beiträge gibt.
Also, mein "Problem" ist folgendes: wie tausende andere Leute, wollte ich schon immer einen Hund haben. Wir haben uns das auch mal überlegt als meine Eltern ein Haus gekauft haben, dann aber beschlossen, dass wir doch lieber eine Katze holen, weil mein Vater immer Katzen hatte, und meien Elternauch beide berufstätig sind, und die Katze ja doch besser damit klar kommt, länger alleine zu sein.
Letztes Jahr im September bin ich dann fürs Studium ausgezogen und lebe jetzt auch etwa 250km weit weg. Meine Katze habe ich zuhause gelassen, weil ich der mittlerweile doch alten Dame den Stress eines Umzugs nciht zumuten wollte.
In den letzten Monaten hat sich der Gedanke einen Hund anzuschaffen aber ziemlich bei mir festgesetzt. Ich hab mir auch die Frage gestellt, wann er überhaupt mal in mein Leben passen soll, und wie andere Leute das machen. Arbeiten müssen ja doch die meisten, und nicht jeder davon ist ein Tierquäler.
Ich studiere jetzt im dritten Semester und werde (dank eines Fachwechsels) auch noch mindestens fünf Semester studieren. Mir ist klar, dass die Anschaffung eines Hundes ein langfristiges Projekt ist (und ich meine auch schon bevor er ins Haus kommt). Mich interessiert, was ihr als Hundehalter überhaupt dazu sagt, während dem Studium einen Hund anzuschaffen, weil wir ja doch immer darüber jammern, dass der Bachelor uns überfordert und man auch noch nicht weiß, wie es danach weiter geht.
Die Idee ist, in den Semesterferien nach dem Sommer 2012 einen (jungen?) Hund zu holen. Bis dahin habe ich meine Praktika erledigt, kann mir Veranstaltungen so legen bzw. vorziehen, dass ich in den beiden letzten Semestern nicht mehr viele Seminare besuchen muss bzw. im letzten Semester vor allem an der Bachelorarbeit schreibe. Ich hätte auf jeden Fall drei Monate frei, die ich dem Hund widmen könnte, und würde danach zwischen 6 und 12 Stunden die Woche an der Uni verbringen. Manche Dozenten dulden Hunde auch in den Seminaren, also könnte der Hund dorthin falls nötig mitkommen. Natürlich nicht in überfüllte Vorlesungen! Davon gibt es in meinem Studiengang sowieso kaum welche. Ich wohne in einer Einliegerwohnung und teile den Hof und Garten mit meinen Vermietern (einem älteren Ehepaar) - selbst ehemalige Hundebesitzer - und der Familie ihrer Tochter, mit denen ich gut befreundet bin. Sowohl die als auch einige andere Leute wären bereit, falls mal ein besonderer Termin ansteht, oder ich krank werde, mich mit dem Hund zu unterstützen. Aber ich möchte natürlich dem Tierchen auch nicht zumuten, ständig hin- und hergeschoben zu werden
Was meine Hundeerfahrung betrifft, wäre das wie gesagt mein erster Hund. Ich führe schon seit einigen Jahren die Hunde anderer Leute aus. Als ich noch Zuhause gewohnt habe, hatte ich da auch eine super Hündin mit total nettem Frauchen
Mit ist klar, dass ich mich mit der Anschaffung eines Hundes dazu verpflichte, ihm auch Zeit seines Lebens einen angemessenen Platz in meinem Leben zu bieten. Deswegen will ich mich auch nicht Hals über Kopf in irgendwas stürzen, was am Ende doch egoistisch und undurchdacht ist.
Was sagt ihr denn generell zu der Idee? Findet ihr es in jedem Fall verantwortungslos, einen Hund anzuschaffen, wenn man nicht sagen kann, wie das Leben sich entwickelt? Natürlich gibt es "sicherere" Umstände als während dem Studium, aber wer kann schon gut 15 Jahre vorausplanen? Was sollte ich auf jeden Fall noch bedenken bzw. wo seht ihr Schwierigkeiten? Ich hab bestimmt auch die ein oder andere wichtige Info vergessen, also gerne nachfragen
Danke für eure Rückmeldung.
Liebe Grüße,
Jule