Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt?

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jule.h

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Hallo,
ich bin neu hier im Forum, und habe mich auch schon durch einige Beiträge durchgearbeitet, aber nichts gefunden, was auf meine Situation passt, obwohl es zu der Frage, ob bzw. wann man sich einen Hund anschaffen sollte, natürlich schon jede Menge Beiträge gibt.

Also, mein "Problem" ist folgendes: wie tausende andere Leute, wollte ich schon immer einen Hund haben. Wir haben uns das auch mal überlegt als meine Eltern ein Haus gekauft haben, dann aber beschlossen, dass wir doch lieber eine Katze holen, weil mein Vater immer Katzen hatte, und meien Elternauch beide berufstätig sind, und die Katze ja doch besser damit klar kommt, länger alleine zu sein.
Letztes Jahr im September bin ich dann fürs Studium ausgezogen und lebe jetzt auch etwa 250km weit weg. Meine Katze habe ich zuhause gelassen, weil ich der mittlerweile doch alten Dame den Stress eines Umzugs nciht zumuten wollte.
In den letzten Monaten hat sich der Gedanke einen Hund anzuschaffen aber ziemlich bei mir festgesetzt. Ich hab mir auch die Frage gestellt, wann er überhaupt mal in mein Leben passen soll, und wie andere Leute das machen. Arbeiten müssen ja doch die meisten, und nicht jeder davon ist ein Tierquäler.
Ich studiere jetzt im dritten Semester und werde (dank eines Fachwechsels) auch noch mindestens fünf Semester studieren. Mir ist klar, dass die Anschaffung eines Hundes ein langfristiges Projekt ist (und ich meine auch schon bevor er ins Haus kommt). Mich interessiert, was ihr als Hundehalter überhaupt dazu sagt, während dem Studium einen Hund anzuschaffen, weil wir ja doch immer darüber jammern, dass der Bachelor uns überfordert und man auch noch nicht weiß, wie es danach weiter geht.
Die Idee ist, in den Semesterferien nach dem Sommer 2012 einen (jungen?) Hund zu holen. Bis dahin habe ich meine Praktika erledigt, kann mir Veranstaltungen so legen bzw. vorziehen, dass ich in den beiden letzten Semestern nicht mehr viele Seminare besuchen muss bzw. im letzten Semester vor allem an der Bachelorarbeit schreibe. Ich hätte auf jeden Fall drei Monate frei, die ich dem Hund widmen könnte, und würde danach zwischen 6 und 12 Stunden die Woche an der Uni verbringen. Manche Dozenten dulden Hunde auch in den Seminaren, also könnte der Hund dorthin falls nötig mitkommen. Natürlich nicht in überfüllte Vorlesungen! Davon gibt es in meinem Studiengang sowieso kaum welche. Ich wohne in einer Einliegerwohnung und teile den Hof und Garten mit meinen Vermietern (einem älteren Ehepaar) - selbst ehemalige Hundebesitzer - und der Familie ihrer Tochter, mit denen ich gut befreundet bin. Sowohl die als auch einige andere Leute wären bereit, falls mal ein besonderer Termin ansteht, oder ich krank werde, mich mit dem Hund zu unterstützen. Aber ich möchte natürlich dem Tierchen auch nicht zumuten, ständig hin- und hergeschoben zu werden ;)
Was meine Hundeerfahrung betrifft, wäre das wie gesagt mein erster Hund. Ich führe schon seit einigen Jahren die Hunde anderer Leute aus. Als ich noch Zuhause gewohnt habe, hatte ich da auch eine super Hündin mit total nettem Frauchen :) hier hatte ich da nicht ganz so viel Glück, führe aber gelegentlich den Hund der Chefin meines Freundes aus. Leider muss ich sagen, dass es mich immer mehr anstrengt, wie manche Leute ihre Hunde erziehen oder auch nciht erziehen, und den Hund von jemand anderem (um) zu erziehen finde ich aber natürlich auch falsch, obwohl ich mir sicher bin, dass ich an der Hundeerziehung riesigen Spaß habe.
Mit ist klar, dass ich mich mit der Anschaffung eines Hundes dazu verpflichte, ihm auch Zeit seines Lebens einen angemessenen Platz in meinem Leben zu bieten. Deswegen will ich mich auch nicht Hals über Kopf in irgendwas stürzen, was am Ende doch egoistisch und undurchdacht ist.
Was sagt ihr denn generell zu der Idee? Findet ihr es in jedem Fall verantwortungslos, einen Hund anzuschaffen, wenn man nicht sagen kann, wie das Leben sich entwickelt? Natürlich gibt es "sicherere" Umstände als während dem Studium, aber wer kann schon gut 15 Jahre vorausplanen? Was sollte ich auf jeden Fall noch bedenken bzw. wo seht ihr Schwierigkeiten? Ich hab bestimmt auch die ein oder andere wichtige Info vergessen, also gerne nachfragen :)
Danke für eure Rückmeldung.

Liebe Grüße,
Jule
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #2
Hallo Jule,

im Prinzip, stellt sich nur die eine Frage.In wie weit bist du bereit für deinen neuen "Partner" in Zukunft nennen wir es "Abstriche " zu machen -oder eben Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen?

Wenn Du diese Frage im Hinblick deiner Zukunftspläne ganz klar mit: Ich bin mir bewußt und auch bereit ALLE Umstände / Verzichte ,die mir mein Hund macht mit Arbeit und einem Lächeln aus Liebe in kauf zu nehmen -dann steht Dir als erwachsener, intelligenter und verantwortungsbewusster Mensch NICHTS im Weg.

Allem voran - ich hatte als Schülerin schon einen eigenen Hund -und später im Studium(nicht zu Hause gewohnt) ganz selbstverständlich auch einen.
Mein Prof sagte damals: "Tja eine Hund als Student -daß ist purer Luxus."
Ich sagte ihm: "Ja ein Luxus ohne den es sich für mich nicht zu leben lohnt."

Damit meine ich auch
-daß Du nicht eben mal,ohne weiteres ins Ausland (arbeiten etc. ) kannst,

-daß Du eventuell lukrative und tolle Jobangebote ablehnst- weil dir die Haltung da aus irgend einem Grund nicht möglich ist (sei es der Ort / die Arbeitszeit / Arbeitgeber...etc)

-mein Rezept dagegen war die sofortige Selbstständigkeit nach dem Studium...umgeben von hundeverrückten Mitarbeitern....hat geklappt.

- daß Du immer - wirklich immer für die erhofften 12-16 Jahre, ein Wesen neben dir hast, daß vollkommen abhängig von dir ist und ähnlich wie bei einem Kind - immer organisiert gehört.....darunter verstehe ich, daß super spontanes Vereisen, langes feiern...und so was eben nicht mehr so einfach mal eben machbar ist......bzw. der Hund eben dabei ist und du daruf bestehst ,weil er ZU DIR gehört.

-daß du eher mal einen Mann "verabschiedest" als deinen Hund....sofern der sich nicht arrangiert...ebenso von einigen "Freunden" die dich z.B.nur ohne Hund einladen....

Naja wenn das alles kein Problem ist ... und du eben gut organisieren kannst (von den Nachbarn bis hin zu den Profs und später im Job) dann wird das DIE ERSTE GROSSE LIEBE deines Lebens.
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #3
Huhu,

das Problem was ich vor allem sehe, ist der finanzielle Part. Ich weiß nicht, inwiefern du da Geld hast, aber als einfacher Student, lebt man ja sowieso nicht luxoriös.
Bei einem Hund sollten immer Rücklagen vorhanden sein, für diverse Ops (3stelliger Betrag ein Muss, 4stellig wäre natürlich noch besser).

Die Zeit für das Studium würde ich nicht unterschätzen. Ich habe auch verhältnismäßig wenige Stunden, muss dennoch viel Zuhause machen. Freizeit bzw. ständig was mit Freunden machen, ist nicht mehr drin, es sei denn, sie kommen immer zu dir, oder der Hund kann mit.
Die Bachelor Arbeit würde ich auch nicht unterschätzen. Ich kann meine im Februar anmelden, bereite mich aber jetzt schon vor, weil man eigentlich zu wenig Zeit hat, wie ich finde. Wenn du Pech hast, hast du auch noch einen Dozenten der Null Bock hat (meine ist zum Glück sehr hilfsbereit).

Du hast recht, 15 Jahre vorausplanen kann natürlich keiner, wobei eben die Phase zwischen Studium und Beruf sehr lange dauern kann. Nicht selten ist man einige Monate ohne Job, je nachdem was du studierst, das kann man dem Hund und sich selbst nicht antun, finde ich.

Klar, den Hund könnte man prinzipiell mitnehmen sofern erlaubt. Das kann man aber nur vom Hund abhängig machen. Manche können es gut ab, manche würden aufdrehen. Meine beiden würden sich z.B. absolut unwohl fühlen, aber ich dürfte auch keine mitnehmen ;)

Also letztendlich würde ich sagen, warte erstmal ab. Vielleicht entscheidest du dich ja auch noch dazu, den Master zu machen, das sind nochmal 2 Jahre mehr, wo du je nachdem auch nochmal mehr zu tun hast.
Gerade während Klausurphasen kannst du dem Hund kaum das geben, was er braucht.

Wobei man die letzten Punkte noch ausgleichen könnte, wenn 100% jemand da ist, der den Hund abnehmen kann. Mit dem Geld sehe ich aber, wie gesagt, die größten Probleme. Haustiere werden leider oft unterschätzt.
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #4
Hey du,

Ich bin auch Studentin und nun lebt seit 2 Monaten meine kleine Loumaus bei mir. :)

Finanziell werde ich von meinen Eltern unterstützt. Genau wie bei dir, gibt es genug Leute, die auf Lou aufpassen könnten und sie darf mit an die Hochschule. (findet sie auch eher interessant als doof ;D)

Ich habe auch das "Glück", dass ich ziemlich viel von zuhause arbeiten kann.
Da ich momentan so eine Art "Selbstfindungssemester" einlege, habe ich auch komplett frei für Lou. (ja, sowas kann man an ner Kunsthochschule machen ;D)

Naja, damit wollte ich eigentlich nur sagen, dass das funktioniert. Ich werde jetzt noch 4 Jahre studieren. Mein Traum ist die Selbstständigkeit.
Sollte das nicht hinhauen, muss man sich halt einen "Hunde-gerechten" Job suchen.

Mein Leben besteht momentan hauptsächlich aus Loulou, aber eins kann ich dir sagen: das ist WUNDERSCHÖN. :)

Wenn die äußeren Umstände (Geld, Unterstützung, Zeit usw..) alle stimmen, überlege einfach ob du dein Leben mit einem Hund verbringen möchtest. Du bist dann als Person nicht mehr alleine, sondern zu zweit.
Du hast jemanden bei dir, der auf dich angewiesen ist, mit dem du täglich raus musst usw.

Aber meiner Meinung nach ist es das alles wert.
Der Hund an deiner Seite, gibt dir meistens viel mehr, als du ihm jemals geben könntest.
Und abends mit nem kleinen Kuschelpaket auf dem Bauch Fernsehen, ist das Größte. ;)
(Im übrigen muss das Kuschelpaket nicht zwingendermaßen klein sein. Henry mit seinen 70 cm, platscht sich auch meistens auf deinen Bauch. Das is dann zwar etwas einengend, aber auszuhalten^^)

Ich wünsche dir jedenfalls viel Glück. :)
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #5
Danke für die schnellen Rückmeldungen.
zu Suno:
Dass ein Hund in vielen Lebensbereichen auch Verzicht bedeutet, ist mir klar. Das ist natürlich immer leichter gesagt als getan, und ich bin sicher, dass fast, wenn nicht jeder Hundehalter schon in der Situation war, dass er etwaas gerne gemacht hätte, dann aber zugunsten seines Hundes verzichten musste.
Bei den Punkte, die du nun aufgezählt hast, kann ich guten gewissens sagen, dass ich darauf verzichten würde (außer bei der Selbstständigkeit vielleicht ;) das bietet sich beim Instructional Design Studium zwar an, ich dachte aber immer, dass ich vorher ein paar Jahre angestellt wäre). Das ich Freunde haben soll, die mich nur ohne Hund einladen erschreckt mich ein bisschen ;) das wird sich ja gegebenenfalls irgendwann zeigen. Es gibt natürlich noch tausende andere Dinge, die dazu kommen, aber ich kann mir im Moment wirklich nicht vorstellen, dass ich mal zu den verantwortungslosen Menschen gehöre, die ihren Vierbeiner aus Bequemlichkeit leiden lassen. Um den Skeptikern gleich mal vorweg zu greifen: ich weiß, dass das die meisten von sich behaupten und mit guten Vorsätzen angehen, es dann aber doch in vielen Fällen schief geht.
U nochmal auf den Verzicht zurückzukommen. Ich glaube, dass ein Hund trotz allem Verzicht eine enorme Bereicherung wäre. Ich würde mir wünschen, dass er mich später mal bein den Pfadfindern (nein, wir verkaufen keine Kekse ;) den kenn ich schon) begleiten kann, mit joggen oder Fahrrad fahren geht usw.
Danke für deine Hilfe =)

zu Pewee:
Ich nehme deine Bedenken durchaus ernst, und über die finanzielle Versorgung hab natürlich auch schon nachgedacht. Um Rücklagen im Krankheitsfall brauche ich mir keine Sorgen zu machen, aber die laufenden Kosten sollte ich natürlich idealerweise schon abdecken können. Ich habe das Glück einen gut bezahlten Job bei einem Marktforschungsunternehmen zu haben, den ich von zu Hause aus machen kann. Wie langfristig das ist, wird sich zeigen, aber der Hund soll ja auch nicht morgen einziehen ;) im Zweifelsfall würden meine Eltern mich da auch nie im Stich lassen, wenn ich finanziell nicht hinkomme, aber wünschenswert ist es natürlich nicht, dass man ihnen noch mehr auf der Tasche liegt, und der Hund wäre im Regelfall schon meine Investition.
Ich studiere ja nur das dritte Semester. Das mag dir vermutlich nicht viel vorkommen ;) meine ersten beiden Semester (Informatik) waren allerdingt ziemlich hart, und die Tendenz geht nun nach dem Wechsel definitiv zu einer freieren Zeiteinteilung. Im Zweifelsfall muss eine Nachtschicht her. Ich bin sowieso eher der Abend-/Nachtmensch. Frühaufstehe für den Hund ist aber kein Problem. Bei mir ist der Hauptanteil fürs Studium von Zuhause aus zu leisten, was dem Hund natürlich zugute käme. Ich weiß aber, dass auch meine Freunde den Hund gewissem Maße mit tragen müssen, wenn er zu Projektvorbereitungen mitkommt oder so. Ich möchte den Hund ja aber auch als Begleiter, und nicht um ihn zuhause zu parken, damit sich abends jemand freut, wenn ich heim komme. Das Ausmaß der Bachelorarbeit kann ich natürlich noch nicht aus persönlicher Erfahrung einschätzen, das ist richtig, ich erlebe eigentlich eher mit, dass es extrem stressig ist, da kann ich wirklich nicht widersprechen.
Die Arbeitslosigkeit würde ich mir mit und ohne Hund nicht (lange) wünschen. Da mein Studiengang noch recht neu ist, und eine Lücke z.B. in der Erwachsenenbildung schließen soll, ist der Beruf sowohl für die Selbstständigkeit als auch fürs teilweise Arbeiten von zu Hause aus geeignet. Was sich dann letztendlich auf dem Arbeitsmarkt ergibt, weiß ich natürlich nicht. Leider kann das mit der Arbeitslosigkeit ja heutzutage auch zu jeder Zeit schneller gehen, als man denkt :-/
Wie mein potentieller Hund mal ist, weiß ich natürlich vorher nicht. Vielleicht wäre er wirklich nicht dafür geeignet, mal mit an die Uni zu kommen, oder die Uni nicht geeignet für ihn ;)
Ich nehme deine Bedenken durchaus ernst und möchte wirklich nicht verantwortungslos schnell schnell einen Hund anschaffen. Die Planung geht momentan noch über eineinhalb Jahr voraus. Die nächsten Semester werden sicher auch zeigen, wie ich die Klausuren im neuen Studiengang bewältigt bekomme, sich die finanzielle Situation entwickelt usw. ;) Ob der Master für einen Hund ungeeigneter ist, als das Berufsleben, weiß ich nicht. Das ist sicher von Fall zu Fall verschieden, aber klar ist, dass sich das Leben dann eben auch nach dem Hund richten muss, und wenn der Master dann nicht in zwei Jahren machbar ist, dauert es halt länger, oder der muss erstmal warten. Momentan ist meine Vorstellung noch, dass ich vor dem Master ein paar Jahre arbeite. Aber du hast schon recht, dass sich da noch einiges ändern kann, bis ich mit dem Bachelor fertig bin.
Schließt du ein Studium mit Hund also prinzipiell aus bzw. wie stellst du dir das dann im Berufsleben vor?
Danke für deine Meinung und die Denkanstöße ;)

An Loscampesinos:
Du ermutigst mich ein bisschen. Ich habe schon einige andere Beiträge (auch in anderen Foren) zu Studieren mit Hund gelesen, und es scheiden sich natürlich die Geister. Wie hast du den Einzug deines Welpen denn organisiert? Haben deine Eltern deine Idee, einen Hund anzuschaffen, sofort unterstützt?
Ich denke ein „normaler“ Hund, der richtig an seine Umwelt gewöhnt wird, ist auch erstmal offen für neues oder? Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Ich weiß natürlich, dass auch Hunde einfach unterschiedliche Charaktere haben.
Die Arbeit von Zuhause erfordert bei mir immer viel Selbstdisziplin, aber ich bin auch jemand, der gern zwischendurch einfach mal rausgeht um ein bisschen frische Luft zu schnappen. Ich wohne direkt am Wald und wir haben hier große Felder, wo man wirklich schöne Ausflüge machen kann. Ein Selbstfindungssemester habe ich jetzt nicht geplant :D aber wie gesagt ein eher ruhiges, damit ich viel zu Hause sein kann.
Nach dem was du schreibst ist meine Begeisterung schon groß :D aber ich muss mich definitiv noch gedulden. Es erfordert sowohl Uni-mäßig als auch privat einige Vorbereitung, aber das muss ich dir ja nich sagen ;)
Ich hab die Vorstellung von einem Leben mit Hund und werde an dem Plan sicher festhalten, über den Zeitpunkt lässt sich noch streiten.
Mein „Kuschelpaket“ ist übrigens auch nicht in „zu klein“ gepant =) bin eher für mittelgroße Hunde.
Dankeschön ;)

Liebe Grüße,
jule
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #6
Also, erstmal zu deinen Fragen:

Meine Eltern waren nicht direkt von Anfang an einverstanden. Also meine Mutter schon, mein Vater aber nicht.
Immerhin werde ich von meinen Eltern finanziert. Ich hatte zwar einige Zeit lang gearbeitet, aber für mein Studium brauche ich sehr viel Material und das kostet...
Bedeutet im Umkehrschluss: Mein Hund muss auch von meinen Eltern finanziert werden.
Mein Vater war zuerst nicht so davon begeistert. Immerhin verdient er das Geld hart.^^
Nach langer Suche (Rassehund oder Mischling? Tierheim, Tierschutz oder Züchter?) bin ich dann auf einer Tierschutzseite gelandet und habe dort meinen Traumhund gesehen. Und dann kam das beste: Auf einer Pflegestelle nur 2 Stunden von mir weg.
Naja, jedenfalls habe ich Loulou dann meinem Vater gezeigt... und wie Männer nun mal so sind. Außen hart und innen ganz weich ;). Schwups war's um ihn geschehen. "Diese Öhrchen... hihi...wie süß!" ;D
Jedenfalls war dann alles klar. :)
Momentan schaffe ich es noch alles von meinem "Taschengeld" zu finanzieren. Zu Weihnachten wünsche ich mir auch "Loulousachen" und Geld, dass ich was auf Seite hab.
Im Falle eines Falles werden mir meine Eltern aber helfen. Immerhin ist Lou der Schatz von uns allen. :) (Und vorallem von meinem Vater. Als sie frisch da war, hat sie ihn abegschlabbert. Seitdem denkt mein Papa er hat eine besondere Bindung zu ihr... :roll: ;D)

Zu Lou's Einzug:
Ich hatte alles bis ins kleinste Deteail geplant und vorbereitet.
Da Lou ja erst 3 1/2 Monate alt war als sie kam, habe ich mir quasi ein Semester Pause genommen (tue ich immer noch ;D. Habe momentan nur 1 Projekt am laufen, dass ich locker von zuhause aus erledigen kann, mein Selbstfindungssemester quasi ;)).
Und wie schon gesagt, momentan bestimmt sie mein Leben halt sehr. Nichtsdesto trotz, sollte was sein, kommt Loulou mit. Ob an die Uni oder mal in ein Klamottengeschäft (war letztens mit ihr im Sportgeschäft wegen einer Thermohose für unsere Spaziergänge ;D).
Natürlich kann man das nicht verallgemeinern, aber Lou ist da doch sehr offen und ist froh, wenn sie nur dabei sein kann. :)
Naja und jedem verantwortungsbewussten Menschen ist halt klar, dass der Hund auch "älter" wird und man dann nunmal das Leben nach dem Tier planen muss... so einfach...

Darf man fragen an was für einen Hund du so dachtest? Klar, momentan bist du noch ganz am Anfang... aber bestimmte Vorstellungen hat man dann doch schon? ;)

Ich würde Lou immer wieder zu mir nehmen. Es ist manchmal anstrengend, aber auch super schön. :)
Das ist es allemal wert.
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #7
Hallo :)
Meine Eltern stehen dem Projekt Hund doch skeptisch gegenüber. Wir haben das noch nicht argumentativ abgewogen oder so. Es ist ja auch wirklich noch in einem frühen Stadium. Aber gegen den expliziten Willen meiner Eltern würde ich den Hund nicht anschaffen. Sie wissen aber auch, dass ich da keine halben Sachen mache und haben meinen Hundewnsch schließlich von Anfang an miterlebt ;)
Ich hab eigentlich lange Jahre gesagt, dass es auch jede Menge tolle Mischlinge gibt (der Gassihund, den ich Zuhause hatte war Collie Berner Sennen Mischling und ein absoluter Traumhund). Mittlerweile bin ich etwas skeptischer, was den Charakter des Hundes dann betrifft. Als Anfänger sollte man vielleicht auch da wissen, auf was man sich in etwa einlässt und ich hätte ja auch ein Paar Pläne mit dem Hund (Fahrrad fahren, wandern, etc.). Wie weit wohnst du denn von deinen Eltern weg? Können die dich auch vor Ort unterstützen oder musstest du das auch komplett anders organisieren? Ist bei mir so. Meine Eltern wohnen 250km weit weg. Da kann man den Hund nciht mal eben Gassi führen, wenn das Kind schlimm krank ist oder so :p
Das Selbstfindungssemester scheint hier sehr verbreitet zu sein ;) das möchte ich meinen Eltern jetzt aber nicht mehr zumuten, nachdem ich quasi schon zwei Semester "umsonst" studiert habe (-> Fachwechsel).
Dieses Semester habe ich aber zum Beispiel regulär schon nur 10 Wochenstunden. Da wäre der Hund nie lange alleine, und wenn es doch mal zwei Veranstaltungen hintereinander sind, dann könnte ich den Hund auch mal bei jemand anderem vorbeibringen.
Ich würde mir auch wünschen, dass mein Hund mich "überall" hin begleiten kann. Kommt ja auch einfach auf den Hund an. Um mal auf deine Frage zurück zu kommen :D
Ich wollte früher immer einen Border Collie. Aber da ist immer die "Panikmache" oder vielleicht auch durchaus berechtigte Skepsis immer sehr groß, ob man dem gewachsen ist, ist ja doch sehr gelehrig aber auch ziemlich clever. Labrador Retriever fände ich auch schön. Oder vielleicht einen Mischling mit den Rassen? Ich möchte auf jeden Fall keinen kleinen Hund. Das ist einfach nicht meins. Er sollte schon am Fahrrad mitrennen können und so. Das wäre schön :)
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #8
huhu :) ich habe auch einen hund und studiere...erst kurz,aber wow...
also es ist ziemlich heftig.
hätte mir das nicht so vorgestellt,dabei bin ich net in der klausurzeit :eusa_think:
nun ja.
also vor der uni hund bespaßen,nach der uni hund bespaßen.
joa,unipartys kann ich vergessen,dann ist der hund ja zu lange allein
mittagessen in der mensa? mit hund sicherlich nicht,da müssen die belegten brote her :eusa_doh:
und ich muss sagen...mit freunden treffen? geht bei mir garnicht :(
also entweder die kommen zu mir oder ich mit hund dorthin.
aber wie gesagt....es ist verdammt hart,ich habs toootal unterschätzt.
jetz is der kleine mann aber nun mal hier und ich liebe ihn über alles.
versteh mich nicht falsch.
ich muss abends keine party machen.
meine "freunde" sind dann allerdings der meinung,jaa wir sind dir nicht wichtig,immer dreht sich alles um den hund .
die sind dann richtig pissig.
musst halt abwägen,wie viel zeit du hast ;)
ich sitz jetz gern freitags abends mal daheim,genütlich mit hundi vorm pc,während die anderen party machen:)
und wegen geld..ich hab nebenher noch 400 euro job,um ihn zu finanzieren.
macht die zeit die mir bleibt,natürlich noch weniger...
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #9
hey :D
Willkommen im Studienalltag!
Aber da fällt ja jeder erstmal auf den Hosenboden ;) ob mit oder ohne Hund. Aber mit Hund ins Studium einsteigen stelle ich mir schon wirklich hart vor, respekt!
Es erschreckt mich etwas, das eure Freunde so verständnislos reagieren. Ihr habt ja bestimmt nich alle so schlimme Freunde :D irgendwie scheint das ja schon nicht so unnormal zu sein. Damit hab ich nicht gerechnet. Wahrscheinlich ist man da als Hundefreund etwas verblendet oder so^^
Uniparties mach ich jetzt schon selten. Da wäre die Umstellung nicht mehr so groß. Nimmst du den Hund denn mit an die Uni? Weil du meinst, du kannst nicht in der Mensa essen? Oder kannst du ihn auch nicht zum Essen zuhause lassen?
Mein Job ist auch auf 400 Euro Basis. Aber 6-10 Stunden die Woche krieg ich dann meistens auch hin von daher ;) das reicht dann auch.

Das Thema geht mir einfach nicht aus dem Kopf. Und ich muss wirklich feststellen, dass mir das Studieren garnicht so viel Sorge macht. Aber man muss sich natürlich auch im klaren darüber sein, dass man seine Chancen (zumindest meistens) verschlechtert, wenn man in einem Bewerbungsgespräch sagt, dass man einen Hund hat, und der nicht so lange alleine bleiben sollte^^ auf der anderen Seite, wenn ich mal im Berufsleben bin und weiß, dass ich einen Hund jetzt mit ins Büro nehmen könnte, wann hab ich dann die Zeit ihn einzugewöhnen? Da reichen doch meine 2-3 Wochen Urlaub am Stück auch nicht :-/ irgendwann muss es doch mal passen. Erst, wenn ich reich geheiratet habe, und nich mehr arbeiten muss? Zusammen mit dem Kinderkriegen passt es doch auch auf keinen Fall.
In welcher Situation habt ihr den Hund denn dazugeholt?
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #10
hmm ja studium ist so oder so am anfang erst mal hart :D
aber ich hab mein hund dirket vorm abi geholt...viel freizeit,nach abi monate lang zeit bis uni anfängt...war eig super.
dacht auch,studentenleben wär so locker und leicht wie jeder sagt ;)
ja ich nehme hundi mit an die uni,denn obwohl ich reelaativ nah an der uni wohne,wäre er (bedingt durch doofe zug und busverbindungen)
montags von 10-18 uhr,also 8 std alleine.
dienstags vo 7-13,also 5 und nochmal von 16-18 uhr ,also 4 std alleine.
also insgesamt 9 :(
mittwochs 4 std,plus 6 std arbeit wären 10! donnerstags wäre er 12! std. alleine.
und freitags 4 plus 3 std arbeit.
smastags dann meistens auch 6 wegen arbeit.
also du siehst,ohne ihn mitnehmen zu können,hätte ich ein RIESEN problem.
und ja meine freunde waren so.
die ham auch nich gerafft,warum man nen hund nicht 24 std alleine lassen kann.
wenn er zwischen drin mal 10 minuten rauskommt.
eine war dabei,die hasst hunde :shock: hat sich nachem abi dann wirklich verlorsen.
meine neuen studi freunde ham teeeilweise auch hunde,viele net.
aber ich sag mal.die meisten haben noch nie was von geistiger auslastung gehört und wissen garnicht,warum man nen hund net jeden tag ma 10 std alleine lassen kann und dann die ganze nacht wegen ner party...
die halten mich für komplett bescheuert^^
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #11
Naja, also das mit den Freunden kenne ich (leider) auch.
Es gibt viele, die das nicht verstehen. Wenn man sich dann mal allgemein trifft, möchten sie nicht da sitzen wo der Hund sitzt. Viele finden das unangenehm, manche haben auch einfach nur Angst.

Lou hat aber nunmal ihr Plätzchen auf der Couch. Und da bleibt sie dann auch, egal was wer sagt. (ich bin da ganz konsequent...)
Ich setze mich dann neben sie, damit keiner neben dem "unangenehmen" Hund sitzen muss ;).

Mir wurde auch schon gesagt, dass ich nur noch so wenig Zeit habe. Aber was will man machen?
Es ist wie Hasenhoernchen sagt:
Deine Freunde gehen weg, du liegst mit dem Hund auf der Couch.
Aber mal ganz ehrlich: Von wie vielen Freunden ist man schon enttäuscht worden? Das würde meine Lou niemals machen und somit hab ich mich dafür entschieden, dass sie meine beste Freundin ist. :mrgreen:

Naja, also wenn du schon ein Semester "mehr" gemacht hast, ist das natürlich ungünstig.
Mir wurde es halt auch geraten von den Professoren. ("Ihre Arbeiten sind gut, aber überlegen sie mal WO sie säter genau hinwollen. Am besten nehmen sie sich dazu mal ein Semester Zeit ...!" ;D)
Prinzipiell ist das ja nicht so gut, zu meinem Loulou-Plan hat es halt perfekt gepasst.
Normalerweise lege ich meine Vorlesungen aber immer so, dass ich zwischendrin frei hab.
Bedeutet: Von 10-12, dann wieder von 14- 16 Uhr... Ich wohne nah an der Hochschule und gehe gerade mal 10 Minuten.
Sollte Lou nicht mitgehen können, müsste sie höchstens 2 Stunden warten.
Momentan ist das noch schwierig, da sie so jung ist und noch gar nicht alleine bleiben kann. Ich bin aber guter Hoffnung, dass wir das irgendwann auch noch schaffen.

Also, ich wohne von meinen Eltern gerade mal 45-Autominuten weg. Und bin am Wochenende sowieso immer da.
Zusätzlich ist mein Freund genauso "Hunde-verrückt" wie ich und ist auch großer Louloufan. ;)
 
  • Hundeanschaffung - Wann ist der richtige Zeitpunkt? Beitrag #12
Also 3 Semester Studium finde ich nicht wenig, bin ja selbst "erst" im 5. ;) Den richtigen Stress bekomme ich dann im 6. wenn die letzten harten Klausuren kommen und die mündliche Prüfung zu Ba- Arbeit inklusive schreiben der BA- Arbeit ;)

Das Problem ist einfach, klar man hat schon irgendwie eine gewissen Zeiteinteilung. Aber so flexibel ist die manchmal gar nicht. Pflichtveranstaltungen liegen manchmal extrem blöd (glaube an meinem längsten Tag, war ich einfach mal 12 Stunden unterwegs, weil ich es nicht anders legen konnte :(). Das muss man eben immer bedenken.

Grundsätzlich bin ich einem Hund im Studium nicht abgeneigt. Jerry kam, als ich 15 war. Meine Eltern wissen aber, dass der Hund im Notfall immer bei ihnen bleibt, da wusste ich ja noch nicht, was ich nach der Schule mache. Hanna kam dann letztes Jahr, da kam ich also gerade ins 4. Semester. Das ging auf folgenden Gründen:

- Ich habe zu jeder Tages- und Nachtzeit 3 Haushalte, die auf meine Hunde im Notfall acht geben können.
- Seit Jerry da ist, habe ich jede Menge Geld angespart für den Notfall (Betrag im 4stelligen Bereich)
- ich Freizeitaktivitäten ohne Hund fast komplett rausgeschmissen habe. Meine bessere Hälfte weiß, dass es mich nicht ohne Hund gibt. Wochenendtrips nur, wenn jemand bei den Hunden ist, das gilt auch für Kino spät abends und Urlaub.
- Ich habe sowohl Leute im Umfeld, die denken ich übertreibe, auch auch Freunde, die es gut finden, wie ich handele. Aber natürlich ist die Auslese der Freunde schnell passiert ;)
- Party so gut wie gar nicht. Kann man im Monat an einer Hand abzählen, wenn ich mal die ganze Nacht weg bin.
- wenn es mit dem Job zunächst nicht klappt, oder Hunde nicht erlaubt sind, bleiben die Hunde bei meinen Eltern. Das ist für mich zwar eine schlimme Sache, wenn es eintritt, aber es ist besser für meine beiden und es werden nicht meine letzten sein. Sobald die Chance da ist, ergreife ich sie und werde wieder ein Wauzi aufnehmen.

Letztendlich handele ich bei fast allem im Sinne der Hunde.

Ich möchte dir natürlich keinen Hund ausreden, mir war es nur wichtig zu zeigen, was man letztendlich aufgeben muss/sollte, wenn man sich wirklich einen Hund holt und zwar nicht nur als Haustier, sondern auch als Weggefährten ;) Ich kenne dich ja nun nicht, deswegen geh ich (der Erfahrung halber) vom schlimmsten aus und erwarte zunächst nicht, dass die Leute 100% wissen, was auf sie zukommt.
Wenn du aber weitesgehend alle Punkte irgendwie erfüllen kannst, die ich aufgezählt habe, dann steht dem Hund sicherlich nichts im Wege.
Die Punkte die mir besonders wichtig sind, sind eben die finanzielle Lage und den Plan B, wenn die Hundehaltung nicht mehr passieren kann, wie sie sollte.
 
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