- WO gehen an der kurzen Leine? Beitrag #1
Loscampesinos
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Hallo ihr lieben,
In diesem Beitrag geht es darum WO der Hund an der kurzen Leine geht.
Um mal etwas zu erklären:
In unserem Training gibt's 3 Kommandos.
Ran: Kurze Leine, Hund geht neben oder hinter mir, Hund darf weder schnuppern noch sonst was... und schon gar nicht vor mich
Ok: Lange Leine, Hund darf gehen wo er will, aber nicht ziehen, Hund dar schnuppern usw.
Lauf: Ohne Leine, Hund darf Laufen... logisch ;D.
Naja, worum's mir geht ist das "ran".
Wir haben das so im Training gelernt. Arbeiten mit dem Körper. Möchte der Hund vor mich laufen, schnell den Fuß davor, eindrehen und Richtungswechsel... das ganze allerdings so zart wir möglich.
Was ich eigentlich sagen möchte:
Loulou gehört wirklich zu den Hunden, die bis auf 1- 2 "Ich - möchte - jetzt - sooo - unbedingt - schnell - los!" - Tagen, eigentlich vorbildlich an der Leine gehen.
Sie zieht weder im ran, noch im ok, eigentlich ist alles super.
Das "Problem": Sie geht nicht neben oder hinter mir, sondern meist ein Stückchen vor mir.
Nach meiner Trainerin bedeutet das, dass sie mich "bewachen" möchte. Der Hund muss sich aber an mir orientieren, also gehe ich vor. Ich beschütze usw.
Nun üben wir schon die ganze Zeit "ran" gehen obwohl sie das ja eigentlich gut macht.
Muss ich einen Hund, der gut an der Leine geht, wirklich dazu bringen genau neben mir zu gehen und keinen Millimeter weiter vorne?
Naja und jetzt kommt noch die Sache mit dem Schnee dazu. Seit es schneit, macht Loulou ihr Pipi auch gerne mal mitten auf die Straße auf den Schnee. :roll:
Wenn wir im "ran" gehen, kann es sein, dass sie einfach mittendrin anhält und mal locker flockig laufen lässt.
Das sollte sie ja eigentlich im ran nicht.
Also, ich find das irgendwie nicht so schlimm... aber unsere Trainerin.
Jetzt bin ich am überlegen ob ich vor unserem eigentlichen Spaziergang schonmal ne Runde im ok "vorgehen" soll, damit sie sich lösen kann?
Was meint ihr?
Ist das was die Trainerin da verlangt übertrieben oder sinnvoll?
Soll ich Loulou da wirklich so "geiseln" oder haltet ihr das nicht für gut?
Denkt ihr, sie möchte mich wirklich bewachen, weil sie immer eine Schnauzenlänge weiter vorne ist?
Natürlich habe ich mir hier auch den "Rudelführer"-Beitrag durchgelesen und ich kann beispielsweise verstehen, dass man zuerst aus der Tür rausgehen soll usw. (Ich mache das wirklich so, dass Loulou meine "Ich schaue mich um!"- Blicke gar nicht übersehen kann. ;D)
Aber soll ein Rudelführer beim Spaziergang die ganze Zeit "vorgehen"?
Wo geht denn euer Hund, wenn ihr rausgeht?
Oder... wie macht ihr das?
Und das Schlimme: Lou schaut mich dabei so oft an... und ich versteh sie nicht. Ich hab das Gefühl sie will mir was sagen...
Liebe Grüße,
Linda und Loulou
In diesem Beitrag geht es darum WO der Hund an der kurzen Leine geht.
Um mal etwas zu erklären:
In unserem Training gibt's 3 Kommandos.
Ran: Kurze Leine, Hund geht neben oder hinter mir, Hund darf weder schnuppern noch sonst was... und schon gar nicht vor mich
Ok: Lange Leine, Hund darf gehen wo er will, aber nicht ziehen, Hund dar schnuppern usw.
Lauf: Ohne Leine, Hund darf Laufen... logisch ;D.
Naja, worum's mir geht ist das "ran".
Wir haben das so im Training gelernt. Arbeiten mit dem Körper. Möchte der Hund vor mich laufen, schnell den Fuß davor, eindrehen und Richtungswechsel... das ganze allerdings so zart wir möglich.
Was ich eigentlich sagen möchte:
Loulou gehört wirklich zu den Hunden, die bis auf 1- 2 "Ich - möchte - jetzt - sooo - unbedingt - schnell - los!" - Tagen, eigentlich vorbildlich an der Leine gehen.
Sie zieht weder im ran, noch im ok, eigentlich ist alles super.
Das "Problem": Sie geht nicht neben oder hinter mir, sondern meist ein Stückchen vor mir.
Nach meiner Trainerin bedeutet das, dass sie mich "bewachen" möchte. Der Hund muss sich aber an mir orientieren, also gehe ich vor. Ich beschütze usw.
Nun üben wir schon die ganze Zeit "ran" gehen obwohl sie das ja eigentlich gut macht.
Muss ich einen Hund, der gut an der Leine geht, wirklich dazu bringen genau neben mir zu gehen und keinen Millimeter weiter vorne?
Naja und jetzt kommt noch die Sache mit dem Schnee dazu. Seit es schneit, macht Loulou ihr Pipi auch gerne mal mitten auf die Straße auf den Schnee. :roll:
Wenn wir im "ran" gehen, kann es sein, dass sie einfach mittendrin anhält und mal locker flockig laufen lässt.
Das sollte sie ja eigentlich im ran nicht.
Also, ich find das irgendwie nicht so schlimm... aber unsere Trainerin.
Jetzt bin ich am überlegen ob ich vor unserem eigentlichen Spaziergang schonmal ne Runde im ok "vorgehen" soll, damit sie sich lösen kann?
Was meint ihr?
Ist das was die Trainerin da verlangt übertrieben oder sinnvoll?
Soll ich Loulou da wirklich so "geiseln" oder haltet ihr das nicht für gut?
Denkt ihr, sie möchte mich wirklich bewachen, weil sie immer eine Schnauzenlänge weiter vorne ist?
Natürlich habe ich mir hier auch den "Rudelführer"-Beitrag durchgelesen und ich kann beispielsweise verstehen, dass man zuerst aus der Tür rausgehen soll usw. (Ich mache das wirklich so, dass Loulou meine "Ich schaue mich um!"- Blicke gar nicht übersehen kann. ;D)
Aber soll ein Rudelführer beim Spaziergang die ganze Zeit "vorgehen"?
Wo geht denn euer Hund, wenn ihr rausgeht?
Oder... wie macht ihr das?
Und das Schlimme: Lou schaut mich dabei so oft an... und ich versteh sie nicht. Ich hab das Gefühl sie will mir was sagen...
Liebe Grüße,
Linda und Loulou