- Mal ein Erklärungsversuch über Trockenkräuter und Co. oder wie ich das Ganze sehe ... Beitrag #1
Kendra
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Da ich Jeannys Thread damit nicht füllen möchte, mit einer sicher eher erfolglosen Diskussion (und dabei hab ich mich so gefreut, als endlich durchgedrungen war dass 1 TL getrocknete Kräuter gut gegeben werden kann, stattdessen wird wieder TF als „harmlos“ bei einer reduzierten Fütterung dargestellt) ein neues Thema.....
Wie schön wäre es wenn jeder 10 verschiedene Frischfutterkräuter gerade im Winter füttern könnte. Das würde ich auch sehr begrüssen. Ich komme grade mal auf drei in der Woche (Basilikum, Dill und Petersilie).
Die getrockneten Kräuter dienen gerade im Winter als „Ersatz“ von Grünfutter (Grünfutterliste findet man wieder mal hier: http://www.diebrain.de/Iext-vitamine.html#gem). Auch im Sommer kann man ja oft gar nicht an so viel Grünfutter gelangen. Getrocknete Kräuter liefern die notwendigen Proteine. Gerade Heu hat sehr viel Kalzium, zum Teil sogar mehr als Einzelkräuter. Bei der Kräuterfutterfütterung muss natürlich darauf geachtet werden, dass ausreichend (also mehr als das Minimum) an Frischfutter gefüttert wird. Außerdem muss natürlich immer Wasser vorhanden sein. Aber das erklärt sich auch von alleine.
Ich gehe davon aus dass auch dieser Post einige Einstellungen nichts zu ändern vermag. Ich mag aber auch nicht ständig diskutieren und die Threads abgleiten lassen. Dafür ist mir mittlerweile meine Zeit zu schade. Wer sich informieren möchte hat genug Möglichkeiten. Sei es über die ad libidum Fütterung (die ich übrigens noch immer nicht im letztem Maße durchführe) Sei es über die unsinnige Trockenfutterfütterung. Ob getreidefrei oder nicht. Sei es darüber ob Trockenkräuter sinnvoll sind oder nicht. Manche Dinge wurden vll. von manchen schon erkannt. Oftmals will man aber eingespielte Sachen nicht ändern(auch mir ist das schon passiert), oder man fühlt sich angegriffen in der Haltungsform.
Einige könne sich auch gewisse Ernährungsformen nicht leisten (was aber kein Grund sein sollte dann diese Haltungsform zu verteidigen). Geld spielt natürlich immer auch eine Rolle. Soviel ist klar. Nur wird es nicht richtiger zu sagen: Es ist teuer also taugt es nicht. Sondern: Es ist teuer, ich weiß dass es besser wäre, so und so zu ernähren aber ich kann es mir nicht leisten. Ich beispielsweise werde immer mal wieder eher Gehege bauen die mir „billiger“ kommen, die ihren Zweck aber genauso gut erfüllen und dafür hochwertiger ernähren. Aber jeder hat da seine Wertigkeit.
Wobei ich wiederum sehr gerne auch mehr Tiere aufnehmen würde, mir aber klar ist das ich mir dann den Stand der Ernährung und Haltung wie ich es jetzt habe dann wiederum nicht mehr finanzieren kann. Besser werde auch ich nicht ernähren können im Moment. Ich träume auch davon z.B. täglich einen Kräutertopf frisch kaufen (was ich persönlich sehr teuer empfinde) zu können. Habe ich im Moment einfach auch nicht. Also versuche ich das zweitbeste was geht. Und dabei schließt sich wieder der Kreis.
Und ich bin wieder bei meinen Trockenkräutern. Und Blätter und Blüten fallen übrigens in diese Kategorie KALZIUM nicht zwingend mit hinein. Also kann meine Truppe beruhigt weiter im Laub rascheln. Und die Sonnenblumenblüten des vergangenen Jahres genießen.
Die Trockenkräuterdiskussionen findet man ja zuhauf. Wurde vor Jahren schon diskutiert, und auch damals schon waren die Lager gespalten. Wobei ich diese Diskussion vll. noch nachvollziehen kann.
Die Trockenfutterdiskussion verstehe ich allerdings schon lange nicht mehr. Wenn man auch nur einmal nachdenkt, dann könnte man mit ruhigem Gewissen noch nicht mal das Aufbrauchen einer Packung empfehlen. Trockenkräuter sind in jedem Fall naturnaher als jegliche Art von Trockenfutter. Fakt ist übrigens auch das eine zu kalziumarme Ernährung ebenfalls zu Problemen führen kann.
Wenn ein Tier entsprechende Neigung hat zu Blasenschlamm, dann sollte man vor allem auch mal überdenken wie hoch die Flüssigkeitsaufnahme des Tieres ist, und was sonst noch im Argen liegt. Wenn man darüber hinaus dann noch wenig wasserhaltiges Frischfutter füttert, kann es ganz klar zu Problemen kommen. Auch durch „nur“ Heufütterung ohne zusätzliche Trockenkräuter.
Ein Tier das Trockenfutter bekommt wird immer einen hohen Anteil an Flüssigkeit ans Trockenfutter „verlieren“. Genau deshalb verfüttern viele ja auch im Moment die Trockenkräuter rationiert. Aber sie gar nicht zu füttern erschließt sich mir daraus nicht. Wenn man dann davon noch ausgehen mag, dass entsprechend weniger Heu (das zumeist eben nicht auf Meerschweinchenbedürfnisse hergestellt wird, sondern auch für andere Tierarten kompatibel) und dafür die Trockenkräuter gefressen werden (und diese haben ja wirklich zum Teil weniger Kalzium), ist das doch nur positiv. Getrocknete Kräuter haben ja immer noch eine ähnlich Struktur und sind deshalb für den Zahnabrieb genauso nützlich. Mit sogar weniger Kalzium. „freu“
Außerdem, selbst wer sich gegen eine regelmäßige Trockenkräuterfütterung entscheidet, sollte zumindest eine kleine Mischung an Kräutern und Blüten zuhause haben für evtl. Krankschweine. Oftmals ist es das erste was sie nach OPs und Krankheiten wieder zu sich nehmen.
Ich will hier niemanden angreifen. Das könnte nämlich so auch wieder mal verstanden werden. Auch wenn mir sicher nun unerstellt wird, mich zu profilieren, in meiner Absicht liegt das sicher nicht. Und ich will nicht Grundsatzdiskussionen auslösen. Denn unterschiedliche Meinungen werden immer vorhanden sein.
Das ist meine Meinung zum Thema. Kann ja gut sein dass ich in einem Jahr wieder neue Erkenntnisse habe. Ich entwickle mich da ja gerne weiter. Fragen zu diesem Post würde ich gerne nur über PN beantworten, da ich wirklich nicht die Energie im Moment auf fruchtlose Diskussionen habe. Ich hoffe, das versteht ihr.
[VERSTECK]Übringes bin ich bei meinen Recherchen darüber gestolpert.: http://www.medirabbit.com/GE/Urogenital/Stones/Urolithiasis_ge.pdf Das hab ich auch nur überflogen im Moment, aber falls die Recht hätten, dann wäre das Kalzium ja gar kein so großes Problem wie es oft dargestellt wird. [/VERSTECK]
Wie schön wäre es wenn jeder 10 verschiedene Frischfutterkräuter gerade im Winter füttern könnte. Das würde ich auch sehr begrüssen. Ich komme grade mal auf drei in der Woche (Basilikum, Dill und Petersilie).
Die getrockneten Kräuter dienen gerade im Winter als „Ersatz“ von Grünfutter (Grünfutterliste findet man wieder mal hier: http://www.diebrain.de/Iext-vitamine.html#gem). Auch im Sommer kann man ja oft gar nicht an so viel Grünfutter gelangen. Getrocknete Kräuter liefern die notwendigen Proteine. Gerade Heu hat sehr viel Kalzium, zum Teil sogar mehr als Einzelkräuter. Bei der Kräuterfutterfütterung muss natürlich darauf geachtet werden, dass ausreichend (also mehr als das Minimum) an Frischfutter gefüttert wird. Außerdem muss natürlich immer Wasser vorhanden sein. Aber das erklärt sich auch von alleine.
Ich gehe davon aus dass auch dieser Post einige Einstellungen nichts zu ändern vermag. Ich mag aber auch nicht ständig diskutieren und die Threads abgleiten lassen. Dafür ist mir mittlerweile meine Zeit zu schade. Wer sich informieren möchte hat genug Möglichkeiten. Sei es über die ad libidum Fütterung (die ich übrigens noch immer nicht im letztem Maße durchführe) Sei es über die unsinnige Trockenfutterfütterung. Ob getreidefrei oder nicht. Sei es darüber ob Trockenkräuter sinnvoll sind oder nicht. Manche Dinge wurden vll. von manchen schon erkannt. Oftmals will man aber eingespielte Sachen nicht ändern(auch mir ist das schon passiert), oder man fühlt sich angegriffen in der Haltungsform.
Einige könne sich auch gewisse Ernährungsformen nicht leisten (was aber kein Grund sein sollte dann diese Haltungsform zu verteidigen). Geld spielt natürlich immer auch eine Rolle. Soviel ist klar. Nur wird es nicht richtiger zu sagen: Es ist teuer also taugt es nicht. Sondern: Es ist teuer, ich weiß dass es besser wäre, so und so zu ernähren aber ich kann es mir nicht leisten. Ich beispielsweise werde immer mal wieder eher Gehege bauen die mir „billiger“ kommen, die ihren Zweck aber genauso gut erfüllen und dafür hochwertiger ernähren. Aber jeder hat da seine Wertigkeit.
Wobei ich wiederum sehr gerne auch mehr Tiere aufnehmen würde, mir aber klar ist das ich mir dann den Stand der Ernährung und Haltung wie ich es jetzt habe dann wiederum nicht mehr finanzieren kann. Besser werde auch ich nicht ernähren können im Moment. Ich träume auch davon z.B. täglich einen Kräutertopf frisch kaufen (was ich persönlich sehr teuer empfinde) zu können. Habe ich im Moment einfach auch nicht. Also versuche ich das zweitbeste was geht. Und dabei schließt sich wieder der Kreis.
Die Trockenkräuterdiskussionen findet man ja zuhauf. Wurde vor Jahren schon diskutiert, und auch damals schon waren die Lager gespalten. Wobei ich diese Diskussion vll. noch nachvollziehen kann.
Die Trockenfutterdiskussion verstehe ich allerdings schon lange nicht mehr. Wenn man auch nur einmal nachdenkt, dann könnte man mit ruhigem Gewissen noch nicht mal das Aufbrauchen einer Packung empfehlen. Trockenkräuter sind in jedem Fall naturnaher als jegliche Art von Trockenfutter. Fakt ist übrigens auch das eine zu kalziumarme Ernährung ebenfalls zu Problemen führen kann.
Wenn ein Tier entsprechende Neigung hat zu Blasenschlamm, dann sollte man vor allem auch mal überdenken wie hoch die Flüssigkeitsaufnahme des Tieres ist, und was sonst noch im Argen liegt. Wenn man darüber hinaus dann noch wenig wasserhaltiges Frischfutter füttert, kann es ganz klar zu Problemen kommen. Auch durch „nur“ Heufütterung ohne zusätzliche Trockenkräuter.
Ein Tier das Trockenfutter bekommt wird immer einen hohen Anteil an Flüssigkeit ans Trockenfutter „verlieren“. Genau deshalb verfüttern viele ja auch im Moment die Trockenkräuter rationiert. Aber sie gar nicht zu füttern erschließt sich mir daraus nicht. Wenn man dann davon noch ausgehen mag, dass entsprechend weniger Heu (das zumeist eben nicht auf Meerschweinchenbedürfnisse hergestellt wird, sondern auch für andere Tierarten kompatibel) und dafür die Trockenkräuter gefressen werden (und diese haben ja wirklich zum Teil weniger Kalzium), ist das doch nur positiv. Getrocknete Kräuter haben ja immer noch eine ähnlich Struktur und sind deshalb für den Zahnabrieb genauso nützlich. Mit sogar weniger Kalzium. „freu“
Außerdem, selbst wer sich gegen eine regelmäßige Trockenkräuterfütterung entscheidet, sollte zumindest eine kleine Mischung an Kräutern und Blüten zuhause haben für evtl. Krankschweine. Oftmals ist es das erste was sie nach OPs und Krankheiten wieder zu sich nehmen.
Ich will hier niemanden angreifen. Das könnte nämlich so auch wieder mal verstanden werden. Auch wenn mir sicher nun unerstellt wird, mich zu profilieren, in meiner Absicht liegt das sicher nicht. Und ich will nicht Grundsatzdiskussionen auslösen. Denn unterschiedliche Meinungen werden immer vorhanden sein.
Das ist meine Meinung zum Thema. Kann ja gut sein dass ich in einem Jahr wieder neue Erkenntnisse habe. Ich entwickle mich da ja gerne weiter. Fragen zu diesem Post würde ich gerne nur über PN beantworten, da ich wirklich nicht die Energie im Moment auf fruchtlose Diskussionen habe. Ich hoffe, das versteht ihr.
[VERSTECK]Übringes bin ich bei meinen Recherchen darüber gestolpert.: http://www.medirabbit.com/GE/Urogenital/Stones/Urolithiasis_ge.pdf Das hab ich auch nur überflogen im Moment, aber falls die Recht hätten, dann wäre das Kalzium ja gar kein so großes Problem wie es oft dargestellt wird. [/VERSTECK]