- Oberschenkelhalsbruch Beitrag #1
SuKr
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Hallo, mein Kater ist 14,5 Jahre und noch sehr fit für sein Alter. 2 Tage vor Weihnachten wurde er, so der Tierarzt, von einem Auto angefahren, wodurch er einen Oberschenkelhalsbruch erlitten hat. Der Tierarzt hat uns direkt gesagt: Operieren lassen, in 4 Tagen läuft der wieder wie vorher! Ich gebe zu, wir hatten wenig Zeit zum überlegen, weil die Feiertage bevor standen, weshalb wir uns darauf eingelassen haben.
Er wurde noch am gleichen Tag operiert, am nächsten konnten wir ihn abholen. Beim Abholen wurde uns dann mitgeteilt, dass er ab jetzt 8 Wochen in einen Laufstall muss, weil das Bein nicht belastet werden darf. SCHOCK!! Wo kriegt man auf die schnelle einen Laufstall her und vor allem sind das ganz andere Bedingungen als wie der Tierarzt uns gesagt hat. Wie will man eine Katze, die immer draußen etc laufen konnte, 8 Wochen in einen Laufstall sperren??
Wir haben ehrlich gesagt eine sehr anstrengende Zeit hinter uns. Mittlerweile lebt mein Kleiner seit 6 Wochen in meinem alten Babybett. Weil er da jedoch nicht mehr immer zu halten ist, verbringt er den halben Tag in einem großen Transportkorb, der nur aus Gitter besteht, wo er dementsprechend einen super Rundumblick hat. Mit diesem Korb lässt er sich den ganzen Tag von Fenster zu Fenster tragen, was sehr gut klappt. Er nimmt so halt an unserem Leben teil, anstatt nur im Wohnzimmer im Laufstall zu leben.
Sorge macht mir jedoch der Status des Beins. Für 6 Wochen humpelt er noch sehr stark (wir lassen ihn jeden Tag ein paar Schritt laufen, damit er sich langsam wieder daran gewöhnt). Unser Haustierarzt meinte aber das er schlecht läuft.
Leider kann uns keiner sagen, wann mein Kater wieder springen bzw. unbeobachtet laufen darf, geschweige denn wieder draußen rumlaufen kann. Und dieses "nicht wissen" wann es ein Ende hat macht uns doch alle sehr fertig, da wir sehr an ihm hängen.
Obwohl wir ihn über alles lieben, sind wir doch der Meinung, dass wir es bei einem Tier in diesem Alter nicht nochmal machen lassen würden, weil auch die Strapazen für ihn nicht ohne waren. Er wird sich zwar besser mit seinem Bein abfinden als wir, aber es ist einfach nicht leicht momentan. Wir sind von dem ersten Tierarzt absolut vor falsche Tatsachen gesetzt worden udn hatten auch leider noch nie Erfahrungen mit Brüchen. Es war halt nur schwer zu wissen, dass das Tier nicht innerlich krank war, wodurch ein Einschläfern leichter gefallen wäre, sondern "nur" den Knochen durch hatte, was man operieren kann.
Hat jemand soetwas schonmal erlebt? Wie sind die Erfahrungen, dass Tier wieder frei laufen zu lassen ergangen?
Er wurde noch am gleichen Tag operiert, am nächsten konnten wir ihn abholen. Beim Abholen wurde uns dann mitgeteilt, dass er ab jetzt 8 Wochen in einen Laufstall muss, weil das Bein nicht belastet werden darf. SCHOCK!! Wo kriegt man auf die schnelle einen Laufstall her und vor allem sind das ganz andere Bedingungen als wie der Tierarzt uns gesagt hat. Wie will man eine Katze, die immer draußen etc laufen konnte, 8 Wochen in einen Laufstall sperren??
Wir haben ehrlich gesagt eine sehr anstrengende Zeit hinter uns. Mittlerweile lebt mein Kleiner seit 6 Wochen in meinem alten Babybett. Weil er da jedoch nicht mehr immer zu halten ist, verbringt er den halben Tag in einem großen Transportkorb, der nur aus Gitter besteht, wo er dementsprechend einen super Rundumblick hat. Mit diesem Korb lässt er sich den ganzen Tag von Fenster zu Fenster tragen, was sehr gut klappt. Er nimmt so halt an unserem Leben teil, anstatt nur im Wohnzimmer im Laufstall zu leben.
Sorge macht mir jedoch der Status des Beins. Für 6 Wochen humpelt er noch sehr stark (wir lassen ihn jeden Tag ein paar Schritt laufen, damit er sich langsam wieder daran gewöhnt). Unser Haustierarzt meinte aber das er schlecht läuft.
Leider kann uns keiner sagen, wann mein Kater wieder springen bzw. unbeobachtet laufen darf, geschweige denn wieder draußen rumlaufen kann. Und dieses "nicht wissen" wann es ein Ende hat macht uns doch alle sehr fertig, da wir sehr an ihm hängen.
Obwohl wir ihn über alles lieben, sind wir doch der Meinung, dass wir es bei einem Tier in diesem Alter nicht nochmal machen lassen würden, weil auch die Strapazen für ihn nicht ohne waren. Er wird sich zwar besser mit seinem Bein abfinden als wir, aber es ist einfach nicht leicht momentan. Wir sind von dem ersten Tierarzt absolut vor falsche Tatsachen gesetzt worden udn hatten auch leider noch nie Erfahrungen mit Brüchen. Es war halt nur schwer zu wissen, dass das Tier nicht innerlich krank war, wodurch ein Einschläfern leichter gefallen wäre, sondern "nur" den Knochen durch hatte, was man operieren kann.
Hat jemand soetwas schonmal erlebt? Wie sind die Erfahrungen, dass Tier wieder frei laufen zu lassen ergangen?