- Melanom - Tierarzt sagt "am besten Schlafenlassen" - ? Beitrag #1
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MayMariahMing
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Hallo liebe Forenmitglieder,
Ich wende mich an euch, die ihr mehr Erfahrung und auch etwas mehr Distanz zu dem Thema habt als ich...
Es ist so, dass meine Scarlett, gerade mal 8 Monate und ein paar Tage alt, in der Nacht von Do auf Fr Atemgeräusche hatte. Ich hab mir also Freitag direkt die kleine gepackt und bin mitsamt ihrer Käfiggenossinnen zum TA. Diese gab ihr ein Antibiotikum und sagte, ich solle am nächsten Tag wieder kommen.
Gesagt, getan.
Doch Scarletts rasselnder Atem, der mich die halbe Nacht wach und besorgt hielt, war kein Stück besser. Und auf ihrem Rücken war ein großer schwarzer Fleck, der vorher nicht da war. Durchmesser ca. 5mm... Die TA meinte, es sei ein Melanom, und dass in ihren Lungen dann vermutlich auch ein Tumor sein könnte. Wenn dieses Melanom so schnell wachse, sei es wohl sehr bösartig. Ob es ein Lungentumor sei, sei nur durch Röndgen festzustellen, aber da das Tier eh schon massive Atemprobleme hat, sei die Narkose noch viel gefährlicher als so schon. "Und wenn es ein Tumor in der Lunge ist - dann kann man ja das Tier schon gleich schlafen lassen."
Das war der Moment wo's bei mir aussetze. Gottseidank war meine Verlobte neben mir, die dann alles weitere mit ihr besprach (- Durchfallmittel, da mehrere Ratten durchfall bekommen hatten, Antibiotika, für den Fall, dass es kein Lungentumor ist, abrechnung usw.) Ich hab nur auf Scarlett gucken können und wie müde und erschöpft diese aussah...
Wir sollen jetzt das Wachsen des Melanoms beobachten und uns wieder melden. "Aber eigentlich muss man sich überlegen, dass es besser für das Tier wäre, ein langes Leiden zu verhindern."
Da ich nicht wirklich zu etwas anderem in der Lage war zu Hause als den süßen ihre Medizin zu verabreichen, hat meine Verlobte nach Melanomen gegoogelt und meinte nur "die sind danach anfälig für alles, die wird nur noch krank sein."
Scarlett war von ihren Geschwisterchen sowieso immer die scheuste, die, die am schnellsten sich zurückzog - ob aus Müdigkeit oder eben ihrer Scheu, keine Ahnung. Da sie einmal stundenlang in meinem Pulli lag und schlief, tippe ich aber nun eher zur Müdigkeit.
Scarlett ist zwar kein Albino, aber sie hat sehr viel von einem albino. Beige hooded, die Roten Augen - sie ist aber relativ blind, findet sich im Käfig hauptsächlich durch Gewohnheit und die Gitter zurecht, "scannt" die Umgebung. Ich weiß nicht, es geht mir nciht um den Preis - wenn ich mein Tier retten kann, dann tue ich es, koste es, was es wolle! Aber eben darum geht es mir - das Retten.
Wenn die kleine danach nur noch krank ist, ist das doch dauernde Belastung? Stress, der in ihrer Atemnot ja auch nicht grade gut ist - wäre der Tumor in der Lunge, müsste diese ja vermutlich verkleinert werden, um den Tumor zu entfernen... Wenn sie die Narkose und deren Nachwirkungen überhaupt überleben kann!
Wäre es besser für sie, sie einschläfern zu lassen?
Ich weiß es nicht, und ich fürchte, ich bin zu einem objektiven Urteil im Moment nicht in der Lage.
Ich habe die Angst, dass auch ihre drei Schwestern diese Melanome bekommen könnten oder einen Tumor in der Lunge. wenn schon eine der 4 aus dem gleichen Wurf Hautkrebs hat....
Deswegen beobachte ich sie jetzt fast dauerhaft, aber ich krieg einfach keine Distanz hin, werde nicht distanziert genug, um über Scarletts Leben urteilen zu können. Riskanter OP-Versuch und anschließende dauerhafte Krankheit, falls sie's überhaupt schafft, die OP zu überleben, oder "kurz und schmerzlos" die Spritze des ewigen Schlafes?
Bitte verzeiht mir, falls es das falsche Forum ist oder die Frage allgemein nicht passt, aber ich hoffe auf Ratschläge von erfahrener Rattenhalter/Innen, die evtl. Ratten mit Melanom hatten oder einem Tumor in der Lunge, dass die Ratte nachts nur noch rasselnd Atem holen kann - und wenn sie aufgeregt ist, auch nur rasselnd.
Liebe Grüße,
eine völlig fertige MayMariahMing
Ich wende mich an euch, die ihr mehr Erfahrung und auch etwas mehr Distanz zu dem Thema habt als ich...
Es ist so, dass meine Scarlett, gerade mal 8 Monate und ein paar Tage alt, in der Nacht von Do auf Fr Atemgeräusche hatte. Ich hab mir also Freitag direkt die kleine gepackt und bin mitsamt ihrer Käfiggenossinnen zum TA. Diese gab ihr ein Antibiotikum und sagte, ich solle am nächsten Tag wieder kommen.
Gesagt, getan.
Doch Scarletts rasselnder Atem, der mich die halbe Nacht wach und besorgt hielt, war kein Stück besser. Und auf ihrem Rücken war ein großer schwarzer Fleck, der vorher nicht da war. Durchmesser ca. 5mm... Die TA meinte, es sei ein Melanom, und dass in ihren Lungen dann vermutlich auch ein Tumor sein könnte. Wenn dieses Melanom so schnell wachse, sei es wohl sehr bösartig. Ob es ein Lungentumor sei, sei nur durch Röndgen festzustellen, aber da das Tier eh schon massive Atemprobleme hat, sei die Narkose noch viel gefährlicher als so schon. "Und wenn es ein Tumor in der Lunge ist - dann kann man ja das Tier schon gleich schlafen lassen."
Das war der Moment wo's bei mir aussetze. Gottseidank war meine Verlobte neben mir, die dann alles weitere mit ihr besprach (- Durchfallmittel, da mehrere Ratten durchfall bekommen hatten, Antibiotika, für den Fall, dass es kein Lungentumor ist, abrechnung usw.) Ich hab nur auf Scarlett gucken können und wie müde und erschöpft diese aussah...
Wir sollen jetzt das Wachsen des Melanoms beobachten und uns wieder melden. "Aber eigentlich muss man sich überlegen, dass es besser für das Tier wäre, ein langes Leiden zu verhindern."
Da ich nicht wirklich zu etwas anderem in der Lage war zu Hause als den süßen ihre Medizin zu verabreichen, hat meine Verlobte nach Melanomen gegoogelt und meinte nur "die sind danach anfälig für alles, die wird nur noch krank sein."
Scarlett war von ihren Geschwisterchen sowieso immer die scheuste, die, die am schnellsten sich zurückzog - ob aus Müdigkeit oder eben ihrer Scheu, keine Ahnung. Da sie einmal stundenlang in meinem Pulli lag und schlief, tippe ich aber nun eher zur Müdigkeit.
Scarlett ist zwar kein Albino, aber sie hat sehr viel von einem albino. Beige hooded, die Roten Augen - sie ist aber relativ blind, findet sich im Käfig hauptsächlich durch Gewohnheit und die Gitter zurecht, "scannt" die Umgebung. Ich weiß nicht, es geht mir nciht um den Preis - wenn ich mein Tier retten kann, dann tue ich es, koste es, was es wolle! Aber eben darum geht es mir - das Retten.
Wenn die kleine danach nur noch krank ist, ist das doch dauernde Belastung? Stress, der in ihrer Atemnot ja auch nicht grade gut ist - wäre der Tumor in der Lunge, müsste diese ja vermutlich verkleinert werden, um den Tumor zu entfernen... Wenn sie die Narkose und deren Nachwirkungen überhaupt überleben kann!
Wäre es besser für sie, sie einschläfern zu lassen?
Ich weiß es nicht, und ich fürchte, ich bin zu einem objektiven Urteil im Moment nicht in der Lage.
Ich habe die Angst, dass auch ihre drei Schwestern diese Melanome bekommen könnten oder einen Tumor in der Lunge. wenn schon eine der 4 aus dem gleichen Wurf Hautkrebs hat....
Deswegen beobachte ich sie jetzt fast dauerhaft, aber ich krieg einfach keine Distanz hin, werde nicht distanziert genug, um über Scarletts Leben urteilen zu können. Riskanter OP-Versuch und anschließende dauerhafte Krankheit, falls sie's überhaupt schafft, die OP zu überleben, oder "kurz und schmerzlos" die Spritze des ewigen Schlafes?
Bitte verzeiht mir, falls es das falsche Forum ist oder die Frage allgemein nicht passt, aber ich hoffe auf Ratschläge von erfahrener Rattenhalter/Innen, die evtl. Ratten mit Melanom hatten oder einem Tumor in der Lunge, dass die Ratte nachts nur noch rasselnd Atem holen kann - und wenn sie aufgeregt ist, auch nur rasselnd.
Liebe Grüße,
eine völlig fertige MayMariahMing